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Von der Kunst, Yoga & Achtsamkeit im Alltag zu leben

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Gebundenes Buch, Pappband ISBN: 978-3-424-15294-4

Erschienen: 21.09.2015
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Yoga im Alltag

Einmal pro Woche für eine Stunde ins Yogastudio? In Hektik gerade noch so zum Unterrichtsbeginn geschafft und kaum ist man raus, dreht sich das Stressrad weiter? Die Yogalehrerin Inga Heckmann weiß, wie schwer es für ihre Schülerinnen und Schüler ist, das im Unterricht gelernte auch im Alltag anzuwenden und eine eigene wohltuende Yogaroutine zu entwickeln. Deshalb zeigt sie in diesem Buch, wie Menschen mit wenig Zeit, kleine Yogainseln in ihren Alltag integrieren können. Vom kurzen Twist auf dem Bürostuhl bis zur Achtsamkeitsmeditation beim Zähneputzen - Yoga funktioniert jederzeit an jedem Ort! Das Buch ist sehr schön und edel aufgemacht und damit eine tolle Motivation und ein super Geschenk für alle, die Yoga lieben.

Inga Heckmann (Autorin)

Inga Heckmann ist ärztlich geprüfte Yogalehrerin und Lehrerin für Ashtanga-Yoga. Sie unterrichtet derzeit im TriYoga-Center in München, gibt Wochenendworkshops für Yoga im Alltag und Einzelunterricht. Daneben ist sie professionelle Sängerin im Rock- und Popbereich.

Gebundenes Buch, Pappband, 160 Seiten, 15,0 x 21,0 cm
ca. 60 Abbildungen
ca. 60 Abbildungen

ISBN: 978-3-424-15294-4

€ 16,99 [D] | € 17,50 [A] | CHF 22,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Irisiana

Erschienen: 21.09.2015

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Liebevolles Heranführung an das Thema Achtsamkeit

Von: Eva Datum: 28.05.2017

champagnebrus.blogspot.com

Worum geht es?

Einmal pro Woche für eine Stunde ins Yogastudio? In Hektik gerade noch so zum Unterrichtsbeginn geschafft und kaum ist man raus, dreht sich das Stressrad weiter? Die Yogalehrerin Inga Heckmann weiß, wie schwer es für ihre Schülerinnen und Schüler ist, das im Unterricht gelernte auch im Alltag anzuwenden und eine eigene wohltuende Yogaroutine zu entwickeln. Deshalb zeigt sie in diesem Buch, wie Menschen mit wenig Zeit, kleine Yogainseln in ihren Alltag integrieren können. Vom kurzen Twist auf dem Bürostuhl bis zur Achtsamkeitsmeditation beim Zähneputzen - Yoga funktioniert jederzeit an jedem Ort! Das Buch ist sehr schön und edel aufgemacht und damit eine tolle Motivation und ein super Geschenk für alle, die Yoga lieben.


Meine Meinung

Eigentlich zählen die inneren Werte...aber das Auge isst bekanntlich auch mit. Was an diesem Buch zu allererst auffällt ist das Aussehen. Schlicht in mint Tönen gehalten, der Titel ist golden eingeprägt, sowie eine Yogafrau. Das Buch ist etwa im DIN A5 Format und hat einen Pappeinband. Da ich ja bekanntermaßen auf schöne Bücher stehe, hat das Buch in Punkto Schönheit schon mal einen dicken Pluspunkt von mir. Es fühlt sich schön an, ist schlicht gehalten und somit passt es absolut zum Thema.


Da man mit Schönheit alleine aber nicht weit kommt, habe ich mir das Buch einmal näher angeschaut. Ich kann bereits an dieser Stell sagen, dass mich das Buch auch inhaltlich total überzeugt hat. Bei strahlendem Sonnenschein habe ich das Buch an einem Sonntag komplett durchgelesen und war sofort angetan von der nüchternen (das ist absolut positiv gemeint) und realistischen Beschreibungen. Für Yoga Profis ist dieses Buch sicherlich nichts, aber für Neugierige und Einsteiger ist es ganz wunderbar.


Die Themen Yoga und Achtsamkeit werden auf liebevolle Art und Weise beschrieben. Es wird kein Druck aufgebaut, keine Meinung aufgezwängt oder mit erhobenen Zeigefinger dazu aufgerufen bloß ein achtsames von Yoga geprägtes Leben zu führen. Im Gegenteil: Man bekommt einen sehr guten Einblick über die Wirkweisen von Yoga und schließlich auch über die Möglichkeiten diese Wirkweisen für sich zu nutzen. Langsam wird man an das Thema herangeführt und ermutigt den ein oder anderen Vorschlag für sich zu übernehmen.


Es werden einige Flows genauestens erklärt und anschließend auch noch in Bildform dargestellt. Das finde ich persönlich sehr schön, denn so fällt das Nachmachen etwas leichter.

Fazit

Für Einsteiger, die nicht zu verbissen an das Thema Yoga und Achtsamkeit herangeführt werden ein gelungener Einstieg.


Von der Kunst, Yoga & Achtsamkeit im Alltag zu leben

Von: Minimalismus21 Datum: 04.01.2017

minimalismus21.de

Wer kennt das nicht? Nur noch kurz die Welt retten und noch 148 Mails checken. In der (analogen) Gegenwart anzukommen, fällt vielen Menschen ziemlich schwer. „Unser Kopf ist voll mit allem, was noch getan werden muss, was bereits geschehen ist, voll mit Projektionen in die Zukunft, voll mit Groll und/oder Bedauern ob der Vergangenheit“, weiß Inga Heckmann. Mit ihrem Buch Von der Kunst Yoga & Achtsamkeit im Alltag zu leben möchte die Autorin für eine dauerhafte Entschleunigung in Job und Freizeit sorgen. Und dem Geist ein Ruhekissen im Hier und Jetzt geben.

Achtsamkeit ist der Boden, auf dem Yoga gedeiht (Ganesh Mohan)

Die größte Herausforderung – das wird schnell klar – besteht darin, diesen Wandel dauerhaft herbeizuführen und nachhaltig in den eigenen Alltag zu integrieren. Der entsprechende Imperativ ans Ich könnte also lauten: Tausche Deinen Alltagsstress gegen die Mindfulness des Augenblicks. Doch genau da liegt der Schweinehund begraben. Beziehungsweise einer von vielen. Schon der Gedanke ans Innehalten löst bei einigen Zeitgenossen regelrechte Panik aus. Das haben wissenschaftliche Untersuchungen bewiesen. Die optische und akustische Stopptaste zu drücken, Smartphone und Internet auszuschalten, geistig und körperlich offline zu gehen, erweisen sich scheinbar als unmöglich. Ebenso die Bereitschaft, sich auf die Methoden Achtsamkeit, Meditation und Yoga einzulassen, obwohl diese – auch das zeigen Studien – eine positive Wirkung auf unser Gehirn haben. Ein „Superyogi“ muss man dafür nicht werden. Ein bisschen konsequent und motiviert schon.

Ein möglicher Anfang kann sein, die Atmung am Arbeitsplatz zu verändern und den Bürostuhl als Übungsgerät für zwischendurch einzusetzen. Einfache Anleitungen dafür findet man im Buch genug, alle ausführlich erklärt mit illustrierenden Beispielen. Die sind nicht unbedingt neu oder revolutionär, zeigen aber, dass wir selbst die einfachen Dinge im Leben oft genug massiv vernachlässigen, uns selbst nicht mehr spüren oder erst dann, wenn Seele und Körper schmerzhaft auf sich aufmerksam machen. Heckmann setzt dieser Tendenz ein „Lebenskünstlerisch durch den Tag“ entgegen, bei dem wir Bewegungslosigkeit und Komfortzone verlassen und mit simplen Strategien starten sollen; etwa ein Post-it am PC als Erinnerungshilfe für ein kurzes Aufstehen, Recken und Strecken. Eine Gehmeditation beim Nachhauseweg. Denn die eigentliche Achtsamkeit beginnt genau HIER.

Alles ist gleich-gültig

Genauso wichtig wie die körperliche Seite ist der Umgang mit Gefühlen und Gedanken. Wer es schafft, adäquat und relativ relaxt auf schwierige Situationen zu reagieren, erhält seine seelische Gesundheit. Und besitzt überdies eine Fähigkeit, die in der modernen Psychologie als Resilienz bezeichnet wird.
Die Wirkung der Meditation auf diese Eigenschaft gilt als unbestritten. Die ärztlich geprüfte Yogalehrerin Heckmann empfiehlt, die kontemplative Versenkung möglichst in einer aufgeräumten Umgebung durchzuführen. Das dürfte besonders Ordnungsliebhaber und Minimalisten freuen sowie diejenigen, die das Äußere als Spiegel des Inneren betrachten. Frei nach dem Motto: Zeige mir, wie Du wohnst. Und ich sage Dir, wer/wie Du bist.

Wer loslassen kann, schafft (Frei-)Raum für Neues. Nicht nur in den heimischen vier Wänden. Besonders zwischen einzelnen Gedanken nehmen wir auf einmal etwas Heilsames wahr: die Stille. Unser Gehirn kann entspannen, das Nervensystem herunterfahren. Um eventuelle Leistungsgedanken auf der Matte geht es in diesem Ratgeber also nicht. Das Buch übt im personifizierten Sinne keinen Druck auf seine Leser aus, sondern nimmt sanft an der Hand, ist warmherzig in Text und Optik. Allein die türkis-goldene Gestaltung des Covers zahlt positiv auf unser limbisches System (das emotionale Gehirn) ein und strahlt u.a. Wärme und Gesundheit aus. Eine kluge visuelle Gestaltung des Irisiana Verlages, der die Erstauflage des Titels 2015 publiziert hat.

Warum dieses Buch auch ein Buch über Minimalismus ist
Wer die rund 160 Seiten mit Bedacht gelesen hat, stellt fest: Achtsamkeit hat auch ihre Schattenseiten, weil sie Realität bedeutet und weil sie nach sich zieht, dass wir die Dinge vollkommen ungefiltert betrachten. Das heißt so, wie sie sind. Die rosa Brille müssen wir also hin und wieder abnehmen. Achtsamkeit und Minimalismus können uns früher oder später auf uns selbst zurückwerfen. Mit allen Konsequenzen. Die erhöhte Aufmerksamkeit, das Aushalten von Freiraum und Leere sind nicht immer und für jedermann (gleich) zu ertragen. Selbstbeherrschung und Mäßigung („Brahmacharya“) ebenso wenig: „Nicht gierig sein, über die Grenzen der Vernunft und des eigenen Körpers hinaus essen, Geld, Sex, Klamotten etc. haben wollen.“ Nur ein mögliches Thema, das nach Heckmann zum Üben für die tägliche Portion Achtsamkeit einlädt. Für alle Digital Natives sei gesagt: Dies funktioniert gleichermaßen mit entsprechenden Apps. Eine umfangreiche Liste am Ende der Lektüre enthält zahlreiche Tipps zum Weiterlesen und -praktizieren – Online und Print. Ihr könnt also aufatmen.

Der Yogi in mir

Als Yogaanfänger oder einfach als blutiger Laie muss ich feststellen: Dehnen, Strecken, Halten will gelernt sein. Die Leichtigkeit des Buches hat es körperlich faustdick hinter den Ohren. Wer glaubt, auf dem heimischen Wohnzimmerteppich erfolgreich „losturnen“ zu können, der irrt. Eine entsprechende Matte ist als Grundausstattung Pflicht, will man von Katze und Kuh nicht unfreiwillig auf Hängebauchschwein rutschen. Sinnvoll erscheint mir zudem, die eine oder andere Kurseinheit als Starter unter professioneller Aufsicht in einem Studio zu beginnen, um Haltungsschäden aller Art zu vermeiden. Wer nicht mit einem Auge auf die Seiten schielen möchte, muss zumindest einen Teil der Übungen vorab genau studieren und/oder auf Band sprechen.

Und was hält Dich jetzt noch ab?

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