Was Jesus wirklich gesagt hat

Eine Auferweckung

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Auf der Suche nach dem aramäischen Jesus – eine Wiederentdeckung

Viele Jesus-Worte sind falsch übersetzt. Jesu Muttersprache Aramäisch ist die entscheidende Hilfe zum wirklichen Verständnis seiner einzigartigen, fundamentalen Botschaft. »Weil vor 2.000 Jahren das Aramäische so weit von der Bibelsprache Griechisch entfernt war wie heute das Arabische vom Deutschen«, ist uns Jesus sehr widersprüchlich und unverständlich überliefert. In aber genau der Spur des echten aramäischen Jesus ist das neue Buch von Franz Alt ein Appell an alle, die Botschaft Jesu wieder lebendig zu machen. Wer den wahren Jesus kennenlernt, wird auch heute nicht an ihm vorbeikommen.

Die Botschaft Jesu: Feuer statt Asche!

»Konnten wir Jesus bisher gar nicht verstehen, weil er Aramäisch sprach? Jesus hat Vieles neu gedacht und noch mehr neu gemacht. Doch dieses Neue wurde im Laufe von 2.000 Jahren verschüttet und durch falsche Übersetzungen oder bewusste Fälschungen übertüncht und deshalb unverständlich, ja geradezu pervertiert.«

»Die zunehmende Leere der Kirchen hängt wesentlich mit der Lehre der Kirchen zusammen. Die heutige kirchliche Lehre aber hat oft mit Jesu Lehre nichts mehr zu tun. Asche statt Feuer!«

»Den wirklichen Jesus finden wir in seiner Muttersprache. Deshalb sollte das Neue Testament endlich ins Aramäische rückübersetzt und dann in alle Sprachen der Welt neu übertragen werden. Es gilt, das geistige Eigentum Jesu wieder herzustellen. Dazu will dieses Buch anstiften.«

»Theologen aller Konfessionen, Christen aller Länder, einigt euch – endlich! Geht zur Quelle, zum ›aramäischen‹ Jesus.«

Franz Alt

  • Die Reanimierung einer über Jahrhunderte verfälschten Botschaft

  • Provokation und Befreiung für viele Christen


Hardcover mit Schutzumschlag, 352 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-579-08522-7
Erschienen am  28. September 2015
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Abstrus

Von: _maxcologne_

20.05.2020

Ich habe das Buch Was Jesus wirklich gesagt hat von Franz Alt kaum zu Ende lesen können. Es steckt voller abstruser Ideen und Gedankengänge. Auf jeder Seite hatte ich das Gefühl laut aufschreien zu müssen. Nun aber ganz der Reihe nach und möglichst sachlich. Franz Alt stellt die These auf, dass Jesus Aussagen falsch tradiert, da falsch übersetzt worden seien. Der Fehler liege dabei nicht bei der Übersetzung vom im griechisch verfassten Evangelium ins z.B. deutsche, sondern bereits ein Schritt früher. Jesus sprach aramäisch, seine Aussagen wurden jedoch Jahrzehnte später auf griechisch festgehalten. Bereits hier habe es zum einen rein sprachliche aber auch kulturell bedingte Fehler gegeben. Soweit, so (wahrscheinlich) wahr. Laut Franz Alt bestehe die Lösung nun darin, sich bei Jesu Aussagen auf eine Rückübersetzung ins Aramäische zu berufen. Auf dieser Rückübersetzung baut seine gesamte Argumentation auf. Ich frage mich, warum ein Text auf einmal „wahrer" werden soll, wenn ich von einer falschen Übersetzung ausgehend den Text lediglich in die Originalsprache zurück übersetze? Ich übersetze doch die bereits erfolgten Fehler mit! Diesen Widerspruch erwähnt Franz Alt mit keiner Silbe. Im Prinzip bin ich ja ganz bei ihm, dass es bestimmt Fehler in den tradierten Jesu-Worten und einzelnen Übersetzungen geben mag. Aber warum soll ausgerechnet die Rückübersetzung 2000 Jahre nach Jesu Tod, die nun einzig richtige sein? Auf den Seiten des 14. Kapitels versucht er dies zu begründen. Dort stellt er jedoch bereits viele bekannte Fakten als vermeintlich neu heraus. Zum Beispiel, dass viele Aussagen von oder zu Jesus eher Glaubensinhalte als historische Fakten sind. Das ist nun wirklich nicht neu und vor allem ist es kein Beweis für eine bewusste Fälschung. Danach braucht Franz Alt sehr lange, bis sich das Buch mit dem Thema des Titels beschäftigt. Die ersten 100 Seiten von ca. 350 Seiten drehen sich um Franz Alts Meinung zur Zeitgeschichte (u.a. 1. Weltkrieg, 2. Weltkrieg, Kalter Krieg, etc.) und seine persönliche Biographie. Was all dies mit den wirklichen Aussagen Jesu zu tun hat, bleibt meist ungewiss. Es werden teils sehr kontroverse Behauptungen aufgestellt und mit Aussagen untermauert, leider ohne, dass entsprechende Quellen zum Überprüfen benannt werden. Manche der Behauptungen wirken auf mich völlig aus der Luft gegriffen. Sie zu be- oder widerlegen ist ohne ein entsprechendes Quellenverzeichnis leider nicht möglich. Auf diesen Seiten stehen auch ungeheuerliche Aussagen, die einem die Haare zu Berge stehen lassen. Ich greife beispielhaft nur drei heraus, da dies sonst jegliche Rezension sprengen würde: Auf Seite 47 werden die beiden Präsidenten der USA aus der Familie Bush mit Adolf Hitler verglichen und als Führerfiguren tituliert. Ein gewagter Vergleich der im entsprechenden Kontext mit den vorherigen Seiten jeden aufmerksamen Leser verstören sollte. So werden auf Seite 45 die durch die Präsidenten Bush durchgeführten Kriege als Massenmord bezeichnet, um 2 Seiten später die oben erwähnte Verbindung mit Adolf Hitler herzustellen. Fürchterlich, wie der unter Hitler durchgeführte Massenmord in diesem Kontext relativiert wird. Weitergehend in dem Kontext habe Alt in den von ihm bereisten Ländern während der ersten 3 Wochen des 2. Golfkrieges keinen einzigen Journalisten getroffen, der diesen Krieg der USA und England für richtig gehalten hätte. Zum einen wurde die militärische Antwort auf die irakische Aggression von 34 Ländern durchgeführt, Deutschlang und Japan leisteten Unterstützung. Den 2. Golfkrieg als "Krieg der USA und England" zu bezeichnen ist also durchweg falsch. Zum anderen ist es nicht so, dass nur weil man keine anderslautende Meinung zu hören bekommt, diese nicht vorhanden ist. Manchmal muss man aus seiner Wohlfühlblase auch hinaus, um mit anderen Meinungen in Kontakt zu kommen. Gerade als Journalist. Dass Franz Alt also keinen einzigen Journalisten getroffen habe, der den Krieg für richtig hielt, spricht so gesehen für sich. Auf Seite 58 steht ein weiterer wichtiger Satz für Franz Alts denken: "… keiner der von Grässlin genannten Politiker und Manager hat bisher gegen das Buch geklagt. Der Autor hat die Richtigkeit…bewiesen.“ Nur weil niemand klagt, heißt das doch nicht, dass die Thesen eines Buches bewiesen sind. Welche Logik steckt denn da dahinter? Vielleicht sind die von Grässlin postulierten Thesen einfach so abstrus, dass sich eigentlich jegliche weitere Beschäftigung damit erledigt hat, oder eine Beschäftigung damit, den Thesen einfach nur unverdiente Aufmerksamkeit bescheren würde. Leider muss man Franz Alt in diesem Zusammenhang auch sagen, dass er das Buch zwar Papst Franziskus gewidmet hat, aber nur weil dieser nicht gegen das Buch geklagt hat, wird er garantiert nicht froh über diese Widmung sein. Auf Seite 62 bemüht Franz Alt einen alt-bekannten Witz über das Zölibat. Ich habe ihn als solchen gelesen und hätte das wichtigste dadurch fast überlesen. Franz Alt lässt den Witz nicht als solchen erkennen, sondern baut ihn so in das Kapitel ein, dass man denkt der im Witz verwendete Dialog sei eine Tatsache. Er benutzt ihn sogar zur Untermauerung seiner dargestellten These. Wer den Witz nicht kennt, muss daher das gesamte Kapitel missverstehen. Seine weiteren Anmerkungen zum Zölibat sind zumindest fragwürdig. Er spricht von einem Zwangszölibat und einem Verstoß der katholischen Kirche gegen die Menschenrechte. Ich möchte das Zölibat nicht verteidigen, aber die Argumentation von Alt kann man so nicht stehen lassen. Dass manche Berufe Einschränkungen mit sich bringen ist nichts neues. Wer Vorstrafen hat, darf manche Berufe nicht ausüben, mit manchen Erkrankungen darf man manche Berufe nicht ausüben und bei der Job-Beschreibung des Priesters gehört es dazu, keine Ehe einzugehen. Wem das nicht passt, muss ja kein katholischer Priester werden. Man wird dazu ja nicht gezwungen. Man kann z.B. Diakon werden, wenn man unbedingt die katholische Kirche als Arbeitgeber haben und heiraten will. Insofern kann von Zwang keine Rede sein. Dies sind nur einige Beispiele, aber sie zeigen den wirren Aufbau von Franz Alts Argumentation und seinen Gedanken. Leser, die sich nicht so gut mit der Materie auskennen, finden hier leider viel zu viele Thesen, die einfach falsch sind. Für in der Materie erfahrene Leser lassen sich diese ziemlich leicht widerlegen. Auf Seite 105 schreibt Franz Alt den ersten Satz, dem ich dann auch voll zustimmen kann: "Sollten Sie, …, schon jetzt über dieses Buches mehr verärgert als neugierig sein, dann legen Sie es einfach weg." Diesem Rat will ich dann auch folgen.

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Fesselnd und eindringlich

Von: Home is where the boys are

25.07.2018

Auf der vergangenen Buchmesse in Leipzig habe ich mich eine Weile mit Franz Alt unterhalten. Wir sprachen nicht nur über Solarenergie, sondern auch über Ethik und seine Freundschaft zum Dalai Lama. Vor allem aber redeten wir über den Glauben. Wenn Franz Alt von Jesus erzählt, leuchten seine Augen und die Begeisterung wischt ihm die Jahre aus dem Gesicht. Dieses Feuer ist ansteckend und macht Christen und Nichtchristen neugierig. Wie entsteht so eine Beziehung zu Jesus – dem wohl, so Franz Alt, “einzigartigsten Mensch aller Zeiten”? In seinem Buch “Was Jesus wirklich gesagt hat – Eine Auferweckung” forscht der Journalist und Autor nach dem aramäischen Gottessohn. Ein faszinierendes Bild ist dabei entstanden. EIN BARMHERZIGES GOTTESBILD, DAS VATER UND MUTTER VEREINT Wir begeben uns auf eine Zeitreise. Franz Alt fordert mehr Ursprünglichkeit in der Bibellese und sucht jenen authentischen Jesus, dessen Worte nicht durch Übersetzungsfehler verfremdet wurden. Unterstützung erhielt er dabei von Günther Schwarz, dem 2009 verstorbenen Theologen, der in jahrzehntelanger Arbeit aus den ältesten altsyrischen Texten zurück in die Muttersprache Jesus übersetzte und anschließend das Aramäische ins Deutsche übertrug. Die Sinntreue der Lehre ist das oberste ZIel dieses Schaffens, welche gravierende Übersetzungsfehler aufdeckte. JESUS NÄHER KOMMEN In unzähligen Beispielen verweist Franz Alt, unter Zuhilfenahme von Georg Schwarz Arbeiten, auf die Bedeutung, die sich durch Jesus Worte erschließt, würden wir sie in der direkten Übersetzung aus dem Aramäischen ins Deutsche lesen. Was sich offenbart, ist in jedem Fall ein Bild der Güte, aber auch eine Quelle, die in der Gegenwart für ordentlich Zündstoff sorgt. Kein Wunder, dass sich die katholische Kirche empört, wenn deutlich gemacht wird, dass das Papsttum auf einer Fälschung beruht, weil nicht Petrus der Fels ist, sondern Jesus selbst. KRITISCH, SPANNEND UND BERÜHREND Letztlich ist “Was Jesus wirklich gesagt hat” das Buch eines Suchenden, der sich selbst nicht für unfehlbar hält, aber aufrütteln möchte, das System einer “lauwarmen Kirche” zu überdenken. Neben den Rückübersetzungen dienen auch Franz Alts eigene Ideen als Denkanstöße für ein erneuertes Jesus-Bild nahe am Ursprung.

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Vita

Dr. Franz Alt, geboren 1938, Journalist und Buchautor, seit 1968 beim SWR, wo er 20 Jahre das Politmagazin Report Baden-Baden moderierte. Seit 1992 Leitung der Sendereihe »Zeitsprung« im SWF und seit 1997 des Magazins »Querdenker« in 3SAT. Franz Alt ist der am meisten ausgezeichnete deutsche Fernsehjournalist: Goldene Kamera, Bambi, Adolf-Grimme-Preis, Siebenpfeiffer-Preis, Ludwig-Thoma-Medaille, Deutscher und Europäischer Solarpreis, Welt-Windpreis, Menschenrechtspreise, Goldenes Löwenherz, Umweltpreis der Deutschen Wirtschaft, außergewöhnlichster Redner des Jahres u.v.a.

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