SPECIAL zu Elke Heidenreich »Ein Traum von Musik«

In dem Buch "Ein Traum von Musik", erschienen bei Edition Elke Heidenreich bei C.Bertelsmann erzählen 46 Personen über ihre Beziehung zur Musik. Auf dem Hörbuch ist eine Auswahl zu hören:

Christian Brückner "Musikstunden"

Christian Brückner, 1943 in Schlesien geboren, wuchs in Köln auf. Er hatte Engagements am Theater und arbeitete kontinuierlich für Rundfunk und Fernsehen. 1990 erhielt er den Grimme-Preis Spezial in Gold. Heute bilden öffentliche Literaturlesungen, oft eingebunden in einen musikalischen Zusammenhang, den Schwerpunkt seiner Arbeit. Im Jahr 2000 gründete er mit seiner Frau Waltraut den Hörbuchverlag parlando. 2005 wurde das gesamte Programm mit dem Deutschen Hörbuchpreis ausgezeichnet.

Campino "Als ich meinen neuen Mantel zum letzten Mal trug"

Campino, geboren 1962 in Düsseldorf, ist Sänger, Frontmann und Songschreiber der deutschen Musikgruppe "Die Toten Hosen". Außerdem betätigt er sich als Schauspieler, zuletzt in Wim Wenders Film "Palermo Shooting".

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Heiner Geißler "Musikalische Offenbarungen"

Heiner Geißler, Bundesminister a. D., geboren 1930 in Oberndorf am Neckar, studierte in München und Tübingen Philosophie und Rechtswissenschaften. Im Laufe seines politischen Lebensweges hatte er zahlreiche öffentliche Ämter inne. Von 1982 bis 1985 war er Bundesminister für Jugend, Familie und Gesundheit, von 1977 bis 1989 Generalsekretär der CDU. Seit 2007 ist er Mitglied der globalisierungskritischen Organisation "attac". Seine Publikationen stehen nicht selten auf den Bestsellerlisten, wie "Was würde Jesus heute sagen? Die politische Botschaft des Evangeliums" (2003) und "Ou Topos. Suche nach dem Ort, den es geben müsste" (2009).

Axel Hacke "In meinem Elternhaus gab es keine Musik"

Axel Hacke, 1956 in Braunschweig geboren, absolvierte die Deutsche Journalistenschule in Münchenund studierte Politische Wissenschaften. Er arbeitete als Reporter und "Streiflicht"-Autor bei der "Süddeutschen Zeitung" und wurde mit der Kolumne "Das Beste aus meinem Leben" im "SZ-Magazin" deutschlandweit populär. Mit seinen Büchern wurde er zum Bestsellerautor. "Der weiße Neger Wumbaba" ist ein Handbuch des Verhörens und Missverstehens und zählt mit inzwischen zwei Folgebänden zu seinen erfolgreichsten Publikationen.

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André Heller "Heimweh nach sich selbst"

André Heller wurde 1947 in Wien geboren. Seine Verwirklichungen umfassen Gartenkunstwerke, Museumsbauten, Wunderkammern, Prosaveröffentlichungen und Prozessionen ebenso wie die Erneuerung von Zirkus und Varieté, Millionen verkaufter Schallplatten als Chansonnier eigener Lieder, große fliegende und schwimmende Skulpturen, den avantgardistischen Vergnügungspark Luna Luna, Filme, Feuerspektakel und Labyrinthe sowie Theaterstücke und Shows, die überall auf der Welt ihr Publikum fanden. André Heller lebt in Wien, der Lombardei, in Marokko und auf Reisen.

Dieter Hildebrandt "Verzweiflung mit Ravel"

Dieter Hildebrandt wurde 1927 in Bunzlau/Niederschlesien geboren. Zum Studium der Literatur und Theaterwissenschaften ging er nach München. Dort war er Mitbegründer des Kabaretts "Münchner Lach- und Schießgesellschaft". Neben seinen Bühnenprogrammen schrieb er immer wieder auch Bücher und trat über viele Jahre mit Kabarettsendungen wie "Notizen aus der Provinz" und "Scheibenwischer" im Fernsehen auf. Unter anderem wurde er viermal mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet und erhielt zweimal den Kleinkunstpreis.

Oliver Hilmes "Mit Gustav Mahler in Viersen"

Oliver Hilmes, 1971 in Viersen geboren, studierte Geschichte, Politik und Psychologie in Marburg, Paris und Potsdam. Er promovierte mit einer Arbeit über politische Musikgeschichte des Zwanzigsten Jahrhunderts und arbeitete in der Intendanz der Berliner Philharmoniker. Bekannt wurde er vor allem durch seine Biografien über Alma Mahler-Werfel und Cosima Wagner.

Maren Kroymann "Vom Mädchen zum Fräulein, vom Fräulein zur Frau"

Maren Kroymann, geboren 1949, ist Schauspielerin, Kabarettistin und Sängerin. Mit dem Bühnenprogramm "Auf du und du mit dem Stöckelschuh" gelang ihr eine neue Form satirischen Entertainments. Sie spielte Hauptrollen in TV-Serien, zuletzt 2010 in "Klimawechsel" von Doris Dörrie, und hatte mit "Nachtschwester Kroymann" (1993–1997) eine eigene Satiresendung in der ARD. Für ihre Rolle in "Verfolgt" von Angelina Maccarone erhielt sie 2007 den Preis der Deutschen Filmkritik als beste Darstellerin. In ihrem Programm "Gebrauchte Lieder" singt sie u.a. Elvis Presley und Hank Williams.

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Reinhard Mey "Gib mir Musik"

Reinhard Mey, 1942 in Berlin geboren, machte am Französischen Gymnasium deutsches Abitur und französisches Baccalauréat und anschließend eine Lehre als Industriekaufmann. Um sich ganz der Liedermacherei zu widmen, brach er sein Betriebswirtschaftsstudium ab. In den vierzig Jahren von 1967 bis 2010 brachte er 25 deutsche Studioalben und 13 Liveplatten heraus. Zu seinen bekanntesten Liedern gehört "Über den Wolken". Ihm wurden zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen zuteil, u. a. erhielt er den Prix du Disque de l'Académie Charles Cros, den Deutschen Kleinkunstpreis und den Echo für sein Lebenswerk.

Hans Neuenfels "Die Rosen, sie blühn und verwehen..."

Hans Neuenfels, geboren 1941 in Krefeld, studierte Schauspiel und Regie am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Er inszenierte u.a. am Schauspiel Frankfurt, in Stuttgart, Hamburg, Berlin, München, Zürich und Wien. Von 1986 bis 1990 war er Intendant der Freien Volksbühne Berlin. Er drehte Filme über Kleist, Musil, Genet und Strindberg und war gleichzeitig immer auch schriftstellerisch tätig. 2009 veröffentlichte er Miniaturen über Opern und Komponisten unter dem Titel "Wie viel Musik braucht der Mensch?". 1994 erhielt er die Kainz-Medaille der Stadt Wien. Seit 1974 inszenierte er 30 Opern. 2005 und 2008 wurde er zum Opernregisseur des Jahres gewählt.

Volker Schlöndorff "Der Funke des Göttlichen"

Volker Schlöndorff, geboren 1939 in Wiesbaden, studierte zunächst in Paris Politische Wissenschaften. Gleichzeitig arbeitete er als Regieassistent mit Louis Malle, Jean-Pierre Melville und Alain Resnais. Seine Verfilmung der "Blechtrommel" (1979) erhielt die Goldene Palme in Cannes und wurde mit dem Oscar für den besten nicht englischsprachigen Film ausgezeichnet. Schlöndorff produzierte neben zahlreichen weiteren Literaturverfilmungen und Filmen mit politisch motivierten Themen außerdem viele Dokumentarfilme. Über sein Leben und seine Arbeit berichtet er in seiner 2008 erschienenen Autobiografie "Licht, Schatten und Bewegung".

Bernd Schroeder "Sarahs Melodie"

Bernd Schroeder wurde 1944 auf der Flucht der Eltern in Aussig, im damaligen Sudetenland, geboren und wuchs in Bayern auf. Ab 1966 studierte er Theatergeschichte, Germanistik und Volkskunde in München. Seit 1968 arbeitet er als freier Autor und Regisseur zahlreicher Hör- und Fernsehspiele. 1985 erhielt er den Adolf-Grimme-Preis. 1992 wurde er für das Buch zum Film "Pizza Colonia" (1990) mit dem Bundesfilmpreis ausgezeichnet. Seit 1993 veröffentlicht er Romane und Erzählungen, u. a. "Die Madonnina" und zuletzt "Alte Liebe" mit Elke Heidenreich, erschienen 2009.

Christian Ude "Bekenntnisse eines Unmusikalischen"

Christian Ude, 1947 in München geboren, war nach dem Abitur Redaktionsmitglied der Süddeutschen Zeitung und arbeitete nach dem anschließenden Studium der Rechtswissenschaften als Rechtsanwalt. Seit 1993 ist er Oberbürgermeister der Stadt München. 2005 wurde er zum Präsidenten des Deutschen Städtetags gewählt. Auch als Autor satirischer Bücher und als Kabarettist ist er immer wieder erfolgreich tätig.

Tomi Ungerer "Zwischen Lärm und Klang"

Tomi Ungerer, geboren 1931, begann seine Karriere als Illustrator, Zeichner, Maler, Kinderbuchautor und Werbegrafiker Mitte der Fünfzigerjahre in New York. Heute lebt er in Irland und seiner Heimatstadt Straßburg, die ihm ein eigenes Museum für sein grafisches Werk errichtete. Insgesamt veröffentlichte er über 140 Bücher. Besonders erfolgreich war das "Große Liederbuch", das mehr als 200 Volks- und Kinderlieder vom 14. bis zum 20. Jahrhundert und 150 Aquarelle des Künstlers enthält. 1984 wurde er zum "Commandeur de l'Ordre des Arts et Lettres" ernannt und erhielt neben vielen anderen Auszeichnungen 1998 den internationalen Hans-Christian-Andersen-Preis.

Jan Weiler "Hüsteln bei Horowitz"

Jan Weiler, 1967 in Düsseldorf geboren, begann nach dem Besuch der Deutschen Journalistenschule beim Süddeutsche Zeitung Magazin, wo er elf Jahre in unterschiedlichen Funktionen arbeitete, die letzten fünf Jahre als Chefredakteur. Seit 2005 ist er freier Schriftsteller. Er verfasst vor allem Romane, Kolumnen, Hörspiele und Drehbücher. 2003 erschien sein Roman "Maria, ihm schmeckt's nicht", dessen Verfilmung 2009 mit Maren Kroymann und Christian Ulmen in die deutschen Kinos kam.

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Roger Willemsen "Strange Fruit"

Roger Willemsen, geboren 1955, studierte Kunstgeschichte, Germanistik und Philosophie in Bonn, München, Florenz und Wien. Er arbeitete als Herausgeber, Übersetzer und Schriftsteller, aber auch als Korrespondent für verschiedene Rundfunkstationen und Zeitungen, war als Moderator sowie als Regisseur tätig, drehte zahlreiche Musiker-Porträts und produzierte für das ZDF u. a. "Willemsens Musikszene". Sein Film über den Jazz-Pianisten Michel Petrucciani wurde in dreizehn Ländern gezeigt. Willemsen wurde u. a. mit dem Grimme-Preis in Gold und dem Rinke-Preis 2009 für seinen literarischen Essay "Der Knacks" ausgezeichnet.