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Wenn Töchter erwachsen werden Was Mädchen in der Pubertät brauchen

Kundenrezensionen (3)

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Gebundenes Buch, Pappband ISBN: 978-3-466-31063-0

Erschienen: 31.10.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Mädchen im Teenageralter benehmen sich unvorhersehbar launisch und lassen ihre Eltern oft ratlos zurück. Die Entwicklungspsychologin Lisa Damour gewährt einen Blick hinter die Kulissen weiblicher Pubertät. Sie erklärt, warum dieses Verhalten nicht nur natürlich , sondern auch notwendig ist. Sie beschreibt die sieben speziellen Herausforderungen, die Mädchen in dieser fragilen Phase meistern müssen, und gibt Anregung, wie man sie dabei begleiten kann. Die Autorin bereitet Eltern darauf vor, worauf sie achten können, wie sie im Gespräch bleiben und wann sie tatsächlich eingreifen müssen. Sie hilft, Mädchen in der Pubertät zu verstehen und zu stärken – und das, ohne dabei die Nerven zu verlieren.

Lisa Damour (Autorin)

Lisa Damour ist Doktor der klinischen Psychologie in eigener Praxis und Direktorin des Laurel School’s Center for Research on Girls. Sie gehört dem Schubert Center for Child Studies an und lehrt an der Case Western Reserve University. Die Expertin für Erziehung und kindliche Entwicklung hält auf der ganzen Welt Vorträge zu diesen Themen und hat bereits zahlreiche wissenschaftliche Publikationen veröffentlicht. In den USA wurde sie vor allem durch ihren New-York-Times-Blog bekannt. Sie lebt mit ihrem Ehemann und ihren zwei Töchtern in Shaker Heights, Ohio.

Aus dem Amerikanischen von Christina Jacobs
Originaltitel: Untangled: Guiding Teenagers through the Seven Transitions into Adulthood
Originalverlag: Ballantine Books

Gebundenes Buch, Pappband, 336 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-466-31063-0

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Kösel

Erschienen: 31.10.2016

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Fachmännisch gut leserlich eräutert – eine echte Hilfe

Von: Jana Fundner Datum: 10.12.2016

www.testiversum.at

Mutter eines Mädchens zu sein ist großartig! Mädchen sind so viele Jahre lang unglaublich putzig und niedlich, tragen süße Kleidung, man kann ihnen die Haare flechten und Zöpfe machen, sie spielen Teeparty mit ihren Kuscheltieren und frisieren ihre Puppen. Natürlich sind Mädchen auch oftmals frech, spielen mit Autos und springen in Pfützen – aber auch das ist niedlich! Und vor allem sind Mädchen kuschelbedürftig, reden über so viel: ihre Ängste, Gefühle, Freunde, Erlebnisse. Ja, auch Jungs tun das sicherlich. Aber heute soll es mal nur um die Mädchen gehen!

Also: Mädchen sind großartig. Sie sind die beste Freundin der Mama. Und Mama ist ihre beste Freundin. Alles super. Bis dann eines Tages wie aus heiterem Himmel die Pubertät zuschlägt. Sie schließen sich in ihr Zimmer ein, telefonieren stundenlang mit ihren Freundinnen, während sie den Eltern gar nichts mehr erzählen und auf Fragen nur genervt reagieren. Sie wollen nicht mehr in die Schule gebracht werden und eine Umarmung oder gar ein Küsschen gibt es auf keinen Fall vor den Freunden. Es scheint, als wäre das eigene Kind von einem Tag auf den anderen ein anderer Mensch geworden. Viele Eltern sehen das jedenfalls genauso und verfluchen die Pubertät.

In dem Buch „Wenn Töchter erwachsen werden“ geht es um genau diese Problematik. Doch aus einer ganz anderen Perspektive, als viele andere Ratgeber das Thema betrachten. Zwar wird hier genauso erläutert, wie sich das Kind verändert, es wird aber explizit darauf eingegangen, wie Eltern den Kindern durch diese schwere Phase helfen können. Während anderswo also die Eltern im Vordergrund stehen und ihnen Tipps gegeben wird, wie sie selbst besser mit der Situation umgehen sollten, werden sie in diesem Buch darauf gestoßen, was die Tochter braucht und wie man ihr die Lage erleichtern kann.

Die Autorin Lisa Damour ist Doktor der klinischen Psychologie und betreibt in den USA eine eigene Praxis. Aus eben diesem Praxis berichtet sie teilweise in ihrem Buch „Wenn Töchter erwachsen werden“, das im Kösel Verlag erschienen ist. Außerdem kommt sie immer wieder auf Anna Freud zu sprechen, die ihrerzeit mal sagte, dass sich der typische Teenager „zu Hause wie ein rücksichtsloser Pensionsgast aufführt“. Ganz nebenbei gibt sie dem Leser ihres Werkes damit übrigens einen wirklich guten Lesetipp.

Aber zurück zum vorliegenden Titel. Lisa Damour erläutert in einer sehr gut verständlichen Schreibstil, dass die Pubertät nicht nur für die Eltern, sondern vor allem für die zu einer Frau heranwachsenden Mädchen eine große Herausforderung ist. Sie geht auf die Gefühle und Probleme der Mädchen deutlich ein und macht den Eltern klar, was Kinder in dieser Phase nun am nötigsten brauchen und wie man als Elternteil am besten hilfreich zur Seite steht, wenngleich das Kind einen selbst manchmal in den Wahnsinn treiben könnte.

Wie der Titel des Buches es bereits sagt, geht es dabei ausschließlich um Mädchen, die während der Pubertät ganz andere Probleme und Bedürfnisse entwickeln als Jungs. Es geht um die erste Liebe, um Enttäuschungen, um Probleme beim Essen, um den Missbrauch von Alkohol. Es geht um Gefahren, das Internet, Streit und Sex. Kein Thema, das Lisa Damour nicht anspricht!

Wenngleich meine Tochter noch lange nicht in dem Alter ist, indem ich mir über die Pubertät Sorgen machen müsste, so fühle ich mich nach dieser Lektüre doch bereits jetzt besser vorbereitet und bestärkt diese Phase so gut es geht zu meistern. Man muss also noch gar keine Tochter in der Pubertät haben, um Lehrreiches aus diesem Buch mitnehmen zu können. Denn lehrreich ist es für Eltern auf alle Fälle!

Für ein besseres Verständnis ...

Von: wortgeflumselkritzelkram Datum: 28.11.2016

https://wortgeflumselkritzelkram.wordpress.com/

"Wenn Töchter erwachsen werden" von Lisa Damour ist 2016 im Kösel Verlag erschienen.

Die Autorin Lisa Damour, selber Mutter zweier Töchter, ist Doktor der klinischen Psychologie in Ohio, hat eine eigene Praxis, hält Vorträge zu Erziehung und kindliche Entwicklung und hat auch schon zahlreiche wissenschaftliche Publikationen veröffentlicht.

In dem vorliegenden Buch schreibt sie über Mädchen im Teenageralter und deren, oft unvorhersehbares Verhalten. Basierend auf Forschungen von Anna Freud beschreibt sie sieben Stufen in der pubertären Entwicklung, die Mädchen notwendigerweise durchlaufen müssen, um selbstständig und unabhängig von ihren Eltern zu werden. Dabei bereitet sie Eltern darauf vor, was sie erwartet und gibt Anregungen, wie man mit seinen Töchtern im Gespräch bleiben kann und wo man eingreifen muss. Damour hilft, Mädchen in der Pubertät zu verstehen und zu stärken, ohne die Nerven zu verlieren.

Damour ist hier ein wirklich sehr gut geschriebenes, leicht verständliches Buch gelungen, das mit Fallbeispielen aus ihrer Praxis geschmückt ist, so dass hier jeder Verhaltensweisen seiner Töchter wiederfinden kann.

Gleich im ersten Kapitel fand ich meine Tochter wieder – beschrieben wird das Verhalten eines 14jährigen Mädchens, das bis vor kurzem noch viel mit den Eltern zusammen gemacht hat. Nun aber kommt sie von der Schule nach Hause, isst und verzieht sich dann mit ihrem Handy auf ihr Zimmer, Türe zu und bloß nicht reden. Das war auf eine so nette, liebenswerte Art dargestellt, dass ich lachen musste.

Auch im folgenden greift die Autorin auf sehr viele Fallbeispiele zurück. Das macht das ganze leicht zu lesen und bringt einem die Probleme und Verhaltensweisen der pubertierenden Mädels näher. Und so möchte Damour auch nicht vor-, sondern be-schreiben und wirbt um Verständnis. Sie bringt Licht in das manchmal verwirrende und komplizierte (und tatsächlich auch oftmals nervende) Auftreten unserer Töchter.

Dabei wirbt Damour aber auch für Respekt für die Mädchen, für die ganzen Übergänge und Hürden, die diese auf ihrem Übergang zum Erwachsenwerden leisten.

Besonders gut hat mir gefallen, dass die Autorin am Ende eines jeden Kapitels einen Abschnitt unter dem Titel „Wann sie sich Sorgen machen müssen“ bereit hält. Ob Thema Magersucht, Bulimie, Mobbing, Selbstverletzung, Internet etc. – Damour gibt Tipps, wo Eltern hellhörig werden und handeln müssen.

Ein ganz wunderbares Buch für alle Eltern mit pubertierenden Töchter – jetzt brauchen wir den Kontakt zu unseren Töchtern nicht zu verlieren, sondern haben die Chance, diese neu kennen zu lernen.

(Und im übrigen kann man auch so einiges auf Söhne übertragen …)

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