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Vom Ende der Ewigkeit Eine Reise durch bedrohte Polarwelten

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-7913-8142-8

Erschienen: 02.03.2015
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Extremes Klima – extrem schön – extrem bedroht

Camille Seaman hat die pure, überwältigende Schönheit des kältesten Teils unserer Erde eingefangen. Majestätische Gletscher, die in allen Farben des Regenbogens glühen, unendliche Weiten in sämtlichen Blautönen des Farbspektrums – und doch kann man die Spuren der Zivilisation nicht übersehen: Kreuzfahrtschiffe, Überreste von Expeditionen, verschrottetes technisches Gerät. Dieses Paradies ist bedroht und das am allermeisten von dem, was man nicht sehen kann: dem Energiehunger der industrialisierten Welt. Die Fotografin bereist die Länder der Arktis und Antarktis seit mehr als zehn Jahren und nutzt ihre medialen Möglichkeiten, um mit ihren Bildern ebenso wie in Vorträgen nicht nur auf die Bedrohung der polaren Welt hinzuweisen, sondern vor allem auf ihre unbedingt erhaltenswerte Schönheit.

"Frau Seamans Gespür für Eis" - Bildstrecke und Bericht auf spiegel.de

"Fotografische Reise" - Bildstrecke auf geo.de

Es sind Porträts von Eisbergen, meist mächtig, manchmal zierlich, Seaman hat sie wie Persönlichkeiten aufgenommen, Respekt spricht aus den Bildern.

Frankfurter Allgemeine Zeitung (18.02.2016)

Camille Seaman (Autor)

Camille Seaman, 1969 geboren, ist die Tochter eines amerikanischen Ureinwohners und einer afro-amerikanischen Mutter. Sie studierte Fotografie an der Universität in New York und hat verschiedene Fotoworkshops mit Steve McCurry, Sebastiao Salgado, und Paul Fusco belegt. Ihre Fotografien wurden in zahlreichen Magazinen publiziert, darunter National Geographic Magazine, Geo, TIME, The New York Times Sunday magazine, Newsweek, Zeit Wissen und American Photo. Für ihre Arbeitem wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem National Geographic Award, 2006 und dem Critical Mass Top Monograph Award, 2007. 2008 wurden ihre Bilder mit der Einzelausstellung “The Last Iceberg” in der Akademie der Wissenschaften in Washington DC bedacht.

Camille Seaman lebt in Emeryville, Kalifornien, und hält Vorträge weltweit über ihre Arbeit und Erfahrungen.

Es sind Porträts von Eisbergen, meist mächtig, manchmal zierlich, Seaman hat sie wie Persönlichkeiten aufgenommen, Respekt spricht aus den Bildern.

Frankfurter Allgemeine Zeitung (18.02.2016)

Die vielfach ausgezeichnete Fotografin Camille Seaman hat eine beeindruckende Bildersammlung von Schneelandschaften und Eisbergen vorgelegt (...).

Süddeutsche Zeitung (27.03.2015)

Originaltitel: Melting Away
Originalverlag: Princeton Architectural Press

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 160 Seiten, 30,5x19,5, 75 farbige Abbildungen

ISBN: 978-3-7913-8142-8

€ 29,95 [D] | € 30,80 [A] | CHF 39,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Prestel

Erschienen: 02.03.2015

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Atemberaubend

Von: Books and Biscuit Datum: 04.02.2016

booksandbiscuit.blogspot.de

Gletscher und Eisberge sind ein - wenn nicht DAS - Beispiel für Wandel, für Vergänglichkeit, für Veränderung. Ein Eisberg bleibt niemals gleich, er ist in stetiger Veränderung. Er schmilzt, er bewegt sich, er dreht sich. Und wir Menschen tragen einen Teil der Verantwortung für diese Veränderungen. Vom Ende der Ewigkeit ist ein Stück weit ein Aufruf: ein Aufruf, die Augen zu öffnen, zu erkennen, zu verstehen. Wenn die Gletscher schmelzen, dann betrifft das auch uns. Ein Aufruf, sich der Ursachen für das Schmelzen der Gletscher und Eisberge bewusst zu machen und zu entscheiden, ob man etwas daran ändern möchte. Ein Aufruf, das Buch und das Wissen und die Erfahrungen, die darin stecken, mit anderen zu teilen.

Vom Ende der Ewigkeit ist eine Sammlung von atemberaubenden Fotos und nachdenklichen Essays. Zu jedem Foto gibt es einen kurzen Text. Manchmal sind diese Texte rein sachliche Beschreibung des Erlebten, nähere Informationen zu dem, was auf den Fotos abgebildet ist. Manchmal sind es persönliche Gedanken. Die Essays finden sich zwischen den Fotos und erzählen von den Veränderungen, die Camille Seaman in den Jahren, die sie die Pole bereiste, mitbekommen hat. Den Rückgang von Schnee und Eis, die erhöhten Temperaturen, das Verschwinden den Eisbären. Sie erklärt, wie das Verschwinden von Meereis dazu führen kann, dass die Insektenpopulation in Europa geradezu explodiert, dass Nahrungsmittel knapp werden, dass die Meeresspeigel ansteigen. Und sie verzweifelt daran, dass es den Menschen, die nie gesehen haben, was sie gesehen hat, völlig egal ist.

Die Fotos zeigen nicht nur beeindruckende Aufnahmen der Eisberge und Gletscher in all ihrer Vielfalt, sondern auch Bilder der Tiere, die an den Polen leben und deren Lebensraum immer kleiner wird. Fotos von Eisbären beispielsweise, die nicht länger im Eis leben, sondern auf kargen Felsen klettern müssen und nichts weiter tun können, als zu warten, dass Nahrung vorbei kommt. Bilder, bei denen mir das Herz blutet und mich bei aller Schönheit der Fotos eine tiefe Traurigkeit überkommt. Es sind wunderschöne Aufnahmen von Eisbären, Pinguinen und Seeschwalben dabei, aber genauso viel traurige und bedrückende Fotos finden sich darunter. Camille Seaman entführt uns in ihrem Bildband auf eine emotioale Reise in die Schönheit und Vergänglichkeit der Arktis und Antarktis und macht uns klar, wie wichtig es ist, für den Erhalt dieser eisigen Schönheiten zu kämpfen.

Elizabeth Sawin, die das Vorwort geschrieben hat, hat recht: dies ist ein Buch, dessen Wissen und Erfahrungen man verbreiten muss und genau das mache ich hiermit.

Emotional und überwältigend

Von: Mina Barbara Imruck Datum: 19.05.2015

https://aigantaigh.wordpress.com

Ich muss gestehen, ich kann noch gar nicht in Worte fassen, wie sehr mich dieser Photoband beeindruckt und berührt hat. er ist so vielschichtig, spricht auf so vielen verschiedenen Ebenen die Leserin und den Leser an, dass ich nicht weiß, wo ich anfangen soll, darüber zu berichten.

Mit diesem Werk hat Camille Seaman eindrücklich und gefühlvoll die Polarwelt festgehalten. Und zwar so gut, dass man ds Gefühl hat, selbst dort zu sein. Die Hände werden beim Blättern durch das Buch kalt, die Nasespitze friert, die Füße sehnen sich nach Wärme. Gleichzeitig schlägt einem das Herz kraftvoller und rhythmischer, als sei es mit dieser einzigartigen Naturgewalt Wasser eine plötzliche Verbindung eingegangen.

Die Photographien entführen einen in eine Natur, die zunächst als bedrohlich und kalt, riesig und unbezwingbar erscheint. Doch dann taucht man ein. Man taucht ein in Einzelheiten, die einem die Schönheit der Eiskolosse und deren Zerbrechlichkeit, ja deren Bedrohtheit vor Augen führen. Ein Wechselbad der Gefühle wird in einem entfacht. Ist man zunächst beeindruckt und vielleicht sogar eingeschüchtert, ist man im nächsten Moment betroffen und traurig über die Schmelze, die Giftfässer, das schwinden der Arktis und Antarktis. Dann ist man wiederum berührt von der facettenreichen Schönheit, die Camille Seaman auf wirklcih jedem Bild einfangen konnte. Dieser Bildband ist einfach unglaublich bewegend.

Neben den aussagekräftigen, emotionsgeladenen Photographien, die ihresgleichen suchen, beschreibt Camille Seaman zu jedem Bild behutsam, wie es zustande kam und lässt uns in ihr Erleben miteintauchen, indem sie uns mitteilt, was sie bei der Aufnahme empfand oder was sie im Nachhinein bewegte.

Und als ob dies nicht ausreichen würde, gibt es dazwischen noch wundervolle Kapitel, in denen uns Camille Seaman mit auf die Reise durch ihr Polarwelt-Leben nimmt. Intim und niemals distanzlos. Ganz wundervoll.

Ich kann dieses Buch, diese Mischung aus Bildband, Gesellschaftkritik, Naturgewalt und Biographie der Autorin, einfach nur jedem (!) empfehlen: egal, ob ihr euch für Bildbände oder Photographien interessiert oder nicht; diese Buch ist eine Perle, die in jede Bibliothek gehört!

Camille Seaman wurde 1969 geboren und studierte Photographie an der Universität in New York. Ihre Fotografien wurden in zahlreichen Magazinen publiziert, darunter National Geographic Magazine, Geo, TIME, The New York Times Sunday magazine, Newsweek, Zeit Wissen und American Photo. Für ihre Arbeitem wurde sie mehrfach ausgezeichnet. 2008 wurden ihre Bilder mit der Einzelausstellung “The Last Iceberg” in der Akademie der Wissenschaften in Washington DC bedacht.

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