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Sleeping Beauties

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-453-27144-9

NEU
Erschienen:  13.11.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Bestseller Platz 30
Spiegel Hardcover Belletristik

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Die Welt sieht sich einem faszinierenden Phänomen gegenüber. Sobald Frauen einschlafen, umhüllt sie am ganzen Körper ein spinnwebartiger Kokon. Wenn man sie weckt oder das unheimliche Gewebe entfernen will, werden sie zu barbarischen Bestien. Sind sie im Schlaf etwa an einem schöneren Ort? Die zurückgebliebenen Männer überlassen sich zunehmend ihren primitiven Instinkten. Eine Frau allerdings, die mysteriöse Evie, scheint gegenüber der Pandemie immun zu sein. Ist sie eine genetische Anomalie, die sich zu Versuchszwecken eignet? Oder ist sie ein Dämon, den man vernichten muss? Schauplatz und Brennpunkt ist ein kleines Städtchen in den Appalachen, wo ein Frauengefängnis den größten Arbeitgeber stellt.

Zum Werkverzeichnis der im Heyne Verlag von Stephen King erschienenen Titel

»Ein Schauderspaß für kalte Winterabende.«

BILD (16.11.2017)

Stephen King (Autor)

Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Bislang haben sich seine Bücher weltweit über 400 Millionen Mal in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk und 2015 mit dem »Edgar Allan Poe Award« den bedeutendsten kriminalliterarischen Preis für Mr. Mercedes. 2015 ehrte Präsident Barack Obama ihn zudem mit der National Medal of Arts. Seine Werke erscheinen im Heyne-Verlag, zuletzt der Spiegel-Bestseller Mind Control.

www.stephenking.com


Owen King (Autor)

Owen King ist der jüngere Sohn von Stephen und Tabitha King. Für seine Kurzgeschichten, die in verschiedenen Zeitschriften erschienen, wurde er mehrfach ausgezeichnet.

»Ein Schauderspaß für kalte Winterabende.«

BILD (16.11.2017)

»Eine erstaunlich gelungende Mischung.«

dpa (14.11.2017)

»Die Kings haben wohl passend zur aktuellen Sexismus-Diskussion das Buch des letzten Stündleins des Patriarchats geschrieben.«

STERN (23.11.2017)

»Eine klassische King-Geschichte, die gesellschaftliche Themen aufgreift und mit 960 Seiten zu einer Art gedrucktem Netflix wird, das zum exzessiven Lesen verführt.«

Berliner Morgenpost (24.11.2017)

»Bunter, verspielter Horror.«

Kurier (22.11.2017)

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Aus dem Amerikanischen von Bernhard Kleinschmidt
Originaltitel: Sleeping Beauties
Originalverlag: Scribner

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 960 Seiten, 15,0 x 22,7 cm

ISBN: 978-3-453-27144-9

€ 28,00 [D] | € 28,80 [A] | CHF 36,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

NEU
Erschienen:  13.11.2017

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Berg- und Talfahrt

Von: Alexandra (The Read Pack) Datum: 05.01.2018

www.readpack.de

Der Titel “Sleeping Beauties” erinnert nicht nur zufällig an das beliebte Märchen. Wie in Dornröschen (im Englischen “Sleeping Beauty”) spielt auch im neuesten Buch von Stephen King und seinem Sohn Owen der Schlaf eine wichtige Rolle. Doch ist es hier nicht nur eine Frau, die auf magische Weise einschläft, sondern alle Frauen, überall auf der Welt. Sobald sie einschlafen, spinnt sich ein weißer Kokon um ihre Körper und sie erwachen nicht mehr. Sollte man den Fehler machen eine der Frauen zu wecken, wird sie zur rasenden Bestie und tötet alles um sich herum.
Dieses rätselhafte Phänomen, Aurora genannt, führt natürlich zu einem völligen Ausnahmezustand. Während die Frauen im tiefen Schlummer liegen, sind die Männer sich selbst überlassen. Sie reagieren teils kopflos, panisch und manchmal aggressiv.

Ohne Frauen nämlich, so die Theorie der Autoren, ist das Sanfte und Gute aus der Welt verschwunden. Diese Schlussfolgerung ist es, die mir den Roman ziemlich verhagelt hat. Die ersten 400 Seiten dieses 900 Seiten Wälzers, habe ich nämlich nahezu inhaliert. “Sleeping Beauties” liest sich zunächst ein wenig wie eine feministische Dystopie. Schließlich dreht sich alles um die Frage, was wäre wenn alle Frauen plötzlich von der Bildfläche verschwinden würden? Was würde dann wohl passieren? Diese Überlegung wird im Roman toll vorbereitet, wir begleiten verschiedene Männer und Frauen in den ersten Tagen des Phänomens. Die Frauen kämpfen gegen das Einschlafen, die Männer sorgen sich um ihre Frauen oder um neue Machtpositionen in dem durch Aurora entstandenen Chaos.
Diese Abschnitte des Romans sind spannend verfasst und entwickeln sich konsequent. Leider hat sich das im zweiten Teil des Romans in meinen Augen zu stark gedreht.
Um den Frauen in diesem Roman auch einen Platz einzuräumen, schaffen die Autoren im zweiten Abschnitt des Buches nämlich einen Blick in die “Traumwelt” der weiblichen Bevölkerung. Diese Traumwelt ist wohl der Spiegel zur Welt der Männer: hier sind plötzlich alle Männer verschwunden und die Frauen auf sich gestellt. Zunächst ein interessanter Kontrast zum Beginn des Buches. Die daraus gezogenen Schlussfolgerungen sind jedoch, wie schon angedeutet, in meinen Augen zu platt.

Das Verhalten der Frauen im Roman ist, vor allem ganz am Schluss, für mich schwer nachvollziehbar und “zu schön, um wahr zu sein”. Ich habe mir wirklich die Frage gestellt, warum sich Frauen so verhalten sollten, wie es dort beschrieben wird?

Für meinen Geschmack haben die Autoren ihre Munition schon in der ersten Hälfte des Buches verschossen und den Roman dann zu keinem stimmigen Abschluss gebracht. Es geht mir hier übrigens nicht um die Frage, ob eine Geschichte mit oder ohne Happy End besser abgeschlossen wäre. Im Vergleich zu anderen Büchern von Stephen King fehlt dem großen Finale aber eine gewisse innere Logik. So wie die Figuren und Situationen im Roman beschrieben werden, macht für mich das Ende keinen Sinn.

Stilistisch war ich trotzdem recht positiv überrascht vom Gemeinschaftsprojekt von Vater und Sohn. Tatsächlich hatte “Sleeping Beauties” einige Längen, aber ich könnte nicht behaupten, dass dafür der neue Co-Autor verantwortlich ist. Im Gegenteil, die beiden Autoren haben ihre jeweiligen Abschnitte so geschickt verwoben, dass mir persönlich kaum ein Wechsel aufgefallen ist. Das Buch wirkt also trotz dieser neuen Zusammenarbeit wie aus einem Guss und hat den gewissen “King-Ton”.
Trotzdem ist da auch etwas Neues und Ungewohntes im Erzählstil, vielleicht doch entstanden aus dem Einfluss von Owen King. Mir hat das persönlich, bis auf die genannten Längen, gut gefallen und lässt mich auf weitere solcher Projekte hoffen.

Ungewohnt war leider die schiere Zahl der Personen im Buch, die noch dazu teils ziemlich blass blieben. Im Roman spielen zum Beispiel einige Insassinnen eines Frauengefängnisses eine wichtige Rolle. Aber obwohl sie im Roman diese vergleichsweise bedeutende Position haben, blieben diese Figuren für mich leider eher schwach charakterisiert. Das hat mich wirklich verwirrt, sind die authentischen und einprägsamen Charaktere sonst eine der ganz großen Stärken von Stephen King. Ich kann auch nicht sagen, dass es an einer mangelnden Detailtiefe der Beschreibung der Figuren gelegen hätte, es fehlte ihnen lediglich an Leben.

Insgesamt war “Sleeping Beauties” für mich eine ziemliche Berg- und Talfahrt. Ich habe die erste Hälfte des Romans sehr genossen und über diese abgefahrene Grundsituation ständig nachgedacht. Als dann auch nach 400 bis 500 Seiten die “Anfangsphase” einfach nicht enden wollte und sich immer neue Längen entwickelten, habe ich ein wenig die Lust verloren. Das Ende schließlich hat mich einfach enttäuscht und irritiert zurückgelassen.

Nicht ganz das, was ich von Stephen King erwarte, aber trotzdem gut

Von: Buchfeeteam Datum: 05.01.2018

www.buchfeeteam.blogspot.de

Ich bin von Kindesbeinen an passionierte King - Leserin. Deswegen war ich bei diesem Buch besonders gespannt, ob man am Inhalt und Schreibstil schnell bemerken würde, ob nun eine weitere Person mitgeschrieben hat. Das muss ich verneinen.


Wie üblich bei King entwickelt sich die Handlung sehr langsam und er zeigt viel Geduld, sämtliche Situationen bis ins kleinste Detail zu beschreiben. Das muss man natürlich abkönnen, das Buch hat daher auch fast 1000 Seiten. Dadurch baut Stephen King natürlich aber auch die Atmosphäre und die Spannung meisterhaft auf.


Bis kurz vor Schluss hat man wirklich keinen blassen Schimmer, wie alles aufgeht, und auch typisch King lässt er seinen Lesern auch nach Ende der Lektüre noch Raum für eigene Vorstellungen, im dem er nicht für alles eine endgültige Lösung aufzeigt.


Die Geschichte bzw. die Idee dahinter finde ich extrem gut: Was passiert, wenn die Männer auf einmal (fast) ohne Frauen dastehen? Wie verhalten sich die Männer? Was machen die Frauen, wenn sie auf einmal ohne Männer auskommen müssen?


Ich finde, so ein paar Ideen aus früheren King-Büchern, vor allem aus der Arena, kommen hier ein bisschen durch - ich denke dabei an die Motten (vs. Monarch-Falter) oder an die abgeschottete Welt "Unser Ort" (vs. der Kuppel).
Am allerbesten fand ich die Szenen rund um den Baum (mehr sage ich hier nicht, um nicht zu spoilern).


Wir haben es hier mit einer relativ komplexen Handlung zu tun, in dem Buch spielen bestimmt mindestens 10-15 Charaktere relativ wichtige Rollen und somit wird auch immer wieder abwechselnd aus den Perspektiven der verschiedenen Charaktere erzählt, oft parallel der gleiche Zeitraum an verschiedenen Orten und Situationen. Da dauert es natürlich lange, bis sich wirklich mal etwas in der Handlung bewegt.
Zum einen werden oft Dinge oder Personen sehr detailreich beschrieben, auch wenn es eigentlich völlig irrelevant für den Verlauf der Geschichte ist. Doch dadurch wird eben auch alles sehr vielschichtig und visualisierbar, Stephen King lässt keinem Charakter eine Chance, flach zu bleiben.


Was ist nun mein Fazit? Alles in allem ist "Sleeping Beauties" ein King, wie man ihn erwarten kann - allerdings mit relativ wenig Horror und eher etwas mehr philosophisch und mystisch angehaucht.


Für Fans des klar abgegrenzten Horrors a la Friedhof der Kuscheltiere wahrscheinlich eher langweilig, auch wenn es ab und an mal pikantere Beschreibungen von Gewalttaten gibt. Ich persönlich muss sagen, ich habe durchaus schon bessere Bücher von ihm gelesen, auch wenn er sicherlich mit Bedacht alles so extrem lang und ausführlich dehnt, hätten es bei diesem Buch so 200 Seiten weniger wirklich auch getan. Die älteren Werke gefallen mir eindeutig besser.


Also gebe ich "Sleeping Beauties" 4 von 5 Sternen.

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