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Unsere Jahre in Miller's Valley Roman

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-421-04758-8

Erschienen: 21.08.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Warum man manchmal den Ort, den man liebt, verlassen muss, um sich selbst zu finden

Seit Generationen leben die Millers in Miller's Valley. Doch jetzt soll der Fluss, an dem das Örtchen liegt, zu einem Wasserreservoir gestaut, das ganze Tal geflutet werden. Während der Tag näher kommt, an dem ihre Heimat für immer verschwinden wird, erinnert Mimi sich an ihre Kindheit und Jugend in Miller's Valley und wie sie den Mut fand, ihren eigenen Weg zu gehen.

Eine kraftvolle, emotionale Geschichte über eine Familie und eine Dorfgemeinschaft, die sich unabwendbaren Veränderungen stellen muss; über sonnendurchflutete Kindheitstage, Wachstumsschmerzen und die Kunst, sich selbst und eine neue Heimat zu finden. Unsere Jahre in Miller's Valley erinnert uns daran, dass der Ort, an dem wir aufgewachsen sind, und die Menschen darin zwar verschwinden mögen, aber in unserem Herzen auf immer weiterleben.

»Warmherzig, klug und mitreißend erzählt. Ein Buch, das man nicht aus der Hand legen möchte.«

HÖRZU (25.08.2017)

Anna Quindlen (Autorin)

Anna Quindlen, Jahrgang 1952, gehört in den USA zu den wenigen ganz großen Autorinnen, die sowohl die Literaturkritik als auch das breite Publikum begeistern. Ihre Romane und Sachbücher erobern regelmäßig die amerikanischen Bestsellerlisten. Für ihre Kolumnen in der New York Times erhielt sie 1992 den Pulitzer-Preis. Ihr Bestseller »Die Seele des Ganzen« (1995) wurde unter dem Titel »Familiensache« mit Meryl Streep verfilmt. Ihr Roman »Ein Jahr auf dem Land« verkaufte sich eine viertel Million Mal in den USA. »Unsere Jahre in Miller's Valley« ist ihr neuester Roman und war wieder wochenlang in den Top Ten der Bestsellerliste.


Tanja Handels (Übersetzerin)

Tanja Handels, geboren 1971 in Aachen, lebt und arbeitet in München, übersetzt zeitgenössische britische und amerikanische Romane, u.a. von Zadie Smith, Elizabeth Gilbert, Tim Glencross und Scarlett Thomas, und ist als Dozentin für Literarisches Übersetzen tätig.

»Warmherzig, klug und mitreißend erzählt. Ein Buch, das man nicht aus der Hand legen möchte.«

HÖRZU (25.08.2017)

»Großherzig und schnörkellos. Spontan ein Lieblingsbuch.«

emotion. Das Frauenmagazin, Silvia Feist (01.10.2017)

»Quindlen schafft glaubwürdige Charaktere und vermeidet dabei das Abrutschen ins nur Gefühlvolle. In der Tat ein Wohlfühl-Buch.«

Hellweger Anzeiger, Ulrich Rubens-Laarmann (22.07.2017)

»Quindlen schafft so unvergessliche lebendige Charaktere, dass man als Leser jeden Traum, den sie hegen, und jede Tragödie, die sie ereilt, selbst mitfühlt.«

New York Times (29.03.2016)

"Die Figuren sind so echt, dass man gleich durch die eigene Familienchronik blättern möchte - auch wenn man diesen Roman nicht aus der Hand legen mag."

Chicago Tribune (31.03.2016)

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Aus dem Englischen von Tanja Handels
Originaltitel: Miller's Valley
Originalverlag: Random House

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 320 Seiten, 12,5 x 20,0 cm

ISBN: 978-3-421-04758-8

€ 20,00 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: DVA Belletristik

Erschienen: 21.08.2017

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Ein unterhaltsames, leichtes Buch für entspannte Lesestunden

Von: Goldene Seiten Datum: 29.11.2017

goldeneseiten.blogspot.de/

Warum verlassen Menschen ihre Heimat? Gibt es dafür immer einen Anstoss von aussen oder kann der Grund auch in einem selbst liegen?

In diesem Buch ist mir, wie in der letzten Zeit öfter, wieder das Thema "Heimat" begegnet. Familie Miller lebt sein Generationen im Miller´s Valley und ist dort fest verwurzelt. Das Dorf soll jedoch zerstört werden und die BewohnerInnen müssen nach und nach umziehen. Wir begleiten Mimi durch ihr ganzes Leben, ihre Kindheit und Jugend verbringt sie auf der Farm im Valley.

Anna Quindlen beschreibt das Familienleben und die Charaktere der Familien- und Dorfmitglieder auf eine sehr schöne und ruhige Art. Da wäre Tante Ruth, die seit Jahrzehnten die Wohnung nicht mehr verlassen hat. Man ahnt bereits, dass es dafür einen Grund gibt. Mimis Mutter ist eine fleißige Krankenschwester, die soviele Intimitäten über die BewohnerInnen des Dorfes weiß und doch immer darüber schweigt. Mimis Brüder Ed und Tommy könnten unterschiedlicher nicht sein. Tommy zieht in den Krieg und kommt verändert zurück und hat all seine positive Ausstrahlung verloren. Ed hat sich früh aus dem Valley verabschiedet und ist in die Großstadt gezogen. Seine Besuche gleichen einer Pflichtveranstaltung.

Mimi hat ein großes Verantwortungsgefühl für ihre Familie, sie kümmert sich um die schrullige Tante, den kranken Vater, den unehelichen Sohn ihres Bruders und den Hof der Familie. Immer wieder wird sie von ihrer Mutter ermuntert, ihr eigenes Leben zu leben und fortzugehen aus dem Valley. Doch es dauert eine ganze Weile, bis Mimi so weit ist, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen.

Ein unterhaltsames, leichtes Buch für entspannte Lesestunden.

Anspruchsvoller Roman, der mich erst beim 2. Lesen überzeugt hat

Von: Kathrin N. Datum: 09.10.2017

www.kathrins-home.de

Die Autorin Anna Quindlen gehört in den USA zu den ganz großen Autorinnen, die es nicht nur in die Bestsellerränge der Romanlisten, sondern auch der Sachbuchlisten schafft. Und diese Leidenschaft für zwei unterschiedliche Sparten merkt man den Romanen auch an. Hat mich der Vorgänger „Ein Jahr auf dem Land“ noch nicht so begeistern können, hat mich der neue Roman „Unsere Jahre in Miller`s Valley“ deutlich mehr fasziniert! Wobei nicht auf den ersten Blick... ich musste erst ein paar Nächte darüber schlafen und mir Gedanken zu dieser Rezension machen, bis mir so besondere Feinheiten und Raffinessen aufgefallen sind, die das Buch wirklich interessant machen ;)

Die Miller-Farm steht am tiefsten Punkt von Miller`s Valley und befindet sich seit Generationen in Familienbesitz. Mimi, die wir als 11-Jährige kennenlernen und bis zum Seniorenalter begleiten dürfen, lebt auf dieser Farm mit ihren Eltern und zwei Brüdern... und mit ihrer Tante, die ein kleines Haus am Anfang der Auffahrt bewohnt.

Wir erleben im Laufe des Buchs das nach außen scheinbar eintönige Leben von Farmern und deren Nachbarn; Mimi ist mit LaRhonda, der Tochter des Dinerbesitzers befreundet, ist außerdem gerne mit Donald zusammen, einem Jungen, der mal mehr, mal weniger lang bei seinen Großeltern lebt. Sie erlebt, wie der große Bruder als Jahrgangsbester an die Uni geht und später weit weg eine Familie gründet und Tommy, der Mittlere, sich freiwillig bei der Army meldet, an den Kriegsgeschehen erbricht und zu einem „amerikanischen Kriegsveteranen –a la 'Geboren am 4. Juli' wird. Mimi steht ihrer Mutter bei, die nachts als Krankenschwester arbeitet und tagsüber den Haushalt macht – auch als Mimis Vater einen Schlaganfall erleidet. Sie versucht zwischen ihrer Tante Ruth und ihrer Mutter zu vermitteln und freundet sich mit Callie an, die einen Sohn von Tommy bekommt. Ja, das Buch besteht aus vielen kleinen und großen alltäglichen Geschichten – und über allem schwebt die Tatsache wie ein Damokles-Schwert, dass es dieses Tal bald nicht mehr geben wird. Es wird, wenn es nach dem Willen der Regierung geht, geflutet und zu einem Naherholungsgebiet umgebaut werden.

Mimi`s Leben ist, je älter sie wird, immer mehr mit diesem Fluten des Tales verknüpft, sei es durch ihren Freund Steven, sei es durch ihr Studium, sei es durch ihre Familie... und letztendlich bleibt diese Verknüpfung bis an ihr Lebensende bestehen.

Anna Quindlen hat eine angenehme, bildhafte, aber auch anspruchsvolle Sprache, die durch Tanja Handels gut ins Deutsche übersetzt wurde. Und dennoch wirkt der Anfang sehr schwerfällig auf mich – ähnlich ging es mir übrigens schon bei dem Vorgängerroman. Die Personen klingen interessant und teilweise versucht man sich ihnen zu nähern... aber so richtig warm werde ich mit den Beteiligten leider nicht. Jedenfalls nicht auf den ersten Blick! Als ich nochmals über das Buch nachgedacht habe, fällt mir erst auf, dass sich die Geschichte in der Familie wiederholt hat und so manche „Leiche im Keller bzw. auf dem Dachboden“ Symbolcharakter in Mimi`s Leben hat. Geschickt verstrickt die Autorin Vergessenes mit Alltäglichem und das macht diesen Roman wirklich lesenswert!

Daher habe ich mir das Buch ein zweites Mal aus dem Regal geholt und lese es – im Wissen, wie es ausgeht – mit anderen Augen. Dieses Mal möchte ich keine Passagen überfliegen und so kann ich auch besser in die Geschichte eintauchen. In mir entstehen Bilder von amerianischen Familienfilmen im Kopf, Farmhäusern aus Holz – ein bisschen 'Meine kleine Farm' und ich kann mir tatsächlich beim zweiten Lesen gut vorstellen, dass dieser Roman wieder eine Filmvorlage werden könnte – vielleicht mit Meryl Streep als Miriam Miller ;)

Auf jeden Fall kann ich allen, die sich mehr als nur von einer Story berieseln lassen wollen, die gewillt sind, einen amerikanischen Roman auch mal in Etappen lesen zu wollen – mit Innehalten und Reflektion – zu diesem Buch raten. Es gibt deutlich leichtere Kost, aber das ist auch gut so ;)

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