Unsere besten Sachbücher zum Thema Flucht und Vertreibung

Spätestens seit im Jahr 2015 Millionen Geflüchtete die Außengrenzen der EU erreichten, ist das Politikum von Flucht und Vertreibung wieder virulent im Bewusstsein aller verankert. Hitzig, teils gar voller Hass, wird seither debattiert, polarisiert und polemisiert. Die Art, wie wir uns als Gesellschaft zu Flucht, Vertreibung und Asyl positionieren, gilt dem gesamten politischen Spektrum mittlerweile als Demarkationslinie: Für die einen offenbart sie den Verfall der Rechtstaatlichkeit, für die anderen den Verlust von Anstand und Menschlichkeit, für viele den Haarriss im demokratischen Gefüge.
Diese Herausforderung ist gekommen, um zu bleiben. So viele Menschen wie noch nie seit Ende des 2. Weltkriegs befinden sich auf der Flucht vor Gewalt, existenzbedrohender Armut und Menschenrechtsverletzungen. Globaler Hunger und Klimawandel werden dieses Problem in den kommenden Jahren zusätzlich verschärfen. Wir wollen anlässlich des Weltflüchtlingstag des UNHCR sowie des Deutschen Gedenktages für die Opfer von Flucht und Vertreibung am 20. Juni das komplexe Thema aus verschiedenen Perspektiven in den Blick nehmen.

Die neue enragierte Streitschrift des bekannten Globalisierungskritikers!

Jean Ziegler hat als Vizepräsident des Beratenden Ausschusses des UN-Menschenrechtsrats im Mai 2019 das EU-Flüchtlingslager Moria auf Lesbos besucht. Anhand vieler, oft erschütternder Einzelfälle schildert er eingehend seine Begegnungen mit Flüchtlingen, die von ihrem Leidensweg berichten, mit den mutigen, engagierten Vertretern verschiedener Hilfsorganisationen (medico international, Pro Asyl u. a.) und Menschenrechtsaktivisten, mit Anwälten und Offiziellen.
Sein Buch legt Zeugnis ab von dem moralischen Verfall, auf den Europa zusteuert, und ist ein eindringlicher Appell an die zuständigen Politiker in Brüssel und an die Zivilgesellschaft, der Praxis des »Push-Backs« und der unmenschlichen Realität der Hotspots ein Ende zu machen – denn sie sind die Schande Europas.

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Die beliebte Kolumne über deutsche Schrullen und arabische Eigenarten nun als Buch

Samer Tannous kam 2015 mit seiner Familie aus Damaskus und lebt seitdem im beschaulichen Städtchen Rotenburg an der Wümme. Dass das Leben in Deutschland deutlich anders sein würde als in der syrischen Heimat, darauf war Tannous vorbereitet. Aber wie vielfältig die kleinen und die grundsätzlichen Unterschiede zwischen Arabern und Deutschen sind, das erstaunt ihn immer wieder. Anknüpfend an alltägliche Beobachtungen und Begegnungen hat er kurz nach seiner Ankunft begonnen, gemeinsam mit Gerd Hachmöller seine Gedanken über die neue Heimat in Deutschland aufzuschreiben. Die Kolumne, die aus diesen Texten hervorging, hat deutschlandweit viele Fans – auch weil es Tannous und Hachmöller immer wieder gelingt, die mitunter seltsamen Eigenheiten der Deutschen ebenso treffend wie warmherzig einzufangen.

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Ein Insider-Report aus dem Innern der Macht

Die Grenzöffnung für Flüchtlinge im Herbst 2015 hat das Land gespalten – die einen preisen Angela Merkels moralische Haltung, die andern geißeln die Preisgabe von Souveränität. Doch was als planvolles Handeln erscheint, ist in Wahrheit eine Politik des Durchwurstelns, des Taktierens und Lavierens, befeuert von hehren Idealen und Opportunismus. Robin Alexander zeigt, dass die politischen Akteure Getriebene sind, zerrieben zwischen selbst auferlegten Zwängen und den sich überschlagenden Ereignissen.

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Das 20. Jahrhundert, Zeitalter der Vertreibungen

Schon bevor der Erste Weltkrieg ausbrach, wälzten sich über den Kontinent Ströme von Menschen, die vor ethnischen Verfolgungen flohen. Und noch im letzten Viertel des Jahrhunderts gab es Zwangsmigrationen, ausgelöst vor allem durch den Zusammenbruch des kommunistischen Systems. Jan M. Piskorski legt mit seinem preisgekrönten und auf breiter Quellen- und Literaturbasis geschriebenen Buch eine Geschichte dieser Vertreibungen vor. Ein leidenschaftliches, mahnendes, mitunter auch provokantes Buch, das man nicht unberührt aus der Hand legt.

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Buchtipp des Monats

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Die Geflüchteten

In acht eindrücklichen Erzählungen nimmt uns Viet Thanh Nguyen mit in den Alltag vietnamesischer Exilanten in den USA der 1970er und 1980er Jahre. Seine Protagonisten sind sowohl Kriegsflüchtlinge, die die Schatten ihrer Vergangenheit nicht hinter sich lassen können, als auch ihre Kinder, die ihre Identität zwischen den Kulturen aushandeln. Dabei zeichnet Nguyen seine Charaktere auf so charmante und humorvolle Weise, dass wir uns selbst in ihren Wünschen nach Verortung und Selbstverwirklichung wiedererkennen.

Laura Reichert, Audience Development Manager

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