Widerworte

Warum mit Phrasen Schluss sein muss

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Phrasen regieren uns. Sie täuschen etwas vor, was nicht da ist: einen klugen Gedanken, eine tiefe Einsicht, eine hohe Moral. Sie sind Behauptungen, denen nicht auf den Grund gegangen werden soll, rhetorisches Lametta fast ohne Substanz.
Alexander Kissler, bekannt scharfzüngiger Autor im politischen Berlin, greift zum Rasiermesser der Logik und seziert die Begriffe hinter den Worten, die Mechanik hinter der Rhetorik, den Sinn jenseits des Unsinns. Humorvoll, pointiert und elegant stößt er das allgegenwärtige große Blabla vom Thron. Fünfzehn exemplarisch ausgewählten Sätzen von „Wir schaffen das“ bis zu „Das ist alternativlos“ verweigert er die Gefolgschaft.

»Wen beim freihändigen Gebrauch politischer Phrasen eine leichte Übelkeit erfasst, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt. Nach der Lektüre ist einem, wie bei einem guten Tonikum, bedeutend wohler.«
Jan Fleischhauer

  • Neues vom Meister des Widerspruchs

  • Kisslers klare Kante

  • Scharfzüngig und debattenfreudig

  • Tacheles statt Täuschung

»„[…]lesenswert, wie er den Samen des Zweifels in die vermeintliche Widerspruchlosigkeit vieler Phrasen sät.«

Deutschlandfunk Kultur, FAZ-Redakteur Oliver Georgi in der Sendung Lesart (13. April 2019)

Hardcover mit Schutzumschlag, 208 Seiten, 12,5 x 20,0 cm
ISBN: 978-3-579-01474-6
Erschienen am  25. Februar 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
Alexander Kissler: Warum mit Phrasen Schluss sein muss

Leserstimmen

Enttäuschung

Von: Bk

13.11.2019

Leider war dieses Buch einfach nur total langweilig und öde, sehr enttäuschend

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Widerworte

Von: huere

23.10.2019

Das Buch erinnert an eine sonntägliche Talkshow über Fußball im Deutschen Sportfernsehen, bei der von den Teilnehmern für eine verwendete Phrase ein Geldbetrag in ein Phrasenschwein eingezahlt werden muss. Während die dort benutzten Phrasen, z. B. „Das Spiel hatte zwei Halbzeiten“, „Der Ball ist rund“ vom Zuschauer leicht als Phrase nachvollzogen werden können kann man bei den Beispielen für Phrasen im vorliegenden Buch durchaus anderer Meinung als der Autor sein, ob es sich tatsächlich um eine Phrase handelt. Es fehlt eine eingangsseitige Erklärung des Autors, wodurch eine Phrase definiert ist. Im Buch werden viele Aussagen von bekannten und weniger bekannten Persönlichkeiten zitiert, die ganz aktuell bis in das Jahr 2018 reichen. Der Autor scheint Zugang zu einer umfangreichen Bibliothek zu haben. Daneben überraschen eigenwillige Wortschöpfungen, die man im normalen Sprachgebrauch nicht findet. Für den Leser, der einen kurzweiligen und spannenden Lesestoff bevorzugt kann das Buch nicht empfohlen werden. Es richtet sich eher an den intellektuellen Leser, der aufmerksam das Zeitgeschehen verfolgt.

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Vita

Alexander Kissler, Dr. phil., ist Kulturjournalist und Sachbuchautor. Seit Januar 2013 leitet er das Kulturressort "Salon" beim Cicero, dem Magazin für politische Kultur. 2015 erschien sein erfolgreiches Buch "Keine Toleranz den Intoleranten".

www.alexander-kissler.de

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Pressestimmen

»[...]15 glänzend formulierte[...]Essays mit [...]scharfsinnigen Exegesen und pointierten Ausflügen in die Geistes- und Religionsgeschichte«

Der Tagesspiegel, Malte Lehming (15. April 2019)

»[...]ein lesenswertes Buch über die leere Sprache vieler Politiker«

Gabor Steingart, "Morning Briefing" (05. März 2019)

»Phrasen seien eine «rhetorische Mehlschwitze», resümiert der «Cicero»-Redaktor Alexander Kissler in seinem neuen Buch.«

NZZ, Reinhard Mohr (15. März 2019)

»In Zeiten der Framing-Diskussion kommt dieses Buch eben recht: Alexander Kissler [...] hat sich politische Phrasen vorgenommen. Die seziert er ebenso klug wie gnadenlos […].«

Alexander Will, Nordwest-Zeitung (26. Februar 2019)

»Präzise präpariert der Feuilletonchef des „Cicero“, Alexander Kissler, dieses Nichts aus den Nullsätzen […]heraus.«

Cora Stephan, achgut.com (25. Februar 2019)

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