»Drei Meter unter Null« von Marina Heib (Heyne Encore)

Geduld ist die Tugend des Jägers

Sie beobachtet ihre Opfer. Sie plant ihre Morde. Nichts will sie dem Zufall überlassen. Der Weg der Gewalt ist nicht grundlos. Ihr Leben lang bemühte sie sich um ein normales Leben. Doch die Hülle umschloss eine tiefe Verzweiflung, die sie zu verbergen wusste. Bis zu einem nebligen Donnerstag im November. Der Tag, an dem sie eine Mörderin wird. Sie will die Dämonen vernichten. Sie will Rache. Sie empfindet kein Mitleid. Sie sollen leiden. Genau wie sie.

Drei Meter unter Null ist eine unter die Haut gehende Geschichte um Demütigung und Einsamkeit, Rache und Vergeltung und dem unbedingten Wunsch nach Freiheit.

Warum der Lektor dieses Buch mag


Mit Drei Meter unter Null hat Marina Heib einen Text vorgelegt, der erschüttert und fasziniert. Erschüttert, weil die Schrecklichkeit der Geschichte einem den Atem raubt. Fasziniert, weil sie in einer so klaren und so schönen Sprache geschrieben ist, das man sich partout nicht entziehen kann.