Wie wir kochen

Die besten Foodblogs und ihre leckersten Rezepte

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Der erste aktuelle Überblick über die deutsche Foodblog-Szene

Gutes Essen ist eine Leidenschaft, die immer mehr Menschen begeistert. Und nicht wenigen von ihnen ist es ein Bedürfnis, ihre kulinarischen Highlights mit anderen zu teilen – im besten Fall über einen Foodblog, der neben appetitlichen Fotos verschiedenster Köstlichkeiten auch gleich die Rezepte zum Nachkochen präsentiert. Allein im deutschsprachigen Raum gibt es weit über 1.000 dieser digitalen Kochstudios, die mit ihren Ideen für mehr Genuss und Vielfalt auf dem Teller sorgen. Ob süß oder herzhaft, fleischlastig oder vegan, bodenständig oder raffiniert – die Auswahl an Tipps für den ultimativen Do-it-yourself-Leckerbissen ist riesig. Für alle, die sich im dichten Foodblog-Dschungel mehr Orientierung wünschen, hat Julia Stelzner einen hilfreichen Wegweiser konzipiert: In ihrem persönlichen Best-of stellt die Journalistin 27 Blogs und ihre Macher aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor, die besonders spannende und innovative Kreationen kredenzen. Die bekennenden Foodies verraten ihre persönlichen Küchengeheimnisse und dazu gibt es natürlich eine handverlesene Auswahl an Rezepten – darunter auch solche, die nicht im Internet zu finden sind, und viele davon vegetarisch.


Hardcover, Pappband, 192 Seiten, 19,1 x 24,8 cm, 120 farbige Abbildungen
ISBN: 978-3-7913-8367-5
Erschienen am  25. September 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

WIE WIR KOCHEN – Die besten Foodblogs und ihre leckersten Rezepte

Von: ninamanie

10.08.2018

Ob in dem Buch nun wirklich die besten Foodblogs vorgestellt werden, ist natürlich Geschmacksache. Die Autorin Julia Stelzner, die selbst ein paar Jahre einen Blog betrieben hat, stellt in ihrem persönlichen Best-of auf jeden Fall 27 Foodblogs aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit jeweils zwei Rezepten vor. Jeder Blog wird zunächst kurz vorgestellt, mit einer Beschreibung und ein paar individuellen Fragen. Dann folgen jeweils zwei Rezepte mit wunderbaren Fotos – ein Blog-Favorit-Rezept und ein neues Rezept, das man nicht unbedingt schon online findet. So haben alle Blogs 6 Seiten in dem Buch. Die Rezepte sind sehr abwechslungsreich – von süß bis salzig, von vegetarisch bis Fleisch/Fisch, wobei die vegetarischen Rezepte etwas zahlreicher sind. Das Buch ist natürlich nicht wie ein klassisches Kochbuch nach Themen aufgebaut. Es geht schließlich vor allem um die Blogs. Und auch, wenn man die meisten Blogs wahrscheinlich kennt: Es ist wirklich schön, die Rezepte in gedruckter Form vor sich zu haben. Und gerade durch den Steckbrief lernt man die Menschen hinter den Blogs noch ein bisschen besser kennen. Ich finde das sehr charmant und nehme das Buch gerne zur Hand. A propos zur Hand nehmen: Es handelt sich hier um einen Schmöker von über 180 Seiten mit einem haptisch schönen und ansprechenden Einband – was mir ja immer wichtig ist. Also insgesamt: Daumen hoch!

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Kochst du noch oder bloggst du schon?

Von: Lotta

27.06.2018

Blogs rund um die Welt des Essens gibt es mittlerweile ja wie Sand am Meer. Wer sich einen kleinen Überblick verschaffen möchte, was es noch so alles gibt und sich dabei die ein oder andere Inspiration erhofft, der ist mit „Wie wir kochen. Die besten Foodblogs und ihre leckersten Rezepte“ von Julia Stenz aus dem Prestel Verlag gut beraten. Nach einem Vorwort von Eva Biringer, selbst Bloggerin und zudem Journalistin für Zeit Online im Bereich Food, kommt auch noch die Herausgeberin, Bloggerin und freie Journalistin, zu Wort bevor uns auf den kommenden Seiten 27 Bloggerinnen und Blogger-Teams aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sich und ihren Blog präsentieren (- einzene Blogger gibt es diesmal nicht). Aufgebaut sind die Kapitel dann alle gleich: Der Blog wird vorgestellt, die Autoren beantworten einige Fragen und im Anschluss daran finden wir das beliebteste Rezept des Blogs, den „Blog-Favorit“ und ein neues Rezept. Den Anfang macht „Our Food Stories“ von Laura und Nora, die ein bisschen was zu ihrer Inspiration erzählen, darüber, worauf sie Wert legen und was ihre „Mission“ ist. Welches Gewürz bei Ihnen am häufigsten zum Einsatz kommt, was das liebste Küchengerät ist, was ein gutes Foodfoto ausmacht und, was sie bei zehn Personen als Hauptgang kochen würden, sind einige der hier gestellten Fragen. Dann gibt es „Banana-Nussmus-Kuchen“ und „Glutenfreie Erdnussbutter-Pancakes“. Als nächstes folgt „Chestnut & Sage“ von Julia. bei ihr gibt es „Sobanudeln mit Gurke und Wakame“ sowie „Orientalisches Risi E Bisi“. Definitiv höchst anspruchsvoll angerichtet, aber für mich ein bisschen zu blass und vor allem so wenig auf den Tellern drauf… aber wahrscheinlich gäbe es noch Nachschlag ^^. Vorgestellt werden außerdem „Eat in my kitchen“, „Krautkopf“, „Mundwerl“, „Nicky & Max“, „Albertines“, „What should I eat for breakfast today?“, „Splendido Magazin“, „Eat this!“, „Die Jungs kochen und backen“, „Sophia Hoffmann“, „Geschmacksmomente“, „Theresas Küche“, „Heavenlynn Healthy“, „Culinary Pixel“, „Zucker & Jagdwurst“, „Food with a view“, „The Wednesday Chef“,“derultimativekochblog“, „Te olde kitchen“, „Tiny Spoon“, „GourmetGuerilla“, „Individualisten“, „Little City“, „Because you are hungry“ und „The Norwegian Hausfrau“. Die Namen lassen auf alle Fälle schon mal erahnen, dass es sich hier um einen kompletten Querschnitt durch die Foodblog-Welt handelt. Tatsächlich sind hier vegetarische, vegane, biologische, glutenfreie sowie diverse internationale Tendenzen zu finden. So vielfältig die Blogs, so vielfältig auch entsprechend die Rezepte, die von „Kürbis-Ricotta-Crespelle mit knusprigem Salbei“, „Birnen-Sternanis-Frühstücks-Kuchen“, „Thai-Kokos-Suppe“, „Rhabarber-Cheesecake-Schnitte“, „Bunter Feigensalat mit Ziegenfrischkäse“, „Vanille-Chocolate-Chip-Kirsch-Shake“, „Gefüllte Kartoffeln mit Ziegen-Frischkäse und Linsen“, „Cheesecake im Glas mit Orangen“, „Rohe Artischocken“, „Good Life Bowl mit Mais und Räuchertofu“, „Whiskey-Schoko-Cupcakes“, „Entenbrust von der Barberie-Ente an Bergkäse-Risotto und Entenpüree“, „Rote Schnecken mit Grünkohl-Pekannuss-Senf-Füllung“, „Süßkartoffel-Qunioa-Falafel-Bowl mit Kokos-Koriander-Tzatziki“, „Offene Lasagne mit grünem Spargel und Büffel-Mozzarella“, „Vegane Mohnnudeln mit Pflaumensauce“, „Belugalinsen-Salat mit Holunderbeeren-Dressing“, „Crème Brûlée mit Kürbis und Kokos“, „Haselnuss-Gnocchi mit gebratenem Rosenkohl“, „Ramen-Burger“ bis hin zu „Pochierte Eier im Glas mit Paprika und Grieben“ reichen. nudelSchöne Rezepte, ganz unterschiedliche Fotos, aber auch nahezu alle richtig toll, und eben eine kunterbunte Mischung. Wie bereits bei „100 Foodblogger haben wir gefragt. Vier Jahreszeiten – 100 Lieblingsgerichte“ tue ich mir damit schwer. Für einen Überblick über die Blogger-Szene ist das sicherlich eine gute Idee, für alle, die selbst mit dem Gedanken spielen, einen Blog zu eröffnen, ebenfalls ein hilfreiches Buch – für mich allerdings eher ungeeignet. Eben gerade durch die Mischung kann man nicht gezielt nach einem Rezept suchen, eine einheitliche Thematik oder so der rote Faden bei den Rezepten ist eben bei diesem Konzept so nicht möglich.

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Vita

Julia Stelzner war mit veggieway selbst als Foodbloggerin aktiv und veranstaltete als Hobbyköchin den Berliner Supper Club „The Green vs. The Greek“. Hauptberuflich arbeitet sie als Journalistin mit den Schwerpunkten Reise, Mode und Essen. Ihre Texte erscheinen u.a. in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, in Elle und auf Zeit online.

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