WEST

Roman

Hardcover
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Best Book of the Year: The Sunday Times. The Guardian.

»WEST lässt uns eintauchen in den Mythos des amerikanischen Westens und erzählt von der Hingabe und Verletzlichkeit des Menschen.« San Francisco Chronicle »Dieses Buch geht einem nicht mehr aus dem Kopf.« Claire Messud

Pennsylvania, im Jahr 1815: Der einfache, gutherzige Maultierzüchter Cy Bellman findet keine Ruhe mehr, seit er in der Zeitung von einer unglaublichen Entdeckung gelesen hat. Um seinem Traum nachzujagen, bringt er das größte Opfer und lässt seine 10-jährige Tochter Bess in der Obhut ihrer ruppigen Tante zurück. Während Bess auf sich allein gestellt zur Frau wird, erlebt Bellman im tiefen Westen ein Abenteuer, das sich völlig anders entwickelt als erwartet. Carys Davies hat eine »eine traurig schöne Geschichte« (The Times) geschrieben über die tiefe Sehnsucht, alles hinter sich zu lassen und seinem Leben einen neuen Sinn zu geben.

  • »Eine Geschichte von unvergleichlicher Wucht.«

  • Best Book of the Year: The Sunday Times. The Guardian.

  • »WEST lässt uns eintauchen in den Mythos des amerikanischen Westens und erzählt von der Hingabe und Verletzlichkeit des Menschen.«

  • »Dieses Buch geht einem nicht mehr aus dem Kopf.«

  • »Ein literarisches Kleinod.«

  • Gewinnerin des Frank O'Connor Short Story Awards.

»Eine Geschichte von unvergleichlicher Wucht.«

Colm Tóibín

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Eva Bonné
Originaltitel: West
Originalverlag: Scribner
Hardcover mit Schutzumschlag, 208 Seiten, 12,5 x 20,0 cm
ISBN: 978-3-630-87606-1
Erschienen am  10. Juni 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

West-Carys Davies

Von: Inlovewithkeats

05.11.2019

Das Buch West von Carys Davies handelt von einer Familie in Pennsylvania Anfang des 19.Jahrunderts. Cyrus Bellman und seine Familie sind aus England nach Nordamerika immigrierr und stellen sich dort den unterschiedlichen Herausforderungen. Cyrus verliert nach der Geburt seiner Tochter Bess seine Ehefrau und liest in einer Zeitung von einem riesigen Knochenfund im Westen. Er entscheidet sich dafür nach dem Tier zu suchen und lässt seine Tochter mit ihrer Tante zurück. An seiner Seite reitet ein Indigener, der ihn durch das unberührte Land führt. Währenddessen erlebt Bess eine große Sehnsucht und Einsamkeit. Das Buch ist sehr gewaltig und stimmungsvoll. Davies beschreibt eine tobende Natur und erörtert die Sehnsüchte der damaligen Bewohner des Landes. Der Westen galt als ein Traumort. Goldgräber, Trapper, Fellhändler und Landwirte zog es an die Westküste, die bekannt war für ihre reiche Natur. Die Hauptchsraktere sind bei diesem Buch Bess und Cyrus, wobei sich viel von dem Indigenen erzählt wird, der Cyrus begleitet. Es handelt sich bei der Geschichte jedoch nur um einen Einblick in das Leben dieser Menschen. Genauer gesagt um die zwei Jahre, die Cyrus fort ist. Dadurch lernt man die Charaktere nur oberflächlich kennen, fühlt aber mit ihrer gegenwärtigen Situation mit. Die Geschichte wird gut aufgegriffen, der Trail of Tears und andere politische Situationen werden in die Geschichte verworren. Leider ist nicht ganz klar, ob die Autorin bewusst koloniale Sprache benutzt. So werden Indigene generalisierend Indianer genannt und als kindlich, gewalttätig und dümmlich dargestellt. Diese Darstellungsformen waren im 18. und 19. Jahrhundert üblich, da so die Aneignung des Landes propagiert wurde. Die Autorin kann also genau auf diese Ausdrucksart verweisen, eine Erklärung am Anfang oder Ende wäre aber hilfreich gewesen für all Jene, die sich noch nie mit der Thematik auseinandergesetzt haben. Der Roman gibt einem aber einen tollen Einblick in diese Zeitgeschichte und hätte gerne doppelt so lang sein dürfen.

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Schmales Buch über einen Traumfänger in grandioser nordamerikanischer Landschaft

Von: 3lesendemaedels

02.11.2019

An der Ostküste der USA züchtet Cy Bellman Maultiere. In der Zeitung liest er von unglaublich großen Tieren, so hoch wie Bäume, mit Stoßzähnen ausgestattet, die weit weg in den Wäldern des Westens leben sollen. Es brennt der Drang in ihm, sich auf die Suche zu begeben. Er lässt seine kleine Tochter in der Obhut ihrer Tante und tritt 1815 eine Reise entlang des Mississippi an, auf Suche nach den fantastischen Wesen. Unterwegs überlässt ihm ein Pelzhändler einen jungen Indianer namens "Alte Frau aus der Ferne". Weit entfernt hofft seine Tochter auf die Wiederkehr des Vaters. Doch die Briefe, die dieser ihr unterwegs schrieb, erreichen sie nie. Eine Geschichte über einen Traumfänger, der sein Ziel nie erreicht und die Tochter, die jeden Tag auf Nachrichten hofft. Ein schmales Buch, eigentlich mehr eine Kurzgeschichte, weil es mit größerer Schrift auf 200 Seiten gestreckt wurde. Ein ruhiger und berührender Roman, der in der großartigen nordamerikanischen Landschaft verfilmt werden sollte.

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Vita

Carys Davies wurde 2015 für ihren Short-Story Band »The Redemption of Galen Pike« mit dem Frank O’Connor International Short Story Award ausgezeichnet. Sie wurde in Wales geboren und wuchs in den Midlands auf. Nach einer elfjährigen Zwischenstation in New York und Chicago lebt sie jetzt in Lancaster, im Nordwesten Englands.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Mit ›West‹ ist Carys Davies ein grandioser Roman über den Mythos des noch unentdeckten amerikanischen Westens gelungen.«

Thomas Andre / Hamburger Abendblatt (01. Juli 2019)

»Carys Davies schafft es, die elegante Balance zwischen Komik und Tragik zu halten.«

»Carys Davies hat mit ›West‹ einen kraftvollen Roman geschrieben.«

»Die Geschichte des Abenteurers Bellman und seiner halbwüchsigen Tochter, fein kalibriert übersetzt von Eva Bonné, ist kein historischer Roman im herkömmlichen Sinne.«

Elke Schmitter / Der Spiegel (15. Juni 2019)

»Einfache Geschichten können sehr wuchtig sein. ›West‹ ist so eine Geschichte.«

Ferdinand Quante / WDR 5 (08. Juni 2019)