Summ, wenn du das Lied nicht kennst

Roman

Hardcover
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Für alle, die wissen, wie viel Mut man braucht, um Fehler einzugestehen. Und zu verzeihen.

Ein weißes Mädchen und ihre schwarze Kinderfrau trotzen dem Hass des Apartheidregimes.
Südafrika 1976. Die neunjährige Robin wächst behütet in einem Vorort von Johannesburg auf. In derselben Nation, aber Welten von Robin getrennt, lebt Beauty Mbali, eine verwitwete Xhosa-Frau, die sich allein um ihre Kinder kümmert. Als Robins Eltern getötet werden und zur selben Zeit Beauty in den Wirren des Schüleraufstands von Soweto nach ihrer Tochter sucht, führt das Schicksal diese zwei Menschen zusammen, deren Wege sich sonst nie gekreuzt hätten. Bei Beauty findet Robin Geborgenheit, und es entspinnt sich eine innige Beziehung zwischen den beiden. Doch Robin fürchtet, Beauty wieder zu verlieren, sobald diese ihre Tochter findet. Verzweifelt trifft das Mädchen eine folgenschwere Entscheidung ...

Liebevoll ausgestattete Ausgabe mit Leinenrücken und Lesebändchen.

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»Bianca Marais gelingt es, die Leser tief in ihre Geschichte hineinzuziehen. Ein berührendes Buch.«

NDR kultur Matinee (11. April 2018)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Heike Reissig, Stefanie Schäfer
Originaltitel: Hum If You Don't Know The Words
Originalverlag: G.P. Putnam's Sons
Hardcover, Halbleinen, 512 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-336-54794-4
Erschienen am  12. März 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Nimm dieses Buch mit in den Urlaub!
Dieses Buch spielt in: Johannesburg, Südafrika

Leserstimmen

Einfach nur Wow!

Von: MamiAusLiebe

18.01.2019

"Summ, wenn du das Lied nicht kennst" ist ein Roman von Bianca Marais und ist 2018 im Wunderraum Verlag erschienen. Cover: Der Wunderraum Verlag steht für hochwertige Qualität und liebevoll ausgewählte Geschichten. Dies trifft bei diesem Buch auf jeden Fall zu. Das Cover ist wunderschön und mit den schönen Farben und dem besonderen Einband, sowie dem individuellem Leseband ist es etwas ganz besonderes und wird zum Blickfang im Bücherregal. Meine Meinung: Ich sage es vorne weg: Ich bin begeistert. Die Autorin hat ein schweres und trauriges Thema gewählt, bei dem es viel Fingerspitzengefühl bedarf. Und sie hat meisterlich geschrieben. Ich wage zu behaupten, dass ich noch nie solch schöne Formulierungen und Gedankengänge gelesen habe. Wie man Rassismus und schwere Schicksalsschläge zu etwas poetischem machen kann ist mir ein Rätsel, aber Bianca Marais ist dies gelungen. Die Charaktere wurden vielschichtig beschrieben und man durchlebt mit ihnen einen Reifungsprozess. Die Geschichte wird aus zwei Sichtweisen erzählt, die sich wunderbar ineinander fügen. Hierbei handelt es sich um ein Buch, welches etwas ganz Besonderes ist und welches mich tief berührt hat.

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Eine grandiose Aufarbeitung von Apartheid, Vorurteilen und der Liebe in diesen Zeiten

Von: Isa

10.11.2018

1976, Studentenaufstände in Soweto (Südafrika) – ein Thema, welches zusammen mit der Apartheid oftmals gekonnt unter den Tisch gekehrt wird, ist in „Summ, wenn du das Lied nicht kennst“ Dreh- und Angelpunkt des Romans. Ein schwieriges Thema, keine Frage. Doch Bianca Marais eröffnet dem Leser ganz authentisch und unverblümt die Facetten des Hasses, der Rassentrennung, aber auch der puren Liebe in Zeiten wie diesen. Robin Conrad, das neunjährige weiße Mädchen aus Johannesburg, lernt Beauty Mbali kennen, als diese für den Job als Kindermädchen für Robin engagiert wird. Beauty, studierte Lehrerin, ist auf der Suche nach ihrer eigenen Tochter, die während der Studentenaufstände eine Gruppe an Schülern anführte und plötzlich spurlos verschwand. Aus ihrem kleinen Dorf kommend, muss Beauty sich in der Stadt behaupten, in der schwarze Frauen nur als Abschaum und Sklaven gesehen werden. Auch Robin steht ihr kritisch gegenüber, verunsichert, weil ihre Eltern doch von Dunkelhäutigen Arbeitern ermordet wurden und ihr die „weiße“ Meinung über Rassentrennung schon in die Wiege gelegt wurde. Doch es entspinnt sich eine wundervolle Freundschaft zwischen Beauty und dem kleinen Mädchen, die die Autorin eindrucksvoll schildert. Die Leichtigkeit im Umgang der beiden miteinander ist ein Ruhepol in der grausamen Realität der Apartheid und ich als Leserin wurde von ihrer Beziehung gefesselt, mitfiebernd, dass sie sich nicht wieder verlieren. Robin war für ein Kind in ihrem Alter geistlich sehr weit entwickelt, sodass ihr gedankliches Innenleben manchmal trotz ihrer Verluste etwas unglaubwürdig erschien - meiner Ansicht nach kann darüber aber hinweggesehen werden, wenn man sich im Vergleich die Ausgefeiltheit des gesamten Erzählung vor Augen führt. Der Roman ist eine wundervolle Hommage an die (Nächsten-)Liebe und den Zusammenhalt in solch rauhen Zeiten, ich empfand Trauer und Freude gleichermaßen mit den beiden Protagonistinnen aufgrund der eindrucksvollen Erzählweise Bianca Marais'. Nicht selten musste ich jedoch Pausen beim Lesen einlegen, denn die Komplexität des Romans konnte ich nur schwer nebenbei verarbeiten. Es ist nicht nur eine Geschichte über Freundschaft, sondern so viel mehr: Eine Aufarbeitung Marais' persönlicher Erlebnisse in ihrem Geburtsland Südafrika und ein Wachrütteln der Gesellschaft für die fehlgeleitete Politik eines Staates, der die Vorurteile gegen Dunkelhäutige, Juden und auch Homosexuelle nicht bekämpft, sondern schürt. Ein ernstes Thema, aber eine wahnsinnig emotionale Schilderung, sodass ich dem Buch mit gutem Gewissen alle fünf Sterne verleihen kann.

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Vita

Bianca Marais hat an der Universität von Toronto Creative Writing studiert. Bevor sie sich dem Schreiben zuwandte, hatte sie ein Weiterbildungsunternehmen gegründet und später als freiwillige Helferin bei Cotlands gearbeitet, einer gemeinnützigen südafrikanischen Kinderhilfsorganisation, für die sie an Hilfsmaßnahmen für Aids-Waisen in Soweto teilnahm. Bianca Marais ist in Südafrika geboren und aufgewachsen und lebt heute mit ihrem Mann in Toronto.

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Videos

Pressestimmen

»Ein beeindruckendes Debüt über den dramatischen Schüleraufstand in Soweto und die Apartheid in Südafrika.«

Für Sie (02. Juli 2018)

»Diese Geschichte trifft mitten ins Herz.«

Neue Westfälische (07. Juli 2018)

»Berührender Roman.«

Neues Deutschland (12. Juli 2018)

»Einfach wundervoll. Unbedingt lesen. So was Bewegendes gibt es nicht oft.«

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