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The Brain Die Geschichte von dir

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Gebundenes Buch, Pappband mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-570-55288-9

Erschienen: 06.03.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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Unterhaltend und fundiert: Ein Pageturner über die Hirnforschung

Die Hirnforschung macht rasante Fortschritte, aber nur selten treten wir einen Schritt zurück und fragen uns, was es heißt, ein Lebewesen und Mensch zu sein. Der renommierte Neurowissenschaftler David Eagleman nimmt uns mit auf die Reise durch das Gewirr aus Milliarden von Hirnzellen und Billionen von Synapsen – und zu uns selbst.

Das sonderbare Rechengewebe in unserem Schädel ist der Apparat, mit dem wir uns in der Welt orientieren, Entscheidungen treffen und Vorstellungen entwickeln. Seine unendlich vielen Zellen bringen unser Bewusstsein und unsere Träume hervor. In diesem Buch baut Bestsellerautor David Eagleman eine Brücke zwischen der Hirnforschung und uns, den Besitzern eines Gehirns. Er hilft uns, uns selbst zu verstehen. Denn ein besseres Verständnis unseres inneren Kosmos wirft auch ein neues Licht auf unsere persönlichen Beziehungen und unser gesellschaftliches Zusammenleben: wie wir unser Leben lenken, warum wir lieben, was wir für wahr halten, wie wir unsere Kinder erziehen, wie wir unsere Gesellschaftspolitik verbessern und wie wir den menschlichen Körper auf die kommenden Jahrhunderte vorbereiten können.

»Ich würde das Buch allen empfehlen, die sich klarmachen wollen, was diese anderthalb Kilo Gehirnmasse jeden Tag für uns leisten.«

SRF2 „Kultur kompakt“, Katrin Zöfel (08.03.2017)

David Eagleman (Autor)

David Eagleman, geboren 1971, wurde in Neurowissenschaften promoviert und war Schüler des legendären Biologen Francis Crick. Er ist einer der angesehensten und bekanntesten Hirnforscher der Welt. Eagleman forscht und lehrt über das Unbewusste und die menschliche Wahrnehmung an der Stanford University. Mit »Fast im Jenseits«, einer Sammlung von kurzen Geschichten über das Leben nach dem Tod, gelang ihm ein in 20 Sprachen übersetzter Weltbestseller. Zuletzt ist bei Pantheon von ihm erschienen »Inkognito. Die geheimen Eigenleben unseres Gehirns« (2013).

»Ich würde das Buch allen empfehlen, die sich klarmachen wollen, was diese anderthalb Kilo Gehirnmasse jeden Tag für uns leisten.«

SRF2 „Kultur kompakt“, Katrin Zöfel (08.03.2017)

»›The brain‹ bietet einen höchst unterhaltsamen Parforceritt durch die Welt der Neurowissenschaften.«

SWR Forum Buch (23.04.2017)

»The Brain ist ein spannendes und höchst anschauliches Buch darüber, wie wir Entscheidungen treffen und die Welt wahrnehmen.«

Hans Durrer, Huffington Post.de (03.05.2017)

»Wenn Wissenschaftler als ›Rockstars‹ bezeichnet werden, haben sie meist eine Gabe: die komplexen Sachverhalte ihrer Felder verständlich für jedermann zu vermitteln. Diese Gabe hat Eagleman.«

POLIZEI (04.04.2017)

»Der Rockstar unter den Neurowissenschaftlern.« Telegraph

ORIGINALAUSGABE

Aus dem Englischen von Jürgen Neubauer
Originaltitel: The Brain
Originalverlag: Canongate Books Ltd.

Gebundenes Buch, Pappband mit Schutzumschlag, 224 Seiten, 15,0 x 22,7 cm
mit farbigen Abbildungen

ISBN: 978-3-570-55288-9

€ 22,99 [D] | € 23,70 [A] | CHF 30,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Pantheon

Erschienen: 06.03.2017

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„Unser Leben wird von Kräften gelenkt, die so gewaltig sind, dass wir sie weder verstehen noch beherrschen können.“ S. 105

Von: Tallianna Datum: 04.08.2017

diagnose-tsundoku.blogspot.de

Die Hirnforschung macht rasante Fortschritte, aber nur selten treten wir einen Schritt zurück und fragen uns, was es heißt, ein Lebewesen und Mensch zu sein. Der renommierte Neurowissenschaftler David Eagleman nimmt uns mit auf die Reise durch das Gewirr aus Milliarden von Hirnzellen und Billionen von Synapsen – und zu uns selbst.

Das sonderbare Rechengewebe in unserem Schädel ist der Apparat, mit dem wir uns in der Welt orientieren, Entscheidungen treffen und Vorstellungen entwickeln. Seine unendlich vielen Zellen bringen unser Bewusstsein und unsere Träume hervor. In diesem Buch baut Bestsellerautor David Eagleman eine Brücke zwischen der Hirnforschung und uns, den Besitzern eines Gehirns. Er hilft uns, uns selbst zu verstehen. Denn ein besseres Verständnis unseres inneren Kosmos wirft auch ein neues Licht auf unsere persönlichen Beziehungen und unser gesellschaftliches Zusammenleben: wie wir unser Leben lenken, warum wir lieben, was wir für wahr halten, wie wir unsere Kinder erziehen, wie wir unsere Gesellschaftspolitik verbessern und wie wir den menschlichen Körper auf die kommenden Jahrhunderte vorbereiten können. (Klappentext)

Der nachfolgende Text kann Spoiler enthalten.

Am Anfang dieses beeindruckenden Buches beleuchtet der Autor, wie sich das Gehirn im Laufe des Lebens verändert und das unser Wesen durch unsere Erfahrungen bzw. den Verknüpfungen, die durch unsere Erfahrungen im Gehirn angelegt werden. Unsere Erinnerungen sind beispielsweise gar nicht so genau, wie wir und das immer einreden wollen. Auch können Ereignisse hinzugefügt werden und es fühlt sich so an, als sei es tatsächlich passiert.

Dann geht er auf die Arbeitsweise unseres Gehirns ein. Es arbeitet z. B. mit vorgefertigten Prognosen, die nur kurz angepasst werden, wenn sich die Vorhersage als nicht richtig erwiesen hat (wenn man etwa auf dem bekannten Nachhauseweg auf einmal etwas auffälliges sieht). Auch die Interpretation der Sinnesreize muss vom Gehirn erst geübt werden.

Im nächsten Kapitel wird das Unterbewusstsein genauer beleuchtet, etwa die komplexen Berechnungen, die es braucht, um etwas zum Trinken anzuheben und trotzdem müssen wir nicht einmal mehr darüber nachdenken. Anschließen sinniert er über die Frage, ob wir einen freien Willen besitzen oder ob all unsere Entscheidungen unbewusst von unserem Unterbewusstsein gesteuert werden.

Jede unserer Entscheidungen ist in der Tat eine Art Kampf und Ringen um die Vorherrschaft unserer Hirnzellen, die ständig das für und wider erörtern. Auch Emotionen, nicht nur logisches Denken, spielen bei Entscheidungsprozessen eine große Rolle. Zudem spielen wir geistig nicht nur aktuelle Entscheidungen durch, sondern auch Entscheidungen in der Zukunft und malen uns mögliche Ergebnisse aus.

"Wer du bist ergibt sich aus den vielen Kämpfen um die Vorherrschaft, die in jedem Moment deines Lebens in deiner grauen Hirnmasse geführt werden." S. 113

Das fünfte Kapitel befasst sich mit der Frage, wie die Menschen um uns herum unsere Hirnzellen beeinflussen und dass wir auf soziale Kontakte angewiesen sind. Offenbar sind wir darauf trainiert, uns immer in Gruppen aufzuhalten, da dies die Überlebenschancen aller in der Gruppe beträchtlich erhöht. Daraus folgt aber auch die Rivalität zwischen zwei Gruppen, die z. B. in Krieg oder Genozid gipfeln kann, denn ist die „andere“ Gruppe einmal entmenschlicht, greifen moralische Überlegungen nicht mehr.

Im letzten Kapitel geht es ein wenig in die Zukunft. Schon heute gibt es zahllose Hilfsmittel, die den Ausfall eines Sinnes substituieren, wie das Cochlea-Implantat, dass akustische Signale direkt auf den Hörnerv umleitet. Vielleicht werden eines Tages auch Techniken erfunden, die unser Wahrnehmungsspektrum vergrößern. Zudem befasst er sich mit der Sterblichkeit und dem Gedanken, nach dem Tod vielleicht doch noch Informationen aus dem Gehirn zu erhalten. Auch die Entwicklung von Robotern oder Künstlicher Intelligenz wird angesprochen.

Der Inhalt ist auf eine Art leicht beängstigend, denn er nimmt einem die Illusion, über die Befehlsgewalt in seinem Leben zu verfügen. Die Frage, die sich stellt, ist folgende: Wer steckt wirklich dahinter, wenn wir eine Entscheidung treffen? Treffen wir sie als Person, Individuum? Oder lenkt unser Gehirn im Unterbewusstsein den Weg, den wir wählen. Aber ist diese Unterscheidung überhaupt sinnvoll? Denn schließlich ist unser Gehirn mit seinen Abermillionen Zellen Teil unseres Körpers.
Es ist unglaublich, wie unser Gehirn arbeitet und wie viele Berechnungen es in jeder Sekunde anstellt, schon alleine in dem Moment, in dem ich das hier tippe.

Ich mochte seh, dass der Autor den Leser auf der persönlichen Ebene anspricht. Damit erreicht er, dass mir das Geschriebene näher geht und es fällt mir tatsächlich leichter, mich an den Inhalt zu erinnern.
Selten gehe ich auch auf die Gestaltung eines Buch ein, aber dieses hier gefällt mir optisch außerordentlich gut. Es bereitet mir immer wieder Vergnügen, durchgehend farbige Sachbücher zu lesen.

Das Buch hat mich sehr bewegt. Trotz unseres immensen Wissens, haben wir immer noch nicht herausgefunden, woher unser Ich-Gefühl (oder besser unsere Seele) kommt. Auch die letzten Geheimnisse hat unser Gehirn immer noch nicht preis gegeben. Das macht doch ziemlich demütig und nachdenklich.

Gelungenes Sachbuch für Einsteiger

Von: BuboBubo Datum: 02.08.2017

bubobuboslesewelt.blogspot.de/


"The Brain" ist wie der Titel schon sagt, die Geschichte von dir, von mir und von jedem Menschen.
Es befasst sich mit dem Zusammenhang von dem menschlichen Bewusstsein und dem Gehirn - ein Thema das seit vielen Jahren in der Wissenschaft heiß diskutiert wird.
Auch die Beziehung der Menschen untereinander auf neurologischer Ebene wird thematisiert. Und alles auf einem Niveau, das es jedem interessierten Leser, trotz Komplexität, verständlich erscheinen lässt. Die Funktionen des Gehirns werden einfach erklärt und mit jedem Kapitel erschließt sich uns ein weiteres Themengebiet. So heißen die Kapitel beispielsweise "Wer bin ich?" "Wie entscheide ich?" oder "Brauche ich dich?"
Für jedes der sechs Kapitel gibt es im Anhang eine Literaturliste und ein Glossar mit den verwendeten Fachbegriffen. So kann der interessierte Leser sich jederzeit Inspiration für seine weitere Lektüre verschaffen oder auch Begriffe, die ihm nicht geläufig sind nachschauen.
Es befinden sich viele Abbildungen zwischen dem Text, sodass das geschriebene besser nachvollziehbar ist. Zusätzlich gibt es kurze Informationsseiten, die verschiedenen Themen nochmals kurz zusammen
Mir ist das Cover und der Titel direkt ins Auge gefallen. Ich befasse mich rein aus privatem Interesse schon lange mit dem Thema Gehirnforschung und Bewusstsein des Menschen, und bringe so einiges an Vorwissen mit.
Dennoch habe ich einige interessante und neue Fakten entdecken können hatte aber trotzdem Spaß, das was ich bereits wusste auf neue Art und Weise zu entdecken. Anders als andere Werke zu diesem Themen bereich, ist der Schreibstil von David Eagleman leicht verständlich und in keiner Weise trocken oder zäh zu lesen.
Ich hatte das Gefühl, dass dies ein Einstiegswerk ist und genau das hat der Autor auch bezweckt, Laien das Interesse an Neurowissenschaften zu erwecken und genau das ist ihm gelungen.
Jeder, der sich für das menschliche Gehirn und dessen Funktionsweise interessiert kann ich dieses rundum gelungene Sachbuch empfehlen. Einen Punkt Abzug gibt es nur, weil ich mir noch mehr Neues erhofft habe, aber das liegt nur an meinem Vorwissen dieser Thematik.

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