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Zartbittertod

Ab 14 Jahren

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-570-16513-3

Erschienen:  19.03.2018
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Zart wie die Liebe, bitter wie die Schuld

Mia ist in dem kleinen Chocolaterie-Geschäft ihrer Eltern aufgewachsen – mit den wunderbaren Rezepten, aber auch mit dem rätselhaften Familienfoto, auf dem ein lebensgroßes Nashorn aus Schokolade zu sehen ist, zusammen mit ihren Urgroßvater Jakob und seinem Lehrherrn. Der Lehrherr ist weiß, Jakob schwarz. Mia ist zwar bekannt, dass ihr Vorfahr als kleiner Junge aus dem damaligen Deutsch-Südwestafrika nach Deutschland gekommen ist. Aber warum? Und wie?

Als Mia den Nachkommen von Jakobs Lehrer unbequeme Fragen stellt, sticht sie in ein Wespennest. Liebe und Verrat, sie ziehen sich durch die Generationen, und als Mia endlich versteht, wer sie zum Schweigen bringen will, ist es fast zu spät …

Elisabeth Herrmann über ihren neuen Roman »Der Schneegänger«

"Eigentlich bin ich eine Geschichten-Archäologin" - Interview mit Elisabeth Hermann zu »Das Dorf der Mörder«

»Elisabeth Herrmann nutzt in ihrem Jugendthriller den klassischen Krimi-Plot, in dem Mord und seine Aufklärung im Mittelpunkt stehen, als Gerüst für eine politische Geschichte.«

Süddeutsche Zeitung (06.04.2018)

Elisabeth Herrmann (Autorin)

Elisabeth Herrmann wurde 1959 in Marburg/Lahn geboren. Sie machte Abitur auf dem Frankfurter Abendgymnasium und arbeitete nach ihrem Studium als Fernsehjournalistin beim RBB, bevor sie mit ihrem Roman "Das Kindermädchen" ihren Durchbruch erlebte. Fast alle ihre Bücher wurden oder werden derzeit verfilmt: Die Reihe um den Berliner Anwalt Vernau sehr erfolgreich mit Jan Josef Liefers vom ZDF. Elisabeth Herrmann erhielt den Radio-Bremen-Krimipreis und den Deutschen Krimipreis 2012. Sie lebt mit ihrer Tochter in Berlin.

»Elisabeth Herrmann nutzt in ihrem Jugendthriller den klassischen Krimi-Plot, in dem Mord und seine Aufklärung im Mittelpunkt stehen, als Gerüst für eine politische Geschichte.«

Süddeutsche Zeitung (06.04.2018)

»Ein literarischer Genuss der besonderen Güte.«

Eselsohr (01.05.2018)

»Fesselnd.«

BUNTE (15.03.2018)

»Spannend.«

bella (16.05.2018)

»Ein tolles Buch.«

ZDF "Blaue Stunde: Krimi SpeedDating" (17.03.2018)

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24.08.2018 | 20:00 Uhr | Mayen

Lesung im Rahmen der Burgfestspiele Mayen

Burgfestspiele Mayen

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Mehr Infos

Altes Arresthaus Mayen
Stehbach 27
56727 Mayen

Weitere Informationen:
Buchhandlung Reuffel
56727 Mayen

Tel. 02651/2433, a.keuser@reuffel.de

19.09.2018 | 19:30 Uhr | Marburg

Lesung
im Rahmen des Marburger Krimifestivals

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Mehr Infos

Restaurant im Kaufhaus Ahrens
Universitätsstraße 14 - 22
35037 Marburg

Weitere Informationen:
Terzo PR
35037 Marburg

25.09.2018 | 09:30 Uhr

Lesung

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Mehr Infos

Weitere Informationen:
Bessunger Buchladen
64285 Darmstadt

Tel. 06151/315871, info@bessunger-buchladen.de

25.09.2018 | 19:30 Uhr | Köln , Köln

Lesung

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Mehr Infos

Buchhandlung Baudach GmbH
Dellbrücker Hauptstraße 111
51069 Köln

Tel. 0221/681425, info@buchhandlung-baudach.de

Katholische Kirche St. Joseph
Thurner Straße 2
Pfarrsaal
51069 Köln

18.10.2018 | 19:30 Uhr | Gelsenkirchen

Lesung im Rahmen von "Mord am Hellweg"

Mord am Hellweg

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Mehr Infos

Musiktheater im Revier, Foyer Großes Haus
Kennedyplatz
45881 Gelsenkirchen

Weitere Informationen:
Westfälisches Literaturbüro e.V.
59423 Unna

Tel. 02303/963850

20.10.2018 | 15:00 Uhr | Lüneburg

Lesung im Rahmen des Krimifestivals Lüneburg

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SCALA Programmkino
Apothekenstraße 17
21335 Lüneburg

Weitere Informationen:
Lünebuch GmbH
21335 Lüneburg

Tel. 04131/75474-0, info@luenebuch.de

22.10.2018 | 18:00 Uhr | Braunschweig

Lesung im Rahmen des Krimifestivals Braunschweig

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Stadtbibliothek Braunschweig
Schlossplatz 2
38100 Braunschweig

Weitere Informationen:
Buchhandlung Graff GmbH
38100 Braunschweig

Tel. 0531/480890, infos@graff.de

24.10.2018 | 19:00 Uhr | Contwig

Lesung

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Gemeindebücherei Contwig
Rathausplatz 1
66497 Contwig

Tel. 06332 / 50405

25.10.2018 | 18:00 Uhr | Westerburg

Lesung

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26.10.2018 | 20:00 Uhr | Limburgerhof

Lesung

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Gemeindebücherei
Carl-Bosch-Straße 9
67117 Limburgerhof

Tel. 06236/465520

27.10.2018 | 19:00 Uhr | Germersheim

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Stadtbibliothek Germersheim
Jakobstr. 12
76726 Germersheim

Tel. 0 72 74 / 96 06 20, bibliothek@germersheim.eu

05.11.2018 | 10:00 Uhr | Grünstadt

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05.11.2018 | 19:30 Uhr | Grünstadt

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06.11.2018 | 19:30 Uhr | Frankenthal

Lesung

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07.11.2018 | 19:00 Uhr | Neuhofen

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Gemeindebücherei Neuhofen
Ludwigshafener Str. 2
67141 Neuhofen

Tel. 06236/415480, buecherei@neuhofen.de

08.11.2018 | 19:00 Uhr | Koblenz

Lesung

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Stadtbibliothek Koblenz
Zentralplatz 1
56068 Koblenz

Tel. 0261/129 2621, stb@stadt.koblenz.de

13.11.2018 | 19:00 Uhr | Berlin

Lesung
im Rahmen des "Krimimarathon Berlin-Brandenburg"

weitere Informationen

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Bürgerschloss Hohenschönhausen
Hauptstr. 44
13055 Berlin

Weitere Informationen:
Lesekultur Berlin e.V.
10178 Berlin

16.11.2018 | 19:00 Uhr | Frankfurt / Oder

Lesung
im Rahmen des "Krimimarathon Berlin-Brandenburg"

weitere Informationen

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Stadtbibliothek Frankfurt / Oder
Logenstraße 8
15230 Frankfurt / Oder

Weitere Informationen:
Lesekultur Berlin e.V.
10178 Berlin

18.11.2018 | 18:00 Uhr | Wertheim

Lesung

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Mehr Infos

Burg Wertheim, Löwensteiner Bau
Schlossgasse 11
97877 Wertheim

Weitere Informationen:
Stadtbücherei Wertheim
97877 Wertheim

info@stadtbuecherei-wertheim.de

24.11.2018 | 19:00 Uhr | Berlin

Lesung
im Rahmen der 26. Reinickendorfer Kriminacht

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Reinickendorfer Rathaus
Eichborndamm 215
Ernst-Reuter-Saal
13437 Berlin

Weitere Informationen:
Bezirksamt Reinickendorf von Berlin
13507 Berlin

30.11.2018 | 18:45 Uhr | Bad Lauterberg

Lesung

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ORIGINALAUSGABE

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 480 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-570-16513-3

€ 18,00 [D] | € 18,50 [A] | CHF 25,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: cbj Jugendbücher

Erschienen:  19.03.2018

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Überzeugender Jugendkrimi mit breitem historischen Hintergund

Von: Die VOR-Leser Datum: 01.08.2018

die-vor-leser.de/

Mia möchte einen Artikel über ein altes Familienfoto schreiben. Welches würde da besser passen, als das mit dem riesigen Nashorn aus Schokolade und ihrem Vorfahr Jakob Arnholt drauf? Da muss doch eine spannende Story hinter stecken ! Sie beginnt Nachforschungen anzustellen und fragt auch ihre Mutter nach dem Bild. Die berichtet, dass Jakob in der Kolonialzeit aus Namibia nach Lüneburg gekommen ist. Zusammen mit seinem weißen Lehnsherrn hat der kleine schwarze Junge ein Schokoladengeschäft aufgemacht. Bis er irgendwann seine eigene Familie gründete, nach Meißen zog und dort seine eigene kleine Chocolaterie eröffnete.

Das Geschäft führen heutzutage Mias Eltern, und auch sie selbst liebt die Schokolade über alles. Doch wer war dieser ominöse und unfreundlich dreinblickende Lehnsherr? Darüber hüllt sich ihre Mutter in Schweigen. Nur einen Namen erwähnt sie mit Abscheu: Herder. Dessen Nachkommen besitzen mittlerweile einen riesigen Schokoladenkonzern. Mit ein paar Fundstücken vom Dachboden im Gepäck, die einmal Jakob gehört haben, macht Mia sich auf den Weg nach Lüneburg, um Antworten auf ihre Fragen zu bekommen. Doch dort angekommen jagt ein Unglück das nächste, und Mia gerät immer mehr in Mittelpunkt der fragwürdigen Ereignisse. Welchem schrecklichen Familiengeheimnis ist sie da nur auf die Spur gekommen, dass derjenige, der es geheim halten will, sogar über Leichen geht?

Meine Meinung:

Dieses Buch ist nicht nur einfach ein Krimi, sondern auch eine tolle Aufarbeitung der Geschehnisse während der Kolonialzeit. Ich kann natürlich nicht beurteilen, inwiefern sich das alles historisch belegen lässt, aber das liegt unter anderem auch daran, dass man sich in der Schulzeit im Geschichtsunterricht kaum mit der Kolonialzeit beschäftigt. Zumindest nicht aus deutscher Perspektive. Es werden immer die großen Kolonialmächte Frankreich und England angeprangert und im Nebensatz wird erwähnt, dass Deutschland auch irgendwann mal nach Afrika gefahren ist. Das war´s.

Dieses Buch zeigt, dass da deutlich mehr war — und dass die deutschen Soldaten teilweise ganze Eingeborenen-Stämme ausgelöscht haben. Ich finde, die Autorin schildert das sehr eindrucksvoll, denn sie hat ihre Geschichte mit Zitaten aus echten Briefen aus dieser Zeit gespickt, die die Mentalität der damaligen Deutschen widerspiegelt. Das Gute an dem Buch ist, dass es trotz der historischen Hintergründe ein Jugendkrimi bleibt, der sehr spannend erzählt ist. Die Geschichte ist gleichermaßen unterhaltend und bildend.

Diese beiden Aspekte haben mir wirklich gut gefallen. Der fesselnde Schreibstil der Autorin hat das Ganze nur noch spannender gemacht und die gute Komposition der beiden Elemente – Thriller und Historie – unterstützt.

Dennoch ist mir ein Aspekt etwas zu kurz gekommen. Es gibt nämlich einen männlichen Charakter, der Mias Interesse weckt. Doch diese Liebesstory ist nicht wirklich authentisch und hätte meiner Meinung nach auch weggelassen werden können. Denn es war irgendwie nichts Halbes und nichts Ganzes.

Trotz des kleinen Kritikpunkts hat mich der Roman von Elisabeth Hermann überzeugt und ich kann ihn jedem weiterempfehlen, der ein bisschen was Neues (und Erschreckendes) über die deutsche Geschichte lernen will und dabei gut von einem Krimi unterhalten werden möchte.

Carolin Wallraven, 19 Jahre

Leider ein recht mittelmäßiges und nicht überzeugendes Leseerlebnis

Von: Anna Salvatore Datum: 19.07.2018

https://annasalvatoresbuchblog.blogspot.com/

GANZE REZENSION: https://annasalvatoresbuchblog.blogspot.com/2018/07/eine-familiengeschichte-die-kein.html

MEINUNG
So, dann fangen wir mal an.
Ich muss mit dem folgenden Kritikpunkt anfangen, da er sich leider bis zum Ende durch die Geschichte zog.

Es war für mich kein richtiger Thriller. Es war eine Mischung aus Detektivspielen und Familiengeheimnisse aufdecken, vielleicht eine Art Familienkrimi - aber erst zum Ende hin kam ein Twist und endlich entsprechende Spannung auf.
Und das habe ich nach meinem ersten super spannenden Buch der Autorin einfach schlichtweg nicht erwartet, sodass schon mal meine Erwartungen enttäuscht wurden.

Spannung war für mich kaum vorhanden und es war etwas einschläfernd. Blöde Wortwahl, ich weiß, aber die Handlung kam einfach nicht in die Potte.
Zwar finde ich die gewählten Themen zum einen mit der Schokolade, zum anderen mit dem Aufarbeiten der Kolonialzeit, sehr gut gewählt.
In der Tat stimme ich auch den Aussagen zu, dass die Kolonialzeit Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts praktisch in der Schule/Medien/Gesellschaft kaum erwähnt wird. Daher finde ich es wirklich toll, dass Herrmann dieses Thema gekonnt in die Geschichte eingeflochten hat.
Nur leider ändert das nichts an dem Unterhaltungsfaktor, der für mich leider gegen 0 ging - kurz gesagt: Der Lesespaß fehlte mir.

Natürlich gibt es nicht nur Negatives - der Stil der Autorin ist schlicht und gut zu lesen. Die Figuren sind teilweise sehr interessant, und auch dass es immer wieder Einwürfe aus anderen Blickwinkeln gab, fand ich gut.
Zudem fand ich den (kurzen) Showdown sehr spannend, die Auflösung bzw. der Twist konnte mich definitiv überraschen.

Nachdem ich das Ende wirklich gut fand, kam dann leider der Epilog, der mir mit diesem Klischee - was mit dem Roman und den Themen nichts zu tun hatte - für mich einen faden Beigeschmack mitgegeben hat. Schade.


FAZIT
Die Figuren, der Schreibstil sowie die Themen, um die es ging, fand ich gut. Mal etwas Neues. Genre meiner Meinung nach zwar komplett verfehlt, aber gut.
Nur leider hat dies nicht die fehlende Spannung noch die 'langweilige' Handlung für mich aufgewogen, sodass ich auf ein recht mittelmäßiges und leider nicht überzeugendes Leseerlebnis zurückblicke.

- 2,5 von 5 Feenfaltern -



Vielen Dank an den cbj Verlag für das Rezensionsexemplar.

© Anna Salvatore's Bücherreich

Von: Barbara Pernter aus Bozen/Bolzano Datum: 19.02.2018

Buchhandlung: Athesia Buch GmbH

Der bisher beste Jugendroman von Elisabeth Herrmann. Nicht nur spannend und unterhaltsam, sondern auch lehrreich und aufrüttelnd. Frau Herrmann schont ihre jungen Leser nicht, sie traut ihnen zu mit der deutschen Vergangenheit umgehen zu können, und es vielleicht besser zu machen. Ich werde dieses Buch aber auch vielen Erwachsenen in die Hand drücken.

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