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Zu Gast bei Monet Rezepte aus Giverny

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-7913-8287-6

Erschienen: 29.08.2016
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Eine herrliche kulinarische Reise ins impressionistische Frankreich

Claude Monet war nicht nur ein berühmter Maler, sondern auch ein passionierter Gourmet. Der kleine Ort Giverny nordwestlich von Paris war sein Refugium: In seinem Haus inmitten einer traumhaften Gartenanlage mit den berühmten Seerosenteichen bewirtete der Künstler seine zahlreichen Freunde mit gutbürgerlichen und gleichzeitig höchst delikaten französischen Gerichten. Die in seinem Nachlass befindlichen Carnets de Cuisine – originale Rezeptaufzeichnungen Monets – lassen bis heute an den Genüssen von damals teilhaben. Käsesoufflé, Fischsuppe, Kartoffelpastete, sautiertes Hühnchen, feine Tartes, Biscuits, Crèmes: In den Rezepten ist die ganze Bandbreite von Vorspeisen, Suppen, Fleisch-, Fisch- und Gemüsegerichten, Saucen und Beilagen bis hin zu zahlreichen Desserts zu finden. Der vorliegende Band wählt aus den überlieferten 180 Rezepten die besten 60 aus und stellt sie in ausführlichen Kochanleitungen und verführerischen Bildern vor. Ein üppig illustrierter Abriss über Monets Leben und Werk vervollständigt dieses Buch und macht es zu einer ganz besonderen Einladung in die Welt des großen Impressionisten.

Florence Gentner (Autorin)

Florence Gentner arbeitete am Musée Carnavalet sowie am Maison de Victor Hugo und wirkte als Kuratorin von Ausstellungen über Kunst und Geschichte. Sie hält regelmäßig kunstgeschichtliche Vorträge und ist Autorin mehrerer Bücher über die Impressionisten.


Francis Hammond (Fotograf)

Francis Hammond ist Fotograf britischer Herkunft, dessen Schwerpunkt auf Lebensart und Kochkunst liegt. Er hat sich mit seinen Bildern in der internationalen Presse einen Ruf erworben, und seine Fotos wurden in Büchern zahlreicher Verlage veröffentlicht.

Originaltitel: Recevoir selon Monet: Les recettes d'un Maitre
Originalverlag: Editions du Chene

Mit Fotos von Francis Hammond

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 240 Seiten, 21,0 x 27,0 cm, 130 farbige Abbildungen, 20 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-7913-8287-6

€ 34,95 [D] | € 36,00 [A] | CHF 45,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Prestel

Erschienen: 29.08.2016

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Perfektes Geschenk für Monet-Liebhaber

Von: Turbohausfrau Datum: 17.10.2016

turbohausfrau.blogspot.co.at/

Monet ist nicht nur als Maler bekannt, sondern auch als Freund von gutem Essen. Im Prestel Verlag ist nun das Buch Zu Gast bei Monet mit Rezepten, wie sie im Haushalt von Monet zubereitet wurden, erschienen. Was für ein Buch! Wer Monet mag, wird dieses Buch lieben. Es ist wunderschön, mit vielen Bildern von Monet - von Monet gemalten, aber auch Fotos, die ihn zeigen. Man findet außer Bildern auch Zitate von oder über Monet, Geschichten aus seinem Leben in Giverny. Vor allem aber ist es ein Kochbuch.
Wie man in dem Buch erfährt, war er ein Liebhaber einfacher Gerichte. Das heißt nun nicht, dass man nicht auch ausgefuchste Gerichte findet, aber mich freut es, dass alles, was ich nachgekocht habe, einfach zuzubereiten war. Kirsch-Clafoutis ist ein ganz typisches Beispiel: leicht zu backen, aber unübertroffen im Geschmack (steht schon auf der To Do-Liste für die Kirschenzeit). Das Buch ist aber ganz sicher nichts für Vegetarier. Monet hat eindeutig gern Fleisch und Fisch bzw. Meeresfrüchte gegessen. Ich würde mir da sofort einige Weihnachtsbraten finden, wenn ich nicht eingeladen wäre.
Ausnahmsweise fehlt mir bei diesem Buch kein Bändchen, weil es einen Schutzumschlag gibt, den man bei den Rezepten gut einklemmen kann.
Die Fotos vom Essen sind sehr schön und nach meinem Geschmack: Da steht schon mal ein Korb mit Kirschen in der Wiese, es gibt zu jedem Rezept ein eigenes Foto, es liegt kein Essen in der Gegend verstreut, die Bilder nicht dunkelschwarz, sondern hell und freundlich.
Die Kapitel lauten nicht wie in anderen Kochbüchern Vorspeise/Hauptspeise/Nachspeise, sondern Der Tisch der Kindheit, Frühstück im Grünen, Der Zauber von Giverny und Schlemmer und Feinschmecker. Das hat doch was!
Die Autorin ist Florence Gentner, sie arbeitete in Museen und war Kuratorin verschiedener Ausstellungen, ist Autorin verschiedener Bücher. Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt auf dem Impressionismus. Der Fotograf Francis Hammond steuerte die Fotos bei, sein Schwerpunkt sind Lifestyle und Kochen. Garlone Bardel, die für etliche Verlage arbeitet, ist für das Foodystyling verantwortlich. Dieses Dreien ist eine sehr gute Kombination aus Kunstbuch und Kochbuch gelungen.
Conclusio: Dieses Buch ist ein sehr gutes Weihnachtsgeschenk für alle, die Monet mögen. Die Rezepte sind durchaus für Anfänger geeignet.

Genuss mit Blick auf den Seerosenteich

Von: Lotte Datum: 05.10.2016

lotteliebtlecker.wordpress.com

Wenn man mich nach meinem Lieblingsmaler fragt, so lautet meine Antwort seit der Kindheit „Monet“. Auch wenn ich die Bilder von Franz Marc, Kandinsky oder Degas ebenfalls liebe, so ist Monet für mich immer noch derjenige, in dessen Bildern ich mich einfach verlieren kann. Wasser, Blüten und noch mehr Blüten. „Zu Gast bei Monet. Rezepte aus Giverny“ von Florence Gentner und Francis Hammond aus dem Prestel Verlag war da quasi so etwas wie eine Pflichtlektüre für mich. Bereits der Einband macht Lust auf Kunst und Kochen. Und schnell wird beim Blick ins Buch klar, dass es auch hier um eine Symbiose geht – die des Künstlers und der Kochkunst.

Aufgeteilt ist das Buch in die Kapitel „Der Tisch der Kindheit“, „Frühstück im Grünen“, „Der Zauber von Giverny“ und „Schlemmer und Feinschmecker“. Ein Umfassendes Vorwort geht den Rezepten voran und auch in den einzelnen Kapiteln gibt es reichlich zu lesen. Denn die Rezepte, die hier vorgestellt werden, sind nicht einfach Rezepte aus der Zeit und der Gegend Monets, sondern sollen so oder so ähnlich auch bei ihm auf den Tisch gekommen sein. Herangezogen wurden hierfür unter anderem Aufzeichnungen seines Stiefsohns, die das Leben der Familie sehr detailreich dokumentiert haben. Der Lebensweg Monets wird dabei ebenso dargestellt wie das Landleben in seinem Haus in Giverny, die Feste dort und mehr. Zahlreiche Bilder (sowohl Gemälde als auch Fotos) und Zitate ergänzen das Werk. Aber werfen wir endlich mal einen Blick auf die Rezepte, zu denen eingangs bereits gesagt wird, dass der Maler ein Genussmensch und guter Esser war, der aber einfache Gerichten bevorzugte. Großen Wert legte er auf die Zutaten und deren Zubereitung. Zu diesen einfachen, aber guten Speisen zählen „Käsesoufflé“, „Champignongratin“, „Bohnenpfanne mit Würstchen“, „Möhren nach Landfrauenart“, „Rindfleischpastete“ und „Kalbsschmorbraten“. Etwas irritiert bin ich schon ,wenn ich dann „Austern mit Würstchen“ und „Hummer auf amerikanische Art“ sehe, aber in Frankreich gehören die eben – im Gegensatz zur deutschen Küche – nicht nur auf Festtafeln, sondern werden auch mal im Alltag gekocht. Natürlich mochte Herr Monet aber auch Süßes und so kommen auch „Vanillecreme“, „Tarte tartin“, „Zitronen-Madeleines“ und „Nanteiser Mandeltaler“ auf den Tisch.
Nach einem weiteren Kapitel aus Monets Leben, das ihn natürlich auch kulinarisch geprägt hat, geht es „in den Garten“, wo „Knoblauchsuppe“, „Meerettichsauce Radinsky“, „Sauce tartare“, „Kartoffelpastete“, „Hähnchen mit Flusskrebsbutter“, „Kaninchenpastete“, „Jakobsmuscheln nach Florentiner Art“, „Kirsch-Clafoutis“ und „Erdbeer-Mousse“ auf uns warten. Alles in allem muss ich sagen, dass ich die Aufmachung spannend finde, die Idee der Mischung aus Biografie und Kochbuch schön, aber irgendwie nicht ganz überzeugt bin. Die Bilder der Gerichte sind teilweise einfach zu schlicht, die Rezepte selbst irgendwie ein kunterbunter Mix. Für mich als Monet-Fan ist das ganz interessant, aber eher unter dem Aspekt der biografischen Züge. Gerade die Fisch- und Krustentierrezepte sind bei uns nicht so einfach umsetzbar, weil die Grundprodukte schlicht sehr teuer sind. Weiter geht es mit „Kräuter-Reis-Suppe“, „Gestürzte Eier mit Tomatensauce“, „Trüffel-Brathähnchen“, „Wiener Schnitzel mit Petersilienei“, „Tauben nach Jägerart“, „Hecht mit Butter-Zwiebel-Sauce“, „Teecreme“ und „Pistazientorte“….
Auch im letzten Teil des Buches finden sich Fleisch- und Fischgerichte, Suppen und Nachtisch. Irgendwie kompliziert zu erklären, was mir nicht so recht gefallen mag an dem Buch. Die Idee, wie schon gesagt, finde ich gut, aber der „Konsum“ des Buches ist nicht ganz einfach. Man kann es nicht so durchblättern wie ein Kochbuch, weil man eben die ganzen Texte lesen muss, um den Bezug zu den Rezepten und deren Zusammenstellung zu verstehen. Die Rezepte wiederum finde ich so für sich stehend nicht überzeugend, sondern nur unter dem Aspekt „so hat Monet gegessen“ interessant. Für alle, die den Maler ebenso schätzen wie ich ist das Buch sicher schön, für alle anderen aber eher schwere und überflüssige Kost.

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