Wolfsegg

Roman

(9)
Hardcover
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Kraftvoll, archaisch, düster – ein Ausflug in die Abgründe der menschlichen Natur

Ein enges Tal irgendwo in den Bergen: Die 15-jährige Agnes, die so gern ein »Autoschrauber« hätte werden wollen, muss erfahren, wie brutal das Leben sein kann. Wenn die eigene Familie verachtet wird. Wenn jeder jeden kennt und mit jedem eine Geschichte hat. Da stehen dem Missbrauch die Türen weit offen, da wird vertuscht und betrogen, denunziert und getötet, ohne dass der Himmel ein Einsehen hätte. Als der Vater totgeschlagen und die Mutter elendig verreckt ist, hat Agnes nur noch einen Gedanken: Sie muss die »Kleinen«, Bruder und Schwester, vor dem Heim retten, in dem sie einst gelitten hat.

Peter Keglevics dramatischer Roman über Agnes und ein namenloses Tal in den Alpen ist eine Geschichte von alttestamentarischer Wucht – so zärtlich und so brutal erzählt, wie das wohl nur ein Österreicher kann.

»Wuchtig, intensiv und hoch spannend – das ist der neue Roman des österreichischen Autors Peter Keglevic: „Wolfsegg“.«

Ruhr Nachrichten, Andreas Schröter (28. August 2019)

Hardcover mit Schutzumschlag, 320 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-328-60098-5
Erschienen am  19. August 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Leserstimmen

Das Buch ist eine Wucht!

Von: das_lese_wesen

13.04.2020

Es ist die Geschichte von Agnes. Einem jungen Mädchen, welches mit ihren Eltern und zwei kleinen Geschwistern in einem Dorf in den Bergen Österreichs lebt. In einer Gesellschaft, die geprägt ist von Verrat, Misstrauen, Gewalt und Vertuschung. In der jeder jeden kennt. Gerüchte sich schneller verbreiten als Laubfeuer. Und in der Agnes Familie keine Chance hat. Die Mutter schwerkrank, der Vater, Förster, meist tagelang in den umliegenden Wäldern unterwegs, muss Agnes sich um die kleinen Geschwister und die anfallen Hofarbeiten kümmern und nebenbei die eben begonnene Lehre stemmen. Als Agnes von ihrem Chef fast vergewaltigt wird, überschlagen sich die Dinge. Der Vater greift zu drastischen Mitteln, muss dafür mit dem Leben bezahlen, bald darauf erliegt die Mutter ihrer Krankheit. Agnes und ihre Geschwister sind auf sich alleine gestellt. Aus Angst vor dem Jugendamt fliehen sie in die abgelegene Hütte des Vaters in den Bergen. Weil Agnes sie vor dem Heim bewahren möchte, in dem sie selbst gelitten hat. Und dann beginnt die Offenbarung der ganzen ekelhaften Grausamkeiten. Es eskaliert mit einer gewaltigen Wucht. Und in allen Momenten und trotz allen Ereignissen ist man dennoch ganz bei Agnes. Peter Keglevic erzählt grandios. Nicht nur die bildgewaltigen Landschaftsbeschreibungen beeindrucken. Auch die stets düstere und bedrückende Atmosphäre überzeugt. Das Leben in dem engen Bergtal, die Ängste der Familie, der Hass und die Ausgrenzung der Dorfbewohner und die Traurigkeit, die über allem liegt, ist sehr detailreich beschrieben und berührt zutiefst. Es ist ein heftiges Buch. Nichts für sensible Gemüter. Aber auch ein grandioses Buch, dass den Leser mit einer starken Protagonistin packt und bis zum Ende fesselt.

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DüsteresFamiliendrama

Von: Buchwoerter

06.04.2020

WOLFSEGG • Eine Geschichte über das Mädchen Agnes, welches bereits in jungen Jahren Verantwortung für die Familie übernimmt und eine traumatische Zeit aufarbeitet. • Agnes ist fünfzehn. Sie ist jung, verliebt und kann die Zukunft kaum erwarten. Doch die Zukunft kommt ganz anders als gedacht. Die falsche Ausbildung, falsche Begegnungen und irgendwie meint es das Schicksal ziemlich schlecht mit Agnes. Agnes wird uns stark beschrieben, doch immer wieder blitzt das junge Mädchen, welches sie ist, durch. Wir erfahren viel von ihr und ihren Lebensumständen. Sie verarbeitet eine gewisse Zeit - was manchmal kaum ertragbar ist, denn als Leser kann man erahnen worauf es hinaus läuft. Während der letzten 100 Seiten konnte ich das Buch kaum aus den Händen legen. Trotzdem erfährt man in dem Roman die große Liebe die Agnes in sich trägt. Sie liebt ihre Geschwister. Sie möchte sie unbedingt schützen und entwickelt wahnsinnige Kräfte. Der Roman Wolsegg lässt mich nachdenklich zurück. Personen die auf die Themen Missbrauch reagieren, sollten nicht zu diesem Buch greifen. Ein packender, dunkler und intensiver Roman über ein Mädchen, welches versucht den richtigen Weg für sich und ihre Familie zu finden und dabei ungeheure Kräfte freisetzen kann. • Darum geht’s: Ein enges Tal irgendwo in den Bergen: Die 15-jährige Agnes, die so gern ein »Autoschrauber« hätte werden wollen, muss erfahren, wie brutal das Leben sein kann. Wenn die eigene Familie verachtet wird. Wenn jeder jeden kennt und mit jedem eine Geschichte hat. Da stehen dem Missbrauch die Türen weit offen, da wird vertuscht und betrogen, denunziert und getötet, ohne dass der Himmel ein Einsehen hätte. Als der Vater totgeschlagen und die Mutter elendig verreckt ist, hat Agnes nur noch einen Gedanken: Sie muss die »Kleinen«, Bruder und Schwester, vor dem Heim retten, in dem sie einst gelitten hat.

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Vita

Peter Keglevic, geboren 1950 in Salzburg und gelernter Buchhändler, ist ein TV- und Filmregisseur, ausgezeichnet u.a. mit dem Grimme-Preis und dem Deutschen Fernsehpreis. Das Leben in der abgeschiedenen, ländlichen Provinz gehört immer wieder zu seinen Themen (»Die Fremde und das Dorf«, 2014). »Wolfsegg« ist sein zweiter Roman.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Von allem etwas, vor allem aber ist Keglevics Roman bei aller Grausamkeit und allem Elend ein wunderschönes, sprachlich verzauberndes und ruhig erzähltes Buch.«

Badische Zeitung, Dominik Bloedner (07. Dezember 2019)

»Normalerweise macht ein Kritiker während des Lesens Notizen. Es war unmöglich, so tief war man in ‚Wolfsegg‘ drinnen.«

Kurier, Peter Pisa (07. September 2019)

»Schon ab den ersten Seiten stockt einem der Atem. Äußerst lesenswert!«

Bezirksblatt Telfs (A) (25. September 2019)

»Ein großer Geschichtenerzähler!«

»Mit dem heuer erschienenen Roman ‚Wolfsegg‘ […] beweist er erneut sein Gespür für packende Stoffe, die in die Abgründe der menschlichen Seele blicken lassen.«

»Ein Buch, das mit jeder Zeile Herzklopfen bereitet.«

Stuttgarter Nachrichten/Stuttgarter Zeitung (13. November 2019)

»Eine kraftvolle kleine Heldin, deren Schicksal noch lange nachklingt.«

Kronen Zeitung (05. November 2019)

»Ob literarisch oder filmisch, Keglevic widmet sich immer wieder dem Erforschen von Abgründen des menschlichen Seins.«

3sat Kulturzeit (30. September 2019)

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