VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Solange es hell ist

Ab 14 Jahren

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 17,00 [D] inkl. MwSt.
€ 17,50 [A] | CHF 24,50*
(* empf. VK-Preis)

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-570-16515-7

Erschienen:  12.03.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

Nichts verpassen und zum kostenlosen Buchentdecker-Service anmelden!

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Pressestimmen

  • Termine

  • Service

  • Biblio

Ein unvergesslicher Roadtrip für Fans von Wolfgang Herrndorf und Andreas Steinhöfel

Eine Irrfahrt von Leuchtturm zu Leuchtturm, ein verschollener Vater, zwei kleine Geschwister im Schlepptau: Manchmal, wenn sie nach Mitternacht aufs Meer schaut, kommt es Mika (15) vor, als ob die Pause zwischen zwei Lichtzeichen ewig dauert. „Man wartet und wartet, die Nacht wird immer schwärzer, aber irgendwann dann kommt es doch. Und solange es hell ist, für diesen kurzen Moment, ist plötzlich alles ganz einfach. Du siehst den Weg wieder“.

»Sensible Geschichte um ein starkes Mädchen, das früh viel Verantwortung übernehmen muss – und für das Aufgeben keine Option ist.«

Neue Presse (07.06.2018)

Alexandra Kui (Autorin)

Alexandra Kui wurde 1973 in Buxtehude geboren. Sie studierte Soziologie, Politikwissenschaften und Sozialgeschichte in Hamburg und arbeitete für verschiedene Tageszeitungen, bevor sie anfing, Bücher zu schreiben. »Solange es hell ist« ist ihr fünfter Roman für Jugendliche.

»Sensible Geschichte um ein starkes Mädchen, das früh viel Verantwortung übernehmen muss – und für das Aufgeben keine Option ist.«

Neue Presse (07.06.2018)

»Alexandra Kui versteht es, Spannung und Tempo zu halten, wenn sie Rückschauen und innere Monologe mit Action-Passagen verwebt. Durchaus auch etwas für Erwachsene.«

Stader Tageblatt (11.08.2018)

»Alexandra Kuis Roadnovel ist wegen der ernsten Thematik, vieler nachdenklich stimmenden Szenen und dem unglaublichen Witz der Geschwister sehr zu empfehlen.«

Eselsohr (01.07.2018)

»Ein unvergesslicher Roadtrip - poetisch und philosophisch.«

nur-noch-eine-seite.jimdo.com (15.03.2018)

»Eine Reise ins Ungewisse und das Schicksal von Kindern. Das Buch ist absolut lesenswert und eignet sich besonders für Fans von Roadtrips.«

Jup!Berlin (26.03.2018)

mehr anzeigen

10.09.2018 | 16:00 Uhr | Buxtehude

Lesung

  • add this
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Mehr Infos

Literatur im Zimmer
Breite Straße 18
21614 Buxtehude

ORIGINALAUSGABE

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 320 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-570-16515-7

€ 17,00 [D] | € 17,50 [A] | CHF 24,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: cbj Jugendbücher

Erschienen:  12.03.2018

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

Ein interessanter Roadtrip mit schönen Botschaften

Von: Caterina (Catas Welt) Datum: 16.08.2018

catas-welt.blogspot.de

Meine Meinung zum Buch


Gestaltung: Bislang habe ich noch nichts aus der Feder von Alexandra Kui gelesen, war dann also umso neugieriger, als ich "Solange es hell ist" für mich entdeckt habe. Es klang nach einem sehr interessanten Roadtrip, der in mir vielleicht die Reiselust wecken könnte. Auch das Cover finde ich wirklich schön, gerade weil irgendwie auch das Kernelement abgebildet ist. Mit den Farben harmoniert der Leuchtturm in der Mitte ebenso hervorragend, so dass alles in sich stimmig ist.


Einstieg: Ohne vieler Worte beginnt die Autorin direkt mit der Geschichte und ehe ich es mich versah, befand ich mich schon mit der 15-Jährigen Mika und ihren kleinen Geschwister auf einen Roadtrip, der das Leben der Geschwister komplett verändern sollte. Zwar fand ich es grundsätzlich nicht schlecht, dass die Story direkt mit der Tour beginnt, aber irgendwie erschwerte es auch sehr den Bezug zur Geschichte. Von Anfang an wirbelt Alexandra Kui Fragen auf, zu denen ich dringend eine Antwort wollte, die sie aber erst sehr spät beantwortet. Insgesamt gefiel mir der Einstieg so weit gut, so dass ich gespannt auf die weitere Handlung war.


Charaktere: Für ihre Geschichte wählte die Autorin den personalen Ich-Erzähler. So wird das gesamte Buch aus der Sicht der 15-Jährigen Mika erzählt. Mika selbst konnte ich sehr schwer einschätzen, was den Zugang zu ihr erschwerte. Sie muss mit ihren jungen Jahren quasi die Mutterrolle für ihre jüngeren Geschwister aufnehmen, was sicher nicht einfach ist. Dafür ziehe ich meinen Hut. Natürlich ist sie selbst beinahe noch ein Kind und kann sich kaum einen Moment für sich, geschweige denn einen Moment der Schwäche erlauben. Und ihre Geschwister machen es ihr auch mit unter nicht immer leicht. So bewältigt Mika im Laufe der Geschichte immer neue Hürden, muss aber auch Fehler eingestehen und muss immer für ihren Bruder und ihre Schwester da sein. Trotz des geringen Zugangs zu ihr, fand ich ihre Entwicklung sehr interssant zu verfolgen. Leider blieben die Nebenfiguren ebenfalls recht blass, so dass ich zu ihnen kaum eine Verbindung aufbauen konnte.


Handlung: Die Reise, die Mika und ihre Geschwister auf sich nehmen, erinnert natürlich in keinster Weise an einem Urlaub in Dänemark. Denn Penny, Elias und Mika sind in erster Linie auf sich allein gestellt. Das einzige, was sie voran treibt, ist ein Foto von Mikas verschollenen Vater. So reisen sie von Leuchtturm zu Leuchtturm um Antworten zu bekommen und ihrer Odyssee endlich ein Ende zu setzen. Auf ihrer Reise warten nicht nur viele Herausforderungen, die die drei nur gemeinsam bewältigen können, sondern müssen auch mit Enttäuschungen klarkommen. Auch wenn in mir nicht ganz die Reiselust geweckt worden ist, so emfpand ich diesen Roadtrip an der dänischen Küste mitunter aufregend und aufwühlend. Zudem erfährt man auch nach und nach etwas über Mikas Familie, was ich sehr bewegend fand. So bekamen meine anfänglichen Fragen nach und nach ihre gewünschte Antwort. Den Leuchtturm als Kernelement der Geschichte fand ich sehr gut gewählt auch wenn dies ruhig einen etwas größeren Raum hätte einnehmen können. Ebenso die Tatsache mit dem verschollenen Vater. Gerade bei diesem Aspekt hatte ich das Gefühl, dass sich die Autorin manchmal etwas verrannt hatte. So kam mir gerade das Ende nicht nur etwas aufgesetzt, sondern auch sehr an den Haaren herbeigezogen vor.


Schreibstil: Sehr angenehm erzählt Alexandra Kui die Geschichte von Mika und ihren Geschwister und verwebt dabei ganz geschickt sehr wichtige Botschaften mit hinein. So legt sie Wert auf Zusammenhalt und Familie und dass man es gemeinsam weit bringen an und sei es "nur" an die dänische Küste ohne Fahrerlaubnis, was schon nicht einfach ist. Außerdem deutet die Autorin immer wieder darauf hin, dass auch Hürden und Niederlagen einen voran bringen. Diese Aspekte gefielen mir sehr gut, so dass diese Geschichte ein Buch ist, welches auch in stückweit zum Nachdenken anregt. Und solche Bücher mag ich ganz besonders.



Mein Urteil


Zwar wurde bei mir in "Solange es hell ist" nicht wirklich das Reisefeeling geweckt, aber dennoch ist es ein Buch, was nach dem beenden ein wenig nachhallt. So verwebt Alexandra Kui ganz geschickt wichtige Botschaften in ihre Geschichte hinein, die man aber nicht auf den ersten Moment entdeckt. Auch wenn ich zu den meisten der Figuren kaum einen Bezug aufbauen konnte, so emfpand ich die Entwicklung, die die junge Mika durchgemacht hat, nachvollziehbar und interessant zu verfolgen. Ich für meinen Teil hätte den "Leuchttürmen" und auch den verschollenen Vater durchaus mehr Raum zugemutet. Aber unabhängig dessen hat mich das Buch gut unterhalten. Ich vergebe 3 von 5 Welten.

Ein schöner Raodtrip mit schweren und leichten Momenten

Von: Laura von Skyline of Books Datum: 13.08.2018

skyline-of-books.blogspot.de/

Klappentext
„Eine Irrfahrt von Leuchtturm zu Leuchtturm, ein verschollener Vater, zwei kleine Geschwister im Schlepptau: Manchmal, wenn sie nach Mitternacht aufs Meer schaut, kommt es Mika (15) vor, als ob die Pause zwischen zwei Lichtzeichen ewig dauert. „Man wartet und wartet, die Nacht wird immer schwärzer, aber irgendwann dann kommt es doch. Und solange es hell ist, für diesen kurzen Moment, ist plötzlich alles ganz einfach. Du siehst den Weg wieder“.“

Gestaltung
Das Cover finde ich atemberaubend! Ich liebe den Himmel mit seinen verschiedenen Farbstufen aus dunkelblau, orange, rot und gelb, die alle ineinander verlaufen. Der dunkle Leuchtturm, der durch die Abend- oder Morgendämmerung schattiert ist, wirkt vor diesem Hintergrund richtig harmonisch und stimmig. Auch kommt die weiße Schrift des Titels vor diesem Hintergrund super zur Geltung. Insgesamt finde ich das Motiv einfach nur atmosphärisch und wunderschön!

Meine Meinung
Da ich schon „Marias letzter Tag“ von der Autorin gelesen habe, war ich sehr gespannt auf ihr neustes Werk, das auch schon mit dem sehr atmosphärischen Cover überzeugt. In „Solange es hell ist“ geht es um das Geschwistertrio Penny, Mika und Elias, die sich auf einem Trip nach Dänemark befinden, um dort einen bestimmten Leuchtturm zu suchen, den sie nur von einem Foto kennen. Ihr Ziel ist es, ihren verschollenen Vater zu finden…

Dieser Roadtriproman konnte mich aufgrund der spannenden Handlung sehr fesseln, was ich zunächst gar nicht gedacht hätte. Ich hatte vielmehr mit einer emotionalen Geschichte gerechnet, die mich auf der Gefühlsebene berühren würde, aber „Solange es hell ist“ schafft nicht nur dies, sondern noch viel, viel mehr! Die Handlung wird nicht nur durch die Frage, ob die Geschwister ihren Vater finden werden, angetrieben, sondern auch durch all die Beschwerlichkeiten, die ihnen auf ihrem Trip in den Weg kommen. Ein leerer Autotank, ein Motorschaden, viel zu wenig Geld…das ist nur ein kleiner Teil der Schwierigkeiten, die sich den Geschwistern eröffnen.

So wird es sehr fesselnd, zu verfolgen, ob die drei ihr Ziel je erreichen und wie sie die Schwierigkeiten überwinden werden. Durch diese Hindernisse strahlen die Momente, in denen Mika und ihre Geschwister wieder Kinder sein können, geradezu hervor. Auf diese Weise ergibt sich ein schönes, atmosphärisches Wechselspiel aus schweren und leichten Momenten.

Dazu passend ist auch die besondere Erzählweise und die tiefgründigen sowie geradezu poetischen Gedanken, die aufgegriffen wurden. Erzählt wird „Solange es hell ist“ aus der Sicht von Mika, dem ältesten Geschwisterkind. Dabei erlebte ich durch die Ich-Perspektive ihre Gedanken und ihre Emotionen hautnah mit. Vor allem gefiel mir, wie die Autorin es geschafft hat, die jugendliche Stimme von Mika einzufangen und die Gedanken so wiederzugeben, als würde ich direkt in Mikas Kopf stecken und sie live hören.

Die Figuren empfand ich auch alle als sehr sympathisch und authentisch. Mika hat sofort mein Mitgefühl ausgelöst, da sie sich als Älteste um ihre Geschwister kümmert. Sie ist taff, mutig und hat es nicht leicht. Dafür lässt sie sich nicht unterkriegen und geht ihren Weg stetig weiter. Ihre tiefe Liebe zu ihren Geschwistern wurde dabei beim Lesen auch sehr deutlich und geradezu spürbar, was ich sehr beeindruckend fand. Auch ihre jüngeren Geschwister stehen ihr in nichts nach, denn Elias und Penny sind ebenso stark wie Mika.

Fazit
„Solange es hell ist“ ist ein berührender Roadtrip-Roman, der zum Nachdenken und Mitfühlen einlädt. Die Beschwerlichkeiten der Reise stehen immer wieder im Wechsel mit aufgelockerten Szenen, so dass das Lesen wirklich Spaß macht. Zudem sind in die Handlung mehrere Fragen eingebaut, auf deren Antwort ich als Leser hinfieberte, sodass ich das Buch innerhalb kürzester Zeit verschlungen habe. Die Geschichte kam mir absolut authentisch und realistisch vor, was ihr das gewisse Extra verlieh.
5 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
Einzelband

Voransicht

  • Weitere Bücher der Autorin