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What Does This Button Do? Die Autobiografie

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-453-27112-8

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Erschienen:  22.01.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

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Bestseller Platz 18
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Unterwegs mit dem ungewöhnlichsten Rockstar unserer Zeit

Bruce Dickinson ist ein einzigartiges Universalgenie. Er ist seit über fünfunddreißig Jahren gefeierter Sänger der erfolgreichsten Heavy-Metal-Band der Welt - Iron Maiden. Er ist gleichzeitig Pilot (er fliegt die Ed Force One, die bandeigene 747!), Motivationsredner, Drehbuch- und Romanautor, Radiomoderator und war jahrelang erstklassiger Fechter auf Weltklasseniveau. Von seinen Fans wird er regelrecht verehrt. Jetzt erzählt er die besten Geschichten aus seinem abenteuerlichen Leben, darin schreibt er auch über seinen dramatischen Kampf gegen den Zungenkrebs, der ihm beinahe das Leben gekostet hätte.

Iron Maiden sind mit über 90 Millionen verkauften Alben und über 2.000 Konzerten eine der erfolgreichsten Rockbands aller Zeiten. Bruce Dickinson ist darüber hinaus auch als Solokünstler regelmäßig in den Charts zu finden. Seine Memoiren hat er handschriftlich selbst verfasst.

»Auch ohne Interesse oder gar profunde Kenntnisse im Heavy Metal ist es eine Freude, teilzuhaben an einem offenbar reichlich bizarren Leben.«

Musikexpress (01.02.2018)

Bruce Dickinson (Autor)

Bruce Dickinson ist seit über dreißig Jahren der Leadsänger von Iron Maiden, hat darüber hinaus auch eine erfolgreiche Karriere als Solokünstler und diverse andere Betätigungsfelder. Iron Maiden sind mit über 90 Millionen verkauften Alben und über 2.000 Konzerten eine der erfolgreichsten Rockbands aler Zeiten. Bruce Dickinson lebt in London, England.

»Auch ohne Interesse oder gar profunde Kenntnisse im Heavy Metal ist es eine Freude, teilzuhaben an einem offenbar reichlich bizarren Leben.«

Musikexpress (01.02.2018)

14.03.2018 | 21:00 Uhr | Köln

Lesung mit Bruce Dickinson
englisch/deutsch

Moderation: Philipp Schwenke
Lesung der deutschen Textstellen:
Gerd Köster

VVK zzgl. Gebühren € 14-30,-
AK € 19-38,-
Ermäßigt € 11-27,-

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Mehr Infos

Stadthalle Köln-Mülheim
Jan-Wellem-Str. 2
51065 Köln

Weitere Informationen:
lit.COLOGNE GmbH
50677 Köln

Tel. 0221/1601815

Aus dem Englischen von Daniel Müller, Harriet Fricke, Dieter Fuchs, Matthias Jost
Originaltitel: What does this button do?
Originalverlag: HarperCollins

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 448 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-453-27112-8

€ 22,00 [D] | € 22,70 [A] | CHF 30,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne Hardcore

NEU
Erschienen:  22.01.2018

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

Hervorragend geschrieben, witzig und dennoch mit Tiefgang

Von: Michael Lehmann-Pape Datum: 05.02.2018

www.rezensions-seite.de

Das Dickinson nicht nur in hautengen Latexhosen (ein interessanter und eigentlich nicht überzeugend anmutender Geschmack in Richtung Bühnenkleidung der ersten Jahre bei Iron Maiden) seinen „Mann steht“, sondern schon von Kindheit an ein „Erprober“ war, auch um den Preis mehrfach versohlter Hintern gerade im Internat später, das gibt dem Buch immer wieder humorvolle, treffende und auch die Person einfangenden Anekdoten.

So trifft der Titel den Nagel auf den Kopf in diesem neugierigen Leben, mit trockenen Sprüchen, einem hohen Maß an Selbstironie (der kann herzhaft über sich selbst lachen) und ständig die Finger an „irgendwelchen Knöpfen“.

Die Suppe, die er wortwörtlich zusammenrührt, kostet ihn, kurz vor Schluss den Platz im Internat (was, liest man die vorherigen Seiten der Beschreibung dieser Zeit, eher kein Verlust fürs Leben war). Das er mit dreimal der gerade noch ausreichenden Note einen Abschluss hinbekam, dass er im Studium der Geschichte zwar noch weiß, wie der Himmel aus den Fenstern heraus betrachtet war, aussah, aber wenig zum Inhalt des Studiums sagen kann, das passt zu den frühen, kindlichen Erfahrungen (mit 10 Jahren war er Missionar einer Freikirche). Denn, und dies nur mit einem statt zwei zwinkernden Augen, Bruce Dickinson wollte früh „in der Musik aufgehen“ und die Zeilen seiner Autobiographie zeigen auch in den harten Anfangsjahren, dem mehr Wollen als Können, dem „Lärmen“ statt „Musizieren“ einen gewissen, tatsächlich heiligen Ernst.

Angenehmerweise nicht, was das eigene Talent und die eigene Bedeutung angeht, sondern sehr berührend für den Leser eine innere Welt, die in der Musik eine Form von „Erlösung“ findet. Ein klarer, innerer Weg, der nicht zwangsläufig, aber doch zum Glück für die Rockmusik, irgendwann erfolgreich auf die Bühne führte.

Das im Vorfeld der eigentlich dem Alkohol stark abgeneigte Dickinson (was sich aus den Erzählungen aus seinem Elternhaus stringent ergibt) mit der ersten „richtigen“ Band Samson dennoch mal lieber promilletechnisch auf gleicher Höhe blieb, wie Ian Gillan zweimal gar die mit entscheidenden Eindrücke in Person hinterließ (wobei das zweite Mal zwischen Dickinson und Gillan bis heute ein „Runnung Gag geblieben ist ob der eher übleren Form der zweiten Begegnung), all das liest sich im Tempo wie im genau mit der richtigen Geschwindigkeit treibenden Fluss einfach Seite für Seite wunderbar weg.

Mit nichts außer immer ein wenig Geld, Überziehungskrediten, Verstecken vor dem Vermieter damals in London, erste Gehversuche mit der Musik, die eigentlich je so frustrierend endeten, dass es einer wirklich inneren Überzeugung brauchte, dabei zu bleiben. Zeitkolorit in Massen mit Dabei, vom Melody Maker bis zu fast vergessenen Wegbereitern des Rock wie van der Graaf Generator. Die Zufälle des Lebens, bis dann Iron Maiden rief.

Und auch diese noch lange nicht auf der Höhe irgendeines Erfolges. Ein Leben, das im Übrigen vielfach interessiert ist und war, Pilot ist der Mann auch noch „im Nebenberuf“, war „Fechtkapitän“ seines Internats, einer, der auch Brüche nicht scheut, der mitten im Erfolg bei Maiden zunächst ausstieg.

Ein Leben auch mit harten Schlägen wie der Krebserkrankung, auch noch am Jungenbein, für einen Sänger schwere Zeiten und Momente, die Dickinson ebenso trocken erzählt, ohne ins „Klein-Reden“ sich zu verlieren, wie das im Gesamten Buch der Fall ist.

Wer die Musik liebt (dazu muss man noch nicht Iron Maiden Fan sein), die Atmosphäre der 70er und frühen 80er hautnah miterleben möchte, der ist mit dieser Autobiographie bestens bedient. Und wird inspiriert von einem hellen Kopf und „lebensmutigen“ Mann.

Beeindruckend

Von: Books and Biscuit Datum: 29.01.2018

booksandbiscuit.blogspot.de

Eigentlich lese ich keine Biographien oder Autobiographien. Meistens interessiert es mich einfach nicht und noch dazu finde ich es entweder langweilig oder viel zu selbstdarstellerisch geschrieben. Doch wie immer bestätigt die Ausnahme die Regel. Bruce Springsteens Born to run hat gezeigt, dass es auch anders geht. Und genauso ist es auch mit Bruce Dickinsons Autobiographie What does this Button Do?.

Ich bin nicht mal ein besonders großer Iron Maiden Fan. Klar, ich war letztes Jahr auf einem ihrer legendären Konzerte, weil ich finde, dass man eine so berühmte Band als Heavy Metal Fan einfach einmal gesehen haben muss. Und als ich mit dem Metal angefangen habe, hatte ich auch viele ihrer Songs in meiner Playlist. Fear of the Dark, Dream of Mirrors, Weekend Warrior, Number of the Beast, ... Aber ein wirklicher Fan war ich nie und mittlerweile hat sich mein Musikgeschmack auch weiterentwickelt, weg von Iron Maiden.

Und trotzdem. Ein Mann wie Bruce Dickinson ist einfach faszinierend. Er hat viel erlebt, viel erreicht und viel zu erzählen. In seinem Leben gibt es schließlich nicht nur Iron Maiden. Er ist auch ein weltklasse Fechter, er hat einen Pilotenschein und fliegt die Ed Force One, er ist Moderater und Autor und manchmal auch Motivationsredner. Ein echtes Multitalent, ein Mann, der sich für Vieles begeistern kann. So ist es beispielsweise auch mit dem Bier. Viele Bands haben mittlerweile Wein, Bier oder Spirituosen in ihrem Merchandise. Aber die wenigsten werden das Bier mit dem Bandlogo drauf selbst gebraut haben. Nicht so bei Bruce Dickinson, der hat das neuste Iron Maiden Bier selbst kreiiert. Und so etwas finde ich spannend.

Dazu kommt, dass What does this Button Do? weder langweilig noch selbstdarstellerisch geschrieben ist, sondern sich wirklich leicht liest. Es ist unterhaltsam, spannend, oftmals zynisch oder selbstironisch. Da schreibt jemand, der sein Handwerk versteht.

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