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Weine nicht Roman

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-89667-564-4

Erschienen: 29.02.2016
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Ausgezeichnet mit dem Prix Goncourt 2014

Eine alte Frau, die am Fenster ihrer kleinen Wohnung sitzt, hat das Gedächtnis verloren und erzählt ihrer Tochter immer wieder von der einzigen Periode ihres Lebens, die in ihrem Geist lebendig geblieben ist: Montse wächst als Bauerstochter in einem kleinen katalanischen Dorf auf, in einer Welt, die so langsam wie der Schritt der Maulesel ist. Sie soll Dienstmädchen bei dem reichsten Großgrundbesitzer der Gegend werden. Stattdessen folgt sie im Sommer 1936 ihrem älteren Bruder José, der von anarchistischen Ideen beseelt ist, nach Barcelona. Dort entdeckt sie eine Freiheit, die sie schwindeln macht, und erlebt eine leidenschaftliche Liebe. Obwohl ihr Geliebter im Untergrund verschwindet, bleibt dieser kurze Sommer der Anarchie in ihrer Erinnerung für immer als Verzauberung haften. Schwanger kehrt sie in ihr Heimatdorf zurück und lässt sich von ihrer Mutter ausgerechnet mit dem politischen Widersacher ihres Bruders José verheiraten. Bald erschüttern erste Gewalttätigkeiten die Gemeinde, und Montses Familie ist gezwungen, neue Wege zu beschreiten.

"Lydie Salvayres Roman ist stark autobiographisch geprägt, die Autorin konstruiert das Leben ihrer eigenen Mutter. Sie erzählt mit Witz, Verve und großer epischer Kraft."

Franziska Wolffheim, Brigitte Wir (17.02.2016)

Lydie Salvayre (Autorin)

Lydie Salvayre, 1948 in Südfrankreich geboren, studierte Literaturwissenschaft und Medizin. Sie arbeitete als Psychiaterin in Marseille und begann in den 1970er Jahren mit dem Schreiben. Für „La compagnie des spectres“ erhielt sie 1997 den Prix Novembre Ihre Romane wurden in viele Sprachen übersetzt, auch in Deutschland erschienen drei Romane. Für "Weine nicht" ("Pas pleurer") wurde sie 2014 mit dem Prix Goncourt ausgezeichnet.

"Lydie Salvayres Roman ist stark autobiographisch geprägt, die Autorin konstruiert das Leben ihrer eigenen Mutter. Sie erzählt mit Witz, Verve und großer epischer Kraft."

Franziska Wolffheim, Brigitte Wir (17.02.2016)

"Im Doppelschein zwischen dem strahlenden Sommer der jungen Montse und den finsteren Betrachtungen des Schriftstellers strickt die Autorin Historisches, Biografisches und Fiktives geschickt ineinander."

Joseph Hanimann, Süddeutsche Zeitung (02.03.2016)

"Weine nicht ist ein ernstes wie heiteres Buch und ein lebendiges Zeugnis einer Periode, die von spanischen Kommunisten und französischen Intellektuellen lange ‚vernebelt‘ wurde."

Sigrid Brinkmann, Deutschlandradio Kultur (14.04.2016)

"Das Buch ist frisch und fesselnd geschrieben, prall und saftig in der Darstellung von Menschen und Dingen."

Markus Schwering, Frankfurter Rundschau (18.05.2016)

"Ein Buch, das unbedingt zu lesen ist."

Cornelia Zetzsche, Bayerischer Rundfunk (21.05.2016)

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Aus dem Französischen von Hanna van Laak
Originaltitel: Pas pleurer
Originalverlag: Seuil

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 256 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-89667-564-4

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blessing

Erschienen: 29.02.2016

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Weine nicht

Von: Alexander aus Deutschland Datum: 14.04.2016

Die einzige Zeit an die sich die alte Protagonistin, die an Demenz leidet, des Romans erinnert, ist der Sommer 1936. Immer wieder erzählt sie ihrer Tochter davon. Ist auch ein Jahr, das vieles mit sich bringt.
Mit 15 Jahren soll Montse ein Dienstmädchen werden. Doch sie folgt ihrem älteren Bruder nach Barcelona, wo sie die Freiheit und die große Liebe erlebt. Spanien ist zu der Zeit im Aufruhr, viele junge Menschen sehen für sich noch nie da gewesene Möglichkeiten und Freiheiten. Von dem spanischen Bürgerkrieg erzählt der Roman von Lydie Salvayre, eingebettet in die Lebens- und Liebesgeschichte der Montse.
Der Roman ist komplex und verlangt von dem Leser gewisse Konzentration, auch Vorkenntnisse über die geschichtlichen Ereignisse sind vom Vorteil, um die Zusammenhänge besser verstehen zu können.
Die Geschichte wird aus der Sicht von Montse erzählt, doch es kommt noch eine zweite Erzählstimme hinzu, die des Schriftstellers Georges Bernanos, die dem Gesamtbild eine zusätzliche Tiefe verleiht.
Alles in allem: ein interessantes Thema, authentisch erzählte Geschichte, bewegende Lebensgeschichten der Protagonisten und eine schöne erzählerische Sprache.

Tolles Buch, aber keine ganz einfache Lektüre

Von: Christiane Hohe aus Gehrden Datum: 10.03.2016

Der Roman gehört nicht zu der ganz einfachen Lektüre. Zeitsprünge und zu Wort gebrachte Gedankengänge verlangen schon eine gewisse Konzentration. Der Roman ist toll für Leserinnen und Leser, die sich mit dem spanischen Bürgerkrieg im Vorfeld auseinandergesetzt haben und die Zusammenhänge zumindest in groben Zügen kennen. Der Schreibstil war für mich eher ungewöhnlich und am Anfang nicht ganz leicht aufnehmbar. Nach einigen Seiten ist es aber in Ordnung. "Weine nicht" ist – finde ich – nicht unbedingt ein Buch für "zwischendurch", sondern eher für länger eingeplante Lesezeiten.

Diese Rezensionen beziehen sich auf “Gebundenes Buch”

Von: Meike Blanke aus Bremen Datum: 02.02.2016

Buchhandlung: Horner Buchhandlung

Nochmals vielen Dank für das interessante Leseexemplar Salvayre „Weine nicht“. Anfangs musste ich mich ein wenig einlesen in den eher journalistischen Stil, doch dann fand ich diesen Ton sehr angemessen, die Geschehnisse des spanischen Bürgerkrieges darzustellen.

Von: Bianca Dobler aus Wien Datum: 18.01.2016

Buchhandlung: Buchhandlung Wilhelm Frick GmbH

Ein wirklich komplexes Thema - darüber ein solches Buch zu schreiben, noch dazu einen Roman ist per se schon eine Leistung, aber es dann auch noch zu übersetzen, stelle ich mir als echte Herausforderung vor. Dennoch ist es außergewöhnlich gut gelungen. Das Buch liest sich sehr flüssig und auch die eingefügten Listen und Tabellen sind kaum illusionsstörend. Das Buch bietet vielen einen guten Zugang zu Themenstellungen rund um den Spanischen Bürgerkrieg, bzw. die Parteienlandschaft. Die Schreibweise, die Sprache mag vielleicht etwas gewöhnungs-bedürftig sein, doch ist sie dadurch an Authentizität und Direktheit kaum zu übertreffen. Als gewissermaßen Nebenhandlung bekommt man (2 für 1)auch eine gut erzählte Geschichte vom Schicksal ihrer Mutter. Ich bin wirklich beeindruckt und begeistert dass der Blessing Verlag wieder einmal der wahren literarischen Perlen herauszubringen gedenkt und einmal mehr bin ich froh, Buchhändlerin zu sein, so dass ich dieses schon vor anderen lesen kann (wenn auch nach den Personen, die des Französischen mächtig sind).

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