SPECIAL zu David Pfeifer und seinen Romanen

Zehn Fragen an David Pfeifer

David Pfeifer
© Alfred Steffen
1. Wie sind Sie aufgewachsen?
David Pfeifer: Geliebt, aber genervt, diskriminiert vom Minderjährigsein. Schule, Lehrer – alles Mist. Aber irgendeinen Antrieb braucht man wohl im Leben, um was Gutes aus sich herauszuholen. Das war meiner. Andere Menschen sagen oft: »So wie früher wird es nicht mehr.« Ich sage: »Gott sei dank.«

2. Gibt es eine Person, die ihr Leben entscheidend geprägt hat?
David Pfeifer: Alleine schon durch meine Geburt würde ich sagen: meine Mutter.

3. Welcher Ort auf der Welt fasziniert Sie am meisten?
David Pfeifer: Das Meer, überall.

4. Wovor haben Sie Angst?
David Pfeifer: Vor dem Tod. Nicht vor dem Sterben, sondern vor dem Nichts, das an die Stelle des Lebens treten wird.

5. Was macht Sie glücklich?
David Pfeifer: Wenn etwas gelingt.

6. Können Sie sich einen Tag ohne Musik vorstellen?
David Pfeifer: Ja, genauso gut wie ich mir einen Tag ohne Essen oder Sonne vorstellen kann.

7. Welche Rolle in einem Kinofilm hätten Sie gerne gespielt?
David Pfeifer: Dae Su in »Oldboy«.
Oder Dr. King Schultz in »Django Unchained«.
Oder Holly Martins in »Der dritte Mann«.
Ich muss aufhören darüber nachzudenken, sonst dauert das die ganze Nacht.

8. Wenn sie nur noch 10 Euro übrig hätten, wofür würden Sie sie ausgeben?
David Pfeifer: Für meine Freundin.

9. Gibt es Himmel und Hölle?
David Pfeifer: Ja. Und beide liegen auf der Erde in unmittelbarer Nähe zueinander.

10. Was ist wichtig im Leben?
David Pfeifer: Ihm mehr gute als schlechte Zeit abzutrotzen.