Wie Bienen und Menschen zueinanderfanden

Ein Streifzug durch Jahrhunderte und Jahreszeiten

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Hardcover
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Dominante Königinnen, streitbare Benediktinermönche, Pu der Bär und Honig-Sommeliers: Lotte Möller schildert, weshalb Bienen die Menschen seit jeher faszinieren; und weshalb sie für uns weit wichtiger und wertvoller sind, als wir gemeinhin annehmen. Die schwedische Journalistin und Hobbyimkerin nimmt uns mit auf eine Reise durch die Jahreszeiten und Jahrhunderte. Ein hinreißender Band mit mehr als 200 Abbildungen und Lesebändchen, der ein Streifzug durch die Natur und durch die Kulturgeschichte ist - aber auch eine Liebeserklärung an eine vor dem Aussterben bedrohte Tierart.


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Schwedischen von Thorsten Alms
Originaltitel: Bin och människor. Om bin och biskötare i religion, revolution och evolution samt många andra bisak
Originalverlag: Norstedts
Hardcover, Pappband, 224 Seiten, 15,1 x 22,6 cm
mit Lesebändchen
durchgehend farbig illustriert
ISBN: 978-3-442-75870-8
Erschienen am  11. November 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Eine Kulturgeschichte der Imkerei

Von: MartinS

02.04.2020

Spätestens seit „Die Geschichte der Bienen“ von Maja Lunde und der Omnipräsenz des Insektensterbens in den Medien (zumindest in den Sommermonaten) über sie geschrieben hat, sind Bienen das Thema der letzten Jahre. Und es gibt zahlreiche Bücher, die sich mit Bienen befassen. Die Schwedin Lotte Möller legt mit „Wie Bienen und Menschen zueinander fanden“ nun ein interessantes und kurzweiliges Buch vor, dass sich mit den menschlichen Beziehungen zu den Bienen befasst und neben Anekdoten aus ihrem Leben als Imkerin auch wissenswerte Fakten verbreitet. Das Buch ist in zwei teile gegliedert, wobei der erste Teil auch der längere ist. Dieser ist in zwölf Abschnitte (ein Monat pro Abschnitt) geteilt und jeder Abschnitt befasst sich mit einem anderen Thema. Dabei zitiert sie Quellen und führt den Leser durch eine interessante Reise durch die Zeit. Der zweite Teil ist ganz der Gegenwart gewidmet, mit Bienenkrieg auf einer kleinen Insel und verschiedenen Methoden moderner Imkerei. „Wie Bienen und Menschen zueinander fanden“ ist eine interessante Mischung aus Informationen zur Geschichte der Imkerei und eigenen Erfahrungen rund um die Bienen. Auch einige interessante Persönlichkeiten rund um die Biene werden vorgestellt und dabei verlässt die Autorin auch gerne ihre Heimat. Es ist ein unterhaltsames Buch, das zwar Wissen vermittelt, aber auf unterhaltsame Art und sich mehr mit der Imkerei befasst als mit der Biene (und all dem biologischen Wissen, das man über diese wichtigen Tiere wissen muss). Trotzdem ist das Buch jedem Bienenfreund zu empfehlen.

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Von Bienen und Menschen

Von: Buecherseele79

03.03.2020

Lotte Möller ist Journalistin und Buchautorin und hatte sich, eine Zeitlang, auch mit der Imkerei beschäftigt. Dass dies alles nicht so einfach ist wurde ihr sehr schnell klar und vor allem auch – Bienen sind mehr als gestreifte Insekten die „gerne stechen“. Alleine die Aufmachung des Buches springt schon umgehend ins Auge, man muss auf dieses Buch einfach zugreifen. Der Schreibstil ist locker, interessant, mit Fakten und Anekdoten unterlegt und bietet doch ein kleines aber feines Wissen über die Zeit der Bienen und Menschen. Seit dem Erfolgsbuch von Maja Lunde „Die Geschichte der Bienen“ sind die kleinen Bestäuber und Honigmacher in aller Munde denn wir zerstören nicht nur ihren natürlichen Lebensraum sondern berauben sie auch den vielen Möglichkeiten in Ruhe Honig bzw. Pollen zu sammeln, Abwechslung zu bieten und somit einen gesunden Bienenbestand aufzubauen. Aber wie fanden Bienen und Menschen eigentlich zueinander? Ab wann nahm der Mensch die Bienen richtig wahr und wurde ihnen bewusst? Was hat ihre Arbeit für Aussagen auf den Menschen bezogen, was sagt man über die Biene selbst, über den Honig die sie herstellt? Dies alles und einiges mehr beleuchtet die Autorin Lotte Möller sehr spannend, mit einer Brise Humor, mit Fakten und Bildern in ihrem sehr zauberhaften Buch. Die Bienen werden schon sehr lange „verehrt“, sie haben schon öfter genug Stoff für vielerlei Diskussionen gesorgt und waren in früheren Zeiten gar ein Rätsel. Gerade die Kirche, hier eher die Katholische, nahm die Biene als Vorbild für Tugend, Fleiss, man meinte auch dass die Bienen so unschuldig und rein sind dass sie Jesus und die Jungfrau Maria hervorgebracht haben. Aber auch Wissenschaftler waren schon sehr früh von den Bienen und ihrem Arbeitseifer angetan, es wurde gerätselt wie ein Bienenstock innen aufgebaut ist, wie vermehren sich Bienen, Königin oder König? Gesprächs sowie Streitstoff gab es durch die Jahrhunderte genügend. Auch wie sich die Imkerei gewandelt hat. Wenn man dann nachlesen kann wie man den Honig früher gewonnen hat wird einem schon ganz anders im Bauch. Welche Anforderungen werden gestellt? Ist ein Umgang mit einem eigenen Bienenstock einfach oder mutig? Was hilft bei Bienenstichen? Wie gefährlich sind Bienen wirklich? Welche „Rassen“ der Biene gibt es, welche Eigenschaften, im positiven wie negativen Sinn hat jede Bienenrasse. Aber auch viele Menschen kommen zu Wort die mit den Bienen schon sehr lange zusammenarbeiten, sie schätzen und schützen, sie pflegen und hegen und hier und da ist auch schon mal ein Insel oder Nachbarschaftsstreit entbrannt weil Bienen involviert waren. Für mich, die Bienen liebt und die sich gerne informiert war das kleine Buch sehr informativ, unterhaltsam und führt einem nochmals vor Augen – ohne die Bienen geht es nicht, wir verspielen hier eine Artenvielfalt die es sonst nirgendwo gibt. Ganz klar - „Bienen zu hüten ist, wie Sonnenstrahlen zu lenken“. (Henry David Thomas, zu Beginn des Buches). Und natürlich eine klare Leseempfehlung!

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Vita

Die schwedische Journalistin und Buchautorin Lotte Möller hat mehrere Bücher zum Thema Natur und Garten verfasst. Sie wurde u. a. mit dem Linné-Preis und mit der Verdienstmedaille der Königlichen Patriotischen Gesellschaft ausgezeichnet. Inspiriert wurde sie diesem Buch durch die Bienenstöcke in ihrem Garten im südschwedischen Lund.

Zur AUTORENSEITE

Thorsten Alms, geboren 1966 in Celle, studierte Skandinavistik, Geschichte und

Sprachwissenschaft an den Universitäten Bonn und Lund (Schweden). Seit 2003

arbeitet er als freier Literaturübersetzer aus den Sprachen Schwedisch,

Dänisch, Norwegisch und Englisch. Er lebt mit seiner Familie in Stolberg bei

Aachen.

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