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Wie Brausepulver im Bauch

Mit Illustrationen von Daniela Bunge

Ab 9 Jahren

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€ 12,99 [D] inkl. MwSt.
€ 13,40 [A] | CHF 17,90*
(* empf. VK-Preis)

Gebundenes Buch, Pappband ISBN: 978-3-570-16504-1

Erschienen: 28.08.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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Ein bisschen peinlich und ziemlich schön

Eigentlich kann sie ihn nicht leiden, diesen Anselm (Spitzname: Amsel), der eine fiese Bemerkung macht, als Frieda eine Fünf in Mathe kassiert. Pah! Und doch gehen seine jeansblauen Augen Frieda nicht mehr aus dem Sinn. War es wohl sehr gemein, ihn als Nerd zu beschimpfen? Als Frieda ihrer großen Freundin Pia von Amsel erzählt, fragt die doch glatt, ob Frieda verliebt wäre. Verliebt?? Sie doch nicht! Oder doch? Auf jeden Fall hilft Frieda Amsel erst mal dabei, die Fahrradprüfung zu bestehen, und wird prompt von ihm zum Geburtstag eingeladen. Und als er auf einer Nachtwanderung ihre Hand nimmt, ist klar: Frieda und Amsel sind verliebt!

Buchbesprechung auf www.jugendbuch-couch.de Zur Rezension

»Wahrscheinlich lesen Kinder und Jugendliche so gerne Christine Fehér, weil sie ganz nah an ihnen dran ist, sie ernst nimmt.«

RBB Kulturradio

Christine Fehér (Autorin)

Christine Fehér wurde 1965 in Berlin geboren. Neben ihrer Arbeit als Lehrerin schreibt sie seit Jahren erfolgreich Kinder- und Jugendbücher und hat sich einen Namen als Autorin besonders authentischer Themenbücher gemacht. Für ihr Jugendbuch "Dann mach ich eben Schluss" wurde sie 2014 mit dem Buxtehuder Bullen ausgezeichnet.

www.christinefeher.de

»Wahrscheinlich lesen Kinder und Jugendliche so gerne Christine Fehér, weil sie ganz nah an ihnen dran ist, sie ernst nimmt.«

RBB Kulturradio

»Ein Lesevergnügen, das turbulenter kaum sein kann.«

literaturmarkt.info (02.10.2017)

»Macht Spaß und bringt gleichzeitig wichtige Gefühle rüber, eine wirklich runde Sache.«

Goslarsche Zeitung (21.11.2017)

»Liebevoll und sehr kindgerecht erzählt.«

Münchner Merkur (16.11.2017)

»Eine rundum tolle Geschichte.«

Leserstimme zu »Finja & Franzi. Ein Herz und ein Hase«

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ORIGINALAUSGABE

Mit Illustrationen von Daniela Bunge

Gebundenes Buch, Pappband, 224 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
mit s/w-Vignetten

ISBN: 978-3-570-16504-1

€ 12,99 [D] | € 13,40 [A] | CHF 17,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: cbt

Erschienen: 28.08.2017

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Zum ersten Mal verliebt

Von: Miss Lila Datum: 05.12.2017

https://lilaliest.blogspot.de


Frieda besucht die 4. Klasse, ist sportlich und bei ihren Mitschülern beliebt. Sie ist eigentlich eine gute Schülerin, nur in Mathe ist sie leider eine Niete. Anselm, der mit Spitznamen Amsel genannt wird, macht sich über sie lustig, als sie in Mathe eine Fünf schreibt. Doch kurz danach im Sportunterricht kann sich Frieda dann revanchieren und verspottet Amsel am Barren. Alle denken, die beiden können sich nicht leiden, doch es kommt anders.
Frieda bekommt nun Nachhilfe in Mathe und berichtet ihrer Nachhilfelehrerin von einem seltsamen Gefühl im Bauch, es fühlt sich an, wie Brausepulver. Für Pia ist klar, Frieda muss verliebt sein.
Am Tag darauf findet eine Übung für die bald stattfindende Fahrradprüfung statt, wo Frieda einen Unfall mit Amsel verursacht. Ohne eine fiese Bemerkung zu machen, gibt sie sofort ihre Schuld zu. Amsel ist leider noch recht unbeholfen beim Fahrradfahren und so übt er heimlich im Park. Hier trifft er auf Frieda, die ihm erstaunlicherweise hilft und Tipps gibt.
Frieda ist mittlerweile ganz schön verwirrt, denn sie kann Amsels blaue Augen nicht vergessen und Pia eröffnet ihr: Du bist verliebt! Frieda kann es erst kaum glauben, ausgerechnet Amsel …
Dann steht irgendwann Amsels Geburtstagsfeier an, die Klassenfahrt und noch weitere Ereignisse geschehen.
Die beiden kommen sich langsam näher…Frieda ist doch nicht verliebt? Oder doch?

Meine Meinung:
Die Autorin Christine Fehér beschreibt in „Wie Brausepulver im Bauch“ auf einfühlsame Weise die Verliebtheit bei Schülern im Grundschulalter. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht der Protagonisten Frieda und Amseln erzählt. Das Cover ist geschlechtsneutral gestaltet. So kann das Buch gut von Jungen und Mädchen gelesen werden.
Jedes Kapital beginnt mit liebevoll gezeichneten Illustrationen von Daniela Bunge. Diese findet man auch im Verlauf des Buches und sie sind wirklich herzallerliebst gestaltet und peppen das Buch sehr schön optisch auf. Der leichte, humorvolle Schreibstil erreicht Kinder und Jugendliche meiner Meinung nach sehr gut.

Ich finde das Buch herrlich amüsant. Das Gefühl des Verliebt seins ist ansprechend beschrieben, ohne auf die Zielgruppe irgendwie peinlich zu wirken. Es beschreibt, wie die Grundschüler gegenseitige Nähe suchen und den anderen vermissen, wenn er nicht da ist. Sie genießen die gemeinsame Zeit – ohne peinliches rumgeknutschte und es gibt viele Gemeinsamkeiten, die aber noch entdeckt werden müssen.
Sehr schön fand ich die Aussage, dass man sich nicht verändern muss, um dem anderen zu gefallen.
Auch geht es darum, dass man sich gegenseitig ergänzen kann und dem anderen bei Fehlern oder Schwächen helfen kann. Zwar ist Pia diejenige die Frieda in Mathe hilft, jedoch bekommt sie von ihr auch den einen oder anderen Tipp in Liebesdingen.
Ich denke viele Kinder werden sich und ihre Gefühle hier in dem Buch wiederfinden und merken, dass sie ganz normal sind. Ihre Sorgen und Gefühle werden wirklich ernst genommen.

Fazit:
Im Gesamtpaket kann ich eine absolute Leseempfehlung aussprechen, selbst als Erwachsener fand ich die Geschichte facettenreich, humorvoll und authentisch. Das Buch ist weder albern noch peinlich. Es erinnert einen eher an die eigene Grundschulzeit mit erster Verliebtheit und dem Kribbeln im Bauch.

Ein wirklich schönes Buch über die 1. Liebe im Grundschulalter

Von: danielamariaursula Datum: 13.09.2017

https://buchverzueckt.blogspot.de/

Frieda geht in die 4a. Sie ist eine gute Schülerin, sportlich, beliebt, aber leider in Mathe eine Niete. Als sie erstmals in Mathe eine 5 schreibt, macht sich ausgerechnet der Klassennerd Amseln (genannt Amsel) über sie lustig. In der Sportstunde danach revanchiert sich dann Frieda, als sie Amsel am Barren verspottet. Alle denken nun, daß die zwei sich hassen. Doch so kommt es gar nicht. Beim Üben für die Fahrradprüfung verursacht Froschfan Frieda durch eine Vollbremsung zur Krötenrettung einen Unfall mit Amsel, so statt wieder eine blöde Bemerkung zu machen, gibt sie sofort ihre Schuld zu und nimmt ihn in Schutz. Als sie sich kurz darauf im Park treffen, wo Amsel heimlich Radfahren üben will, gibt die sportliche Frieda ihm geduldig Tipps.
Tipps holt sich Frieda hingegen bei ihrer Mathenachhilfe, der coolen 14 jährigen Pia, denn nun wird es ganz schön verwirrend. Amsels blaue Augen gehen ihr nicht mehr aus dem Kopf und Pia meint glatt, Frieda sei verliebt. Frieda ist zuerst entsetzt, das kann doch nicht sein, oder? Ausgerechnet Amsel! Aber als er ihr sein Terrarium zeigte, war er unglaublich nett und ihr Bauch fühlte sich ganz kribbelig an!
Dieses Buch ab 9 Jahren nähert sich sehr sensibel und ohne Albernheiten dem Thema erster Verliebtheit im Grundschulalter und eignet sich daher sehr gut für 3. Und 4. Klässler. Als Fünftklässlerin fand sich meine 10 jährige Tochter jedoch schon zu alt und ih, bäh, verlieben!
Gerade das hat mir gut gefallen, daß hier kein Druck aufgebaut wird. Die Grundschüler knutschen nicht rum, sondern verbringen einfach gerne Zeit miteinander, sie suchen die gegenseitige Nähe und vermissen sich, wenn der andere nicht da ist. Die kindlichen Gefühle sind echt und keineswegs kindisch, doch was passiert, wenn sich mit den Sommerferien alles ändert und beide danach in unterschiedliche Schulen gehen, sie sich nicht mehr ständig sehen? Das wird sehr sensibel angesprochen, ebenso wie die Thematisierung des Neuanfanges, vor dem man keine Angst haben sollte. Dies kommt aber wirklich erst zum Ende des Buches und rundet es sehr gut und überhaupt nicht kitschig ab. Kinder und ihre Sorgen werden hier wirklich ernst genommen. Daher gefällt es mir, daß Frieda zwar beliebt, aber nicht der Klassenstar wird und ein Außenseiter wie Amsel durch Frieda aus seiner Rolle entspringen kann. Man kann sich auch in jemanden verlieben, der nicht unbedingt der Coolste ist, wenn er wirklich nett ist. Gerade in den Gesprächen mit Pia wird klar, daß Gemeinsamkeiten wichtig sind und Image nicht alles ist.
Geschildert wird die Geschichte aus jeweils zwei Perspektiven. Je ein Kapitel wird aus Friedas Sicht geschrieben und das nächste aus Amsels. Hierduch kann es auch ohne weiteres von Jungen oder Mädchen gelesen werden. Das Cover ist ebenso unkitschig wie Frieda, die nicht auf pink und Glitzer steht, das find ich toll. Für mich war jedoch der Frosch der totale Hingucker, denn ebenso wie Frieda liebe ich Frösche (kann aber viel besser Mathe als Turnen). Gerade die Durchbrechung der heutigen Coverklischees mit einem sonnigen Gelb finde ich klasse! Die Illustrationen fand ich hingegen süß, aber süß finde ich nicht so wirklich passend. Sie sind uns zu kindlich für diese Geschichte, die Kinder ja wirklich ernst nimmt (ich finde das Buch aber dennoch richtig süß, aber psst, das dürfen meine Töchter nicht wissen). Es hat uns aber dennoch gefreut, das in diesem Buch noch zahlreiche Illustrationen enthalten sind, auch wenn sie für die Zielgruppe unserer Meinung nach nicht so optimal sind.
Ich als Mutter hatte während des Lesens ständig das Lied von Pe Werner „Dieses Kribbeln im Bauch“ im Ohr und bin stolz auf mich, es nicht meinen Töchtern vorgesungen zu haben. Dennoch war es eine schöne Assoziation beim Lesen. Denn seien wir ehrlich: Man ist nie zu jung oder zu alt, um sich zu verlieben und es ist immer einfach nur schön! Mögen unser Sprösslinge die erste Liebe genießen, wenn es so weit ist.
Ein wirklich schönes Buch!
Ich bedanke mich ganz herzlich bei cbt für dieses wunderbare Leseexemplar

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