Zwei Wochen im Juni

Roman

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Wenn das geliebte Elternhaus verkauft werden muss - und die eigenen Träume zu leben beginnen

Ada liebt ihr Elternhaus an der Ostsee mit dem herrlichen Bauerngarten, doch nun heißt es, Abschied nehmen. Nach dem Tod der Mutter muss Gragaard verkauft werden. Zusammen mit ihrer Schwester Toni räumt sie Haus und Bootsschuppen aus, und eine Reise in die Vergangenheit beginnt: Da sind die Abendkleider der Mutter, die die rauschenden Sommerfeste wiederaufleben lassen und die glücklichen Tage, bevor der Vater die Familie verließ. Und da sind die Ölporträts, die der russische Maler Maxim, um dessen Aufmerksamkeit die Mädchen buhlten, einst von ihnen angefertigt hat. Als sie im Sekretär einen Brief der Mutter an sie beide finden, fasst Ada endlich den Mut, sich ihren Sehnsüchten zu stellen, und aus dem Abschied wird Aufbruch.

»Anne Müller beherrscht eine seltene Kunst: ein schwieriges Thema mit leichter Hand in das Zentrum eines Buches zu stellen.«

Der Nordschleswiger, Claudia Knauer (03. Februar 2020)

Hardcover, Pappband mit Schutzumschlag, 240 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-328-60109-8
Erschienen am  27. April 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Ostsee, Deutschland

Leserstimmen

Ein Buch, das nachklingt!

Von: Leserin aus Utting

20.05.2020

Die Geschichte eines Abschieds von der Mutter und der Kindheit durch das Ausräumen des Hauses war mir persönlich ein ein nahes Thema, in dem ich mich wiederfinden konnte. Aber vor allem hat mich die Entwicklung der Beziehung der beiden Schwestern, ihre unterschiedlichen Lebenswege, in den Bann gezogen. Eine unkomplizierte Erzählung über einen bewegenden Lebensabschnitt, die tief berührt und nachklingt. ( Habe es gleich meiner Schwester empfohlen!) Zu dem Buch habe ich aus dem Bauch gegriffen, da es mich sofort von dem Einband her angesprochen hat. Zudem kein zu dicker Wälzer, den ich in den Rucksack packen konnte wenn ich ins Grüne spaziert bin.

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Zwei ungleiche Schwestern,,,,

Von: Angela Busch

19.05.2020

Meine Meinung: Das wunderschön illustrierte Cover, im herrlichen Himmelblau und Orange gestaltet, fällt sofort ins Auge und verspricht ein traumhaftes und romantisches Lesevergnügen, welches auch eingehalten wurde. Das blaue Cover, mit weißen Blütenständen verziert, mit festem Einband und in angenehmer Lesegrösse, stellt eine gelungene Beziehung zur künstlerisch begabten Ada, dem Meer und Himmel dar. Als Malerin liebt sie diese Farbkombination und stellt sie gerne in ihren Bildern dar. Zitat Seite 9 " Ich habe was, was du nicht hast. Ihr Spiel auf Autofahrten. Toni, die immer hinter dem Beifahrersitz und der Mutter saß, gehörte die rechte Hälfte der Welt, ihr, Ada, die linke. " Die Geschichte von Toni, Ada und ihren Eltern, wird in Gegenwart und mit Rückblicken in das Kindheitserleben der Schwestern erzählt. Die Autorin lässt die jüngere Ada eindrucksvoll aus ihren Erinnerungen in zwei Ebenen aus der Ich-Erzählweise sprechen. Dies gelingt ihr mit einem ganz besonders zauberhaften und klarem Schreibstil, der berührt und viele Emotionen bei den Leser*rinnen weckt. Eigentlich ist es eine ganz unromantische Angelegenheit, zu der sich die inzwischen erwachsenen Geschwister im Elternhaus an der Ostsee treffen. Die Mutter ist plötzlich verstorben und der Haushalt muss aufgelöst werden. Die lebhafte, ältere Toni ( Antonia) , mitten im Leben stehend als Lehrerin , Ehefrau und Mutter einer pubertierenden Tochter perlt mit ihren aktiven Ideen und stürmischen Handlungen durch das Buch. Im Gegensatz dazu steht die stillere, künstlerisch begabte jüngere Schwester Ada, die als Single in einer Grossstadt lebt. Beide Geschwister verbindet eine enge Beziehung an die Erinnerung von Familienleben und Kindheit im Ostseeort Gragaard. Die vierzehntägige Zeit, die sich die jungen Frauen zum Aufräumen und Auflösen des Hausstandes genommen haben, wird auch eine Zeit des Aufarbeitens der vergangenen Tage und eine Reflexion ihrer jetzigen Lebenssituationen werden. Die Beziehung der Schwestern zueinander und das Verständnis füreinander vertiefen sich und führen die beiden in ganz neue Lebens-Ansichten und zu neuen Handlungswegen. Behutsam öffnet die Autorin mit ihrer bildhaften Schreibweise die Erinnerungen der vergangenen Jahre und auch Schmerz und so manche Verletzung aller Familienmitglieder treten zu Tage, bedingt durch die Trennung des Vaters von der Mutter nach 17 Ehejahren. Erschüttert begreifen die Geschwister, dass auch ihre Mutter nicht immer so glücklich war, wie sie geglaubt hatten als Kinder und Jugendliche. Sie kommen einem Geheimnis auf die Spur und sehen ihre Mutter nun auch klarer in ihrer Ganzheit einer weiblichen Persönlichkeit, die zugunsten der Familie und Ehe ihre künstlerische Laufbahn als Musikerin aufgegeben hatte. Die Autorin erzählt all das in leisen Tönen und tiefgründigen Ausführungen, die den/die Leser*rinnen zu eigenen Gedanken und Emotionen führt. Es ist eine stille, feine Lektüre der leisen Töne, in dem nicht viel passiert, daß aber dennoch voller Lebensweisheit und Klugheit steckt. Meine Bewertung: FÜNF ***** STERNE ! Vielen Dank an die Autorin und den Verlag für das schöne, gebundene Rezensionsexemplar!

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Vita

Anne Müller wuchs in Schleswig-Holstein auf und lebt heute in Berlin. Nach dem Studium der Theater- und Literaturwissenschaften arbeitete sie zunächst als Radiojournalistin, dann als Drehbuchautorin. »Sommer in Super 8«, ihr erster literarischer Roman, fand viele begeisterte Leserinnen und Leser. »Zwei Wochen im Juni« ist ihr neuer Roman, der wieder in ihre Heimat an der Ostsee führt.

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Events

23. Juni 2020

Lesung

19:30 Uhr | Papenburg | Lesungen
Anne Müller
Zwei Wochen im Juni

07. Aug. 2020

Lesung

19:00 Uhr | Kappeln | Lesungen
Anne Müller
Zwei Wochen im Juni

26. Aug. 2020

Lesung

Norderstedt | Lesungen
Anne Müller
Zwei Wochen im Juni

01. Sep. 2020

Berliner Buchpremiere

19:30 Uhr | Berlin | Lesungen
Anne Müller
Zwei Wochen im Juni

16. Okt. 2020

Lesung

Verden | Lesungen
Anne Müller
Zwei Wochen im Juni

Pressestimmen

»Dieser Familienroman ist eine leichte Lektüre, bei der man permanent salzigen Meeresduft in der Nase hat.«

freundin (29. April 2020)

»Einfach schön!«

Meins, Heft 10/2020 (29. April 2020)

»Eine Geschichte über Geschwisterliebe und Selbstfindung als leichte Sommerlektüre.«

HÖRZU (15. Mai 2020)

»Ein kurzes Buch mit einer eigentlich eher unspektakulären Geschichte, die aber gerade wegen ihrer Schlichtheit zu Herzen geht.«

Westfalen-Blatt/OWL am Sonntag, Doris Wassermann (17. Mai 2020)

»Man nähert sich den Figuren und erhält unterhaltsam mehr Menschenkenntnis.«

BuchMarkt, Ellen Pomikalko (01. Mai 2020)

»Das Buch bietet Tiefgang und sollte einen selber anregen Bilanz zu ziehen und zu schauen, was wirklich wichtig ist im Leben.«

netgalley.de (CH) (22. April 2020)

»Ein großartiger Familienroman - sehr anrührend und mit großem Tiefgang. ... Die langsame Wandlung von einem heiteren Schmöker mit vielen schönen Kindheitserinnerungen zu einem Roman mit sehr ernsten Tönen hat Anne Müller perfekt umgesetzt.«

Westfalen-Blatt/OWL am Sonntag, Doris Wassermann über »Sommer in Super 8« (30. September 2018)

»Liebevoll, warmherzig und dabei ungemein lebendig ist Müllers Blick zurück in Kindheit und Jugend, manchmal versetzt mit einer feinen Ironie - zugespitzt, aber nicht bissig. ... Kein Heile-Welt-Roman. Seine Vielschichtigkeit macht ihn um so lesenswerter.«

Kieler Nachrichten, Sabine Tholund über »Sommer in Super 8« (01. November 2018)

»Die Familiengeschichte aus den 70ern im fiktiven Angeliterdorf Schallerup überzeugt und fesselt und nimmt mit. ... Man kann viel lernen aus diesem tatsächlich bewegenden Roman.«

Schleswig-Holstein am Wochenende, Stephan Opitz über »Sommer in Super 8« (25. August 2018)

»Ein sehr gefühlvolles Buch über das Leben sowie das Abschiednehmen von geliebten Menschen und Orten.«

HONEY (Familienmagazin) (01. Mai 2020)

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