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Tagebuch einer jungen Dame, die sich langweilt Roman

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Gebundenes Buch, Leinen mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-7175-2154-9

Erschienen: 17.03.2008
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Lederausgabe, eBook (epub)

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Unterhaltsame Satire auf die männerdominierte, dekadente Welt von Caracas

María Eugenia ist eine Frau zwischen zwei Welten: Nach einem freizügigen Leben in Paris sieht sie sich in Venezuela plötzlich mit einem rigiden Verhaltenskodex und einem geistlosen Bräutigam konfrontiert. Mit feinsinnigem Witz entwirft Teresa de la Parra ein Bild der gehobenen Gesellschaft von Caracas, in der für den leidenschaftlichen Freiheitsdrang einer jungen Frau kein Platz ist.

Als die achtzehnjährige María Eugenia nach mehreren Jahren in Europa in ihre Heimatstadt Caracas zurückkehrt, wird sie im Haus ihrer sittenstrengen Großmutter unversehens aller gewohnten Freiheiten beraubt. Mittellos, wie sie ist, heißt das oberste Gebot Tugendhaftigkeit, denn es gilt, einen Ehemann mit gutem Namen und Vermögen anzulocken. Ein Leben hinter geschlossenen Fensterläden ist indessen María Eugenias Sache nicht, und so setzt sie, um aus der traditionsverhafteten Enge auszubrechen, auf ihre in Europa erworbene Bildung, ihre äußeren Reize und die aus Paris mitgebrachten Kleider. Leidenschaftlich verliebt sie sich in den freidenkerischen Gabriel, der keineswegs dem entspricht, was ihre Familie sich unter einer «guten Partie» vorstellt. Der ältliche, konservative Doktor Leal, der um María Eugenias Hand anhält, erfüllt hingegen sehr wohl die Kriterien…

In amüsantem Plauderton nimmt Teresa de la Parra (1889–1936) Machismo und überholte Moralvorstellungen aufs Korn und erzählt die tragische Geschichte einer jungen Frau, über deren Leben der Familienrat entscheidet. Der erstmals ins Deutsche übersetzte Roman galt in Venezuela als skandalöser Angriff auf die patriarchalische Gesellschaft, ja als regelrechte Gefahr für junge Leserinnen, während er der Autorin in Spanien und Frankreich zu literarischem Ruhm verhalf.

»Einer der bedeutenden Romane der lateinamerikanischen Literatur, ein „Urtext“ venezolanischer Erzählkunst, liegt nun erstmals in deutscher Übersetzung vor.«

Der Standard

Teresa de la Parra (Autorin)

Teresa de la Parra (1889–1936) wurde in Paris als Tochter eines venezolanischen Diplomaten geboren. Ihre Kindheit verbrachte sie zunächst auf einer Hazienda in Venezuela; als sie zehn Jahre alt war, zog die Familie nach Spanien um. Ihr Leben lang pendelte Teresa de la Parra zwischen Europa und Lateinamerika, lebte in Caracas, in Paris und in Spanien und avancierte in den 1920er Jahren zu einer zentralen Gestalt der französischen und spanischen Literaturszene. Sie unternahm ausgedehnte Vortragsreisen vor allem nach Kuba und Kolumbien; in ihren Vorträgen und Essays beschäftigte sie sich mit der Rolle der Frau während der Kolonialzeit, dem Thema des criollismo und mit dem Leben Simón Bolívars. Sie veröffentlichte außerdem Tagebücher, Erzählungen und zwei Romane, «Ifigenia» (1924) und «Las memorias de Mamá Blanca» (1929).


Maike Albath (Nachwort)

Maike Albath, geboren 1967, ist promovierte Romanistin und Literaturkritikerin für den Deutschlandfunk, Deutschlandradio Kultur und RBB, für die NZZ, die Frankfurter Rundschau und die Süddeutsche Zeitung. 2002 erhielt sie den Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik, 2006 die Übersetzerbarke.

»Einer der bedeutenden Romane der lateinamerikanischen Literatur, ein „Urtext“ venezolanischer Erzählkunst, liegt nun erstmals in deutscher Übersetzung vor.«

Der Standard

»Das liest sich süffig, witzig, amüsant.«

SWR

»Eine Entdeckung, aber wirklich!«

Stuttgarter Nachrichten

Aus dem Spanischen von Petra Strien-Bourmer
Originaltitel: Ifigenia. Diario de una señorita que escribió porque se fastidiaba

Mit Nachwort von Maike Albath

Gebundenes Buch, Leinen mit Schutzumschlag, 768 Seiten, 9,0 x 15,0 cm

ISBN: 978-3-7175-2154-9

€ 24,90 [D] | € 25,60 [A] | CHF 32,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Manesse

Erschienen: 17.03.2008

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