Der dritte Teil der Lytton-Saga

Die Stunde des Schicksals

London 1953. Nach den Schrecken des Zweiten Weltkriegs ist in das Leben der Lyttons endlich wieder eine gewisse Normalität zurückgekehrt. Doch dann folgt ein Paukenschlag: Die unlängst verwitwete Lady Celia verkündet, dass sie den Lytton-Verlag verlassen und wieder heiraten wird. Völlig vor den Kopf gestoßen, fragen sich ihre Kinder, was diese Entscheidung für ihre Leben, ihre Karrieren und ihr Erbe bedeutet. Die Machtverhältnisse verschieben sich im Familiengefüge und im Verlag – und schließlich muss Celia erkennen, dass nicht weniger als das Vermächtnis der Lytton-Dynastie auf dem Spiel steht ...

»Eine weiterer unwiderstehlicher Band dieser mitreißenden Trilogie.« - Booklist

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Lady Celia Lytton hatte im Laufe ihres langen Lebens schon mehrfach an der Schwelle des Todes gestanden. Natürlich nicht immer im wahrsten Sinne des Wortes, obwohl
der Sensenmann sie bei einigen Gelegenheiten eindeutig ins Visier genommen zu haben schien. Allerdings war sie oft genug totgesagt worden. Für Letzteres gab es kein eindringlicheres Beispiel als den Frühlingstag im Jahr 1953, dem Krönungsjahr, als sie nicht nur ihre Verlobung mit ihrer alten Flamme Lord Arden, sondern auch ihren Rückzug aus dem Verlagshaus Lyttons ankündigte. Prompt schlussfolgerte der Großteil der Londoner Literaturwelt, sie befände sich (bestenfalls) im Anfangsstadium einer tödlichen Krankheit. Zur Mittagszeit erhob man seine Gläser mit Gin Tonic, Martini oder Champagner, gedachte ihrer Spritzigkeit und verlieh seinem großen Bedauern darüber Ausdruck, dass ein Leben, das Literatur und Kultur fast fünf Jahrzehnte lang derart bereichert hatte, nun sein Ende finden sollte. Anschließend wurde darüber gemutmaßt, was wohl auf ihrem Totenschein stehen und wer genau in ihre stets von eleganten Schuhen hinterlassenen Fußstapfen treten würde. Diese Gerüchte kamen nicht sehr überraschend. Celia Lytton hatte der Öffentlichkeit gegenüber immer mit dem Brustton der Überzeugung geäußert, nur der Tod könne sie von ihrem Lytton-Verlag, der wahrhaft größten Liebe ihres Lebens, trennen. Und wirklich verkörperte sie für die meisten Menschen Lyttons; sie repräsentierte den Verlag mit ihrem scharfen, kreativen Verstand, ihrem unfehlbaren literarischen Instinkt, ihrem einzigartigen Stil und ihrem zielsicheren Geschmack. Das war schon so gewesen, als sie vor knapp fünfzig Jahren als sehr junges Mädchen in das Unternehmen eingetreten war; doch seit dem Tod ihres Mannes Oliver Lytton vor einem Jahr war sie der Lebensmotor des Hauses geworden. Die jüngere Generation mochte Anteile besitzen, sich leidenschaftlich engagieren, ihre Fähigkeiten, Talente und jede Menge Fleiß einbringen  – dennoch wurde kein wichtiger Titel erworben oder publiziert, kein neuer gestalterischer Weg beschritten, keine finanzielle Investition getätigt und kein leitender Mitarbeiter eingestellt, ohne dass Celia dazu
ihr Plazet gegeben hätte. Nicht einmal die organisatorische Herausforderung, die es bedeutete, sich bei allen einschneidenden Veränderungen die Zustimmung von Lyttons New York einzuholen, hatte an ihrem Führungsanspruch, an dem alles abperlte, kratzen können. »Ich kann mir die Meinung von denen  – bessergesagt von ihr – durchaus vorstellen«, lautete ihre Antwort, wenn jemand das Thema aufs Tapet brachte, und natürlich hatte sie absolut recht. Dafür gab es, wie allgemein bekannt, sehr triftige persönliche und auch professionelle Gründe…

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Das Versprechen der Jahre

Der erste Teil der Lytton-Saga

London 1904: Lady Celia Lytton betört die englische Society mit ihrer Intelligenz und Schönheit zugleich. Sie ist die perfekte Gastgeberin, veröffentlicht im eigenen Verlag einen Bestseller nach dem anderen und genießt ihr junges Familienglück – ein privilegiertes Leben. Doch dramatische Ereignisse kündigen sich an, und als ihr Mann Oliver in den Krieg eingezogen wird, können die Lyttons nicht mehr die Augen vor der Realität verschließen. Die makellose Fassade bekommt erste Risse, und Celia beginnt zu verstehen, dass sie einen Preis zahlen muss, für die Entscheidungen, die sie getroffen hat, und die Geheimnisse, die sie bewahrt …

»Penny Vincenzi ist die Königin des modernen Blockbusters.« - Glamour

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Die Stürme der Zeit

Der zweite Teil der Lytton-Saga

Die Zwillinge Adele und Venetia Lytton genießen die Freiheit der goldenen Zwanziger in vollen Zügen. Wie einst ihre Mutter Celia verdrehen sie mit ihrer Schönheit, ihrem Charme und ihrem Selbstbewusstsein den Männern der Londoner und Pariser Society den Kopf. Das Leben scheint aus einer endlosen Abfolge von teuren Kleidern, Champagner und glamourösen Partys zu bestehen. Mit Stolz beobachten Celia und ihr Mann Oliver wie ihre Kinder erwachsen werden, und freuen sich über den anhaltenden Erfolg des Lytton-Verlags. Doch ein Schatten legt sich über Europa, der Zweite Weltkrieg kündigt sich an – und den Lyttons steht eine dramatische, alles verändernde Zeit bevor ...

»Leidenschaftlich, tragisch, rasant.« - Daily Mail

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Penny Vincenzi
© Trevor Leighton

"Die Königin des modernen Blockbusters"

Penny Vincenzi

Penny Vincenzi (1939-2018) zählte zu Großbritanniens erfolgreichsten und beliebtesten Autorinnen. Mit sechzehn Jahren fand sie eine Anstellung als Bibliothekarin in der damaligen privaten Leihbücherei von Harrods in London. Danach ging sie aufs College und arbeitete anschließend als Journalistin, unter anderem für die Times, Vogue und Cosmopolitan, bevor sie sich der Schriftstellerei zuwandte. 1989 erschien ihr erster Roman, seitdem hat sie 20 Bücher veröffentlicht, die sich weltweit über 4 Millionen Mal verkauften. Sie gilt als »Königin des modernen Blockbusters« (Glamour). Penny Vincenzi war verheiratet und Mutter von vier Töchtern. Sie lebte in London und Gower, South Wales.

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