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Zum Ius Reformationis: Obrigkeitsschriften aus dem Jahr 1535. Dokumente zur 2. Strassburger Synode von 1539 Martin Bucers Deutsche Schriften - Band 6.2

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-579-04382-1

Erschienen: 13.11.2001
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Die Edition der Deutschen Schriften Martin Bucers ist für die gesamte Epoche der Reformation eines der derzeit wichtigsten Vorhaben, da der Theologe, Kirchenmann, Politiker und Christ zu den wirksamsten Persönlichkeiten der deutschen wie der europäischen Kirchengeschichte zählt.
Bucer hat über die von ihm für verschiedene deutsche Territorien und Reichsstädte entworfenen Kirchenordnungen, die, vermittelt durch Calvin, auch den gesamten reformierten Protestantismus prägen, erhebliche Bedeutung für die Institutionen der evangelischen Kirchen.
Darüber hinaus hat er sich unermüdlich um die Verständigung der Protestanten untereinander und um die mit der katholischen Kirche bemüht, so dass seine Schriften auch für die heutigen ökumenischen Gespräche von Interesse sind. Auch die Anfragen der Vertreter des sogenannten »linken Flügels« der Reformation wurden von ihm ernsthaft bedacht und bei seinem Einsatz für die Einführung der Konfirmation und der Kirchenzucht aufgenommen. Grundlegende Beiträge leistete er ferner zum Verhältnis von Staat und Kirche, insofern er einerseits die Freiheit der Kirche bis hin zu freikirchlichen Erwägungen vertrat, andererseits aber während seiner Cambridger Wirksamkeit die Grundlage für das englische Staatskirchentum legte.

Martin Bucers Deutsche Schriften

Im Auftrag der Heidelberger Akademie der Wissenschaften herausgegeben von Gottfried Seebaß und Christoph Strohm Martin Bucer, der Reformator, der an fast allen großen Religionsverhandlungen der 30er und 40er Jahre beteiligt gewesen war, ist neben Philipp Melanchton doch der tatkräftigste Unterhändler der Reformation und zugleich der fruchtbarste Schriftsteller und Briefschreiber jener Zeit. Er hat es verstanden, in den schwierigen Verhandlungen einen notwendigen Ausgleich zu finden, trotz rastloser Arbeit umfangreiche Schriften, Traktate, Erklärungen und ungezählte Briefe zu schreiben, ratend und ordnend das Kirchenwesen Straßburgs zu leiten und dabei unentwegt einen zum mindesten für Oberdeutschland bestimmenden Weg theologisch zu führen. Bei allledem war Bucer nicht nur der Organisator, der das kirchliche Leben vorbildlich leitende Kirchenmann; er ist es auch, der in seinem Wirkungskreis in ständiger Berührung mit der Theologie Luthers die evangelische Auffassung begründet und festgehalten hat. Eine Gesamtausgabe der Schriften Bucers, die einen wesentlichen Beitrag zum Verständnis der Reformation darstellt. Die folgenden Bände wurden bereits publiziert und sind vergriffen: Band 1: Frühschriften 1520-1524. Hrsg. von Robert Stupperich. 1960. Band 2: Schriften der Jahre 1524-1528. Hrsg. von Robert Stupperich. 1962. Band 3: Confessio Tetrapolitana und die Schriften des Jahres 1531. Hrsg. von Robert Stupperich. 1969. Band 4: Zur auswärtigen Wirksamkeit 1528-1544. Hrsg. von Robert Stupperich. 1975. Band 5: Strassburg und Münster im Kampf um den rechten Glauben 1532-1534. Hrsg. von Robert Stupperich. 1978. Band 7: Schriften der Jahre 1538-1539. Hrsg. von Robert Stupperich. 1964. Band 15.1: De regno Christi libri 2. 1550. Ed. François Wendel. 1955. Band 15.2: Du Royaume de Jésus-Christ. Ed. critique de la trad. francaise de 1558. Texte établi par François Wendel. 1954. Band 17: Die letzten Strassburger Jahre: 1546-1549. Schriften zur Gemeindereformation und zur Augsburger Interim. Hrsg. von Robert Stupperich. 1981.

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Robert Stupperich (Herausgeber)

Robert Stupperich (1904-2003), wurde 1946 Professor an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Bis 1972 war er Direktor des Seminars für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte. Sein Hauptforschungsgebiet war die Geschichte der Reformation. 1953 wurde ihm der Ehrendoktor der Humboldt-Universität zu Berlin verliehen. Von 1957 bis 1976 war er Leiter des Ostkircheninstitutes, das sich der Erforschung der Orthodoxie sowie der deutschen Kirchen in osteuropäischen Gebieten widmete.


Martin Bucer (Autor)

Martin Bucer, deutscher Reformator, geb. 11.11.1491 Schlettstadt, Elsass; gest. 28.2.1551 Cambridge; Theologie, Kirchenmann und Politiker, zählt zu den wirksamsten Persönlichkeiten der deutschen Kirchengeschichte: Er hat den gesamten reformierten Protestantismus geprägt und für verschiedene deutsche Territorien und Reichsstädte Kirchenordnungen entworfen. Grundlegende Beiträge leistete er ferner zum Verhältnis von Staat und Kirche und legte während seiner Zeit in Cambridge die Grundlage für das englische Staatskirchentum.

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 271 Seiten, 16,2 x 24,3 cm
unveränderter Nachdruck der 1. Auflage 1984, 2016

ISBN: 978-3-579-04382-1

€ 80,00 [D] | € 82,30 [A] | CHF 99,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Fortsetzungspreis:

€ 70,00 [D] | € 72,00 [A] | CHF 89,00

Verlag: Gütersloher Verlagshaus

Erschienen: 13.11.2001

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