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Aeneis

Gekürzte Lesung mit Rolf Boysen

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€ 24,95 [D]* inkl. MwSt.
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Hörbuch Download (gek.) ISBN: 978-3-8445-0413-2

Erschienen: 16.05.2006
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Die "Aeneis", Vergils großes Versepos, schildert eindrucksvoll den Konflikt des Einzelnen mit den Mächten des Schicksals. Sie beschreibt die Schlacht um Troja in martialischen Tönen und ist doch zugleich eine zarte Liebesgeschichte - einer der wichtigsten Texte des Abendlandes, der auch als römische Nationaldichtung gilt.

Der Fall Trojas, die Irrfahrten des Aenas, der Schmerz Didos, als Aeneas sie verlässt, Aeneas Gang in den Hades und vieles mehr: Vergil erschuf in der "Aeneis" Bilder und Geschichten, die bis zum heutigen Tag die Welt begeistern, faszinieren und, ja, amüsieren.

Live-Mitschnitt der Lesung im Residenz Theater / München im April 2006. Übersetzung von Wilhelm Plankl unter Verwendung der Übertragung von Ludwig Neuffer.

(Laufzeit: 8h 7)

"Rolf Boysens Lesung hat Kraft, Klarheit und Tiefgang. Meisterhaft."

Tagesanzeiger / Zürich

Vergil (Autor)

Publius Vergilius Maro wurde i. J. 70 v. Chr. in der Nähe Mantuas geboren. Sein Vater, der ein kleines Landgut besaß, ermöglichte ihm eine gute Ausbildung. Nach den ersten Schuljahren in Mailand kam VergiI etwa 52 v. Chr. nach Rom, wo er die Grammatiker- und Rhetorenschule besuchte. Die Kämpfe der Bürgerkriegsarmeen in Oberitalien nach der Ermordung Caesars erschütterten ihn. In den Gedichten, die er in diesen Jahren schrieb, spiegelt sich die Wirrnis der Zeit wider. Dazu gehören, nach einigen Jugendgedichten, die zehn Eklogen (Hirtengedichte), auch Bucolica genannt, die er zunächst einzeln, später geschlossen herausgab. Seinem Förderer Maecenas widmete Vergil seine nächste Dichtung, die Georgica, ein in vier Büchern angelegtes Lehrgedicht vom Landbau, das er bis 29 v. Chr. schrieb. Dann begann er die Arbeit an seinem Hauptwerk, der Aeneis. Er entwarf den Stoff zunächst in Prosa, verteilte ihn auf zwölf Bücher und dichtete dann nach Belieben Abschnitt für Abschnitt. So entstanden innerhalb dieses Epos in sich fast geschlossene Kleinepen. Dies sind insbesondere das 2., 4. und 6. Buch, die der Dichter dem Kaiser bereits i. J. 23 v. Chr. vortragen musste. Vergil starb i. J. 19 v. Chr. in Brundisium, nachdem er schwer erkrankt von einer Studienreise aus Griechenland zurückgekehrt war. Weil er die Aeneis nicht zu seiner Zufriedenheit hatte vollenden können, wünschte er, dass das Manuskript vernichtet werde. Augustus verhinderte dies.


Rolf Boysen (Sprecher)

Rolf Boysen wurde 1920 in Flensburg geboren. Nach einer kaufmännischen Ausbildung und Kriegsdienst begann er seine schauspielerische Ausbildung in Hamburg. Ab 1948 war er an den staatlichen Bühnen in Dortmund, Kiel, Hannover und Bochum engagiert.

Von 1957 bis 1968 gehörte Rolf Boysen zum Ensemble der Kammerspiele in München. Danach spielte er zehn Jahre am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, unter anderem 1969 die Titelrolle in Fritz Kortners Inszenierung von Schillers "Don Carlos". Seit 1978 stand Rolf Boysen wieder auf der Bühne der Münchner Kammerspiele und gilt bis heute als Doyen des Ensembles um Dieter Dorn - 2000 wechselte er mit ihm ans Münchner Residenztheater.

Von 1993 bis 1999 verkörperte Boysen Shakespeares "König Lear" unter der Regie von Dieter Dorn, eine besondere und doch nur eine der mehr als hundert Rollen seiner Laufbahn. Als "Wallenstein" und "Michael Kohlhaas" ist er im Fernsehen auch einem breiten Publikum begegnet. Im Januar 2000 erhielt 'der großartige Schauspielkünstler' (SÜDDEUTSCHE ZEITUNG) den "Kulturellen Ehrenpreis der Stadt München".

Boysen liebt die komplexen Figuren, er gibt ihnen, was ihnen scheinbar fehlt, Einfachheit und damit Leben. Er nimmt ihnen nichts von ihrer Fremdheit aber er macht sie verständlich'. Wieland Schmied, Präsident der Akademie der schönen Künste (SÜDDEUTSCHE ZEITUNG, 22.01.2000).

Für den Hörverlag las er einige seiner gesammelten Essays aus "Nachdenken über Theater", die 1997 im Verlag der Autoren erschienen sind.

In Umberto Ecos "Der Name der Rose" spricht er die Rolle des Malachias von Hildesheim.

Er war ein Meister traditioneller Rezitationskunst und interpretierte viele Klassiker des Abendlandes.

2014 verstarb Rolf Boysen im Alter von 94 Jahren in München.

"Rolf Boysens Lesung hat Kraft, Klarheit und Tiefgang. Meisterhaft."

Tagesanzeiger / Zürich

"Rolf Boysen, der "große alte Mann des deutschen Theaters" gibt diesem Epos seine Stimme und seine ganze rhetorische Raffinesse."

Süddeutsche Zeitung

Übersetzt von Wilhelm Plankl
Originaltitel: © 1954, 1989 Philipp Reclam jun. GmbH & Co., Stuttgart, (P) Der Hörverlag in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsschauspiel München; Staatsintendant Dieter Dorn, 2006

Hörbuch Download (gekürzt), Laufzeit: 487 Minuten

ISBN: 978-3-8445-0413-2

€ 24,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen: 16.05.2006

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