Vardo – Nach dem Sturm

Roman

Hardcover
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Vardø, Norwegen am Weihnachtsabend 1617. Maren sieht einen plötzlichen, heftigen Sturm über dem Meer aufziehen. Vierzig Fischer, darunter ihr Vater und Bruder, zerschellen an den Felsen. Alle Männer der Insel sind ausgelöscht – und die Frauen von Vardø bleiben allein zurück.

Drei Jahre später setzt ein unheilvoller Mann seinen Fuß auf die abgelegene Insel. In Schottland hat Absalom Cornet Hexen verbrannt, jetzt soll er auf Vardø für Ordnung sorgen. Ihn begleitet seine junge norwegische Ehefrau. Ursa findet die Autorität ihres Mannes aufregend und hat zugleich Angst davor. Auf Vardø begegnet sie Maren und erkennt in ihr etwas, das sie noch nie zuvor erlebt hat: eine unabhängige Frau. Doch für Absalom ist Vardø nur eins - eine Insel, die von Gott verlassen wurde und die er von teuflischer Sünde befreien muss.

»(...) ein literarisches Denkmal.«

BRIGITTE (11. März 2020)

Aus dem Englischen von Carola Fischer
Originaltitel: The Mercies
Originalverlag: Picador
Hardcover mit Schutzumschlag, 432 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-453-29236-9
Erschienen am  02. März 2020
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Dieses Buch spielt in: Vardo, Norwegen

Leserstimmen

Berührende Geschichte

Von: ledamiabook

19.10.2020

Der Roman beginnt auf eine ruhige, kalte, poetische Art und entwickelt sich zu einem intensiven, emotionalen und düsteren Lesevergnügen. Die Charaktere sind detailliert und authentisch ausgearbeitet, man bekommt einen intensiven Einblick in das harte Leben von Frauen auf der Insel im Jahr 1617. In einer Zeit wo Frauen den Männer unterwürfig waren, wo Hexenverfolgungen zur einer Normalität gehörten. Es ist erschreckend wie schnell eine starke Frau, oder eine, die es besser hat beschuldigt werden kann eine Hexe zu sein und welche Methoden es damals gab dies zu beweisen. Der Leser wird hier nicht verschont, da es auch noch auf wahre Begebenheit beruht ist es noch tragischer und grausam. „Vardø - Nach dem Sturm“ ist ein beeindruckendes Roman über Verlust, Trauer, Missgunst, Freundschaft und Liebe. Eine Geschichte die lange in Erinnerung bleibt. Absolute Leseempfehlung!

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Ein ergreifendes Schicksal

Von: Beate Skupinski

09.10.2020

Heilig Abend 1617, ein hälftiger Sturm fegt über Vardo der östlichsten Gemeinde Norwegens hinweg und versenkt die Fischerboote der Gemeinde. Alle erwachsenen Männer der Insel sterben dabei und zurück bleiben die Frauen die versuchen den Kampf ums überleben aufzunehmen und die Aufgaben der Männer untereinander aufzuteilen. Und als wäre dies nicht schon schwer genug wird ein Gesetze gegen Zauberei und Hexerei erlassen, das einem Teil der Gemeinde der nicht christlichen Glaubens sondern der Geisterwelt durch einen Schamanen angehört erschwert. Den zur Durchführung des Gesetzes wird Absalom Cornet der sich bereits einen Namen in der Hexenverfolgung gemacht hat nach Vardo geschickt. Der glaube an Zauberei und Hexerei treibt die Gemeinde immer mehr auseinander. Historisch gut recherchiert beschreibt Kiran Millwood Hargrave wie grausam die Hexenverfolgung im Jahr 1617 durchgesetzt wurde. Kiran Millwood Hargrave setzt mit Vardo ein Mahnmal damit niemand vergisst das es bis heute wichtig ist das Menschen ein Recht auf Ihre Meinungsfreiheit haben und selbst entscheiden können welchem Glauben sie angehören. Ein Roman den man so schnell nicht vergisst und von mir eine klare Leseempfehlung.

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Vita

Kiran Millwood Hargrave wurde 1990 in Surrey geboren. In ihrem ersten Jahr an der Universität begann sie Lyrik zu verfassen und veröffentlichte drei Gedichtbände und ein Theaterstück. Ihre Kinderbücher wurden in England sofort zu Bestsellern, sie gewann den Waterstones Children's Book Prize und den British Book Awards für das Children's Book of the Year. »Vardø. Nach dem Sturm« ist ihr erster Roman für Erwachsene. Mit ihrem Mann Tom und der Katze Luna lebt die Autorin in Oxford direkt am Fluss.

Zur Autor*innenseite

Pressestimmen

»Kiran Millwood Hargrave erzählt eine packende Geschichte über Tragik, Liebe, Macht und Machtmissbrauch und über die Menschlichkeit, die dazwischen zerrieben wird. Mit viel Feingefühl fängt sie das Leben der Inselbewohnerinnen ein (...). (…). Stark!«

EMOTION (04. März 2020)

»Die britische Autorin Kiran Millwood Hargrave hat aus diesem historischen Stoff einen starken Roman gemacht rund um Themen, die auch heute noch große Bedeutung für Frauen haben: den Kampf um Freiheit und ein selbstbestimmtes Leben.«

FREUNDIN (04. März 2020)

»Die Autorin hat diesen Frauen eine ganz tolle Stimme gegeben, und ich kann es wirklich jedem nur empfehlen.«

BRIGITTE Podcast (24. März 2020)

»„Vardø“ erzählt eine packende Story über Mut und Mythen im Jahr 1617 (Headline). Kraftvolle Sprache, intensive Bilder: Kiran Millwood Hargrave weiß, wie man spannend und einfühlsam erzählt. (...) Ein universeller Roman über Mut und Unabhängigkeit. Berührend.«

FÜR SIE (18. März 2020)

»"Vardø - Nach dem Sturm" ist der erste Roman für erwachsene Leser*innen von der jungen Ausnahmeautorin Kiran Millwood Hargrave. Auf der Grundlage einer wahren Begebenheit schreibt sie eine intensive Geschichte über einen Überlebenskampf, die mit jeder Seite packender wird und ihre Leser*innen nicht mehr loslässt.«

www.lovelybooks.de; in “Die besten neuen Hardover-Neuerscheinungen im März” (17. Februar 2020)

»Dass mit 'Vardø' eine Welt beschrieben wird, die hier kaum bekannt ist und von deren Schicksal nur ein sehr kleiner Personenkreis etwas weiß, macht das Buch zu einem außergewöhnlichen Erlebnis. Die schöne Umschlaggestaltung und die hilfreiche Karte tragen ein Übriges bei, um den Roman aus der großen Masse hervorstechen zu lassen. Es ist allerdings keine spannende Unterhaltung, die hier geboten wird, sondern ein tiefgründiges Gesellschaftsportrait mit kantigen Charakteren. Eines, das noch lange nachwirkt und zu den Büchern gehört, die man nach dem letzten gelesenen Wort noch nicht gleich aus den Händen legt, sondern sich nur langsam zu lösen vermag.«

www.histo-couch.de (01. März 2020)

»Roman über unabhängige Frauen mit historischem Vorbild. (...) Die Schicksale der Protagonistinnen machen gleichermaßen betroffen und wütend. Und die Frage, was ignorante Engstirnigkeit und falsche Behauptungen bewirken können, ist hochaktuell.«

Westfälische Nachrichten/Münstersche Zeitung (12. Februar 2020)

»Die Stärke des Buches, einfühlsame Betrachtungen, melancholische Bilder und doppelbödige Beziehungen, ziehen in den Bann.«

BÜCHER (05. Mai 2020)

»Kiran Millwood Hargrave hat diese wahren Begebenheiten in einen üppigen Roman über Aberglauben, Macht und Freundschaft verwandelt. Ein historisches Panorama zum Eintauchen.«

Annabelle (05. Mai 2020)

»Hargrave setzt in Ihrem packenden Roman den Opfern ein literarisches Denkmal.«

Brigitte Woman (31. März 2020)

»Ein universeller Roman über Mut und Unabhängigkeit. Berührend!«

Für Sie (18. März 2020)