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Veganize your life! Das große Buch des veganen Lebens – 1000 Fakten zu Peace Food

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-570-50181-8

Erschienen: 14.09.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

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Die neue Bibel für veganes Leben

Das große Faktenbuch zu Ruediger Dahlkes Bestseller Peace Food belegt in Zahlen, Statistiken und Grafiken anschaulich und überzeugend, dass Veganismus der Lebensstil der Zukunft ist. So ist eine Ernährung ohne tierische Produkte gesünder: Der Verzehr von Milchprodukten beispielsweise erhöht das Risiko für unzählige Erkrankungen. Das vegane Leben ist auch nachhaltiger und umweltfreundlicher, denn die Fleischproduktion verschlingt Unmengen an Ressourcen. Ruediger Dahlke und Renato Pichler widerlegen mit fundiertem Faktenwissen die vielen kursierenden Halb- und Unwahrheiten zum Thema Veganismus und unterstützen mit ethischen, ökologischen, wirtschaftlichen und gesundheitlichen Argumenten alle, die noch mehr Gründe für ihr neues veganes Leben suchen.

Ruediger Dahlke (Autor)

Dr. med. Ruediger Dahlke arbeitet seit 37 Jahren als Arzt, Autor und Seminarleiter. Mit Büchern von „Krankheit als Weg“ bis „Krankheit als Symbol“ begründete er seine ganzheitliche Psychosomatik, die bis in mythische und spirituelle Dimensionen reicht. Die Buch-Trilogie „Schicksalsgesetze“, „Schattenprinzip“ und „Lebensprinzipien“ bildet die philosophische und praktische Grundlage seiner Arbeit. Ruediger Dahlke nutzt seine Seminare und Vorträge, um die Welt der Seelenbilder zu beleben und zu eigenverantwortlichen Lebensstrategien anzuregen.

Sein Ziel, ein Feld ansteckender Gesundheit aufzubauen, spiegelt sich in Büchern wie „Peace Food“ und „Buch der Widerstände“, aber auch in der Verwirklichung des Seminarzentrums TamanGa in der Südsteiermark.

www.dahlke.at


Renato Pichler (Autor)

Renato Pichler gründete 1993 zusammen mit Kollegen die Schweizerische Vereinigung für Vegetarismus (heute: Swissveg). Gleichzeitig wurde er Veganer. Er hält Vorträge zum Thema, führt Schulungen durch und ist im Vorstand der Europäischen Vegetarier Union (EVU). Mit Ruediger Dahlke arbeitete er bereits an dem Bestseller „Peace Food“.

ORIGINALAUSGABE

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 368 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
durchgehend vierfarbig

ISBN: 978-3-570-50181-8

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Riemann

Erschienen: 14.09.2015

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"Veganize your life!" - Eine Faktensammlung der veganen Ernährung

Von: Jennifer Hauwehde Datum: 15.04.2016

mehralsgruenzeug.com

Ein Grundlagenbuch für Veganer*innen und alle, die es werden wollen, geschrieben vom wahrscheinlich prominentesten aller deutschen Autoren in der veganen Szene neben Attila Hildmann. Die Botschaft ist titelgebend: Veganisiere dein Leben – vollständig!

Denn das ist das Beste, was du tun kannst. Für dich, für die Umwelt, für deine Mitmenschen, für die Menschen auf der anderen Seite der Erde, für die Tiere und für unser aller Zukunft.

Eigentlich ist das ein Tenor, den wir mittlerweile gewöhnt sein sollten – vorausgesetzt, wir interessieren uns ansatzweise für die Thematik oder schauen (auch fragmentarisch) ab und zu in die mediale Landschaft, die nun ein immer klareres Bild von den Auswirkungen des Fleisch- und Tierproduktekonsums zu gewinnen scheint (oder einfach dem neuesten Trend hinterherläuft?).

Vegan – dieses Wort müssen wir heute niemandem mehr erklären.

Dass das so ist, hängt unter anderem mit den zahlreichen wunderschönen, bunt bebilderten und randvoll mit appetitanregenden Rezepten gefüllten Koch- und Backbüchern zusammen – aber auch mit Leitfiguren, die den veganen Gedanken auf der ethischen und ganzheitlichen Ebene schon seit Jahrzehnten verbreiten. Und erst jetzt immer mehr Gehör finden.

So jemand ist unter anderem Ruediger Dahlke.

Nach eigenen Angaben befasst er sich nunmehr seit fast 40 Jahren mit dem pflanzlichen Leben, vor allem aber der pflanzlichen Ernährung. Als Arzt, Autor und Leiter diverser Seminare zum Thema ist er mit Sicherheit einer derjenigen, denen berechtigterweise einiges an Kompetenz auf dem veganen Feld zugesprochen werden kann. (Dass Dahlke unter vielen Menschen nicht ganz unumstritten ist, ist mir bekannt – wir kommen im Verlauf dieser Rezension noch darauf zu sprechen.)

Was will Veganize your life! und was bietet es?
Was es will:

Zunächst einmal möchte es eines: informieren.

Dich und mich und die bereits vegan Lebenden, aber auch alle, die es noch werden möchten. Die, die schon aus voller Überzeugung dabei sind, aber gerne noch einmal neue und aktuelle wissenschaftliche Daten an die Hand bekommen möchten. Die, die sich noch unsicher sind, ob das Extrem vegan eigentlich etwas für sie ist. Und auch die, denen das Ganze eigentlich total egal ist – aber endlich einmal eines dieser verkorksten Veganer-Bücher gelesen haben wollen.

„Genau das will dieses Buch vermitteln: solide Information, die überzeugt, Wissen, das (Selbst)sicherheit gibt und die Angst vor dem Neuen nimmt. Wir wollen hier Material bereitstellen, das nicht nur unsere Leser überzeugt, sondern mit dem sie ihr Umfeld gewinnen und überzeugen können, wenn dieses bereit ist.“ (S. 18)

Dieser kleine, letzte Nachsatz ist ein ganz wesentlicher, wenn es um Veganize your life! geht. Niemandem soll hier etwas aufgezwungen werden, niemand mit Gewalt (des Wortes) im missionarisch-religiösen Sinne bekehrt werden.

Obgleich natürlich auch emphatisch-pathetische Formulierungen fallen (wie sie schwerlich zu vermeiden sind, wo es um emotionale Themen geht), ist der Fokus des Buches klar darauf gelegt, den aktuellen wissenschaftlichen Stand, der für eine pflanzliche Ernährung spricht, so gut aufbereitet wie möglich darzustellen.

Aber das kann einer der beiden Autoren – Ruediger Dahlke – selbst am besten erklären:

Was es bietet:

Glücklicherweise genau das, was intendiert ist: Information in Hülle und Fülle. Den sehr unglücklichen Fall der Buch- oder auch insgesamt der Textveröffentlichung, in dem die Intention des Autors oder der Autorin nicht mit dem am Ende publizierten Ergebnis übereinstimmen, finden wir hier (glücklicherweise!) nicht vor.

Wir bekommen, was wir suchen: Ein umfangreiches – knappe 370 Seiten – und gut aufgemachtes Nachschlagewerk, das uns nicht nur bezüglich unserer Allgemeinbildung in Sachen Wirtschaft, Ernährung, Gesundheit und Ethik weiterhilft bzw. auf den neuesten Stand bringt (die Veröffentlichung des Buches war im Jahr 2015), sondern uns, die wir bereits unter Umständen vegan leben, hilfreiche Argumente für die von uns bewusst gewählte Lebensweise auf den Weg geben.

Wie sieht das konkret aus?

Folgende Themen werden – nach einer schönen Einführung von Ruediger Dahlke (der dieses Werk übrigens gemeinsame mit Renato Pichler, dem Gründer des schweizerischen Pendant zu Vebu, Swissveg, geschrieben hat) – behandelt:

Gesundheit
Ökologie
Menschenschutz
Tierethik
Ökonomie und Wissenschaft
Psychologie
Praktische Umsetzung

Dies ist die Grobgliederung des Buches. Damit ihr eine ungefähre Vorstellung davon erhaltet, um was für Thesen und Fragestellungen es genauer geht, seien im Folgenden einige davon angeführt:

Seit 1948 ist den Wissenschaftlern bekannt, dass der Durchschnittsdeutsche kein Problem mit der Proteinversorgung hat – und er, ganz im Gegenteil, viel zu viel davon konsumiert.
nicht die einzige Kalziumquelle, die es gibt. Noch nicht einmal die beste.
Die Milch aus dem Supermarkt ist alles andere als ein Naturprodukt. Und stammt nicht einmal mehr von einer, sondern von hunderten Kühen, deren Erzeugnisse industriell neu zusammengemischt wurden.
Diabetes mellitus Typ 2 kann mithilfe einer Ernährungsumstellung auf pflanzlich-vollwertige Kost therapiert werden – obwohl eine Therapie an sich lange Zeit als unmöglich galt.
Vegan lebende Menschen haben ein signifikant geringeres Risiko, an Krebs zu erkranken. (Die genauen Ursachen sind noch nicht vollkommen erforscht.)
Ausschlag und allergischen Reaktionen bei Säuglingen kann vorgebeugt werden – indem die Mutter keine Milchprodukte konsumiert. Man hat mittlerweile nachgewiesen, dass die artfremden Hormone, die über das Milchtrinken von der Mutter aufgenommen werden, sich in der eigenen Muttermilch, die für das menschliche Baby bestimmt ist, ablagern. Das Baby erhält so nicht nur mütterliche, sondern auch gleichzeitig eine Vielzahl artfremder Hormone – zusammen mit einer gehörigen Portion Antibiotika.
Antibiotika sind essenziell für die Massentierhaltung. Ohne Antibiotikabeimischung würden die Tiere aufgrund der schlechten Haltungsbedingungen und dem ausgelösten physischen und psychischen Stress nicht mehr bis zur geplanten Schlachtung überleben (die ohnehin bereits nach dem Bruchteil der eigentlichen Lebenserwartung erfolgt).
Es ist für das Klima wesentlich besser, wenn ausschließlich pflanzlich konsumiert wird – auch, wenn die Produkte nicht rein regional und saisonal sind. Der CO2-Ausstoß auch gegenüber dem Omnivoren, der „seine“ Milch, Eier und „sein“ Fleisch vom Biobauern nebenan bekommt, ist signifikant verringert. Ideal wäre natürlich trotzdem die Kombination von vegan und regional.

Und so geht das auf über 300 Seiten weiter. Ein Fakt reiht sich an den nächsten und als Lesende sind wir überwältigt von der Informationsflut – die wir natürlich nicht beim ersten Lesen vollkommen in uns aufnehmen können. Aber deshalb ist Veganize your life! auch als Nachschlagewerk gedacht.

Was gefällt?
Die Passion, der Stil

Die Ausrichtung des Werkes, die Ambition und der Eifer, der spürbar aus den Seiten hervortritt.

Denn beim Lesen merken wir ganz deutlich: Hier wurden Herzblut, Liebe und Passion in das Werk gelegt. Und das macht es sehr sympathisch.

Noch sympathischer ist allerdings, dass trotzdem eine stringente Trennung zwischen Faktenteil und persönlicher Meinungsäußerung (Einleitung und Schlusswort) versucht wurde, aufrecht zu erhalten. Wir haben hier kein Manifest für die nächste Generation der militanten Veganer* innen vor uns. Auch keines der religiös-spirituellen Hippie-Bewegung.

Im Faktenteil werden Fakten präsentiert – manchmal etwas sehr pointiert dargestellt, aber doch ohne allzu pathetische persönliche Wertung und Werbung. Mein Lieblingssatz, weil mich am nachhaltigsten zum Denken anregend, ist folgender:

„Bei den heutigen im Handel erhältlichen Eiern handelt es sich jedoch um unbefruchteten Menstruationsabfall der Hühner, da sie ohne Hahn leben.“ (S. 72)

Das dürfen wir uns doch im wahrsten Sinne des Wortes einmal auf der Zunge zergehen lassen: Menstruationsabfall! Wer möchte den nun gerne essen? Und dann auch noch artfremd? Als ob die Tatsache der physischen Herkunft an sich nicht schon schlimm genug wäre.

Die Aufmachung

Veganize your life! ist ein Buch, das man gerne in den Händen hält. Das hängt nicht nur mit dem Inhalt, sondern auch wesentlich mit der Aufmachung zusammen. (Nein, nicht mit der Umschlagsgestaltung – obwohl diese auch sehr ansprechend ist.)

Damit die präsentierten Fakten eingängig bei der Leserschaft ankommen, wurden sie mit großem Aufwand in wunderschönen, bunten Grafiken, die in großer Zahl im ganzen Buch verstreut sind, zusammengefasst.

Eine dieser Grafiken sieht beispielsweise so aus:

Es handelt sich hierbei um die grafische Aufarbeitung der oben bereits angerissenen Tatsache, dass Pflanzenesser zunächst einmal unabhängig von der Herkunft ihrer Nahrung einen wesentlich geringeren CO2-Ausstoß als Omnivoren besitzen.

Diese ansprechenden und leicht verständlichen Bildchen sowie durchgängig wiesengrün gehaltene Überschriften sorgen dafür, dass auch die Ästhetik beim Lesen nicht zu kurz kommt.

Was gefällt weniger?
Spiritismus

Es gibt bei solch einem vorbildlichen Werk nicht viel zu kritisieren – und das, was angemerkt werden kann und muss, bezieht sich auf den erwähnten Diskurs um Ruediger Dahlke selbst.

In der veganen Szene – wie ich Gruppen in Sozialen Netzwerken hier einmal zusammenfassend benennen möchte – wird Dahlke häufig nicht nur als einer der Begründer und Wieder-zum-Leben-Erwecker des veganen Gedankens in Deutschland, sondern auch regelmäßig als ein unseriöser und quasi-religiöser Spinner beschrieben und ist entsprechend sowohl geachtet als auch geächtet.

Den Vorwurf der mangelnden Informiertheit kann man ihm nach der Lektüre von Veganize your life! mitnichten machen. Unabhängig davon, dass wir schon beim Lesen merken, dass hier jemand mit uns kommuniziert, der Ahnung von seinem Werk hat, zeigen uns die über 200 Quellennachweise am Ende des Buches, dass hier jemand seine Hausaufgaben gemacht hat.

Was die spirituelle Ausrichtung angeht, sieht das anders aus.

Man darf sich dazu verhalten, wie man möchte – doch ich bin eine eher realistisch denkende und lebende Person und auch wenn ich in meinen Texten ebenfalls manchmal gerne etwas pathetisch und ein Wir-Gefühl-erzeugend spreche, so kann ich mit unter anderem folgenden Aussagen als Leserin eher weniger anfangen:

„[…][D]ie moderne Physik belegt: Alles in diesem Universum ist Schwingung. Folglich sind wir Schwingungswesen in ständigem Schwingungsaustausch mit der Umwelt. Wer so schattenhafte Schwingungen wie die von Angst, Panik, Wahnsinn und Apathie ständig aufnimmt [gemeint ist hier der Konsum von Tierprodukten], füttert und aktiviert kontinuierlich seinen Schatten.“ (S. 323)

Oder:

„Während Fleischkost eine eher archetypisch männliche blutige Angelegenheit ist – von der Jagd und Schlachtung bis hin zur Art des Zubereitens, etwa des Weichklopfens oder Schlagen der Fleischlappen -, repräsentiert vegane Kost den archetypisch weiblichen Pol.“ (S. 325)

Hm – nein? Abgesehen davon, dass hier mein nicht radikaler, aber doch in gesundem Maße vorhandener Feminismus anspringt, frage ich mich zaghaft, ob Dahlke die Existenz mordender und schlachtender Frauen, die es zuhauf gab, gibt und immer geben wird, in seine Überlegungen miteinbezogen hat. Oder ob er sich vielleicht auf einer so transzendenten Sphäre bewegt, dass ich es nicht mehr nachvollziehen kann.

Wie dem auch sei – glücklicherweise sind derartige Überlegungen, die zumindest einiges an Toleranz abverlangt haben, lediglich in der Einleitung und im Schlussteil zu finden. Neben einigen schönen Bemerkungen über eine hoffnungsfrohe pflanzliche Zukunft und gut getrennt vom eigentlichen Faktenteil.

Selbstbeweihräucherung?

Einen weiteren Kritikpunkt, der vielleicht ein bisschen zu penibel, für mich persönlich beim Lesen allerdings relativ auffällig geworden ist, stellt die ständige und wiederholte Bezugnahme auf bereits veröffentlichte Bücher, Werke, Artikel von Ruediger Dahlke selbst dar (die im Anhang noch einmal auf mehreren Seiten sehr ausführlich aufgelistet sind).

Ich möchte keine falschen Schlüsse ziehen – natürlich verweist Dahlke in seinen Ausführen zurecht und fair auch stets auf andere bedeutende Werke, Studien und auch bereits bekannte Bücher (wie beispielsweise die China Study) – doch ich konnte mich des Eindrucks nicht entbehren, dass die Formulierungen seiner eigenen Titel wie „Peace Food“, „Krankheit als Symbol“ und „Das Geheimnis der Lebensenergie in unserer Nahrung“ überproportional häufig gefallen sind – was bereits daraus ersichtlich ist, dass ich die besagten Titel bereits auswendig kenne.

Informieren ist gut, Werbung machen für die eigene Sache legitim und ist angemessene Würdigung der eigenen (jahrzehntelangen) Arbeit – doch sobald das in Richtung Propaganda abzurutschen droht, werde ich empfindlich.

Fazit – lohnt es sich?

Unabhängig von meinem Gemeckere – am Ende dieser Rezension steht das beruhigende Fazit: Ja, es lohnt sich!

Es lohnt sich bereits aus dem Aspekt heraus, dass es ein alle wichtigen Fakten mitgebendes und sämtliche Bereiche des veganen Lebens umspannendes Werk ist, das mit viel Mühe und Liebe zum Detail verfasst wurde.

Es lohnt sich, um endlich einmal eine handfeste Nachschlagquelle zu Hause zu haben. Es lohnt sich, um verschenkt, von noch-nicht-Überzeugten gelesen und für gut befunden zu werden. Es lohnt sich zum Auffrischen des eigenen Wissens oder zur Vertiefung und zur Bestätigung, dass man mit dem veganen Weg auf dem richtigen ist.

Der einzige große Kritikpunkt ist und bleibt jedoch die Selbstpropagierung des Autors, verbunden mit einer ordentlichen Portion Spiritismus in Vor- und Nachwort. Doch wer damit leben und gewissermaßen beim Lesen kurz beide Augen zukneifen kann, um sie im wichtigen, dem informativen Teil, wieder aufzumachen, wird hier viel lernen können. Denn am Ende der Lektüre steht die Erkenntnis, dass wir mit unserem Einkaufszettel abstimmen, dass wir mit dem simplen Faktum unserer Ernährungsentscheidungen so viel verändern können – zum Guten und zum Schlechten.

Und es macht Mut, den Weg zum Guten einzuschlagen.

Es gibt – maßgeschneidert zum Buch – übrigens auch einen Internetauftritt, der insbesondere durch gutes Videomaterial und praktische Antworten auf alltägliche Fragen im veganen Leben punktet: www.veganize.org.

Fazit
„Veganize your life!“ ist eine schöne Übersichtslektüre über die Auswirkungen unseres Essverhaltens und eine Sammlung an Faktenwissen rund um die pflanzliche Ernährung. Wer bereit ist, vom quasi-religiösen Touch Dahlkes abzusehen und ihm seine teilweise durchschimmernde Selbstverliebtheit verzeiht, kann eine Menge Wissen mitnehmen.

Friedensnobelpreis für Veganize your life!

Von: Lorenz Datum: 08.02.2016

Ruediger Dahlke hat mit seinem Meisterwerk "Veganize your life!" den Friedensnobelpreis verdient!

Er beschreibt mit Herrn Renato Pichler eine friedlichere Welt allein durch die vegane Lebensweise.
Keiner hätte es besser erklären können als die beiden Autoren.

In diesem Buch werden alle essenziellen Fragen des veganen Lebens beleuchtet und komplexe Themengebiete wie: "Gesundheit, Ökologie, Menschenschutz, Tierethik, Ökonomie und Wissenschaft, Psychologie und praktische Umsetzung und wie geht es weiter?" in einem direkten Zusammenhang zu der aktuellen Lage unseres Planeten gesetzt.
Allein dies ist ein Meisterwerk ohne Gleichen.

Es bietet der jungen veganen Bewegung eine Art "Bibel" was alle zusammenhängenden Aspekte berücksichtigt und als Nachschlagewerk dient.

Möge es viele Menschen erreichen und unsere Welt ein Stück friedlicher machen!

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