Jane Sanderson

Das war die schönste Zeit

Dan war der erste Junge, den Alison geliebt hat. Der erste Junge, der ihr eine Musikkassette aufnahm. Aber das ist 30 Jahre her, und Ali hat schon lange nicht mehr an ihn gedacht. Genauso wenig wie an den Tag, an dem sie ihr altes Leben als Teenager überstürzt hinter sich lassen musste. Bis sie eine Nachricht von Dan erhält. Er hat ihr ein Lied aus ihrer gemeinsamen Vergangenheit geschickt, Elvis Costellos »Pump It Up«. Für den kostbaren Moment ist Ali keine mitten im Leben stehende, verheiratete Frau von füngzig Jahren mit zwei temperamentvollen Töchtern mehr. Es ist wieder 1978, sie ist sechzehn und zurück in ihrer Heimatstadt Sheffield, tanzend in viel zu engen Jeans. Sie kann nicht anders, als ihm ihrerseits mit einem Lied zu antworten, Blondie, »Picture This«. Und irgendwie ist es so, als würden die vielen Jahre, die zwischen ihnen stehen, dahinschmelzen. Bis sie sich schließlich einer Frage stellen müssen: Was, wenn all das, was hätte sein können, noch vor ihnen liegt?


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Jörn Ingwersen
Paperback , Klappenbroschur, 512 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-442-20613-1

Auch als Hörbuch - jetzt reinhören mit Anna Carlsson:

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Nichts berührt uns wie Musik

Sie kann uns zurück in die Vergangenheit werfen oder vorwärts in die Zukunft lenken. Sie nimmt unser Herz, unseren Verstand, unsere Fantasie gefangen und erweckt oft den leichtsinnigen Wunsch, alles hinter sich zu lassen – und mit der großen Liebe der untergehenden Sonne entgegenzufahren ...

Hier findest du die Playlist mit den Songs, die Ali und Dan sich gegenseitig schicken:

Jane Sanderson
© Charlie Hopkinson

Jane Sanderson

Jane Sanderson ist Journalistin und Schriftstellerin. Bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete, war sie lange Zeit als Produzentin für den renommierten Hörfunksender BBC Radio 4 tätig. Die Autorin lebt mit ihrem Mann auf dem Land in Herefordshire, sie haben drei Kinder und auch ein Hausboot in London.
»Das war die schönste Zeit« (»Mix Tape« im Original) ist ihr erstes Buch bei Goldmann.

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Das sagen die Leser*Innen

Musikalische Liebesgeschichte

02.01.2021

Dan und Alison sind zwei frisch verliebte Teenager in Sheffield im Jahr 1978.
Musik definiert ihre Beziehung, neue Bands die sie beide mögen, Texte, die ihnen wichtig sind und die sie mit dem anderen teilen.
Doch Dan weiss nicht alles von seiner Freundin, deren Mutter Alkoholikerin ist, und deren Elternhaus kein liebevolles Heim ist.
30 Jahre später leben Alison und Dan, beide Anfang Fünfzig, auf verschiedenen Kontinenten. Per Twitter sind sie zaghaft in Kontakt, und wieder ist es die Musik, die sie zueinander bringt. Doch beide haben sich mittlerweile ein Familienleben aufgebaut, in dem sie weniger aus Liebe, und mehr aus Gewohnheit verweilen.
Dan will herausfinden, was damals passiert ist, als Alison plötzlich aus seinem Leben verschwunden ist, und setzt seine momentane Beziehung aufs Spiel.
„Das war die schönste Zeit“ ist der etwas sperrige deutsche Titel für „Mix Tape“ von Jane Sanderson.
Die Geschichte von Dan und Alison wird hier abwechselnd in zwei Zeitsträngen erzählt, ende der 70er und 2008. Nach und nach erfährt man was damals passiert ist, warum Alison aus der liebevollen und scheinbar perfekten Beziehung Hals über Kopf geflüchtet ist.
Einen bitteren Beigeschmack hat die Geschichte für mich, denn hier verlassen erwachsene, mündige Menschen langjährige Beziehungen, die sie sich über Jahre aufgebaut haben, um einem „was hätte sein können“-Teenagertraum nachzujagen. Die Entscheidung mit der ersten Liebe noch mal anzubändeln hat nun mal Auswirkung auf Partner und Kinder, und zwar nur, weil Alison sich ihren damaligen Problemen nicht zeitnah gestellt hat und in eine Ehe geflüchtet ist.
Mal davon abgesehen ist der Roman eine schöne, musikalisch vollgepackte Liebesgeschichte, bei der die Seiten nur so dahin fliegen.
Früher gab es Mixtapes, Kassetten mit einer Auswahl an Liedern, die man für seine Freunde aufgenommen hat. Heute heißt es Playlist, und so eine Liste hat der Goldmann Verlag auf seiner Seite zur Verfügung gestellt. Alle Songs aus dem Buch, die schon im Buch aufgelistet sind, kann man sich dort anhören und so, Dan und Alisons musikalische Liebesgeschichte nachvollziehen.

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Rezension zu „Das war die schönste Zeit“ von Jane Sanderson.

07.12.2020

Endlich komme ich auch mal dazu eine Rezension zu schreiben...Wo soll ich bloß anfangen...Also: Ich habe mich schon am Anfang an in das Cover verliebt, ich liebe verspielte und bunte Buch-Cover und ich fand es auch innen ziemlich schön gestaltet. Jane Sanderson hat nämlich eine playlist mit verschiedene Songs, passend zum Buch dazu geschrieben. Jetzt erstmal zum Inhalt:
Am Anfang tat ich mir schwer, sogar sehr schwer. Ich musste mich echt zusammenreißen und manche Zeilen ein paar Mal durchlesen, um es zu verstehen. Der Schreibstil war auch nicht besonders leicht, aber man gewöhnt sich später daran. Es sind echt viele Charaktere im Buch erwähnt worden und leider habe ich sie mir alle erst später richtig einprägen können, was auch sehr schade war. Die kapiteln sind lang, das hat mich sehr gestört-einpaar Absätze hätte die Autorin auch weglassen können, es gab Szenen, die jetzt einfach nicht wirklich nötig waren. Viele Stellen im Buch hat alles einfach nur langweilig gemacht, was wiederrum sehr schade ist. Das Buch ist auch in einer komplett anderen Zeit geschrieben worden, das war neu für mich. Die Kapiteln aus der Vergangenheit im Buch, fand ich eigentlich wirklich am spannendsten und besten. Umso mehr man liest, desto besser versteht man irgendwann das Buch und kommt auch in die Geschichte hinein. Ungefähr bei der Hälfte wurde es auch spannender und viele Stellen danach haben mich auch sehr schockiert, es werden nämlich auch sehr wichtige Themen angesprochen! Der Punkt ist: Mir haben die 70er Vibes im Buch sehr gut gefallen, das Buch ist nicht besonders leicht zu verstehen aber man gewöhnt sich daran, wenn man einfach nur weiterliest. Trotz allem hat sich die Geschichte einfach zu sehr gezogen und der Schreibstil bzw. die Zeit war etwas Neu für mich. Ein gutes „ab und zu" Buch, aber leider kein Highlight. Das Buch hat 3 von 5 Sterne von mir bekommen.

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