Gabriele Frankemölle: »Meine besten Rezepte für Slow Cooker und Schongarer« (Bassermann Verlag)

Gabriele Frankemölle ist Journalistin für Computerzeitschriften, Food-Bloggerin, Hausfrau und Mutter - und im Zuge dieser weitgefächerten Tätigkeiten hat sie das SlowCooker-Kochen für sich entdeckt. Denn etwas Warmes braucht der Mensch – erst recht, wenn er kaum Zeit zum Kochen hat.



Wie sind Sie zum Kochen mit dem Slow-Cooker gekommen?

Gesehen habe ich das Gerät schon vor -zig Jahren bei meinen Gasteltern in den USA, wo ich als Studentin ein Austauschjahr verbracht habe. Als ich dann selbst Kinder hatte, die geregelt Essen brauchten, ich aber oft keine Zeit zum Kochen hatte, habe ich mich wieder an den Slowcooker erinnert. Ich habe mir dann einen Topf aus England besorgt und damit begonnen, „deutsche Rezepte“ darin zu kochen.

Was ist das Besondere am Kochen mit dem Slow Cooker?

Dass man nicht in der Küche bzw. dabei stehen muss! Die allermeisten Gerichte werden vorbereitet, der Topf befüllt und damit hat es sich. Kein Rühren, kein Kontrollieren, kein Angießen, kein Anbrennen und das über viele Stunden hinweg. Noch dazu ist Langsamkochen ein günstiges Vergnügen - sowohl vom Gerät her, dass nicht mal 50 Euro kostet, als auch von den Zutaten. Denn auch aus günstigen Fleischzuschnitten und Gemüsen lassen sich wunderbare Schmorgerichte und Suppen zaubern.

Der Slow Cooker ist so vielseitig einsetzbar - Haben Sie trotzdem ein Lieblingsrezept?

Eines??? Ganz viele! Wenn ich für mich und meine Mann koche, dann gerne schärfer gewürzte indische Curries, ob nun mit oder ohne Fleisch. Wenns „mehrheitsfähiger“ sein muss, dann würde ich sagen: Das Wiener Saftgulasch oder das Rouladengeschnetzelte.

Gibt es etwas, das man beim Kochen besonders beachten muss?

Dass Gemüse beim Schongaren länger benötigen als Fleisch! Das kennt man vom herkömmlichen Kochen ja nun nicht. Und dass man weniger Wasser, Brühe etc. angießen muss, weil nichts verdampft oder verkocht.

Für wen eignet sich ein Slow Cooker?

Für Leute, die gerne gut essen, sich aber auch gerne organisieren. Denn „mal eben“ oder husch-husch funktioniert natürlich, weil zwischen Vorbereitung und „Essen fertig!“ mindestens vier Stunden liegen. Ideal finde ich das Gerät für (berufstätige) Mütter, die für ihre Familie etwas ordentliches, frisch gekochtes haben möchten, ohne dabei die ganze Zeit in der Küche zu stehen.

Meine besten Rezepte für Slow Cooker und Schongarer

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