Sontag

Die Biografie

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Ausgezeichnet mit dem Pulitzer-Preis als beste Biografie

Susan Sontags glamouröse Erscheinung ist so legendär wie ihr schneidender Verstand. Das Themenspektrum, das sie in ihrem beeindruckenden literarischen Werk bearbeitete, reicht von postabstrakter Malerei über Pornografie und Existenzialismus bis hin zu Krebs und Kriegsfotografie. Für seine monumentale Biografie dieser Literaturikone des 20. Jahrhunderts konnte Benjamin Moser zahlreiche private Aufzeichnungen auswerten und erstmals Lebensgefährten wie Annie Leibovitz befragen. Sein tiefgründiges, intimes Porträt vermisst das Leben und den geistigen Kosmos dieser Intellektuellen, die wohl ebenso sehr bewundert wie gehasst wurde und für die ihre Freundin Jamaica Kincaid einmal die Worte fand: »Sie war großartig. Ich glaube, seit ich Susan kenne, möchte ich nicht mehr großartig sein.«

Mit einem 32-seitigem Bildteil.

»Ein richtungweisendes Werk, erzählt mit Pathos und Anmut, das das Genie und die Menschlichkeit der Schriftstellerin mit all ihren Abhängigkeiten, sexuellen Ambiguitäten und volatilen Leidenschaften einfängt.«

Begründung der Jury des Pulitzer-Preises (10. Juli 2020)

Aus dem Amerikanischen von Hainer Kober
Originaltitel: Sontag. Her Life and Work
Hardcover mit Schutzumschlag, 928 Seiten, 15,0 x 22,7 cm
mit insgesamt 32-seitigem Bildteil
ISBN: 978-3-328-60159-3
Erschienen am  14. September 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

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Vita

Benjamin Moser, geboren 1976 in Houston/Texas, lebt in den Niederlanden, wo er an der Universität Utrecht promovierte. Er verfasst regelmäßig Beiträge für Harper’s Magazine und The New York Review of Books und ist mit einer großen Biographie von Clarice Lispector hervorgetreten. Er ist außerdem Herausgeber ihrer Werkausgabe in neuer Übersetzung bei dem amerikanischen Verlag New Directions. Für seine Biographie von Susan Sontag gewann er 2020 den Pulitzer-Preis.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Die Übersetzung von Hainer Kober liest sich hervorragend. Wenn Sie diesen Kontinent, diese Universität Susan Sontag für sich entdecken wollen, empfehle ich dieses Buch sehr.«

Denis Scheck, Open Books (17. Oktober 2020)

»Die Brüche in ihrem Leben verbindet Mosers Biographie virtuos mit Sontags Werk: das Porträt der vielleicht letzten großen Diva der Literatur.«

ARD »ttt« (13. September 2020)

»Benjamin Mosers neue Biographie ist atemberaubend detailversessen, erstaunlich nüchtern - und an einer Überhöhung von Susan Sontag nicht interessiert.«

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (04. Oktober 2020)

»Ein Meisterwerk. Mosers Buch ist Analyse, Kritik und Liebeserklärung. Kapitel für Kapitel begreift man nicht nur Susan Sontag besser, sondern auch die USA, wie Lesen und Schreiben zusammenhängen, was Schweigen bedeutet. Moser hat bei jeder Zeile das Ganze seines Buches vor Augen.«

Berliner Zeitung (16. September 2020)

»Moser deckt Sontags sorgfältig inszenierte Masken auf, die Inszenierungen der Oberfläche. Er macht Tiefenbohrungen in die Texte hinein. Sein Buch ist ein Exzess, nie wurde mehr Material über die Autorin zusammengetragen.«

Die ZEIT (08. Oktober 2020)

»Ein monumentales Werk: 800 Seiten, die von Zerrissenheit, Angst, Eitelkeit, Mutterschaft und mühseligen Beziehungen handeln. Von einer Frau, mit der wohl auch die glühendste Bewunderin nicht hätte tauschen wollen.«

Stern (17. September 2020)

»Sehr detaillierte, um Wertung und Einordnung bemühte und mit dem Pulitzer-Preis geehrte Lebensbeschreibung.«

Rheinische Post (16. September 2020)

»Moser hat ein großes Projekt umgesetzt. 44 Jahre alt, promovierter Historiker und Literaturkritiker. Er hat etwas Unerschrockenes.«

Deutschlandfunk Kultur "Buchkritik" (18. September 2020)

»Detailgenau recherchierte, aber angenehm unvoyeuristische Biografie über die Frau hinter der schillernden Denkerin mit all ihren Schwierigkeiten.«

Die Welt (10. Oktober 2020)

»Moser stutzt diese Ausnahmekünstlerin nicht auf ein menschliches Normalmaß zurecht, sondern versucht sie und ihren exorbitanten Ruhm zu verstehen. Und das auf einem ihr gemäßen analytischen und nicht zuletzt stilistischen Niveau.«

Rolling Stone (24. September 2020)

»Ein tiefes Psychogramm der New Yorker Intellektuellen, das zudem die Gegenwärtigkeit ihres Werks zeigt.«

taz. die tageszeitung (13. Oktober 2020)

»Eine Biografie mit Suchtpotenzial. Intensiv ausleuchtend, nie bloßstellend. Schillernd, aber nicht oberflächlich glitzernd.«

Kleine Zeitung (11. Oktober 2020)

»Eine lange Reise durch ein aufregendes Leben, aber auch die amerikanische Seele. Ein gehaltvolles Porträt und Liebeserklärung in einem.«

Kronen Zeitung (18. September 2020)

»Benjamin Mosers monumentale Biografie ist das Porträt einer vielschichtigen Frau und ihres umfangreichen Werkes. Anspruchsvoll.«

HÖRZU (09. Oktober 2020)

»Imponierend schildert Moser in seiner sehr gut lesbaren Studie, wie sich Sontag schon früh zum politischen Menschen mauserte«

Freie Presse (10. Oktober 2020)

»Ein biografisches Meisterwerk.«

Buchreport (24. September 2020)

»Ein biographischer Meilenstein ... zu einem unvergleichlichen Schwergewicht der Literatur.«

New York Times (14. Januar 2020)

»Ein faszinierendes Porträt.«

BBC (14. Januar 2020)

»Liest sich wie eine epische Suche und liefert das tiefgründige Porträt einer Intellektuellen von überdimensionaler Bedeutung, das zugleich faszinierend und erhellend ist.«

Washington Post (14. Januar 2020)

»Wir brauchen Sontag heute mehr denn je, und diese Biografie hält sie am Leben: als Ermutigung, unsere Stimme zu erheben, während wir der ihren lauschen.«

Guardian (14. Januar 2020)

»Eine literarische Höchstleistung. 800 Seiten, geprägt von Sontags zeitlosem und aktuellem Gedankengut.«

Harpers's Bazaar (04. September 2020)

»Äußerst fesselnd ... bringt dieses überlebensgroße intellektuelle Kraftzentrum – überwältigend, häufig irritierend unpersönlich – wieder auf Lebensgröße, indem es Sontag mit ihren alltäglichen Schwächen zeigt.«

The New Republic (14. Januar 2020)

»Die maßgebliche Biografie, zudem vergnüglich zu lesen.«

Stephen Fry (14. Januar 2020)

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