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Tragödie auf einem Landfriedhof Kriminalroman

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-442-75460-1

Erschienen: 09.11.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch, eBook (epub)

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Maria Lang, die schwedische Agatha Christie!

Schneeflocken fallen. Kamine prasseln. Im Dörfchen Västlinge wird Weihnachten gefeiert. Einzig die Leiche im örtlichen Lebensmittelladen stört die Idylle ...

Für alle Fans von Miss Marple und Hercule Poirot! Und natürlich Inspector Barnaby ... Schwedische Spannung zu Weihnachten.

„Unterhaltsame Lektüre für Fans von Krimi-Klassikern“

Mangfall Bote (12.02.2015)

Maria Lang (Autorin)

Maria Lang (1914-1991, eigentlich Dagmar Maria Lange) gilt als erste Krimikönigin Schwedens. 1949 debütierte sie mit "Nicht nur der Mörder lügt", danach veröffentlichte sie bis 1990 jedes Jahr ein weiteres Buch, insgesamt 42. "Nicht nur der Mörder lügt" sowie "Tragödie auf einem Landfriedhof" gehören zu den sechs Lang-Romanen, die 2013 in Schweden neu verfilmt wurden und gerade international neu entdeckt werden.

„Unterhaltsame Lektüre für Fans von Krimi-Klassikern“

Mangfall Bote (12.02.2015)

„(…) ein wunderbarer Krimi, der dazu auch noch ideal in die Jahreszeit passt. Ein gewisses Maß an Spannung, sympathische Charaktere, ganz wenig Grausamkeit und die Sicherheit, dass am Ende alles gut wird – die richtige Lektüre für einen Nachmittag mit Tee und Keksen auf dem Sofa.“

Sandra Schäfer, Hamburger Morgenpost (11.12.2015)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Schwedischen von Stefan Pluschkat
Originaltitel: Tragedi på en Lantkyrkogård
Originalverlag: Norstedts

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 240 Seiten, 12,5 x 20,0 cm, 2 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-442-75460-1

€ 16,99 [D] | € 17,50 [A] | CHF 22,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

Erschienen: 09.11.2015

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Klassischer Weihnachtskrimi

Von: MoZeilenherz Datum: 25.11.2017

www.mozeilenherz.wordpress.com

Man wird direkt in das Geschehen geworfen, ohne große Vorrede, ohne großen Vorspann. Sämtliche Personen dieses kleinen Werkes lernt man direkt in den ersten paar Seiten kenne und man braucht ein bisschen, bis man sie alle wirklich zuordnen und auseinanderhalten kann. Doch das tut für mich der Geschichte keinen Abbruch.

Mit Puck hat der Krimi eine liebenswürdige und authentische Erzählerin, die irgendwie immer zwischen Entsetzen über das, was geschehen ist und unverhohlener Neugierde schwankt, denn eigentlich würde sie schon gerne zur Aufklärung des Mordes beitragen. Auch die anderen handelnden Personen bilden zusammen einen durchaus unterhaltsamen Haufen an Dorfbewohnern, die mehr oder weniger brave und ehrliche Leute sind. Zumindest auf den ersten Blick. Im Laufe des Buches lernt man den ein oder anderen von einer ganz anderen Seite kennen und man schwankt mit Puck in ihren Verdächtigungen mit, wer denn nun der wahre Mörder sein könnte.

Für die richtige Priese Humor ist auch gesorgt und gerade das gefällt mir sehr gut an diesem Buch. Da es ein Weihnachtskrimi ist, wird die düsterte Stimmung schön durch humorvolle Momente aufgelockert, für die vor allem Lotta, die Pfarrerstochter mit ihrer blühenden Fantasie, eine kleine, weiße Katze und der ein oder andere Dorfbewohner mit dem beflissenen Wunsch, doch noch ein ordentliches Weihnachten zu feiern, sorgt.

Man weiß nicht, wer der Mörder ist, was mir persönlich auch gut gefällt, da mich Krimis langweilen, wenn ich schon nach 100 Seiten ahne, wer der Mörder ist und diese Ahnung sich auch bestätigt.

Einen Stern Abzug gibt es für mich nur, weil das Buch einen Hauch zu viel das klassische Krimiklischee bedient, vom Sherlock Holmes als Ermittler, bis hin zur Wahl des Mörders sind es 1-2 Klischees zu viel, an deren Stelle mir ein paar innovative, neue Ideen besser gefallen hätte. Trotzdem war es für mich ein tolles und spannendes Buch für zwischendurch, dass sich leicht und flüssig hat lesen lassen und das mir viel Spaß gemacht hat.

4 von 5 Sternen

Schöner und gemütlicher Kriminalroman, teilweise etwas langatmig

Von: Cocolinchen Datum: 08.01.2017

cocolinchenundkatti.blogspot.de/


Worum geht's?
Eigentlich sollten die Weihnachtstage ruhig, friedlich und feierlich werden. Wie jedes Jahr eben. Doch ein plötzlicher Todesfall nimmt allen die festliche Stimmung. Der Inhaber des kleinen Lebensmittelladens in Västlinge wird tot aufgefunden. Offensichtlich hatte da jemand seine Finger im Spiel, denn ein natürlicher Tod sieht anders aus. Und so beginnen die Ermittlungen in dem kleinen Dorf und Kommissar Christer Wijk sorgt für Unruhe und ein ungemütliches Klima. Doch wer hat dem Opfer Arne Sandell das angetan? Hat die Witwe etwas damit zu tun oder die ruppige Vertretung des Küsters? Verdächtige und Theorien gibt es bald genug, aber was stimmt wirklich?


Meine Meinung:
Besinnliche Weihnachtstage sehen eindeutig anders aus und Puck und Einar Bure haben sich die Zeit mit ihrer Familie sicher auch ganz anders vorgestellt. Doch dann stecken sie mitten in einem Mordfall.
Grundsätzlich hat mir die Idee gefallen und der Fall ist auch in Ordnung. Das kleine Dorf hat etwas Bedrückendes an sich und man spürt die Abgeschiedenheit förmlich. Der perfekte Schauplatz für einen Mord. ;-)
Doch leider gestalten sich die Ermittlungen als ein wenig zu zäh. Der Kriminalroman ist sehr gemütlich und das ist nicht immer automatisch schlecht, doch an manchen Stellen war es mir dann leider doch eine Spur zu lahm. Schade eigentlich!
Die Charaktere haben mir nämlich gefallen. Auch die kleine, vorlaute Lotta. Sie ist die Tochter des Pfarrers von Västlinge und hat eine lebhafte Fantasie. Aber die Kleine hat in den Tagen zuvor auch das ein oder andere beobachtet und aufgeschnappt....

Dann sind da noch Puck und Einar, die ich beide eher als ein wenig langweilig empfunden habe.
Kommissar Wijk bespricht sich mit dem Paar und den anderen im Pfarrhaus, was teilweise doch ein wenig unrealistisch wirkt. Sie geben alle ihren Senf dazu und so werden die eigentlich ernsthaften Ermittlungen zu einem kleinen Detektivspiel. Das hat mich irgendwann ein wenig gestört.

Der Fall an sich ist aber unterhaltsam und die Verbindungen der Personen untereinander interessant. ;-) Außerdem haben die teilweise sehr schrulligen Charaktere für Abwechslung und lustige Momente gesorgt.

Leider hat mich dieser sehr gemütliche Stil mit einigen inhaltlichen Wiederholungen doch ein wenig am Fortkommen gehindert. Irgendwie wurde der Lesefluss immer wieder unterbrochen. Ich wollte zwar schon wissen, was denn nun wirklich passiert ist, aber manchmal hatte ich das Gefühl im Treibsand festzuhängen und nicht weiterzukommen. Daher habe ich für die Tragödie auf einem Landfriedhof leider auch etwas mehr Zeit benötigt. Die 235 Seiten wären ansonsten für mich kein Problem und das Buch innerhalb von zwei Tagen auf jeden Fall durch gewesen. Aber wie gesagt, irgendwie konnte ich diesen Roman immer wieder sehr gut aus der Hand legen.

Dieser Kriminalroman war mein erster von Maria Lang, die in Schweden als Krimikönigin gefeiert wird. Daher bin ich sicher, dass ich es noch einmal mit einem ihrer Bücher versuchen werde.
Tragödie auf einem Landfriedhof wurde 2013 in Schweden sogar neu verfilmt.

Ein sehr gemütlicher Kriminalroman mit guten Charakteren und einem spannenden Fall, der mir stellenweise leider etwas zu langatmig war. Ansonsten aber zu empfehlen! Vor allem dann, wenn man es mal wieder ein wenig ruhiger haben möchte. Und zwischendurch tut so ein Krimi auch ganz gut. Immer nur rohe Thriller sind für die Seele bestimmt nicht der Hit. ;-)


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