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Wilde Reise durch die Nacht Ein phantastischer Roman

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Gebundenes Buch, Pappband mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-8135-0577-1

Erschienen: 11.11.2013
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„Mehr gefährliche Kreaturen als in Hogwarts und genügend skurrile Begegnungen, um Gullivers Reisen Konkurrenz zu machen … Ein wahrer Schatz.“ (The Glasgow Herald)

In einer einzigen Nacht muss Gustave von der Erde zum Mond, einmal quer durch das ganze Universum und wieder zurück reisen. Denn er hat eine Wette mit dem Tod abgeschlossen, bei der es um nichts Geringeres geht als um sein Leben und um seine Seele.

Mit einem Essay zu Werk und Wirkung Gustave Dorés von Walter Moers: „Wilde Reise durch die Bilder“

Walter Moers (Autor)

Walter Moers ist einer der erfolgreichsten und kreativsten deutschen Autoren und zugleich selbst ein Comiczeichner und Illustrator von Rang. Er hat unter anderem den phantastischen Kontinent Zamonien geschaffen, auf dem – außer „Wilde Reise durch die Nacht“ – alle seine Romane spielen, angefangen von „Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär“ bis „Das Labyrinth der Träumenden Bücher“. Für diese Neuausgabe der „Wilden Reise“ hat Walter Moers als Nachwort eine Hommage an Gustave Doré verfasst.

Gustave Doré (1832 – 1883) war der bekannteste und arbeitswütigste Illustrator des neunzehnten Jahrhunderts. Er stattete 221 Bücher, darunter Cervantes' Don Quichote, Dantes Inferno, Rabelais‘ Gargantua und Pantagruel und die komplette Bibel, mit seinen Zeichnungen und Holzschnitten aus.

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Gebundenes Buch, Pappband mit Schutzumschlag, 224 Seiten, 17,0 x 24,0 cm

ISBN: 978-3-8135-0577-1

€ 22,99 [D] | € 23,70 [A] | CHF 30,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Knaus

Erschienen: 11.11.2013

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Wilde Reise durch die Nacht

Von: nef Datum: 19.08.2015

www.buchjunkies-blog.de

Inhalt:
Gustave Doré ist zwölf Jahre alt und der Kapitän seines eigenen Schiffes - der Aventure. Seine Crew und er befinden sich in unruhigem Gewässer als es noch schlimmer kommt. Siamesische Zwillingstornados halten Kurs auf sein Schiff und sind wild entschlossen es zu zerlegen. Gustave hat entgegen aller Annahme überhaupt keinen Schimmer von der Schiffsführung und es kommt, wie es kommen muss. Die Tornados treffen die Aventure mit voller Wucht.
Doch während seine Mannschaft und das meiste seines Schiffes von den Stürmen in die Luft gewirbelt werden, herrscht um ihn herum eine erstaunliche Ruhe. Kurz darauf sieht er sich einer mageren Gestalt in Kaputze gegenüber mit weiblicher Begleitung. So ist es also, wenn man dem Tod gegenüber steht und nebenbei auch noch seine Schwester kennenlernt - Dementia.

Gustave glaubt nun sein letztes Stündlein habe geschlagen, da verquatscht sich der Tod und gibt ihm die Möglichkeit eines Schlupfwinkels. Er muss sechs Aufgaben erfüllen: eine Jungfrau in Not retten, den Wald der bösartigen Gespenster durchqueren, die Namen von sechs Riesen erraten, einen Zahn dem schrecklichsten aller Ungeheuer abnehmen, sich selbst begegnen und zu guter Letzt zurück zum Tod auf dem Mond reisen. Und das alles in nur einer Nacht.
Das kann Gustave unmöglich schaffen, denkt er sich, doch sein Wille zu leben ist stark. Mit einem Fingerzeig vom Tod ist das tosende Meer verschwunden und Gustave findet sich wie ein Ritter gerüstet auf dem Rücken eines Greifen wieder. Bereit sich der ersten Aufgabe zu stellen.

Meinung:
Vor ca. vier Jahren habe ich bereits das Hörbuch, gelesen von Dirk Bach, gehört und war damals stark begeistert. Nun dachte ich mir, kann ich ja auch das Buch direkt dazu lesen, da ich mich an das Hörbuch kaum noch erinnere.
Leider war es nicht so unterhaltsam wie gedacht. Sicherlich ist es ein Buch, was man lesen kann, aber keinesfalls eines, das man gelesen haben muss. Die Betonung von Dirk Bach hat der Geschichte viel mehr Leben eingehaucht als eigentlich zu finden ist. Das finde ich sehr schade.

'In Wilde Reise durch die Nacht' lernen wir den den jungen Gustave Doré kennen, der eigentlich nichts anderes möchte als einmal ein großer Zeichner und Maler zu werden. Aber es liegt ein weiter Weg vor ihm. Am Ende des Buches gibt es eine kleine Biografie des bekannten Illustrator und eine Auflistung seiner Veröffentlichungen. Viele Andeutungen findet man auch liebevoll im Text versteckt und so manches Mal ließ es mich beim Lesen schmunzeln.
Leider kann aber auch dies und die vorkommenden unterhaltsamen Kreaturen nicht mehr viel herausreissen. Schade eigentlich.

Wilde Reise durch die Nacht

Von: Vivien Illigens Datum: 02.03.2014

An mein erstes Buch von Moers, das nicht in Zamonien spielt, hatte ich große Ansprüche. Die Feder des Autors ist zumindest überall spürbar, schräge Ideen und unvorhersehbare Ereignisse können ihm einwandfrei zugeordnet werden.
Dabei ist Wilde Reise durch die Nacht mit etwas mehr als 200 Seiten wirklich nur leichte Kost und durch zahlreiche Karrikaturen und darauffolgenden leeren Seiten, was ich etwas verschwenderisch finde. Aber davon abgesehen ist dieses Büchlein vollgepackt mit einer fantastischen Geschichte.

Gustave, zwölf Jahre alt, beginnt sein unglaubliches Abenteuer auf See als Kapitän der Adventure, das in den Sturm der Zwillingstornados gerät. Das erinnert gleich an Zamonien-Zeiten und gibt den Leser den anfänglichen Spannungshöhepunkt, auch wenn jegliche weitere Einleitung leider nicht existiert und der Anfang für Verwirrung sorgt. Kurz darauf treten zwei sonderbare Figuren auf und zwar der Tod höchstpersönlich und zwar so, wie man sich den Sensenmann vorstellt, und seine leicht verwirrten Schwester. Die erwähnten Aufgaben werden gestellt und Gustave tritt seine Reise an, wobei ihm verschiedene Hilfmittel gegeben werde – Rüstung, Schwert und mehr oder weniger treue Gefährten.
Die Aufgabenstellungen haben einen Märchencharakter, die tatsächlichen Herausforderungen liegen zwischen Absurdität, Philosophie, Betrug und Schwachsinn. Kurz gesagt, Moers bietet mal wieder einfach alles und nichts, das man erwarten könnte.

Schlag auf Schlag wechseln die Handlungsorte, ständig begegnen dem jungen, aber äußerst raffinierten Protagonisten neue Gefahren und Märchenelemente wechseln sich mit blutigen Szenarien ab. Diese schnelle und leichte Lektüre wird durch die Zeichnungen von Gustave Doré zusätzlich zu einem Augenschmaus und es ist wunderbar, zu sehen und zu lesen, zu welcher Geschichte Moers dessen Bilder verbunden hat, auch wenn sie keine große Rahmenhandlung zu bieten hat.

Fazit: Dieses Buch kann man sich leicht zu Gemüte führen und wird trotz einiger Macken nicht enttäuscht, wenn man sich auf eine verrückte und skurrile Geschichte einlassen kann.

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