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SPECIAL zu Elena Santiago

„Wussten Sie, dass Elena Santiagos liebste Szene in ihren Büchern die Schlussszene ist?“

Interview mit Elena Santiago

Würden Sie uns ein wenig über sich erzählen – Ihre Hobbys, Lebenssituation, Ihren Traum vom Glück, was Sie ärgert, welche Gabe Sie gerne besäßen …?
Hobbys: Lesen, Filme. Was ich gern könnte: Singen.

Wie kamen Sie zum Schreiben?
Angefangen hat alles mit meinem ersten PC, als ich mich vor vielen Jahren mit meiner Anwaltskanzlei selbständig machte. Zum „Üben“ (ich war völlig unfähig, eine Maus zu bedienen!) schrieb ich eine kleine Geschichte, aus der plötzlich ein ganzes Buch wurde, das dann auch zufällig einen Verlag fand. Da war ich sozusagen infiziert, es gab kein Halten mehr. Aus dem Hobby „Schreiben“ wurde schnell ein wichtiger Nebenberuf, bis ich vor ungefähr acht Jahren entschied, Nägel mit Köpfen zu machen und die Robe ganz an den Nagel zu hängen. Ein Schritt, den ich bisher nicht bereut habe.

Wie finden Sie Ihre Themen?
Themen finde ich überall. Im Alltag. Beim Lesen, Filme-Anschauen – im Leben eben.

An welchem Buch arbeiten Sie gerade?
Derzeit schreibe ich „Wind der Gezeiten“, die Fortsetzung von „Insel im Wind“. Erzählt wird die Geschichte einer englischen Adelstochter und eines Freibeuters in der Karibik zur Zeit der Kolonialisierung.

Welche Szene daraus war bisher am schwierigsten zu schreiben?
Eine Szene, in der eine vertraute Figur stirbt. Das ist für mich immer am schwersten.

Haben Sie eine Lieblingsszene?
Ja – das ist meist die Schlussszene.

Haben Sie eine Lieblingsfigur?

In einem meiner früheren Romane habe ich die Lebensgeschichte eines etwas naiven (da in der Einöde aufgewachsenen), aber sehr liebenswerten jungen Mannes erzählt, der im Laufe des Buchs zu seiner Bestimmung als Theaterschriftsteller und obendrein seine große Liebe findet. Dieser Hauptfigur habe ich mich ungewöhnlich nah gefühlt. Was mich zu der Überlegung gebracht hat, ob ich vielleicht in meinem früheren Leben ein Mann war.

Gibt es bestimmte geographische Orte, zu denen Sie oder Ihr Buch einen besonderen Bezug haben?
Einige meiner Bücher spielen in Venedig. Diese Stadt liebe ich über alles.

Was lesen Sie selber gerne?
Gute Unterhaltungsromane aus allen Genres, am liebsten Thriller. Außerdem Sachbücher.

Wer sind Ihre Lieblingsautoren?
Zu viele, um sie aufzuzählen.

Möchten Sie uns 3 Bücher für die einsame Insel empfehlen?
Dazu müsste ich erst mal wissen, welche ich selber mitnehme. Wahrscheinlich ist die Insel im Meer versunken, bis ich mich entschieden habe.

Was ist für Sie die größte Versuchung?
Wikipedia. Da kann ich mich stundenlang festlesen, obwohl ich eigentlich dringend arbeiten müsste.

Verraten Sie uns Ihr Lieblingsrezept?
Ich fürchte, ich bin eine miserable Köchin.

Was ist für Sie die optimale Entspannung?
Schlafen.

Haben Sie ein Lebensmotto?
Eins, das meine Oma immer parat hatte, vor allem, wenn einem das Leben mal einen Tritt verpasst hat: „Wer weiß, wozu es gut ist.“

Gibt es eine Person, die Sie persönlich fasziniert?
Da gibt es viele, im guten wie im schlechten Sinne. Jeder Mensch ist auf seine Art faszinierend und einzigartig.

Welche menschliche Leistung des letzten Jahrhunderts bewundern Sie am meisten?
Die Gründung der UNO.

Welche Organisation oder welches Projekt würden Sie gerne unterstützen – oder tun dies bereits?
UNICEF (Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen).

Juli 2012

Inseln im Wind Blick ins Buch

Elena Santiago

Inseln im Wind

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