Ab morgen ein Leben lang

Gekürzte Lesung mit Camilla Renschke, Jona Mues
(2)
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Die schönste Liebesgeschichte seit Emma und Dexter.

Evelyn Shriner und Godfrey Burkes sind füreinander bestimmt. Doch das ahnen sie nicht, sie kennen sich noch nicht einmal. Evelyn ist Bibliothekarin und hat eine Schwäche für große Liebesgeschichten. Godfrey arbeitet im Fundbüro, obwohl er selbst ständig Dinge verliert. In Dr. Chins Praxis, in der man einen Blick in die romantische Zukunft werfen kann, kreuzen sich zufällig ihre Wege …

„Jona Mues und Camilla Renschke (...) auch bei diesem Hörbuch verleihen sie der Geschichte einen jungen, frischen Charme.“

Alex Dengler, denglers-buchkritik.de (12. Mai 2014)

Aus dem Englischen von Stefanie Jacobs, Simone Jakob
Originaltitel: The Future for Curious People (Algonquin, New York)
Originalverlag: DuMont
Hörbuch Download (gekürzt), Laufzeit: ca. 6h 1min
ISBN: 978-3-8371-2580-1
Erschienen am  14. April 2014
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Sorry, da hatte ich wohl falsche Erwartungen....

Von: leseliebe

13.09.2018

Inhalt Evelyn Shriner und Godfrey Burkes sind füreinander bestimmt. Doch das ahnen sie nicht, sie kennen sich noch nicht einmal. Evelyn ist Bibliothekarin und hat eine Schwäche für große Liebesgeschichten. Godfrey arbeitet im Fundbüro, obwohl er selbst ständig Dinge verliert. In Dr. Chins Praxis, in der man einen Blick in die romantische Zukunft werfen kann, kreuzen sich zufällig ihre Wege … Wie hat’s mir gefallen Was für ein (Hör)Buch! Wäre es ein Buch gewesen, hätte ich es wohl gleich zu Anfang abgebrochen. Da ich aber sehr gerne beim Autofahren eine nette Geschichte höre, gab ich dem Buch immer wieder eine erneute Chance. Wieso? Das verrate ich euch in dieser Rezension. Evelyn und Godfrey, beides sehr blasse Charaktere, die im Leben nichts machen und irgendwie auf das Schicksal hoffen, statt die Probleme selbst in die Hand zu nehmen, kennen sich nicht und lernen sich erst fast zum Schluss des Buches kennen. Es ist aufgrund des Titels keine Überraschung, was mit den beiden passiert, somit war der Weg das Ziel. Der Weg führt über Dr. Chin und einen Vergegenwärtigungsapparat – eine höchst unromantische Maschine, mit der man in die Zukunft sehen kann. Es geht dabei aber nicht um Lottozahlen oder dergleichen, sondern darum, wie sich Beziehungen zu einem Menschen verändern. Liebesbeziehungen. Ja, ihr hört richtig. Man kämpft in diesem Buch nicht um die Liebe, sondern ein Apparat sagt einem, ob es klappt oder nicht. Und obwohl ich selten so viel Bullshit gehört habe (ich meine nicht die Zeitreise, das finde ich cool, sondern eher die Tatsache, dass wirklich Menschen denken, dass eine Maschine einem quasi vorschlägt, wen man lieben soll!), dachte ich: ach am Ende des Buches scheißen sie sicher auf diesen liebesfernen Rotz und widmen sich echten Emotionen. Denn wer strängt sich schon in einer Beziehung an, wenn er eh weiß, es hält für immer und ändert nicht diese lapidare Dummbeutel-Einstellung (sorry!) die Zukunft? Sind die Menschen wirklich der Meinung, sie lieben aufrichtig und von Herzen, wenn sie solch einen Apparat in Anspruch nehmen? Aber nein, auch das Ende zeigt: der Autor hat keinen Schimmer, was es heißt zu lieben. Wobei ich mich schon gefragt habe, ob es sich hierbei um eine gesellschaftskritische Satire handelt, die absichtlich so einen dummen Schmarrn erzählt, weil niemand so etwas glaubt oder mag. Aber die guten Meinungen der Leser sprechen eine andere Sprache. Der ein oder andere mag das Buch sicher. Aber wer so ein romantischer Drops ist – wie ich – und an die wahre Liebe glaubt, sollte hier keine Sekunde verschwenden. Weder der langweilige Schreibstil, noch die nervigen im selbstmitleid-badenden Charktere, noch diese abstrus-dämliche Zukunftswelt konnten mich überzeugen. Einzig das Cover war schön, aber das führte mich schließlich in die Irre, also mag ich es jetzt auch nicht mehr wirklich. Ich habe einen Liebesroman erwartet und wurde bitter enttäuscht. Fazit Wer eine Liebesgeschichte lesen will, sollte weitersuchen. Glaubt mir, das ist nicht euer Buch. Wer einer abstrusen Zukunftsvision nicht abgeneigt ist, der kann hier sicher flüchtige Zerstreuung finden. Bewertung 0,5/5

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Sehr gelungen, wenn auch manchmal etwas irre :-)

Von: die Selbermacherin aus im Hohen Norden

20.12.2015

Was würdest Du tun, wenn du die Möglichkeit hättest, in die Zukunft deiner Liebesbeziehung zu schauen. Evelyn Shriner ist auf der Suche nach dem Richtigen und hat sich gerade von ihrem Freund getrennt, das die gemeinsame Zukunft eher trostlos aussah. Godfrey Burkes dagegen glaubt, seine große Liebe gefunden zu haben und macht seiner Freundin einen Heiratsantrag. Bevor diese aber zustimmt, besteht darauf, dass sie beide einen Blick in die Zukunft werfen sollen. In der Praxis von Dr. Chin treffen Evelyn und Godfrey zufällig aufeinander. Ihr Leben soll enger miteinander verbunden werden, als sie sich das vorstellen können. Uff, was ein Buch! Was eine Fantasie, die in unser "normales" Leben eingebunden ist. Ich weiß nicht, ob ich solch einen Blick in die Zukunft wagen würde bzw. ob ich es überhaupt wollen würde. Aber die Idee ist schon sehr krass! Evelyn ist eine wirklich süße, etwas naive, feinfühlige und liebevolle Person, die ihren Beruf als Bibliothekarin voll und ganz liebt. Godfrey dagegen wollte immer schon etwas mit Kindern arbeiten, ist aber nun in einem Fundbüro gestrandet. Seit seiner frühesten Kindheit steht er unter dem Schatten seines biologischen Vaters und leidet sehr darunter, anscheinend so zu sein wie eben dieser. Am Anfang musste ich mich erst ein bisschen einhören. Vielleicht weil hier dieser Spagat entsteht zwischen reales heutiges Leben und dieser Fiktion. Aber bald schon war ich völlig gebannt! Es ist eben auf der einen Seite eine typische Liebesgeschichte, ist aber gleichzeitig auch etwas irre :-) Etwas in der Art hab ich bis jetzt noch nicht gehört! So gebe ich 4,5 von 5 Sterne

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Vita

Gregory Sherl

Gregory Sherl wurde 1986 geboren. Er hat drei Gedichtbände veröffentlicht, zuletzt „Monogamy Songs” und „The Origon Trail is the Origon Trail”. Letzterer stand auf der Shortlist des Believer Poetry Awards. Er ist Inhaber des Grisham Fellowships an der University of Mississippi.

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Camilla Renschke

Camilla Renschke, geboren 1980, kennt man u.a. in der Rolle von „Helen Reinders“, Tochter der Bremer „Tatort“-Kommissarin Inga Lürsen (gespielt von Sabine Postel). Auch Jona Mues, geboren 1981, ist auf der Bühne und in Film und Fernsehen zu sehen und auf zahlreichen Hörbüchern zu hören.

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Jona Mues

Jona Mues, geboren 1981 in Hamburg, studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Er stand bereits mehrfach auf der Bühne, unter anderem am Züricher Theater. Er war in zahlreichen Kino- und Fernsehfilmen zu sehen, wie zum Beispiel im „Tatort" und in „Fleisch ist mein Gemüse".

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Pressestimmen

„Camilla Renschke als Evelyn und Jona Mues als Godfrey ziehen alle Register, sind verzweifelt, glücklich, irritiert und wütend.“

der-hoerspiegel.de (05. Juni 2014)