Was, wenn die Liebe alle Schranken durchbricht?

Hamburg 1936. Die junge Sophie Terhoven, Tochter eines einflussreichen Kaffeebarons, genießt ihr komfortables Leben. Hannes Kröger, der Sohn der Köchin, ist ihr von Kindheit an Freund und Vertrauter. Sie treffen sich immer heimlich im mütterlichen Gewächshaus zwischen duftenden Oleanderpflanzen. Irgendwann verändern sich ihre Gefühle füreinander, und plötzlich wird Sophie und Hannes klar, dass sie sich ineinander verliebt haben. Doch Reich und Arm gehören nicht zusammen, und ein dunkles Geheimnis ihrer Eltern, von dem sie bisher nichts wussten, scheint ihre Liebe unmöglich zu machen.

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Gewinnspiel zum Buch – Machen Sie mit!

In ihrem neuen Roman »Die Oleanderfrauen« schildert Teresa Simon die bewegende Geschichte einer Hamburger Kaffeedynastie. Zum Erscheinen des Buches verlost der Heyne Verlag tolle Preise. Als Hauptpreis gibt es eine hochwertige Siebträger-Espressomaschine von GRAEF zu gewinnen.

Mit etwas Glück und der richtigen Antwort auf die unten stehende Gewinnspielfrage landen Sie im Lostopf!

Teilnahmeschluss: 31.05.2018



Die Gewinnspielpreise im Überblick:

1. Preis: Die hochwertige Siebträger-Espressomaschine Baronessa von GRAEF.

2.-5. Preis: Pralinensets von HUSSEL und je ein Exemplar von »Die Oleanderfrauen«

6.-25. Preis: Je ein Exemplar von »Die Oleanderfrauen«

Gewinnspielfrage:

Sophie Terhoven ist ...

Teilnahmeschluss: 31.05.2018. Wir wünschen allen Teilnehmern viel Glück!

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Wir drücken die Daumen!

Kaffee

Historisches Nachwort der Autorin


Das Wort Kaffee kommt aus dem Arabischen. Es bedeutet so viel wie »anregendes Getränk«. Der Name Kaffee ist an den Ort der Entdeckung »Kaffa« im Südwesten Äthiopiens angelehnt. Es handelt sich um ein schwarzes, koffeinhaltiges Heißgetränk aus gerösteten sowie gemahlenen Kaffeebohnen, also den Samen aus den Früchten der Kaffeepflanze.
Nachdem der Kaffee im 16. Jahrhundert zunächst das Osmanische Reich eroberte, setzte sich sein Siegeszug im 17. Jahrhundert in Europa fort. Die ersten Kaffeehäuser wurden unter anderem in Venedig, London und Marseille eröffnet. Es folgten Wien und Bremen im deutschsprachigen Raum. Ende des 17. Jahrhunderts existierten bereits zahlreiche Kaffeehäuser in Deutschland und ganz Europa. Nachdem die Kaffeepflanzen zunächst nur in Afrika und Arabien angebaut wurden, versuchte man es Anfang des 18. Jahrhunderts mit ersten Pflanzen auch in Amsterdam. Später gelangten sie nach Lateinamerika und in die Karibik. Nachdem das aromatische Getränk zu Beginn noch sehr teuer und nur den gut betuchten Bevölkerungsschichten zugänglich war, wurde es im Laufe der Zeit für alle Schichten und Berufsgruppen erschwinglich. Mitte des 19. Jahrhunderts war Kaffee zum Volksgetränk aufgestiegen und bald aus dem alltäglichen Leben nicht mehr wegzudenken.

Der schwedische Arzt und Naturforscher Carl von Linné war der erste, der 1763 die Kaffeepflanze botanisch einordnete: Sie ist ein Baum und gehört zu den zweikeimblättrigen, verwachsen-kronblättrigen Rötegewächsen, Gattung Coffea . Vor ihrer Kultivierung kam diese Pflanze ausschließlich auf dem afrikanischen Kontinent vor, etwa 15 Grad nördlich und 15 Grad südlich des Äquators; heute dehnt sich der Anbau bis zu 30 Grad nördlich und 30 Grad südlich rund um den ganzen Globus aus. Der Kaffeebaum ist eine anspruchsvolle Pflanze mit großen grünen, harmonisch geformten glänzenden Blättern, die eng an rutenartigen Zweigen sitzen. Erst nach vier bis fünf Jahren sorgfältiger Pflege bringt er die ersten weißen Blüten hervor, die in Form und Duft an Jasmin erinnern. Für die Befruchtung sorgen Insekten und Menschenhände. Die Früchte ähneln Kirschen, doch sie brauchen acht bis zehn Monate zum Reifen. In dieser Zeit lagern die Kaffeekirschen, die erst grün, dann gelb und schließlich dunkelrot sind, viele Stoffe ein, die schließlich ein komplexes Aroma liefern. Das wässrige Furchtfleisch umschließt eine Bohne mit mindestens zwei Samen, die zum Schutz mit einem Silberhäutchen ummantelt sind.
Die Kaffeepflanze braucht Sonne, doch nicht zu viel, regelmäßig Wasser, aber keinen Dauerregen: Kälte und Wind mag sie gar nicht, und auf Schädlinge reagiert sie äußerst empfindlich. Ihr gefährlichster Feind heißt Kaffeerost Hemilieia vastarix, der sich unter Umständen rasend schneller verbreitet und ganze Ernten vernichtet.

Wie beim Wein sind auch beim Kaffee Ernte und Aufbereitung der Früchte entscheidend für die Qualität dieses Naturprodukts. Das beginnt bei der Ernte von Hand, im Gegensatz zum stripping, wo ganze Zweige abgestreift werden. Als nächstes muss die Bohne möglichst schnell aus der Kirsche gelöst werden. Bei der einfachsten und ältesten Methode breitet man die Kirschen im Freien auf möglichst glattem Boden aus und wendet sie regelmäßig mit einem Rechen. Anschließend laufen die getrockneten Früchte durch zwei harte Walzen. Dabei wird das Fruchtfleisch von den Bohnen getrennt.
Aufwändiger ist die »nasse« Aufbereitung, wo die Kirschen zunächst in Waschkanälen gereinigt und sortiert werden. Danach werden die nassen Kirschen im Entpulper gequetscht, um ebenfalls Fruchtfleisch und Bohne zu trennen. Es folgt ein gesteuerter Gärprozess, der gestoppt wird, sobald sich Reste des Fruchtfleisches vom Silberhäutchen lösen lassen. Anschließend wird der Kaffee gewaschen und ebenfalls auf großen Flächen getrocknet. Dieser gewaschene Kaffee liefert stärker ausgeprägte, individuelle Aromen, höhere Säureanteile und eine gleichmäßigere Qualität.

Schließlich wird der aufbereitete Rohkaffee klassifiziert, eingesackt und in Hallen zwischengelagert, bevor er sein Ziel erreicht und vom Röster aufgerufen wird. Bei ihm folgen schließlich die wichtigsten zwanzig Minuten im Leben einer Kaffeebohne: das Rösten, wie ich es ausführlich im Roman geschildert habe …
Wer das bis hierher aufmerksam gelesen hat, kann eigentlich nicht mehr guten Gewissens ein Pfund Kaffee für € 4,99 kaufen, zumal, wenn man bedenkt, dass man davon noch die Steuer (€ 2,19 für ein Kilogramm Kaffeebohnen, also € 1,08 pro Pfund) abgezogen werden muss.
Zum Glück setzt sich wie auch bei Kakao allmählich ein anderes und neues Bewusstsein bei vielen Konsumenten durch, die begreifen, dass auch die Kaffeebauern in den Herkunftsländern, die diese aufwändige und anspruchsvolle Arbeit bewerkstelligen, nicht nur überleben, sondern auch gut davon leben wollen: Kaffee ist zum Kultgetränk geworden; es ist das Getränk, das wir Deutschen am meisten konsumieren – und inzwischen boomt der Markt derartig, dass jeder mit Sicherheit »seine« Sorte und Methode findet.

Der Hamburger Hafen war über Jahrhunderte das Tor des Kaffees nach Deutschland hinein; in der Speicherstadt waren viele Kaffeehändler und Röster ansässig, die dann das »braune« Gold weiter verkauft haben. In der Hamburger Kaffeebörse wurde Kaffee in spannenden Auktionen gehandelt. Heute ist alles zum Museum geworden; doch wenn man durch die historischen Räume streift, kann man noch immer das einstige Fluidum erschnuppern. Die Familie Terhoven, von der ich im Roman erzähle, ist fiktiv; doch sie steht stellvertretend für andere Hamburger Familien, die der Handel mit Kaffee sehr wohlhabend gemacht hat – bis der Zweite Weltkrieg eine entscheidende Zäsur setzte. Doch auch und gerade nach 1945 wurde weiter und mehr Kaffee getrunken; deshalb kann der Erbe des einstigen Imperiums auch jene Stiftung gründen, von der im Roman die Rede ist.

Kuchen- und Kaffeerezepte aus dem Buch

Rüblikuchen


Teig
300 g Karotten
5 Eier (getrennt)
4 EL heißes Wasser
200 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker (8 g)
1 Prise Salz
½ TL Zimt gemahlen
1 EL Rum
geriebene Schale einer Zitrone
250 g gemahlene Haselnüsse
8 EL Semmelbrösel
½ TL Backpulver


Guss
200 g Puderzucker
1 EL Kakao
2–3 EL Rum
1 EL heißes Wasser

Karotten reiben. 5 Eigelb und Wasser schaumig rühren. 2∕3 des Zuckers und Vanillezucker dazu geben, Masse cremig rühren. Zimt, Rum und Zitronenschale einrühren. Haselnüsse, Semmelbrösel und Backpulver unterheben.
5 Eiweiß mit Salz zu Schnee schlagen, dabei den restlichen Zucker einrieseln lassen. Eischnee zur Schaummasse geben, geriebene Karotten dazu und beides vorsichtig unterheben.
Eine Springform (Ø 26 cm) einfetten und mit Mehl bestäuben, Teigmasse einfüllen.

Backen: 60 Minuten bei 160 Grad Ober- und Unterhitze.

Während der Kuchen bäckt, den Guss vorbereiten. Puderzucker in eine Schüssel sieben und mit Kakao gut vermischen. Wenn der Kuchen fertig ist (Stäbchenprobe), Rum und heißes Wasser zur Puderzucker-Kakao-Mischung geben und verrühren. Dann den heißen (!) Kuchen mit dem Guss überziehen.

Achtung: Hierbei flott arbeiten, denn der Guss stockt sehr schnell!

Nach Belieben garnieren und den Kuchen mindestens 2 Tage zugedeckt (Kuchenhaube o. ä.) durchziehen lassen.


Espresso affogato


… heißt eigentlich affogato al caffè – »Im Kaffee ertrunken«, und ist ein Dessert aus der italienischen Küche.

Espresso
1 Kugel Eis nach Wahl (kein Fruchteis oder Sorbet!)

Das Eis wird in eine kleine Tasse oder ein kleines Glas gegeben und mit heißem Espresso übergossen: die Eiskugel »ertrinkt« gewissermaßen.

Variationen: mit Haselnusseis, Krokanteis oder flüssiger Schokolade.

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Anna Kepler, Erbin einer alten Schokoladendynastie, hat gerade ihre zweite Chocolaterie in der Dresdner Altstadt eröffnet. Auch die Familienvilla hat Anna wieder in Familienbesitz gebracht. Als sie den legendären Rosengarten, der der Villa einst ihren Namen gab, neu anlegt, stößt sie auf eine alte Schatulle. Siet enthält das Tagebuch einer Frau, die vor hundert Jahren in der Villa gelebt hat. Doch Anna hat noch nie von dieser Emma gehört und begibt sich auf Spurensuche. Dabei stößt sie auf ein schicksalhaftes Familiengeheimnis ...

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Zwei ungleiche Schwester. Eine tragische Epoche. Eine Liebe, die nicht sein darf.

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