Eva Woods: Und mit Polly kam das Glück

Eva Woods über ihr neues Buch »Und mit Polly kam das Glück«

Wussten Sie, dass Eva Woods schon 40 Länder bereist hat?

Eva Woods
© Jamie Drew
Eine kurze Biographie:
Ich bin in Nordirland aufgewachsen, dann zum Studieren nach Oxford/England gegangen und habe einige Zeit in Frankreich und China gelebt. Jetzt wohne ich in London. Ich habe den ersten Master-of-Arts-Studiengang für das Schreiben von Kriminalliteratur in Großbritannien aufgebaut und fünf Jahre lang geleitet.

Warum haben Sie sich für den Schriftstellerberuf entschieden?
Ich wollte nie etwas anderes werden. Als Kind habe ich alles gelesen, was mir unter die Finger kam, und schon sehr früh Geschichten erfunden.

Wo finden Sie die Inspiration für Ihre Romane?
Das kann alles sein: ein Zeitungsbericht, eine historische Begebenheit, ein neuer Trend, etwas, das mir oder einer Freundin passiert, eine missverstandene Bemerkung usw.

An was für einer Geschichte schreiben Sie momentan?
Ich habe gerade die Fortsetzung von Und mit Polly kam das Glück beendet und werde bald mit einem neuen Buch beginnen.

Wer sind Ihre Lieblingsautor(inn)en? Und warum?
Krimis: Tana French, Gillian Flynn
Frauenromane: Marian Keyes, Liane Moriarty

Außerdem Elizabeth Jane Howard

Welche Bücher haben Sie zuletzt gelesen?
Normalerweise lese ich etwa drei Bücher pro Woche. Ich bin gerade mit How to be a Grown Up von meiner Freundin Daisy Buchanan fertig geworden.

Wie lautet Ihre Lebensphilosophie?
Konzentriere dich auf deine Ziele und versuche immer, dein Leben so gut zu gestalten, wie es sein kann.

Was tun Sie, wenn Sie nicht schreiben?
Ich reise sehr gern. In London treffe ich mich oft mit Freunden, gehe essen, schaue mir Theaterstücke an, sehe einfach nur fern usw.

Fünf Dinge, die wir über Sie noch nicht wissen …
- Ich schreibe auch Krimis unter meinem richtigen Namen Claire MGowan.
- Eva Woods war der Name meiner Urgroßmutter. Als Grundschulkind musste ich einen Familienstammbaum erstellen, und als ich von dem Namen erfuhr, beschloss ich, ihn eines Tages als Pseudonym zu verwenden.
- Ich war gerade sechs Monate in LA, um mich zur Drehbuchautorin fortzubilden.
- Ich habe schon vierzig Länder bereist.
- Was mich wirklich begeistert, ist Swing Dance.

Über das aktuelle Buch

Wie würden Sie Ihren Roman mit einem Satz beschreiben?
Zwei Frauen – eine, die das Leben aufgegeben hat, und eine, die nur noch drei Monate zu leben hat – lernen sich im Krankenhaus kennen und freunden sich trotz aller Gegensätze an.

Was hat Sie zu Ihrem Roman inspiriert?
Mich hat die »100 glückliche Tage«-Challenge im Internet inspiriert, die mich auf die Frage gebracht hat, ob solche kleinen Dinge – Dankbarkeitslisten und so weiter – etwas bewirken können, wenn einem etwas wirklich Schreckliches passiert ist.

Wer ist Ihre Lieblingsfigur im Roman und warum?
Annie, weil sie zu Beginn des Romans so negativ und unglücklich ist und lernt, trotz der traurigen Dinge, die sie erlebt hat, das Leben wieder zu lieben.

Welche Szene war am schwierigsten zu schreiben?
Wahrscheinlich die Szenen, in denen Annie über den Verlust ihres Babys spricht.

Welcher Lesergruppe wird Ihr Buch Ihrer Meinung nach gefallen?
Allen, die gern Bücher lesen, die lustig und traurig zugleich sind, die sie zum Nachdenken, zum Lachen und zum Weinen bringen.

Gibt es andere Bücher, mit denen Sie Ihren Roman vergleichen könnten?
Ein ganzes halbes Jahr, Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge, Ich, Eleanor Oliphant.

Ein Gruß an Ihre Leser*innen:
Hallo! Ich freue mich sehr, dass Und mit Polly kam das Glück in Deutschland erscheinen wird, wo eine großartige Lesekultur herrscht und Schriftstellern unglaublicher Respekt erwiesen wird. Dieses Buch hat mir viel Glück gebracht. Ich bekomme oft Zuschriften von Menschen, die mir mitteilen, wie stark es sie beeindruckt hat, und die mir ihre eigenen traurigen oder schmerzlichen Geschichten anvertrauen. Es rührt mich sehr, dass ich Menschen so bewegen konnte. Ich hoffe sehr, dass Ihnen die Geschichte auch gefallen wird und Sie sie trotz der traurigen Thematik als erbaulich und positiv empfinden werden. Danke!

Und mit Polly kam das Glück

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