Jetzt losgärtnern mit Bassermann

Gärtnern mit Strohballen

Gärtnern auf Strohballen klingt erst einmal eher für die Pilzzucht interessant, hat aber auch für den übrigen Garten deutliche Vorteile:
  • Mit Strohballen ist das Gärtnern fast überall möglich.
  • Es gibt fast kein „Unkraut“ (außer durch aktuell vom Wind eingetragene Samen).
  • Es gibt keine Staunässe in den Strohballen, dennoch sind die Strohballen gute Wasserspeicher.
  • Man benötigt keine Gartenwerkzeuge und kann fast alles mit den Händen machen.
  • Eine Bodenbearbeitung gibt es nicht. Im späten Herbst werden die Reste der zersetzten Strohballen zum Kompost gegeben oder in den normalen Gartenboden eingearbeitet. Bis zum Frühjahr wird kaum noch etwas davon zu finden sein.
  • Es gibt kaum Krankheiten im Stroh. Eventuelle Krankheitserreger und Pilze im Stroh werden überwiegend durch die Hitze beim Zersetzungsprozess in den ersten zwei bis drei Wochen vernichtet.
  • Weniger Insektenbefall, da in den Strohballen enthaltene Schädlingseier und Larven durch die Zersetzungshitze weitgehend abgetötet werden.
  • Die bei der Zersetzung des Strohs entstehende Wärme ist ideal für die Anlage von Frühbeeten und kleinen Treibhäusern mit Strohballen (aber erst nach zwei bis drei Wochen, wenn die stärkste Zersetzungshitze abklingt). Nach der Pflanzphase (von April bis Oktober) zersetzt sich das Stroh fast vollständig und wird zu wertvollem Bio-Humus. Hochbeete lassen sich mit Strohballen besonders leicht anlegen.

GENRE