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Das Decamerone

Gekürzte Lesung mit Gert Westphal, Uwe Friedrichsen, Ernst-August Schepmann, Nottke Joachim

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Hörbuch Download (gek.) ISBN: 978-3-8445-1324-0

Erschienen: 09.12.2013
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Zum 700. GEBURTSTAG von Giovanni BOCCACCIO

Zehn Florentiner Adlige, die im Pestjahr 1348 aus der Stadt fliehen, erzählen einander Geschichten, um sich die Zeit zu vertreiben. In diesen wird leidenschaftlich geliebt, inbrünstig gehasst, gelitten, betrogen und schamlos verführt.

Den Sprechern dieses bunten Erzählreigens, darunter Größen wie Gert Westphal, Uwe Friedrichsen u. v. a., gelingt es, Boccaccios burlesken Tonfall mittels einer fein bemessenen Ironie und dank eines unbestechlichen Gespürs für Situationskomik aufs Trefflichste zu veredeln.

(Laufzeit: 11h 47)

Giovanni Boccaccio (Autor)

Giovanni Boccaccio (1313-1375) wuchs in Florenz auf und absolvierte in Neapel eine kaufmännische Lehre. Aus Widerwillen gegen den Kaufmannsberuf begann er ein Jurastudium, welches er jedoch nicht abschloss. In Neapel verkehrte er am Hof des Königs. 1340 kehrte er nach Florenz zurück und arbeitete dort als Richter und Notar. Unterbrochen von zahlreichen Reisen mit seinem Freund Petrarca und Aufenthalten in Mailand, Venedig, Neapel und Rom verbrachte er den Rest seines Lebens zurückgezogen auf seinem Landgut bei Florenz.

Boccaccio ist einer der bedeutendsten Erzähler der europäischen Literatur. Sein weltberühmtes Hauptwerk, "Das Dekameron" mit seiner einzigartigen Erzählkonstruktion, setzte Maßstäbe für die Gattung der Novelle.


Gert Westphal (Sprecher)

Gert Westphal wurde am 5. Oktober 1920 in Dresden als Sohn eines Fabrikanten geboren. Nach einer Schauspieler-Ausbildung am Dresdner Konservatorium erhielt er 1945 sein erstes Engagement an den Bremer Kammerspielen, nebenbei begann er bei Radio Bremen als Hörspiel-Sprecher zu arbeiten. Bereits 1948 avancierte er zum Oberspielleiter und Chef der Hörspielabteilung von Radio Bremen.
1953 wechselte Gert Westphal zum Südwestfunk in Baden-Baden, wo er bis 1959 die Hörspielabteilung leitete und zeitweilig auch Chefregisseur der Fernsehspielabteilung war. Zum Theater kehrte er 1960 als Ensemble-Mitglied des Züricher Schauspielhauses zurück, dem er bis 1980 angehörte. Seitdem war er freiberuflich als Schauspieler und Regisseur tätig, vor allem aber als Rezitator auf der Bühne und im Rundfunk, auf Schallplatte und CD.
Im Jahr 1984 bezeichnete ihn die ZEIT als 'König der Vorleser' und qualifizierte seine Vortragskunst als virtuose Inszenierung eines 'akustischen Ein-Mann-Theaters'. Er verstarb 2002 in Zürich.

Ernst-August Schepmann studierte an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg und spielte danach fünfzig Jahre lang an diversen Theatern in Wiesbaden, Frankfurt, Stuttgart, Hannover, München, Berlin, Wien und zuletzt in Köln. Neben seiner Tätigkeit als Schauspieler war und ist er ein begeisterter (Rundfunk-)Sprecher, der schon in vielen Hörspielen und Lesungen mit seiner Sprechkunst überzeugen konnte.

Uwe Friedrichsen wurde 1934 in Altona geboren. Zu Beginn seiner Karriere in den 50er Jahren agierte er lange Zeit unter Gustaf Gründgens im Ensemble des Deutschen Schauspielhauses. Bis heute spielt und inszeniert er erfolgreich an zahlreichen Theatern und arbeitet für Film, Funk und Fernsehen. Für sein Schaffen erhielt er unter anderem 1994 das Bundesverdienstkreuz. Mit der Rolle des Hans Albers in dem Stück "La Paloma ade" feierte er 2003 sein 50-jähriges Bühnenjubiläum und bekam vom Hamburger Senat die "Senator-Biermann-Ratjen-Medaille" verliehen.


Uwe Friedrichsen (Sprecher)

Uwe Friedrichsen gehört zu den bekanntesten deutschen Bühnen- und Filmschauspielern. Entdeckt von der legendären Ida Ehre wurde er schon früh von Gustav Gründgens ans Hamburger Schauspielhaus berufen. Er spielte in mehr als 100 großen Theaterinszenierungen und war in den Hauptrollen zahlreicher Fernsehsendungen zu sehen (u.a. in der Krimiserie "Schwarz-Rot-Gold" und in "Oppen und Ehrlich"), er synchronisierte Peter Falk, Danny Glover und Gérard Dépardieu und spricht in zahlreichen Hörspielen.


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Ernst-August Schepmann (Sprecher)

Ernst-August Schepmann studierte an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg und spielte danach fünfzig Jahre lang an diversen Theatern in Wiesbaden, Frankfurt, Stuttgart, Hannover, München, Berlin, Wien und zuletzt in Köln. Neben seiner Tätigkeit als Schauspieler war und ist er ein begeisterter (Rundfunk-)Sprecher, der schon in vielen Hörspielen und Lesungen mit seiner Sprechkunst überzeugen konnte.

Originaltitel: © Der Hörverlag in der Verlagsgruppe Random House GmbH, München 2013, (P) Norddeutscher Rundfunk 1984

Hörbuch Download (gekürzt), Laufzeit: 707 Minuten

ISBN: 978-3-8445-1324-0

€ 27,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen: 09.12.2013

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Hörbuch CD)

Eine kultivierte Auditüre

Von: Ulrike Sokul Datum: 18.09.2014

www.leselebenszeichen.wordpress.com

Sprachkunst und Sprechkunst finden sich in diesem Hörbuch zu beiderseitigem Entzücken vorzüglich zusammen!

Der Titel Decamerone lautet übersetzt Zehntagewerk. Zehn junge Menschen vornehmer Abstammung fliehen im Jahre 1348 vor der Pest, die sich in Florenz gnadenlos ausbreitet, auf ein Landgut. Dort wollen sie das Leben feiern und der Bedrohung durch die tödliche Seuche entkommen sowie eine Weile Abstand zu Angst und Trauer gewinnen.

Täglich wird eine oder einer aus der Gruppe zur Königin bzw. zum König des Tages gewählt und mit einem Lorbeerkranze gekrönt. Dieses Oberhaupt bestimmt einen Themenkreis, zu dem alle zehn je eine Geschichte erzählen sollen, so daß am Ende ein Fundus von 100 Novellen entsteht.

Dies geschieht in einer schönen, sehr stilvollen Sprache, mit filigranem Satzbau. Es entsteht eine Geschichtenschatztruhe mit feinen Intarsien aus Poesie, Humor, Sinnlichkeit, Komik, Tragik, Lebensfreude, Liebeslust, Glück und Leid, Seufzern und Tränen, Körper und Seele, Weisheit und Dummheit, Wahrheit und Lüge, Sein und Schein - kurz: vielgestaltig, lebensbunt und mitmenschlich.

In dieser Hörbuchlesung wird uns eine Auswahl von 46 Novellen aus dem Decamerone vorgestellt.

Alle Sprecher und Sprecherinnen dieser - bisher vollständigsten - Lesung des Decamerone treffen ganz wunderbar und sehr fein nuanciert den schelmisch-burlesken sowie den empfindsamen Tonfall Boccaccios.

Besonders hervorzuheben sind Gerd Westphal, der die Rahmenhandlung liest und die besondere Gestimmtheit des Decamerone ganz unvergleichlich evoziert, und Uwe Freidrichsen, der - frivol, kecklich und augenzwinkernd - die Rolle des Dioneo spricht.

PS:
Die vollständige Rezension (dies hier ist nur ein
Auszug) ist im meinem Buchbesprechungs-Blog

www.leselebenszeichen.wordpress.com

erschienen.

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