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Das Buch der Spiegel

Gekürzte Lesung mit Jonas Nay, Stephan Kampwirth, Volker Lechtenbrink, Sebastian Rudolph, Sascha Rotermund

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€ 13,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download (gek.) ISBN: 978-3-8445-2606-6

Erschienen:  27.02.2017
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Die Wahrheit des Einen ist die Lüge des Anderen

Als der Literaturagent Peter Katz ein Manuskript des Autors Richard Flynn erhält, ist er sofort fasziniert. Flynn schreibt über die Ermordung des berühmten Professors Joseph Wieder in Princeton – vor einem Vierteljahrhundert. Der Fall wurde nie aufgeklärt, und Katz vermutet, dass der mittlerweile unheilbar kranke Flynn den Mord gestehen oder den Täter enthüllen wird. Doch Flynns Text endet abrupt. Katz will den Autor kontaktieren, aber Flynn ist zwischenzeitlich verstorben. Besessen davon, das Ende der Geschichte zu erfahren, versucht Katz, Laura Baines ausfindig zu machen, die auf undurchsichtige Weise mit Wieder verbunden war. Doch je tiefer Katz in den Fall eindringt, desto mehr scheint er sich von der Lösung zu entfernen. Denn im Spiegel der Erinnerung sieht er mehr als nur eine Wahrheit ...

Gelesen von Jonas Nay, Stephan Kampwirth, Volker Lechtenbrink, Sebastian Rudolph und Sascha Rotermund.

(Laufzeit: ca. 8h 20)

Hörbuch-Sprecher im Interview: Sascha Rotermund

zum Video Denis Scheck in der Sendung "druckfrisch" über "Das Buch der Spiegel"

E.O. Chirovici (Autor)

Eugene Chirovici stammt aus einer rumänisch-ungarisch-deutschen Familie aus Transsilvanien und wohnt heute mit seiner Frau in Brüssel. In Rumänien hat er sehr erfolgreiche Romane veröffentlicht. Sein erster Roman in englischer Sprache, »Das Buch der Spiegel«, das unter dem Namen E.O. Chirovici erschienen ist, hat für eine internationale Sensation gesorgt und wurde in über 40 Länder verkauft.


Sprecher

Volker Lechtenbrink wurde 1944 in Cranz/Ostpreußen geboren. Bereits als Achtjähriger sprach er im NDR-Kinderfunk. 1959 wurde er 15-jährig in der Rolle des Kurt Hagen in Bernhard Wickis Antikriegsfilm 'Die Brücke' bundesweit bekannt.
Es spielte am Theater in Köln, am Bayerischen Staatsschauspiel München und am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. 1976 stellte Volker Lechtenbrink seine viel beachtete erste Langspielplatte 'Der Macher' vor. 1979 erhielt er vom Saarländischen Rundfunk eine eigene Fernsehshow: 'Life: Volker Lechtenbrink'.
2007 wurde Volker Lechtenbrink für die Lesung 'Die Brücke' als 'Bester Interpret' mit dem Deutschen Hörbuchpreis ausgezeichnet und ist heute in zahlreichen Fernsehserien zu sehen, wie u. a. 'Ein Fall für Zwei', 'Siska', 'Küstenwache'.

Stephan Kampwirth, geboren 1967, spielte bereits am Schillertheaters Berlin, am Burgtheaters Wien und an den Münchner Kammerspielen. Seit 2007 ist er Ensemblemitglied der Hamburger Kammerspiele. Seit den 90er Jahern widmet er sich auch verstärkt Film- und Fernsehproduktionen. So war er unter anderem bereits mehrfach im "Tatort" zu sehen, hat in der hochgelobten Fernsehserie "Die Stadt und die Macht" mitgespielt sowie zuletzt auf der Kinoleinwand in den Filmen "Agnes" und "Junges Licht".

Sebastian Rudolph, geboren 1968 in Berlin, hatte seinen Durchbruch als Fernsehschauspieler in der Komödie "Manta – Der Film" zu Beginn der 1990er Jahre. Seitdem war er auch immer wieder in Serien zu sehen, darunter "Tatort" und "Notruf Hafenkante". Auf Theaterbühnen ist Sebastian Rudolph ebenfalls erfolgreich, so hatte er Engagements am Theater Basel, an der Schaubühne Berlin, der Volksbühne Berlin, am Schauspielhaus Hamburg u. v. m. Im Ensemble des Thalia Theaters Hamburg ist er seit der Spielzeit 2009/2010 festes Mitglied. 2012 wurde Sebastian Rudolph von "Theater heute" zum Schauspieler des Jahres gekürt.

Jonas Nay, geboren 1990, ist ein deutscher Schauspieler und ausgebildeter Filmkomponist. Bereits während seiner Schulzeit spielte er mehrere kleinere Rollen in Fernsehproduktionen. Bald folgten Hauptrollen in Fernseh- und Kinofilmen. 2012 erhielt er den Grimme-Preis und wurde 2013 als Bester Nachwuchsschauspieler mit dem Bayerischen Filmpreis geehrt. 2015 war er als Protagonist der Serie "Deutschland 83" regelmäßig im Fernsehen zu sehen.

Sascha Rotermund, Jahrgang 1974, studierte Schauspiel in Hannover. Es folgten zahlreiche Engagements an Theatern von Bremen bis Berlin. Seit 2003 ist Sascha Rotermund außerdem ein gefragter Hörbuchinterpret und Synchronsprecher und lieh seine Stimme u. a. Joaquin Phoenix, Christian Bale, sowie Benedict Cumberbatch in "Star Trek – Into Darkness". Für den Hörverlag las er zuletzt die Titel "Die 27ste Stadt", "Die Korrekturen" und "Unschuld" von Jonathan Franzen.


Silvia Morawetz (Übersetzerin)

Silvia Morawetz, geb. 1954 in Gera, studierte Anglistik, Amerikanistik und Germanistik und ist die Übersetzerin von u.a. Janice Galloway, James Kelman, Hilary Mantel, Joyce Carol Oates und Anne Sexton. Sie erhielt Stipendien des Deutschen Übersetzerfonds, des Landes Baden-Württemberg und des Landes Niedersachsen.

Übersetzt von Werner Schmitz, Silvia Morawetz
Originalverlag: Goldmann HC

Hörbuch Download (gekürzt), Laufzeit: 6h 48 min

ISBN: 978-3-8445-2606-6

€ 13,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen:  27.02.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Jeder hat seine eigene Wahrheit

Von: Tipperin Datum: 30.08.2018

www.dietipperin.wordpress.com

Ein Literaturagent bekommt ein interessantes Manuskript. Der Autor ist sympathisch und der im Manuskript beschriebene Mordfall ist tatsächlich passiert. Vor 25 Jahren wurde Professor Joseph Wieder ermordet und der Fall ist nach wie vor ungeklärt. Der Agent erwartet, dass der Autor in dem Buch den wahren Täter enthüllen wird.
Als er sein Interesse an dem Manuskript bekundet, kommt jedoch keine Antwort. Der Autor ist nämlich tot. Und um zu erfahren, was damals wirklich geschah, heuert er einen Ermittler an. Dieser trifft bald auf die anderen Beteiligten aus der Erzählung des Verstorbenen: Laura, die eine etwas undurchsichtige Beziehung zu dem Professor hatte und die Mitbewohnerin des Autors war. Lauras Freundin, die damals ihr Alibi war. Den Handwerker mit dunkler Vergangenheit. Und noch einige Zeitzeugen mehr.
Und so hat jeder der damals Beteiligten anscheinend seine eigene Wahrheit von den Ereignissen rund um den Professor, Beziehungen und natürlich dem Mord. Wer war es?
Stil, Machart, Meinung
Dieser Kriminalroman ist ganz im Stil des Whodunnit – Krimis angelegt. Es gibt mehrere Verdächtige und jeder scheint eine andere Wahrnehmung der Wahrheit zu haben oder zumindest zu erzählen. Zunächst wird der Leser mit dem Manuskript konfrontiert, dessen Ende der Literaturagent dann im Laufe der Buches zu finden versucht. Es gibt also ein Buch im Buch.
Nachdem das Manuskript endet, beginnt die Detektivarbeit. Der Fall wird wieder aufgearbeitet und der Leser kann sich selbst überlegen, welche Wahrheit denn nun die richtige ist.
Der Plot ist in sich stimmig und die Auflösung ist auch gut gemacht. Die Figuren sind liebevoll angelegt und man kommt nie durcheinander.

Fazit
Ich vergebe 4 Sterne und werde mir diesen Autor merken. Die Idee ist sehr gut, die Umsetzung auch. Es war spannend, obwohl der Mordfall ja schon lange her und die Sache damit nicht sehr akut war. Ich habe die Auflösung so nicht kommen sehen.

Wow, Wahrheit und Wahrnehmung liegen so nah beieinander, wie sie voneinander entfernt sind - klasse!

Von: VB00KS Datum: 18.08.2018

vinbookland.wordpress.com

Meine Zusammenfassung:
Es ist im Januar, als Peter Katz eine Leseprobe eines Manuskripts von Richard Flynn erhält. Peter erhält viele Manuskripte, doch es gab selten eines, dass ihn so ansprach wie dieses. Allein das Anschreiben wirkt viel persönlicher als der ganze andere Mist, den er von so vielen Leuten bekommt, die glauben, sie wären jetzt schon der größte Schriftsteller aller Zeiten.

Als Peter das Manuskript liest, wird ihm bewusst, dass es sich dabei um die Geschichte rund um die 25 Jahre zurückliegende Ermordung des Princeton-Professors Joseph Wieder handelt. Die Geschichte erzählt davon, wie Richard damals während seines Studiums Laura Baines kennenlernt, die eine gute Freundin und Assistentin des Professors war. Richard und Laura lebten eine Weile zusammen im gleichen Haus, bevor sie ihm Professor Wieder vorstellt, sie und Richard ein Liebespaar werden und Laura dafür sogt, dass Richard einen Job bei Professor Wieder bekommt.

Auch Richards Karriere als Schriftsteller nimmt in dieser Zeit seinen Anfang, in dem ein Redakteur drei seiner Kurzgeschichten in seiner Zeitschrift veröffentlichen möchte. Alle Träume scheinen gerade in Erfüllung zu gehen, doch hat jedes Glück auch seine Schattenseiten. Laura scheint ihm nicht die ganze Wahrheit über sich und den Professor, oder auch über ihren Ex-Freund Timothy erzählt zu haben. Und plötzlich wird der Professor ermordet aufgefunden und Richard zählt zu dem Kreis der Verdächtigen. Doch wie es weitergeht, erfährt Peter nicht, denn plötzlich endet das Manuskript.

Peter versucht, Kontakt mit Richard aufzunehmen, um das vollständige Manuskript, welches ausgesprochen vielversprechend scheint, da es sich um eine Erzählung wahrer Begebenheiten handelt, zu erhalten. Er fragt sich, ob Richard nun nach 25 Jahren endlich den Mut gefasst hat, seine Tat von damals zu gestehen, oder ob er vielleicht so lange gebraucht hat, um die ganze Wahrheit herauszufinden und nun den Täter in seinem Manuskript enthüllen möchte.

Doch bleiben ihm die Antworten verwehrt, da er von der heutigen Lebensgefährtin Richards erfahren muss, dass Richard an Lungenkrebs leidet, sie nichts von einem Manuskript weiß und auch nichts in seinen Unterlagen zu finden vermag. Sie verspricht ihm, Richard danach zu fragen, doch soweit kommt es nicht, denn er verfällt plötzlich in ein Koma und stirbt kurze Zeit darauf. Peter holt sich Unterstützung durch den freiberuflichen Reporter John Keller, der versuchen soll, die Wahrheit herauszufinden und dabei auf Wahrheiten stößt, die unterschiedlicher nicht sein könnten …

Meine Meinung:
Wow. Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich habe es heute Vormittag gegen halb zwölf angefangen und gerade eben - mit kurzen Unterbrechungen - zu Ende gelesen und bin begeistert. Klar konnte ich teilweise immer wieder erraten, was Wahrheit und was Lüge war und hatte so meine Vermutungen, was wirklich damals passiert ist, aber dennoch hat es mich vollends mitgenommen und immer wieder überrascht.

Die Geschichte hat sich einwandfrei ineinander gefügt und ist damit ganz leicht zu lesen. Mit seinen 380 Seiten ist dieses Buch, wie man an mir merkt, innerhalb von 12 Stunden schnell zu lesen und fordert ständig den Verstand. Es ist verblüffend, wie schnell und leicht ich mich in dieser Geschichte verlieren konnte und auf einmal zwei Stunden vergangen sind.

Es hat nicht einmal seine Spannung verloren, sondern hat von Anfang bis Ende die Spannung gehalten und konnte mich trotzdem immer wieder neu überraschen, egal wie oft ich selbst versucht habe, hinter die Wahrheit zu kommen. Ich kann dieses Buch nur empfehlen, da ich auch nicht viel mehr als in meiner Zusammenfassung dazu berichten kann, ohne inhaltlich zu viel zu verraten. Also; viel Spaß beim selber lesen.

Mein Fazit:
Die eigene Wahrnehmung ist nicht immer die Wahrheit, Wahrheit ist allerdings auch nicht immer das, was wir wahrnehmen.

5 von 5 Sternen.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Von: Barbara Pertner aus Bozen/Bolzano Datum: 19.04.2017

Buchhandlung: Athesia Buch GmbH

Auch wenn das Jahr erst begonnen hat traue ich mich zu sagen, dass dieses eines der besten Bücher im heurigen Jahr sein wird. Hat mich positiv an Joel Dickers "Harry Quebert" erinnert. Wie hab ich mich geärgert, als herauskam, dass das Manuskript entweder verlorengegangen ist oder nie geschrieben wurde. Und dann hat es schon fast danach ausgesehen, als ob alle die Suche nach der Wahrheit aufgegeben hätten. Aber ich wollte doch wissen, was damals wirklich passiert ist. Aber letztendlich war doch der Weg dorthin aber spannender als das Ende selbst. 5 von 5 Sternen

Von: Viktoria Schneider aus 87700 Memmingen Datum: 13.03.2017

Buchhandlung: Javurek

Zusätzlich zu spannenden Lesestunden macht das Buch bewußt, wie subjektiv
Menschen sich erinnern und man fragt sich, ob man seiner eigenen
Erinnerung trauen kann.

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