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CHICKEN HIGHWAY und drei weitere Krimi-Hörspiele Chicken Highway - Das Grab der kleinen Vögel - Schlick - Versunkene Gräber

Hörspiel mit Martin Reinke, Sandra Borgmann, Laura Maire, Lena Dörrie, Nicole Heesters, Bjarne Mädel

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Hörbuch Download ISBN: 978-3-8445-2236-5

Erschienen: 27.06.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Von Bestsellerautorin Elisabeth Herrmann

Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein: Hauptkommissarin Bettina Breuer ermittelt im LKA 44, ansässig in Hamburg, in allen vier Bundesländern. An ihrer Seite ist der Pianist Jac Garthmann, der für sie als verdeckter Ermittler arbeitet. In diesen vier Kriminalhörspielen geht das ungleiche Duo unter anderem dem Fall eines kurz vor der Jungfernfahrt verschwundenen Schiffsoffiziers nach, untersucht den Raubmord eines dubiosen Kurierfahrers, deckt einen Lebensmittelskandal auf und taucht bei alldem tief in die deutsche Vergangenheit und Gegenwart ein. Wie in ihren Bestsellerromanen so schreibt Elisabeth Herrmann auch hier: fundiert, glaubwürdig und vor allem spannend! Enthält: "Chicken Highway", "Das Grab der kleinen Vögel", "Schlick", "Versunkene Gräber".

(Laufzeit: 3h 33)

Elisabeth Herrmann über ihren neuen Roman »Der Schneegänger«

"Eigentlich bin ich eine Geschichten-Archäologin" - Interview mit Elisabeth Hermann zu »Das Dorf der Mörder«

Elisabeth Herrmann (Autorin)

Elisabeth Herrmann wurde 1959 in Marburg/Lahn geboren. Sie machte Abitur auf dem Frankfurter Abendgymnasium und arbeitete nach ihrem Studium als Fernsehjournalistin beim RBB, bevor sie mit ihrem Roman "Das Kindermädchen" ihren Durchbruch erlebte. Fast alle ihre Bücher wurden oder werden derzeit verfilmt: Die Reihe um den Berliner Anwalt Vernau sehr erfolgreich mit Jan Josef Liefers vom ZDF. Elisabeth Herrmann erhielt den Radio-Bremen-Krimipreis und den Deutschen Krimipreis 2012. Sie lebt mit ihrer Tochter in Berlin.


Sprecher

Martin Reinke wurde 1956 in Hamburg geboren, studierte Mathematik und Philosophie an der Universität Hamburg und Schauspiel am Hamburgischen Schauspielstudio. Sein Debüt gab er im Zimmertheater Hamburg. Danach übernahm er Rollen am Stadttheater Heilbronn und an den Vereinigten Bühnen Krefeld/Mönchengladbach. In Bremen begann die Zusammenarbeit mit Günter Krämer. Als Mackie Messer in Krämers legendärer "Dreigroschenoper" spielte er in Berlin, Hamburg, Köln, Tokio und Spoleto. 1990 wechselte Reinke nach Köln und gehört seitdem zum Ensemble der Domstadt. Ab 1995 war er als Gast und seit 2006, neben dem Kölner Engagement fest am Burgtheater Wien verpflichtet. 1985/86 wurde Reinke vom Fachmagazin Theater heute zum Besten deutschen Nachwuchsschauspieler gewählt und 1992, 2000 und 2002 als Schauspieler des Jahres nominiert. 2002 wurde er als Bester Schauspieler von Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. In knapp 30 Bühnenjahren spielte er ca. 160 Premieren und 4000 Vorstellungen. Es entstanden zudem diverse Fernsehaufzeichnungen, z. B. "Viel Lärm um nichts" (Regie: Jan Bosse). Seit 1982 wirkte er in über 100 Hörspielen und zahlreichen Hörbüchern mit. Zuletzt sprach er in der Radio Tatort Reihe des NDR "Schmutzige Wäsche" (2008).

Sandra Borgmann arbeitet seit 1997 für Film und Fernsehen. Sie ist in Tatorten zu sehen, in der ARD-Serie „Berlin, Berlin“, in „Ladykracher“ sowie im Kino im mehrfach preisgekrönten Film „Oi! Warning“ und in „Im Juli“ von Fatih Akin. Auch spielt sie Manfred Zapatkas Tochter in der Serie "KDD“.

Traudel Sperber, Jahrgang 1957, absolvierte ihre Schauspielausbildung in den 70er Jahren am Bühnenstudio von Hedi Höpfner in Hamburg. Seit dieser Zeit ist sie auch kontinuierlich in zahlreichen TV-Serien und Filmen zu sehen. Theater-Engagements hatte Traudel Sperber u.a. in Regensburg, Hildesheim und Hamburg.

Douglas Welbat, Jahrgang 1957, ist Schauspieler, Drehbuchautor und Synchronsprecher. Er hat die 7 Zwerge-Filme mit Otto Waalkes und den Animationsfilm Der 7bte Zwerg produziert. Welbat hat Figuren in zahlreichen Filmen und Serien seine Stimme verliehen. Seit vielen Jahren spricht er in der Sesamstraße das Krümelmonster. Zudem ist Welbat die deutsche Stimme von Schauspieler Rolf Lassgård, der den von Henning Mankell erfundenen Kommissar Wallander spielt. Welbat, gebürtiger Berliner, ist mit der Schauspielerin Katja Brügger verheiratet und lebt in Hamburg.

Christian Redl, geboren 1948 in Schleswig, gehörte - nach der Schauspielausbildung in Bochum und Engagements in Wuppertal, Bremen und Frankfurt - von 1980 bis 1993 dem Ensemble des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg an, arbeitete mit Peter Zadek und Luc Bondy zusammen.
Nach seiner ersten Kino-Hauptrolle in Uwe Schraders 'Sierra Leone' (1987) war Christian Redl auch verstärkt in Kino und TV zu sehen, so z. B. in 'Bunte Hunde' (1995). Für seine Rollen in 'Der Hammermörder' (1989) und 'Angst' (1994) wurde er jeweils mit dem "Adolf-Grimme-Preis" ausgezeichnet.
Seine Stimme lieh der Schauspieler dem Hörverlag bereits für Moritz Rinkes "Die Nibelungen" und J.R.R. Tolkiens "Der Herr der Ringe" und Leon de Winters "Malibu".


Sven Stricker (Regisseur)

Sven Stricker (Regie), Jahrgang 1970, studierte Literaturwissenschaften in Essen. Nach einem Volontariat bei einem Kinder- und Jugendbuchverlag kümmerte er sich um das dortige Hörspiel- und Liederprogramm. Seit 2001 lebt und arbeitet er als freier Regisseur und Bearbeiter in Hamburg. Seine Produktionen wurden u. a. mit dem Deutschen Hörbuchpreis und dem Publikumspreis beim Hörspielkino unterm Sternenhimmel ausgezeichnet. Für den Hörverlag inszenierte er bereits Sven Regeners "Herr Lehmann" und diverse Klassiker der Jugendliteratur (u. a. "Robinson Crusoe", "Die Schatzinsel"), die vielgelobte Hörspieladaption von Robert Harris' "Pompeji", Pascal Merciers "Nachtzug nach Lissabon" sowie Krimis von Agatha Christie. Außerdem führte er Regie bei der "Harry Potter"-Lesung mit Felix von Manteuffel.


Hans Schüttler (Musik)

Hans Schüttler, 1962 in Greven bei Münster geboren, erhielt eine Ausbildung bei dem russischen Konzertpianisten Nikolei Posnjakov (Musikakademie Kassel), parallel Studien in Neuer Musik an den Internationalen Sommerkursen für Neue Musik in Darmstadt. Zudem studierte er Jazztheorie und -komposition an der Musikhochschule Hamburg bei Prof. Dr. Dieter Glawischnig. In zahlreichen Auftritten, Performances und Konzerttourneen, u. a. in Deutschland, auf der Dokumenta X, in Russland, Südkorea und Kuba profilierte er sich als Komponist, Musiker und Performancekünstler. Dabei arbeitete er u. a. zusammen mit Manos Tsangaris, Dieter Schnebel, Jimmy Carl Black und Dror Feiler. Er schuf Dauerklanginstallationen an diversen Museen, ist als Dozent für Klavier, Improvisation, Musikvermittlung, Jazz und Zeitgenössische Musik tätig und arbeitet mit bei zahlreichen Theater- und Hörspielproduktionen. Zuletzt komponierte er die Musik für "Schmutzige Wäsche" (2008), eine Folge der Radio Tatort Reihe des NDR.

13.12.2016 | 19:30 Uhr | Achim

Lesung

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Mehr Infos

28.01.2017 | 20:00 Uhr | Pirna

Lesung

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Mehr Infos

Stadtbibliothek Pirna
Dohnaische Str. 76
01796 Pirna

Weitere Informationen:
Kultur- und Tourismusgesellschaft Pirna mbH
01796 Pirna

24.02.2017 | 19:30 Uhr | Hannover

Benefizlesung

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Mehr Infos

Gymnasium Bismarckschule Hannover / Aula
An der Bismarckschule 5
30173 Hannover

Weitere Informationen:
Lions Club Hannover Expo
30559 Hannover

Tel. 0511 4733100

24.03.2017 | 18:00 Uhr | Karlsruhe

Lesung
im Rahmen der "Karlsruher Krimitage"

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Mehr Infos

Fasanenschlösschen Karlsruhe
Engler-Bunte-Ring 9
76131 Karlsruhe

Weitere Informationen:
Stadt Karlsruhe Kulturamt
76124 Karlsruhe

Regie: Sven Stricker
Musik von Hans Schüttler, Jan-Peter Pflug

Hörbuch Download, Laufzeit: 213 Minuten

ISBN: 978-3-8445-2236-5

€ 13,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen: 27.06.2016

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Hörbuch CD)

Vier Hörspiele, die mir unterschiedlich gut gefallen haben

Von: Daggis Welt Datum: 25.09.2016

www.daggis-welt.de/

Die Serie um die Hauptkommissarin Bettina Breuer vom LKA 44 in Hamburg spielt nicht nur in der Hansestadt, sondern auch in Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Hollstein. Unterstützt wird die Ermittlerin dabei vom Pianisten Jac Garthmann, der für sie verdeckt arbeitet.

Bettina Breuer wird sich nicht in die Reihe meiner Lieblingsermittler einreihen. Sie wirkt auch mich eher spröde und unnahbar. Zeitweise hatte ich den Eindruck, dass sie in jeder Stadt einen Mann hat, mit dem sie schon im Bett war. Möglicherweise fehlt mir hier einfach das Hintergrundwissen zu den Radio-Tatort-Folgen, um die Protagonistin besser verstehen zu können.

Jac Garthmann ist ein sehr ungewöhnlicher verdeckter Ermittler. Er kann sich auch verschiedene Frauentypen einstellen und bekommt immer die Informationen, die er haben möchte. Jac wird als sehr charmant und zuvorkommend dargestellt, er war mir wesentlich sympathischer als Bettina Breuer.

*****

In „Chicken Highway“ stirbt zunächst der Tierarzt Jens Thomae. Bettina Breuer stößt auf illegale Antibiotika-Lieferungen mit deren Hilfe Hühner gemästet werden. Sie gerät zwischen die Fronten der Betreiber der Massenzuchtanlagen und deren Gegner.

Ich mag Krimis, bei denen es mehrere Verdächtige gibt, die ich dann ggf. auch selbst ausschließen kann. Bei dieser Geschichte präsentiert die Autorin zwar jede Menge Verdächtige und hat auch Hinweise auf den Täter eingearbeitet, aber den Zusammenhang konnte ich nicht ohne weiteres herstellen. Und auch die Ermittler müssen zu einem Trick greifen, um herauszufinden, wen sie am Ende verhaften müssen. Daher konnte mich die Handlung nicht dauerhaft fesseln. Pluspunkte gibt es für die Vertonung der Geschichte, für die Sprecher und die Geräusche, so dass ich am Ende mit 3,5 Sternen bewerte.

*****

In „Das Grab der kleinen Vögel“ ist Jac in Mecklenburg zur Kur und lernt dort drei nette alte Damen kennen, die sie jedes Jahr aufs neue in der Kurklinik treffen. Als Johanna, eine der Damen, stirbt, glaubt Jac nicht an Selbstmord und bittet Bettina um Unterstützung bei seinen Ermittlungen.

Die Handlung ist interessant und spannend und dieser Band hat mich sehr gut unterhalten. Er gehört zu den beiden Hörspielen dieser Box, die ich mit der vollen Punktzahl bewerte.

*****

Das in Papenburg gebaute Kreuzfahrtschiff „Shangri-La“ wird die Werft verlassen, zum großen Abschied aus Papenburg ist auch Bettina Breuer eingetragen, deren Freundin auf dem Schiff arbeitet. Doch da der erste Offizier der Shangri-La verschwunden ist, verzögert sich das Auslaufen. Während Bettina in Papenburg ermittelt, mischt sich Jac unter das Bordpersonal.

„Schlick“ war mir zu langatmig. Es passiert zwar einiges auf dem Schiff und im Umland, aber die Geschichte konnte mich nicht fesseln. Verglichen mit den anderen Hörspielen der Box gehört dieses für mich eher zu den Schwächeren, daher würde ich hier nur 3,5 Sterne vergeben.

*****

In „Versunkene Gräber“ wird Sigmar Schwerdtfeger auf Usedom ermordet. Das LKA hat schon gegen den Mann ermittelt. Doch Bettina Breuer muss über die Grenze nach Polen blicken, um zu ermitteln, warum der Mann wirklich sterben musste.

Diese Geschichte basiert auf Flucht, Umsiedlung und Enteignung, spannende Themen, die bewirkt haben, dass mich die Handlung fesseln konnte. Weiter aufgewertet wird das Hörspiel durch die Sprecher und die Geräusche. Verglichen mit den anderen drei Hörspielen dieser Box hat sich „Versunkene Gräber“ fünf Sterne verdient.

*****

Kurzweilig: Chicken Highway und... - Elisabeth Herrmann

Von: DunklesSchaf Datum: 16.09.2016

diedunklenfelle.wordpress.com

Hier die Fälle kurz im Überblick:
Chicken Highway
Es geht – überraschenderweise – um Hühner. Der Tierarzt Jens Thomae, den die Behörden schon für den Vertrieb von illegalen Antibiotika im Auge hatten, wird erschlagen aufgefunden. Kurz vor seinem Tod scheint er eine 180° Wendung hingelegt zu haben – zum Tierschützer. Wer hatte den Tierarzt auf dem Kieker? Tierzüchter oder Tierschützer?

Das Grab der kleinen Vögel
Jac Garthmann ist auf Kur und lacht sich munter zwei, drei Kurschatten an. Als eine der Damen Selbstmord über den Balkon begeht, kann er das nicht so recht glauben. Die reiche Juwelierswitwe sah so gar nicht depressiv und mitgenommen aus, sondern genoss das Leben in vollen Zügen. War es etwa Mord? Jac requiriert die unwillige Bettina Breuer.

Schlick
Bettina geht auf Kreuzfahrt. Eingeladen von einer Freundin, die auf der Shangri-La, dem Schiff, arbeitet, freut sich Bettina auf die Auszeit. Doch dann verschiebt sich der Auslauf des Riesen, da der erste Offizier des Schiffes verschwunden und die Band nicht angekommen ist. Vorerst kann Bettina nur bei der Band aushelfen – natürlich kommt Jac mit seinem Ensemble gerne – doch auch das zweite Problem kriegt Bettina gelöst.

Versunkene Gräber
Sigmar Schwerdtfeger ist schon länger im Visier von Bettina Breuer – als Kurierfahrer schmuggelt er höchstwahrscheinlich Zigaretten. Doch dann wird er tot aufgefunden – Raubmord. Das kann Bettina nicht glauben und macht sich nach Polen auf. Zwischen Immobilien und Gräbern stöbert sie, gemeinsam mit Jac, und scheucht Gespenster auf.

Eine Hauptkommissarin, die einen Pianisten in die Ermittlungen einbindet? Ja, ungewöhnlich und gewöhnungsbedürftig, aber es funktioniert. Derweil Bettina Breuer die Ermittlungen durchführt, wird Jac ins „Milieu“ eingeschleust. Von Kaffeekränzchen bis zum polnischen Bier – wenn man ohne Dienstausweis und ohne Fragen zu stellen mit den Leuten quatscht kann man natürlich auch das ein oder andere erfahren. Aber natürlich funktioniert das nur in Kombination – die Ermittlerin geht nicht ohne den Pianisten und schon gar nicht umgekehrt. Jac ist dann auch eher der gemütliche, während Bettina mitunter ungeduldig ist oder auch schon mal jemanden anherrscht. Sie lässt sich nicht verkohlen und bohrt und bohrt und… Alles Eigenschaften, die ihr Ecken und Kanten verleihen, aber natürlich hat sie auch sympathische Seiten.

Die Fälle sind ganz normale Kriminalfälle, doch genau das richtige für Zwischendurch. Am besten hat mir „Chicken Highway“ gefallen und am Anfang, als ich mir die Box geholt habe, habe ich noch gedacht, dass alle Fälle mit Hühner zu tun haben – die sind ja auch schließlich auf der Box drauf. Aber das ist nicht so, die Gemeinsamkeit ist der Norden und natürlich die beiden Ermittler. Die Fälle sind alle so ca. 45 – 50 Minuten lang und durch den Hörspielcharakter wie im Fluge vorbei. Ich mag es einfach, wenn ab und an auch mal Geräusche vorkommen und nicht immer alles erzählt werden muss. Auch Stimmungen – z. B. wenn Bettina Breuer eben mal der Kragen platzt und es lauter wird – sind bei Hörspielen einfach immer eingängiger für mich. Im Buch empfinde ich da anders, aber mitunter finde ich Hörbucher doch langatmig – ein langatmiges Hörspiel habe ich dagegen noch nicht gehabt. Auch die verschiedenen Sprecher bringen Abwechslung und ich hatte, vor allem bei den Protagonisten, gleich immer eine Figur vor Augen – die im Übrigen überhaupt nicht so aussehen wie die beiden Sprecher Sandra Borgmann und Martin Reinke. In einem Hörspiel brauch ich gar keine Beschreibung der Charaktere – die Stimmen reicht völlig aus.

Fazit:
Wer gerne Krimihörspiele hört, sollte hier gerne mal zugreifen: kurzweilige Unterhaltung mit einem ungewöhnlichen, aber stimmigen Ermittlerpaar zwischen Hühnern, Schiffen, Omis und polnischen Friedhöfen.

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