VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • twitter
  • add this

Wenn dir das Lachen vergeht Wie ich meine Depression überwunden habe

Kundenrezensionen (1)

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 19,99 [D] inkl. MwSt.
€ 20,60 [A] | CHF 26,90*
(* empf. VK-Preis)

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-579-07092-6

Erschienen: 21.09.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Termine

  • Links

  • Service

  • Biblio

Gesellschaftsthema Depression

Wenn einem Karnevalisten das Lachen vergeht, ist das nicht witzig. Wenn ein erfolgreicher und bekannter Karnevalist aber seine Depression wirksam bekämpft und mit dieser Krankheit offen umgeht, kann das – bei aller Traurigkeit – zum Schreien komisch sein. Willibert Pauels erzählt von seinem Leidensweg und wie er sich daraus befreien konnte. Ein wohltuendes Buch, nicht nur für Menschen, die mit der »Eiszeit der Seele« eigene Erfahrungen gemacht haben.

  • Ein Mutmacher für viele Menschen

  • Wenn die Tage dunkel bleiben: ein Leidensweg und Chancen zur Befreiung

  • Mit einem Vorwort von Eckhard von Hirschhausen

Willibert Pauels (Autor)

Willibert Pauels, geboren 1954, studierte Katholische Theologie in Bonn und Münster und wurde 1993 zum Diakon geweiht. Bis November 2006 war er als solcher in verschiedenen Pfarreien hauptamtlich tätig.
1996 stand er erstmals überregional in der Bütt und wurde bald zu einer karnevalistischen Größe, nicht nur im Köln-Bonner Raum, "ne Bergische Jung".
Im Februar 2013 eröffnete Pauels im "Kölner Treff" bei Bettina Böttinger, dass er seit Jahren unter Depressionen leidet. Er hat laut eigenen Angaben dieses Leiden durch ärztliche Hilfe mit Medikamenten unter Kontrolle bekommen. Seit 2014 ist Wilibert Pauels hauptamtlich Diakon im Seelsorgebereich Oberberg-Mitte.

www.willibert-pauels.de

19.03.2017 | 18:00 Uhr | Heinsberg

Lesung

  • add this
  • facebook
  • google+
  • twitter
  • add this

Mehr Infos

Christuskirche Heinsberg
Erzbischof-Philipp Str. 12
52525 Heinsberg

Weitere Informationen:
Evangelische Kirchengemeinde in Heinsberg
52525 Heinsberg

gemeindebuero@evkigemhs.de

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 256 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-579-07092-6

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Gütersloher Verlagshaus

Erschienen: 21.09.2015

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (eBook)

Mit Glaube, Liebe und rheinischem Humor zurück ins Leben...

Von: Storykiste Datum: 08.07.2016

www.storykiste.de

Über den Autor: Willibert Pauels, vielen – vor allem den Karnevalisten aus dem Rheinischen – besser bekannt als ´der Bergische Jung´ ist Diakon, Kabarretist und Humorist und über die Grenzen des Bergischen Landes hinaus bekannt als Büttenredner im Kölner Karneval. Der gebürtige Wipperfürther erblickte 1954 das Licht der Welt und wuchs in seinem katholischen Elternhaus mit drei Geschwistern auf. 1993 wurde Pauels zum Diakon geweiht. Erstmals 1975 trat er in seiner Heimatgemeinde bei einer Karnevalsveranstaltung auf. Seit 1995/96 ist er auch als Büttenredner im Kölner Karneval aktiv gewesen. Mit „Wenn dir das Lachen vergeht“ veröffentlicht Pauels ein großteils autobiographisches Werk, in dem er offen über seine Erkrankung an der Depression und seiner ganz persönlichen Sichtweise auf die Dinge berichtet.

Handlung: In dem Buch beschreibt Pauels seine Sichtweise auf die Depression, die dem Diakon und Humoristen seit seiner Jugendzeit immer wieder in umschriebener Gestalt des „schwarzen Hundes“ auflauerte. Wie schaffte er es, den selbstzerstörerischen Teufelskreis der Depression zu durchbrechen? Und ist es verwunderlich, dass er als Geistlicher, Kabarettist und Karnevalist an der Depression leidet? Neben dem ausführlichen Blick auf das gesundheitliche Leiden beleuchtet Pauels eingehend die Zusammenhänge der Depression und seinen Aktivitäten im Kölner Karneval. Letztlich findet Pauels den Ausweg aus der Gedankenmühle durch die Kunst, eine ´andere Sichtweise auf die Dinge´ zu haben. Welche Vorbilder ihm dabei halfen und wie ihn die Religion und der Glaube dabei bestärkte, das macht Willibert Pauels in seinem Buch „Wenn dir das Lachen vergeht – Wie ich meine Depression überwunden habe“ den Lesern deutlich. Auf gewohnte Art und Weise kann es Pauels natürlich nicht lassen, dem Ganzen eine ordentliche Portion Humor und Komik zu verpassen.

Lesbarkeit / Inhalt: Das Buch ist weitestgehend autobiographisch verfasst. Im Allgemeinen werden in dem Buch die folgenden Themen vom Autor besprochen:

* Wie kommt ein Geistlicher und Humorist dazu, an Depression zu erkranken?
* Die möglichen Hilfestellungen in einer Psychatrie
* Die Belastungen des Kölner Karnevals für Büttenredner und andere Aktive
* Bekannte Persönlichkeiten, die an Depression leiden (oder gelitten haben)
* Auswege aus der Schwermut durch eine geänderte Sichtweise auf die Dinge
* Die Heilsamkeit einer gesunden Religiosität und die Verbindung zum Karnevalismus

Im Buch tritt – in einzelnen Themenbereichen – häufiger ein philosophischer, teils gar poetischer oder theologischer Schreibstil in den Vordergrund. In die Erzählungen über seine Erfahrungen baut Pauels wiederholt Witze und skurrile Geschichten ein, die dem Leser fortwährend immer mal wieder ein Schmunzeln auf die Lippen zaubern.

Zielgruppe: Betroffene und Angehörige von depressiv verstimmten Menschen oder Patienten, die an Depression erkrankt sind. Ebenso für die Leserschaft geeignet, die an der Biographie der Person Willibert Pauels interessiert sind. Lebenshilfe / Spiritualität / Philosophie.

Persönlicher Eindruck: Eines vorweg. Als Rezensent habe ich das Buch gelesen, nicht da ich auch an einer Depression leiden würde – zum Glück Nein. Vielmehr interessierte mich die Geschichte des Menschen Willibert Pauels und sein Umgang mit der Krankheit, der mir bisher lediglich als humorvoller Karnevalist bekannt war – und, wie man weiß, als Diakon im Christentum seine Berufung fand. „Wie kann ein solch positiv gestimmter Mensch an Depression leiden?“, fragte ich mich. Genau dieser Frage geht Pauels zu Beginn des Buches auf den Grund. Insbesondere seine Erzählungen über die stressbehaftete Seite des Kölner Karnevals haben mich sehr beeindruckt. Im späteren Verlauf des Buchs setzt sich Pauels intensiv mit dem Zusammenspiel von Theologie und Humorigkeit auseinander. Dabei schweift der Autor nicht selten in einem – von ihm gewohnten – poetischen und philosophischen Schreibstil ab. Wer das Buch liest und den Autor aus Funk und Fernsehen kennt kann sich geradezu vorstellen, wie er nun vor einem steht und den Inhalt des Buches zum Besten gibt. Das Buch hat mich in seiner Gesamtheit gut unterhalten. Stark philosophisch geprägte Textabschnitte verlangten zeitweise höchste Konzentration beim Leser, den Gedankengängen des Autors zu folgen. Gut, dass Pauels es nicht lassen kann, bei der noch so tristesten Thematik immer wieder seine Anekdoten und Gags einzubauen, die dem Gesamtwerk einen auffrischenden Charakter verleihen. Das Buch ist nicht nur ein Stück autobiographische Geschichte von Willibert Pauels, es dient auch dem Betroffenen als Mutmacher, sich in professionelle Hände zu begeben und ermutigt die Menschen, ihre Sichtweisen auf die Dinge kritisch zu hinterfragen. Nicht umsonst führt Pauels das Zitat des antiken Philosophen Epiktet gerne an:

„In den allermeisten Fällen sind es nicht die Dinge, die dich unglücklich machen, sondern die Art und Weise, wie du die Dinge siehst.“ (Epiktet, 50-138 n.Chr.)

Voransicht