Silfur - Die Nacht der silbernen Augen

Mit Illustrationen von Felicitas Horstschäfer
Ab 10 Jahren
Hardcover
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Mit Speck fängt man Mäuse, mit Silber lockt man Elfen

Sommerferien in Island, einem Land, in dem die Menschen sich am Lagerfeuer Geschichten über Elfenwesen und Wiedergänger erzählen. Doch handelt es sich dabei wirklich nur um Geschichten? Die Brüder Fabio und Tom sind sich da zunehmend unsicher. Gemeinsam mit Elín, dem wilden isländischen Mädchen, das ihnen nicht nur die Hauptstadt Reykjavík zeigt, sondern sie auch mit zu einem Reiterhof in der Nähe der berühmten Hraunfossar-Wasserfälle nimmt, stoßen sie auf eine geheimnisvolle Welt im Verborgenen …

»Gruseliges Märchen aus Island.«

Süddeutsche Zeitung (03. August 2018)

ORIGINALAUSGABE
Mit Illustrationen von Felicitas Horstschäfer
Hardcover mit Schutzumschlag, 480 Seiten, 13,5 x 21,5 cm, 12 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-570-16366-5
Erschienen am  21. März 2016
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

eine märchenhafte Geschichte im zauberhaften Island

Von: Das Büchereulenparadies

13.09.2017

Gott, wie viele Bücher von Nina Blazon ich bereits gelesen habe, kann ich gar nicht mehr sagen. Nur so viel weiß ich, dass ich von allen Geschichten bisher sehr begeistert war. Deswegen stand es für mich außer Frage auch ihr Buch „Silfur – Die Nacht der silbernen Augen“ zu lesen. Daher möchte ich mich herzlichst beim cbt-Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar bedanken. Denn dank Nina Blazon konnte ich nach Reykjavik reisen und Fabio, Tom & Elín kennenlernen ohne meine Couch verlassen zu müssen. Fabio ist der ältere Bruder von Tom. Trotzdem werden sie immer für Zwillinge gehalten, was vor allem Fabio ziemlich zu schaffen macht. Denn als älterer Bruder sollte er der größere und mutigere der beiden sein, aber leider trifft diese Beschreibung nicht auf ihn zu. Fabio ist nämlich seit einiger Zeit nicht mehr gewachsen und wird in der Schule dafür immer gehänselt. Tom hingegen ist hochbegabt und übertrumpft seinen Bruder in allem, ob es nun im Sport, in der Schule oder die Körpergröße ist – Tom ist der Überflieger. Um seinen Bruder nicht zu verletzen nimmt sich Tom in vielen Dingen zurück, aber natürlich registriert das Fabio bewusst oder unbewusst. Daher zieht sich Fabio immer mehr in seine Spielwelt zurück. Um dem entgegen zu wirken kommen die Eltern der beiden auf die Idee die Sommerferien in Reykjavik zu verbringen und so finden sich Fabio und Tom bald in einer kleinen Hütte in Island wieder. Während Tom begeistert von den vielfältigen Möglichkeiten und Abenteuern ist, die sich in der neu Umgebung ergeben könnten, ist Fabio eher darauf bedacht, so schnell wie möglich seinen Spielstand in Erfahrung zu bringen. Aber da hat er die Rechnung ohne Elín gemacht. Diese ist nämlich die Tochter der Hütten-Besitzerin, die den Eltern von Fabio & Tom die Hütte vermietet hat. Und Elín ist alles andere als begeistert, dass ausgerechnet zwei Jungs ihr ehemaliges Zimmer bewohnen. Denn zu dem Zimmer gehört auch ein Dachboden auf dem Elíns Hab und Gut liegt. Und so fängt sie an die beiden zu ärgern und herauszufordern. Tom ist Feuer und Flamme während Fabio sie nur nervig findet. Als Tom und Fabio Elín auf der Spur sind, weil sie etwas von den Jungs entwendet hat, führt ihr Weg an einen kleinen Teich der in der Mitte eine Insel beherbergt und auf der ein Mädchen spielt, welches nur Fabio sehen kann. Fabio ahnt nicht, dass er mit dieser Begegnung etwas aufdeckt, was längst vergessen zu sein schien. Und plötzlich schweben Fabio, Tom und Elín in Lebensgefahr. Werden sie die Rätsel um die Kinder lösen und was hat der mysteriöse Hansen mit all dem zu tun? Ich war schon immer sehr fasziniert von dem Ideenreichtum, welches in Nina Blazon anscheinend innewohnt. Dieses Mal durfte ich ihren Charakteren nach Island folgen und war sehr gespannt auf ihre neue Geschichte. Leider kam ich anfänglich etwas schwer in die Geschichte rein. Das lag vermutlich an dem anfänglich noch kindlichen Verhalten der Hauptcharaktere. Natürlich muss man dabei beachten, dass die Tom, Fabio und Elín 13 und 12 Jahre alt sind. Ich bin ungefähr doppelt so alt und habe selbstverständlich eine andere Sicht auf verschiedene Dinge. Aber dieses Problem legte sich nach den ersten 70 Seiten und ich konnte in diese herausragende Geschichte eintauchen. Wie schon beschrieben, waren alle drei Hauptcharaktere am Anfang noch sehr kindlich. Das lag wahrscheinlich daran, dass man ihre Hintergründe ihres Handels noch nicht kannten. Nach und nach werden aber Geheimnisse jeglicher Art aufgedeckt und unsere 3 Helden müssen sehr schnell erwachsen werden ohne zu erwachsen zu wirken, denn wer nimmt einem 13 jährigen schon ab, dass er sich wie 35 benimmt. Aber diese heikle Angelegenheit hat Nina Blazon mit Bravour gemeistert. Vor allem Fabio wächst über sich hinaus und nimmt allmählich die Rolle des großen Bruders ein. Aber auch Tom merkt im Laufe der Geschichte, dass es seinem großen Bruder und ihm selbst nicht gut tut, wenn er versucht, jemand anderer zu sein, der er nicht ist. Auch wenn er es gut gemeint hat, als er sich in verschiedenen Dingen zurücknahm, wuchs in beiden Brüdern eine Wut, die irgendwann explodieren musste. Ich weiß, wie es ist Geschwister zu haben und sich mit ihnen zu streiten. Wäre es bei den beiden nie zu einem solchen Streit gekommen, hätte das Buch an Glaubwürdigkeit verloren. So aber konnte ich dem Verlauf der Geschichte gut folgen und war wirklich begeistert von dem Verhältnis der Brüder. Elín war am Anfang ein echtes Nervenbündel und nicht unbedingt ein Sympathieträger. Doch das wandelte sich, als man Einblicke in ihre Seele und ihrem alltäglichen Leben bekam. Denn aus diesem quirligen Kind wurde eine loyale und mutige Freundin. Wie ich bereits andeutete gefielen mir die Ideen und der Schreibstil von Nina Blazon wie immer sehr gut. Nina Blazon schreibt sehr locker und aber dennoch spannend. Sie verarbeitet die isländische Sprache perfekt, aber der Leser muss jetzt nicht zum Wörterbuch greifen, da auch die Hauptcharakter kein isländisch verstehen und Elín als Dolmetscher agiert. Die isländische Sprache macht das Buch sehr authentisch und aufregend. Beim cbt-Verlag kann man sich auch jedes Mal darauf verlassen, dass das Cover spektakulär und auf den 2. Blick (weil man ja die Geschichte vorher noch nicht kennt) perfekt zum Inhalt passt. Abgesehen vom Anfang kann ich sagen, dass ich von „Silfur – Die Nacht der silbernen Augen“ wirklich begeistert bin. Nina Blazon hat es wieder geschafft mich nicht zu enttäuschen und ich freue mich schon sehr auf ein weiteres Buch. Daher möchte ich jedem dieses Buch ans Herz legen, der eine magische Geschichte mit außergewöhnlichen Jugendlichen und einem unglaublichen Setting erleben will.

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Elfenwesen und Wiedergänger? Mystisch!

Von: theklaus

19.04.2017

Elfenwesen und Wiedergänger? Also was mystisches. Am Anfang sieht das so gar nicht danach aus. Tom und Fabio sind wenig begeistert davon, fernab der Zivilisation Ferien zu machen. Ihr Vater hat dort aber einen Job und ihre Mutter ist ganz begeistert und möchte endlich mal wieder ihre künstlerische Ader beim Malen ausleben. Sie wohnen dort im Haus einer Frau. Björg lebt dort für gewöhnlich mit ihrer Tochter Elin, vermietet das Haus aber, weil sie das Geld braucht. Zu Anfang kommen mehr die Unterschiede zwischen Tom und Fabio zum tragen. Fabio, der Ältere aber kleinere, ist zurückhaltend und besonnen. Tom, der Jüngere aber größere, ist der Draufgänger, der immer das Abenteuer sucht. Dadurch freundet sich Tom auch schnell mit Elin an, da diese genauso veranlagt ist. Fabio kommt sich einmal mehr ausgeschlossen vor. Aber auch er findet einen Freund auf Island. Ein Junge, den er meistens Zeitung lesend auf einer Bank entdeckt. Er kommt mit ihm ins Gespräch und die Beiden reden auch über die merkwürdigen Gestalten, die Fabio immer wieder sieht, aber außer ihm keiner zu sehen scheint. Dann kommen sie auf den Reiterhof und plötzlich gewinnt die Geschichte an Fahrt. Und zwar rasant! Alles wird plötzlich klar. Die ganze Geschichte wird aufgelöst. Aber damit ist es noch lange nicht zu Ende. Erst muß eine alte Schuld beglichen werden. Fazit: Auch wenn ich dieses mal sagen muss, dass mir der Anfang etwas zu lang war: Der Rest des Buches entschädigt dafür mehrfach. Der reinste Actionfilm. Wobei das die Frage aufwirft: Wann wird denn endlich mal eines der zahlreichen Bücher von Nina verfilmt? Wäre an der Zeit! Und wenn Island nicht filmtauglich ist, was dann? Wie immer: Lesefutter!!!

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Vita

Nina Blazon las schon als Jugendliche mit Begeisterung Fantasy-Literatur. Selbst zu schreiben begann sie während dem Studium. Nina Blazons Bücher haben zahlreiche Auszeichnungen erhalten, zuletzt 2016 den Seraph für das Beste Buch, für Der Winter der schwarzen Rosen. Die erfolgreiche Kinder- und Jugendbuchautorin lebt in Stuttgart.

www.ninablazon.de

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Felicitas Horstschäfer

Felicitas Horstschäfer arbeitet als freie Illustratorin und Grafikdesignerin für zahlreiche Verlage und Unternehmen. Derzeit lebt sie in Berlin.

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Zitate

"Auch für Erwachsene spannend."

Wiener Zeitung (29. April 2016)

"Eine ebenso zauberhafte wie spannende Lektion in Sachen Toleranz."

Augsburger Allgemeine (27. August 2016)

"[P]lastisch, unterhaltsam und gut zu lesen. Für alle Fantasy-Fans!"

bn.bibliotheksnachrichten (01. Oktober 2016)

»Spannungsgeladene phantastische Sommerlektüre mit Schauermomenten und gutem Ende, die man nicht aus den Fingern legen kann. Große Kunst – bitte mehr davon!«

SEIN-Magazin (27. Juli 2018)

"Erneut ein echter Blazon, tiefgründig, unterhaltsam, packend und ein Pageturner par excellence."

"Eine freche Geschichte mit toller Botschaft, die dem jungen Zielpublikum sicher den Atem raubt."

"Dieses Buch beweist wieder einmal, dass Nina Blazon ihr Handwerk versteht."

"Diese Autorin ist für mich ein Garant für gut recherchierte, interessante und außergewöhnliche Geschichten, die mich immer wieder aufs Neue begeistern und überraschen."

"Der unverwechselbare leichte zu lesende Stil der Autorin und eine Handlung, in der es viele Geheimnisse und Spannung gibt, haben mich wunderbar unterhalten und begeistert."

"Ein rundum gelungenes Kinderbuch, das trotz der kindlichen Protagonisten auch für Erwachsene viel zu bieten hat."

"Die überraschenden Wendungen, Blazons herausragender Schreibstil, das magische Island und die wunderbaren Charaktere machen Silfur zu etwas Besonderem."

"Hier hat einfach alles gepasst, das Setting, die Geschichte und die sehr gut gezeichneten Charaktere."

"Nina Blazon schreibt mit viel Fantasie, bildgewaltig, emotional, dabei aber leicht und locker und sehr atmosphärisch."

"Mit Silfur begeistert Nina Blazon wieder mit einem rundum faszinierenden Buch."

"Auch wenn der Einband mädchenhaft aussieht, ist das Buch sehr gut sowohl für Jungs als auch für Mädchen geeignet. Die Geschichte hat mich wirklich überzeugt."

"Höchstes Lesevergügen mit Tiefgang."

»Dieses Buch kann ich allen Fantasy-Fans empfehlen. Meine Erwartungen hat dieses Buch voll und ganz übertroffen.«

buecherliebe2.wordpress.com (04. Februar 2017)

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