Wie ein Ei dem anderen — und doch nicht gleich

1:200 Millionen — so hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass es jemanden wie Franka gibt. Oder wie Vicky. Oder wie Bella. Die drei Zwölfjährigen sind eineiige Drillinge und Celebritys. Trotzdem könnten sie verschiedener nicht sein. Als sie vor lauter Berühmtheit keinen Schritt mehr vor die Tür machen können, flieht Mama Trablinburg mit ihnen aufs platte Land. Dort will sie in einer baufälligen Villa ein Bio-Hotel eröffnen. Die Drillinge sind entsetzt: monatelang Baustelle, mieses WLAN, zu dritt im Doppelbett? Das muss ja Trabbel hoch drei geben! Ob Frankas wunderköstlicher Trostkakao den schlimmsten Schwesternstreit aller Zeiten kitten kann?




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Katzenjammer hoch drei

Sogar die Wahrscheinlichkeit, aus dem Bett zu fallen und zu sterben ist größer als die, als eineiiger Drilling auf die Welt zu kommen. Eins zu zwei Millionen, übrigens. Das hatte Franka in einem Taschenbuch zu unnützem Wissen gefunden. Ihr musste schon brutal langweilig sein, wenn sie in einem dieser Bücher blätterte. Doch Franka wäre lieber vor Langeweile gestorben, als sich heute noch mit ihren Schwestern abzugeben. Sie hatte sich heimlich in die Dachkammer verzupft.
Aber es war schwer, sich auf das Lesen zu konzentrieren. Vom Erdgeschoss nämlich drangen Stimmen zu Franka hoch. Mit tränenerstickter Stimme bearbeitete Bella ihre Mutter: »Wir können nicht hierbleiben, Mama. Sie haben den Artikel gelesen. Alle wissen Bescheid. Deswegen kann ICH NICHT mehr in diese Schule gehen! NIE MEHR!«
Man konnte förmlich hören, wie die Tränen flossen. Sofort war Franka froh über den Abstand, den sie gerade zu ihrer Schwester hatte. Bestimmt hätte sie wieder mitgeweint. Auch Vickys Stimme – ruhig, besonnen, vernünftig – konnte man hören: »Du musst doch sehen, dass es für uns jetzt gar keinen Grund mehr gibt, warum wir hier in diesem verschlafenen Deininghofen sein sollten. Uns mag hier keiner. Jeder lässt uns spüren, dass wir nicht hierher gehören. Der Bäcker, der Metzger, Severin Mack und sein Vater, – alle Kinder, die so alt sind wie wir …!«
Mutter Babs antwortete irgendwas. Aber sie sprach sehr viel leiser als die beiden Drillinge, weswegen Franka nichts verstehen konnte. Sie schien aber nicht auf Vicky und Bella einzugehen, denn Bella heulte laut auf.
Franka unterdrückte den Impuls, den sie immer in solchen Situationen hatte: Nein, sie würde nicht runtergehen und versuchen zu vermitteln, damit sich alle wieder vertrugen. Auch wenn sie innerlich noch stinkwütend auf ihre egoistischen Schwestern war, musste sie Bella ja insgeheim recht geben: Auch sie wollte hier nicht mehr sein. Alles war fremd hier. Noch nie in ihrem Leben hatte sie sich so einsam, verlassen und allein gefühlt.
Franka musste schlucken. Doch bevor sie auch nur Gegenmaßnahmen ergreifen konnte, läutete es Sturm an der Trabbelschen Villa. So laut und penetrant, dass es nur ein Notfall sein konnte. In der Küche quietschten Stühle, und Sekunden später hörte man, wem Babs die Haustür geöffnet hatte.
»Oma!«, riefen Vicky und Bella gleichzeitig. Oma Eleonore? Die war doch eigentlich mit ihrem neuen Lover Heinz (oder hieß er Hans?) auf Sylt (oder Mallorca? Oder Teneriffa?) unterwegs. Was machte die denn hier?
»Oma?« Franka stürmte ungläubig nach unten. Dort bot sich ein eindrucksvolles Schauspiel. Inmitten eines unübersichtlich hohen Haufens von Gepäckstücken stand ein kleines, schrillbuntes Persönchen. Oma Eleonore.
War Babs mit ihren Kaftanen und Pluderhosen schon auffällig wie ein bunter Papagei, und waren die Trabbel-Drillinge mit ihrem unangepassten Styling in Deininghofen schon oft verspottet worden – Oma Eleonores Erscheinung konnte alle Trabbels noch locker toppen. Die zierliche Seniorin hatte sich so dick mit Modeschmuck behängt, dass ein Dekolleté nicht mehr sichtbar war. Sie trug eine überdimensionierte Handtasche mit Leopardenmuster, Absätze von mindestens zehn Zentimetern und ein hautenges fliederfarbenes Kostüm mit übergroßen Flamingos darauf. Ihre Haare hatte die Trabbel-Großmutter im gleichen Farbton gefärbt – flieder. Doch etwas war trotzdem merkwürdig an dem sonst so mondänen Auftritt ihrer Oma. Sie wirkte ein wenig durcheinander, ihr Halstuch hing nur noch mit einem Zipfel an ihr, der Nagellack war abgeblättert, am Schopf war der graue Haaransatz nicht zu übersehen und das letzte Mal ordentlich frisiert hatte sie sich vielleicht vorgestern.
Babs sprach aus, was alle Trabbels wissen wollten: »Was ist denn los? Was machst du denn hier? Bist du nicht auf Reisen?«
»Hannes, dieser Mistkerl, hat mich sitzenlassen. Ist mit einer anderen durchgebrannt. Einer Älteren! Ich sei ihm zu jung, hat er gesagt. Die Jungen hätten zu viele Ansprüche … Jedenfalls ist er mit der Neuen gleich mal auf unsere Kreuzfahrt gegangen und hat mir nur erklärt, ich soll ausgezogen sein, wenn er zurückkommt. Dieser Mistkerl. Jetzt stehe ich buchstäblich
auf der Straße. Ihr müsst mir helfen!«
Oma Eleonore zuppelte ein Stofftaschentuch aus ihrem Ärmel, das in der gleichen Farbe umsäumt war wie ihr Kostüm. Mit einem dramatischen Anflug tupfte sie sich über die völlig trockenen Augen. Eleonore wusste mit traumwandlerischer Sicherheit, wie man Aufmerksamkeit erregte.
»Na, komm erst mal rein und beruhige dich«, meinte Babs und hakte ihre aufgelöste Mutter unter. »Vielleicht kann Franka uns allen einen ihrer fabelhaften Trost-Kakaos machen und dann beratschlagen wir, wie wir dir helfen können.«
»Na schön«, sagte Eleonore und ließ einen Seufzer hören, der eine Fallhöhe von Frankas Dachkammer bis hinab in den Keller hatte. »Nichts gegen dich und deine Fabelhaft-Kakaos, Schätzchen. Aber habt ihr vielleicht nicht noch ein bisschen was Stärkeres für meine heiße Schokolade?«

Und so geschah es, dass Oma Eleonore bei den Trabbel- Damen einzog. Babs hatte sie ja schlecht wieder nach Berlin zurückschicken können, wo sie kein Zu-hause mehr hatten. Wo sie alle kein Zuhause mehr hatten, was Babs und ihre Drillinge schmerzhaft feststellen mussten. Noch etwas musste Franka schmerzhaft feststellen: Die Dachkammer, auf die sie sich schon so gefreut hatte, bekam nun natürlich Oma Eleonore. Noch am selben Abend gingen zwei der fünf Koffer nach oben unters Dach. Im Badezimmer belegte Oma in Windeseile mehr als die Hälfte aller Ablageflächen. Allein ihre Parfümsammlung – für jede Stimmung ein anderer Duft – verschlang den Platz, den Franka für ihre gesamten Bad-Utensilien brauchte. Ihren Traum von dem eigenen Zimmer unter der Dachkammer hatten alle drei Schwestern aufgeben müssen.
»Aber, Schätzchen«, sagte Oma Eleonore, und man wusste nicht, welchen Drilling genau sie damit eigentlich meinte, »ihr werdet jede noch euer eigenes Zimmer bekommen. Jede. Die Villa der von Trablinburgs ist doch groß genug für uns alle. Schließlich habe ich hier schon gewohnt, da war ich noch so jung wie ihr!«
»Wir wollten hier aber nicht wohnen. Das war nicht unsere Idee«, merkte Bella an.
Doch die Oma griff ihrer Lieblingsenkelin nur liebevoll unters Kinn. »Wir alle müssen manchmal Dinge aushalten, die wir nicht wollen. Ich wollte ja auch nicht, dass mein Hannes, diese Mistkröte, sich eine Ältere sucht …« Bella konnte unter Omas festem Griff nur mehr nicken. »Aber versprochen, Schätzchen, ich sorge höchstpersönlich dafür, dass eure Zimmer bei der Renovierung Vorrang haben! Ihr sollt euch hier ja schließlich wohlfühlen in meinem alten Zuhause!«
Auch wenn Letzteres Franka einigermaßen versöhnte, alles andere ging ihr nicht schnell genug. Sie wünschte sich nichts sehnlicher als endlich, endlich aus dieser Doppelbett-Falle mit ihren Schwestern herauszukommen. Die Stimmung zwischen ihnen dreien war immer noch komplett vergiftet. Der Streit war zu hässlich, zu gemein und zu heftig gewesen. Während Vicky immer weniger mit ihrer Familie redete, hatte sich Bella auf das Gegenteil verlegt. Ständig lag sie Eleonore und Babs in den Ohren, dass sie zurück in die Stadt wollte. Franka konnte das Dauergenörgel längst nicht mehr hören. Dabei war auch sie unglücklich in ihrer neuen Klasse, und nachdem ihr Ruf mit dem Artikel völlig ruiniert war, traute sie sich kaum, andere anzusprechen. Nicht mal Johanna, die schon mehrfach den Versuch unternommen hatte, sich zu verabreden. Aber Franka hatte sich mit allerlei fadenscheinigen Ausreden immer wieder herausgewunden. Ihr stand einfach nicht der Sinn danach, bei Johanna womöglich auf Rudi zu stoßen und auf noch mehr peinliche Situationen mit ihm. Es genügte schon, dass er wie alle anderen auch den Artikel kannte. Der besonnene Rudi hatte zwar nicht einmal gelästert, aber natürlich hing er ständig mit den anderen Deininghofener Kids zusammen. Und die nahmen überhaupt kein Blatt vor den Mund. Severin nannte sie nur noch abschätzig »Trabbel-Prinzessin 1«, »Trabbel-Prinzessin 2« oder »Trabbel-Prinzessin 3«, wobei er immer wieder damit durcheinander kam, welche Zahl welchem Drilling entsprach. Mattis hatte aus einem Röhrchen ein Gerät gebaut, mit dem er sie mit Papierkügelchen beschoss. »Trabbel- Shooter« hatte er seinen Schussapparat sinnigerweise getauft. Manchmal beschrieb er die Papiere noch mit irgendwelchen Schimpfwörtern, bevor er sie zusammenknödelte.
Franka ließ die Kugeln an sich buchstäblich abprallen, aber sie wusste, dass Bella die allermeisten aufhob und sich ansah.
Sie zeigte die »Angeberzicken«-, »Z-Promis«- und »Schickitussi«-Zettel Babs beim Abendessen, zum Beweis dafür, wie gemein alle zu ihnen waren. Babs blieb dennoch ruhig und wiederholte immer wieder: »Ihr dürft euch nicht provozieren lassen. Wenn ihr ruhig bleibt, werden sie es bald vergessen haben. Bald gibt es das nächste Gerücht, das sie durchs Dorf treiben, und ihr seid Schnee von gestern …«
Babs sah Bella eindringlich an. »Ihr könntet mir ja helfen«, schlug Babs stattdessen ihrer Tochter vor. »Die alte Anrichte von eurer Großtante bräuchte dringend einen neuen Anstrich und Gardinen und Kissen habe ich auch noch keine in den Zimmern. Du könntest dir auch Stoffe und Farben selbst aussuchen. Niemand hat ein besseres Händchen für guten Stil als du …«
»Hmpf, Hmpf«, räusperte sich Oma Eleonore, die bis dahin ohne ein Wort in ihrem indischen Gemüse-Curry gestochert hatte.
»Okay, okay«, seufzte Babs«, niemand hat ein besseres Händchen als ihr beide, Bella und Eleonore …«
Aber Bella ließ Babs abblitzen. »Das Hotel ist dein Projekt, Mama«, erwiderte sie so kalt, dass sogar ein Polarbär in diesem Satz hätte erfrieren können. »Da mische ich mich nicht ein.«
Babs verzog traurig das Gesicht und schob ihren letzten Blumenkohl von einem Tellerrand zum anderen. Franka konnte den Kloß in ihrem Hals förmlich selbst spüren, sodass sie selbst keinen Bissen mehr runterbrachte.
»Ich könnte ja … helfen …«, warf sie leise ein, wusste aber sofort, dass es bestimmt keine gute Idee war. Franka konnte wunderbare Pralinen kreieren, leckerste heiße Schokolade schäumen. Aber Stoffe, Farben und Nähen? Dafür war sie total unbegabt. Aber wenn man es nur wirklich wollte, dann würde man das Nähen schon irgendwie lernen können. Außerdem bot ein Einkaufsbummel mit Eleonore in der Kleinstadt Appelstedt wenigstens ein bisschen Abwechslung zu der miesen Stimmung in Deininghofen.
Die Sache war nur die: Bella hatte sich wohl das Gleiche gedacht, und sie hängte sich am kommenden Tag doch noch an Eleonore dran. Franka bereute ihren Entschluss mitzugehen beinahe sofort. Stunden, mehrere langweilige Stunden verbrachten sie in Stoffgeschäften und diskutierten endlos mit dem Verkäufer über Bio-Baumwolle, faire Herstellung und allergiefreie Kissen. Danach schleppte Eleonore die beiden auch noch in ein Farben- und Tapetengeschäft.
Als »Belohnung« – pfff – landeten sie schließlich in der Drogerie. Bella und ihre Oma waren die perfekten Seelenverwandten. Auch Eleonore kannte sich in Mode- und Kosmetikfragen genauestens aus und diskutierte mit Bella über ihre neue Haartönung. Flieder? Pink? Oder eher ein zarter Blauton? Wieder einmal hatte Franka das Gefühl, abgehängt worden zu sein. Bella, schon immer Omas Liebling, hatte Eleonore. Vicky hatte mit Onkel Flo ihren perfekten Seelenverwandten. Und Franka? Wen hatte sie? Niemanden. Keine Drillingsschwester, die zu ihr hielt. Keine Oma und keinen Onkel. Und eine Mutter, die zu sehr mit ihrem Traum beschäftigt war.
Diese Einsamkeitsgedanken quälten Franka gerade, als sie hinter sich eine vertraute, dunkle Jungenstimme hörte: »Oha, Trabbel voraus.« Als sich Franka umwandte, sah sie Rudi und seiner Schwester Johanna direkt in die Augen.
»Na, Valerie, … äh Ella … äh Franka …?«, fragte Rudi stattdessen.
Mehr als ein Murmeln brachte sie als Antwort nicht raus. Ansehen konnte sie ihn und seine vielen Sommersprossen auch nicht. Sie beobachtete ihn nur verstohlen über den verzerrten Spiegel, der an dem Kosmetikregal angebracht war. Für direkten Blickkontakt war sie viel zu verlegen.
Rudi hingegen war für seine Verhältnisse richtig gesprächig. »Na, Franka, musst du wieder Glitzer nachfüllen?«, fragte er.
»Kannst du nicht einfach mal nett sein!«, wies ihn sofort seine jüngere Schwester zurecht. »Nett – pfff«, gab der zurück. »Nett ist die kleine Schwester von Scheiße.«
Bei diesem Spruch konnte Franka nicht anders. Wie ferngesteuert richtete sich ihr Blick direkt auf Rudi. Die Fernsteuerung schien auch die Temperatur in ihrem Kopf hochzuregeln. Spontanfieber machte sich auf ihren Wangen breit. Was gäbe sie jetzt um Hunderte von Sommersprossen, hinter denen man die knallrote Birne verbergen könnte! Rudi hatte genau den Nagel auf den Kopf getroffen. Nettsein brachte sie nicht weiter. Nicht hier, nicht in Deininghofen, nicht bei Rudi. Nirgends.
Sie fühlte sich ohnmächtig. Immer hatte sich Franka angepasst. Immer hatte sie andere entscheiden lassen. Babs hatte entschieden, wo sie wohnte, Bella hatte entschieden, was sie anzog, Vicky hatte über ihren Schulkram bestimmt. Und immerzu hatte sie zu allem Ja gesagt, war immerzu nett gewesen. Nett und anspruchslos. Angepasst und langweilig. Ohne größere Eigenheiten.
Wenn sogar ihr direkter Nachbar nicht mal mehr wusste, wer sie war! Wenn er Franka nicht für Franka hielt, sondern für irgendeine Trabbel. Die nette Trabbel. Die immer nur nette Schwester! Immer war sie nur der kleinste Teil von dreien gewesen. Und seit dem großen Zoff mit ihren Schwestern, der immer noch zwischen ihnen stand, fühlte sie sich noch viel geringer als eine Trabbel durch drei. Sie fühlte sich einsam, traurig und unsichtbar. Nicht nur die Schmach gegenüber Rudi schwelte in ihr, nicht nur der Streit mit Bella und Vicky, noch etwas anderes schwelte in Franka. Und gerade entzündete sich dieser Funken zu einem großen Funken. Zu einem großen Funken Wut.
Ein Zeichen musste her.
Ein Zeichen, dass sie nicht allein ein Trabbel-Drilling war, sondern Franka. Franka von Trablinburg. Nicht ein Drittel, sondern ein Ganzes! Etwas ganz Eigenes. Man würde sie nicht mehr mit ihren Drillingsschwestern über einen Kamm scheren können. Niemand würde sie mehr verwechseln können. Und ob! Alles was folgte, war völliger Zufall. Aber einer, der enorme Auswirkungen haben sollte. Ohne ihr Zutun blieb Frankas Blick auf dem Regal vor ihr kleben. Mit einem Mal wusste sie, was sie tun würde. Sie zählte in ihrer Börse das nötige Kleingeld zusammen, schnappte sich das Ding aus dem Regal, ging zur Kasse und machte heimlich ihren Einkauf. Dann musste sie nur noch warten, bis es Abend war, ihre Schwestern schon zu Bett gegangen waren und sie für eine kleine ungestörte Weile das Badezimmer für sich allein hatte.
An diesem Abend färbte sich Franka die Haare pink.

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Wir verlosen 5 Sets (im Gesamtwert von 110 EUR) bestehend aus:

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Was ihr wissen müsst über uns Drillinge

1. Auch wenn wir uns ähnlich sehen, wir sind NICHT gleich. N.I.C.H.T. G.L.E.I.C.H! Magst du immer mit anderen verwechselt werden? Magst du, dass jeder glaubt sofort zu wissen, wie du bist, wer du bist? Genau! Wir wollen nicht für jemanden anderen gehalten werden, der wir sind,. Und wir wollen uns deshalb auch nicht alle drei gleich anziehen. Wir finden drei gleiche T-Shirts ätzend. Es sei denn, wir haben ein T-Shirt gesehen, auf das keine von uns verzichten will – dann kaufen wir es alle drei. Aber nur dann.

2. Wir wollen nicht ständig mit unseren Schwestern verglichen werden. Mögt ihr das etwa, wenn wir sagen: »Andere Erwachsene erlauben aber, dass …«? Eben. Und nur weil wir alle drei gleich alt sind, sind wir nicht vergleichbar. Franka ist saumäßig gut im Kuchenbacken, niemand schlägt Bella im Sport und mich übertrumpft bestimmt kein Mensch in Mathe. Vergleiche sind sinnlos.

3. »Kennst du eine, kennst du alle!« Nein, wir haben auch nicht die gleichen Eigenschaften. Wäre ja noch schöner, wenn die anderen beiden so schnell ausrasten wie ich. Dann kämen wir ja nie zu Ruhe!

4. Wenn eine etwas angestellt hat, müssen die anderen das nicht büßen. Also, Mama, es ist unfair, wenn wir alle nachts unser Handy abgeben müssen, nur weil eine von uns unter der Bettdecke gechattet hat!

5. Mag ja sein, dass es praktisch ist, dreimal das gleiche Geschenk zu kaufen. Es ist aber auf der anderen Seite total gemein für uns. Nicht nur, weil wir nicht alle drei das gleiche toll finden. Sondern, weil sich jemand auch nur ein Drittel der Gedanken um eine von uns gemacht hat.

6. Apropos: Gedanken machen. Das geht bestimmt nicht nur Drillingen so. Jeder braucht mal ein Elternteil für sich. Nur für sich. Ganz exklusiv. Kannst du mal ganz kurz kommen, Mama?

7. Erfinde bloß keine Spitznamen oder Abkürzungen für uns, die uns alle über einen Kamm scheren. Also bitte kein ViFraBe oder VBF oder oder oder, WTF.

8. Ja, wir Trabbel-Drillinge sehen wirklich alle gleich aus. Ja, eineiige Drillinge gibt es nur mit einer Wahrscheinlichkeit von 1:200 Millionen. Wir sind eine echte Seltenheit. Aber: Das ist noch lange kein Grund, uns zu stalken oder Selfies mit uns machen zu wollen. Hast du gehört? Pack also Dein Handy weg!

Dinge, die wahrscheinlicher sind, als als eineiiger Drilling geboren zu werden

• 1: 140 Millionen: Im Lotto mit Superzahl zu gewinnen
• 1: 100 Millionen: Auf einer Space-Shuttle-Mission zu sterben
• 1: 13 Millionen: Als ein eineiiger Vierling geboren zu werden
• 1: 10 Millionen: US-Präsident zu werden
• 1: 3,7 Millionen: Von einem Hai gebissen zu werden
• 1: 662.00 Bei Olympia zu gewinnen
• 1: 500.000 Ein berühmter Filmstar zu werden
• 1: 7000 Als ein nicht-eineiiger Drilling geboren zu werden
• 1: 4000 Ein schillerndes Pokemon zu ergattern
• 1: 1000 Als Frau farbenblind zu sein
• 1: 250 Als ein eineiiger Zwilling geboren zu werden
• 1: 85 Als Zwilling geboren zu werden
• 1: 50 Blond geboren zu werden
• 1: 37 Dass beim Roulette die gesetzte Zahl kommt
• 1:10 Weiße Weihnachten zu erleben
• 1:8 Als Skinny-Jeans-Träger selbstsicherer zu sein als ein Nicht-Skinny-Jeans-Träger
• 1:3 Dass deine beiden Geschwister Mädchen sind