Wenn’s weiter nichts ist

Roman

Hardcover
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Für alle, die angesichts ihres Alltags fast den Verstand verlieren, aber nie den Humor.

Eine Familienkomödie, die aus dem Wahnsinn ein Lesevergnügen zaubert.
Kate Reddy steht vor ihrem 50. Geburtstag und fragt sich, wo ihr Leben geblieben ist. Dabei ist das Alter längst nicht ihre einzige Sorge: Kate plagt sich mit zwei Teenagern, kümmert sich um kränkelnde Schwiegereltern und eine Mutter, die zunehmend auf Hilfe angewiesen ist. Und sie sucht den Wiedereinstieg ins Berufsleben, da ihr Mann beschlossen hat, dem Hamsterrad Ade zu sagen und die Kunst der Achtsamkeit zu erlernen. Als sich dann auch noch eine verflossene Liebe bei Kate meldet, wird es kompliziert ...

Liebevoll ausgestattete Ausgabe mit Leinenrücken und Lesebändchen.

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»Köstlich zu lesen!«

Wienerin (A) (26. April 2018)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Jörn Ingwersen
Originaltitel: How Hard Can It Be?
Originalverlag: The Borough Press
Hardcover, Halbleinen, 608 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-336-54769-2
Erschienen am  16. April 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Die Working Mom geht in die zweite Runde

Von: Friedelchen

26.06.2019

"Wenn ich alle anderen retten muss, sollte ich erst mal damit anfangen, mich selbst zu retten. Wenn's weiter nichts ist." (S. 586) Kates fünfzigster Geburtstag rückt bedrohlich und unaufhaltsam näher. Und als wäre das nicht schon Problem genug, geht ihre Tochter mit einem Belfie - ein Foto ihres Hinterns - viral, ihre Menopause zwingt sie in die Knie, mit fast 50 Jahren könnte sie scheinbar für den Arbeitsmarkt genauso gut schon tot sein und ihr lieber Ehemann Richard ist auf einem Selbstfindungstrip und verzichtet dankend aufs Geldverdienen, um sich seinen Achtsamkeits-Seminaren zu widmen. Und dann klopft auch noch eine längst vergessen geglaubte Liebe bei Kate an, um ihr Leben vollends ins Chaos zu stürzen... Selten habe ich mich so über die Beschreibung von Alltagsproblemen amüsieren können und dabei begeistert an den Seiten geklebt! "Wenn's weiter nichts ist" ist die Fortsetzung von "Working Mom", welches Allison Pearson bereits 2003 geschrieben hat. Zwar dachte die Autorin damals, dass sie Kates Geschichte als arbeitende Mutter zu Ende erzählt hatte, doch dann veränderte sich mit steigendem Alter ihre eigene Lebenswelt und die Frage kam auf, wie wohl Kate mit diesen Veränderungen umgehen würde. Heraus kam ein herrlich unterhaltsames Buch, das uns Lesern den chaotischen Alltag inmitten von Menopausen-Plage, pubertierenden Teenagern und einer altersfeindlichen Arbeitswelt näherbringt. Zwar kannte ich das erste Buch nicht, aber das war auch gar nicht nötig, um in Kates vollgepacktes Leben einzutauchen und mit ihr mitzuleiden. Kate ist knapp 20 Jahre älter als ich und meine Kinder sind noch weit jünger als ihre, aber trotzdem konnte ich mich - da selbst Working Mom - irre oft mit Kate identifizieren und mich in ihren Alltagsproblemen wiedererkennen. Und man muss wirklich nicht selbst Kinder haben, verheiratet sein oder sich der Fünfzig nähern, um mit dieser Geschichte jede Menge Spaß zu haben! Nach einigen Jahren Auszeit will Kate endlich wieder ins Arbeitsleben einsteigen. Und das ist auch bitter nötig, denn ihr Mann Richard stürzt sich in die midlife-crisis-verursachte Selbstfindung und so bleibt Haushalt, Kindererziehung, Hausbau und Geldverdienen an Kate hängen - ein Klacks für die moderne Frau von heute, oder? Nur leider sieht der Arbeitsmarkt Kate mit ihren fast fünfzig Jahren leider nicht gerade als moderne Frau an und so muss Kate beim Lebenslauf und Alter genauso schummeln, wie wenn es darum geht, ob der Kuchen für den Schulbasar selbstgebacken ist. Allison Pearson kann wirklich hervorragend schreiben! Denn es gehört schon einiges dazu, Alltagsprobleme so fesselnd und unterhaltsam zu beschreiben, dass man das Buch gar nicht beiseite legen möchte. Aber genau das hat die Autorin geschafft. Die Erzählung ist schreiend komisch, schonungslos ehrlich (Kates Beschreibung ihrer dank Menopause schwallartig auftretender Menstruation mitten während eines wichtigen Kundengesprächs werde ich wohl nie vergessen!) und schwankt permanent auf dem dünnen Grat zwischen Tragödie und Komödie hin und her. Die Geschichte unterhält, stimmt aber auch nachdenklich und lässt uns die Entwicklungen von Arbeitsmarkt, Kindererziehung und Selbstverwirklichung mit kritischem Auge betrachten. Kate hat für mich wirklich Vorbildcharakter für die moderne Frau, auch wenn sie bei weitem nicht alles richtig macht. Und genau das macht sie so sympathisch: sie ist eine normale, keineswegs perfekte Frau mit dem Bedürfnis, sich selbst in der Arbeitswelt zu verwirklichen, aus den eigenen Kindern selbstbewusste Individuen zu machen und auch in der Liebe nicht zurückzustecken. Dabei zeigt uns Kate die schonungslose Realität, was mit dem Körper und dem Liebesleben passiert, wenn man älter wird, gibt aber auch Hoffnung, dass die besten Jahre eben nicht an einer gewissen Altersgrenze halt machen. Mein Fazit: Man muss selbst weder eine Frau sein, Kinder haben, noch älter als 50 Jahre sein, um dieses Buch zu lieben! Kates Geschichte um Familien- und Karriereprobleme und abflauende als auch wieder auflebende Gefühle ist universal und jeder wird sich hier wiederfinden können. "Wenn's weiter nichts ist" liest sich auch einwandfrei ohne Kenntnisse des Vorgängers, aber glaubt mir, nach Ende des Buches will man definitiv noch mehr von Allison Pearson lesen :-)

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Ein kuscheliger Nachmittag

Von: niwibo

29.01.2019

"Wenn´s weiter nichts ist" von Alison Pearson ist der Fortsetzungsroman von "Working Mum" aus dem Jahr 2004, welches damals bestimmt einige von Euch gelesen haben. "Pubertierende Kinder, tüdelige Schwiegereltern, aufreibender Job - wenn´s weiter nichts ist..." Kate Reddy steht vor ihrem 50. Geburtstag und fragt sich, wo ihr Leben geblieben ist. Dabei ist das Alter längst nicht ihre einzige Sorge: Kate plagt sich mit zwei Teenagern herum, kümmert sich um kränkelnde Schweigereltern und eine Mutter, die zunehmend auf Hilfe angewiesen ist. Und sie sucht den Widereinstieg ins Berufsleben, da ihr Mann beschlossen hat, dem Hamsterrad Ade zu sagen und die Kunst der Achtsamkeit zu erlernen. Als sich dann auch noch eine verflossene Liebe bei Kate meldet, wird es kompliziert... Die Alltagsheldin Kate erzählt mir viel Selbstironie ihr Leben als starke Frau, Mama, Ehefrau und (Schwieger) Tochter, welches aus ganz normalen Alltagssituation besteht, die wohl jede von uns erlebt und mitgemacht hat. Man fühlt mit ihr mit, wenn die beiden Teenie-Kinder wieder mal am Rad drehen, wenn Hilferufe der Schwiegereltern oder Mutter sie erreichen, die mittlerweile in einem Alter sind, in dem sie nicht mehr so können wie sie vielleicht wollen, oder aber wenn ihr lieber Ehemann seinen Job hinwirft um die Kunst der Achtsamkeit zu erlernen. Bei all diesen alltäglichen Problemen möchte Kate auch wieder in ihrem Beruf voll durchstarten und auch das geht nicht so ganz ohne Schwierigkeiten vor sich. Trotz der Dicke des Buches, 600 Seiten, würde man diesen wunderbar locker geschriebenen Roman am liebsten in einem Rutsch durchlesen. Ein Lesevergnügen mit Charme und Witz, welches jedoch immer wieder zum Nachdenken anregt und einem selbst den Spiegel vorhält. Denn ganz ehrlich, so unterschiedlich sind unsere Leben nicht und jeder Leser, egal welchen Alters, kann sich mit irgendeiner Generation in diesem Buch identifizieren.

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Vita

Allison Pearson ist Journalistin und Autorin. In ihrer Heimat England wurde sie durch Zeitungskolumnen bekannt, bevor ihr der internationale Durchbruch als Autorin mit dem Roman »Working Mum« gelang. Der Bestseller wurde mit Sarah Jessica Parker und Pierce Brosnan verfilmt. Aufgrund ihres scharfsinnigen Witzes wird Allison Pearson als »die neue Nora Ephron« gefeiert.

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Pressestimmen

»Ein würdiger Nachfolger ihres Debüts ›Working Mum‹.«

Donna (06. Juni 2018)

»Exzellent beobachtet.«

»Pearson beherrscht den leichten Ton […]. Sie vermag es, witzig aber nicht platt zu sein.«

»Allison Pearson, eine ehrliche Mutmacherin für die Frau um die 50.«

»Allison Pearson verfügt über Selbstironie, über scharfe Beobachtungsgabe und über Mut zum Klischee«

Literatur SPIEGEL (31. März 2018)

»Sagenhaft unterhaltsam! Man feuert Pearsons Heldin an in ihrem unermüdlichen Kampf um ihr eigenes Glück und das ihrer Familie.«

Daily Mail

»'Wenn's weiter nichts ist' gehört zu den seltenen Beispielen für Fortsetzungen, die sogar noch besser sind als das Original.«

The Daily Telegraph

»Ich habe gelacht, mitgelitten und auch ein paar Tränen vergossen.«

Sophie Kinsella

»Sensationell gut beobachtet.«

India Knight