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Das Kindermädchen

Joachim Vernau (1)

Gekürzte Lesung mit Roeland Wiesnekker

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€ 13,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download (gek.) ISBN: 978-3-8371-1380-8

Erschienen: 05.03.2012
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch, eBook (epub)

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Joachim Vernau ist ganz oben in der Berliner Gesellschaft angekommen. Er steht kurz davor, in die wohlhabende und einflussreiche Familie der von Zernikows einzuheiraten, nicht ahnend, dass ihre Ehrbarkeit nicht viel mehr als Fassade ist. Als eine ukrainische Frau auftaucht und behauptet, die von Zernikows hätten im Zweiten Weltkrieg eine Zwangsarbeiterin beschäftigt, lässt das Familienoberhaupt sie kurzerhand hinaus werfen. Wenig später wird sie tot aus dem Landwehrkanal geborgen. Vernau beginnt unangenehme Fragen zu stellen und kommt nicht nur der Identität der Frau sondern auch dem lukrativen Geschäft mit enteigneter Kunst auf die Spur …

Elisabeth Herrmann über ihren neuen Roman »Der Schneegänger«

"Eigentlich bin ich eine Geschichten-Archäologin" - Interview mit Elisabeth Hermann zu »Das Dorf der Mörder«

"Mit Roeland Wiesnekker wurde eine neue Stimme für das Hörbuchgenre gefunden. Der bekannte Schweizer Schauspieler spricht deutlich, mit warmem Timbre und passendem Gefühlseinsatz."

ekz.Bibliotheksservice (12.06.2012)

ALLE KRIMINALROMANE VON ELISABETH HERRMANN IM ÜBERBLICK

Joachim Vernau

Sanela Beara

Jugendbücher

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Elisabeth Herrmann (Autorin)

Elisabeth Herrmann wurde 1959 in Marburg/Lahn geboren. Sie machte Abitur auf dem Frankfurter Abendgymnasium und arbeitete nach ihrem Studium als Fernsehjournalistin beim RBB, bevor sie mit ihrem Roman "Das Kindermädchen" ihren Durchbruch erlebte. Fast alle ihre Bücher wurden oder werden derzeit verfilmt: Die Reihe um den Berliner Anwalt Vernau sehr erfolgreich mit Jan Josef Liefers vom ZDF. Elisabeth Herrmann erhielt den Radio-Bremen-Krimipreis und den Deutschen Krimipreis 2012. Sie lebt mit ihrer Tochter in Berlin.


Roeland Wiesnekker (Sprecher)

Roeland Wiesnekker machte seine Schauspielausbildung an der Akademie in Zürich. Er überzeugt mit starker Präsenz großer Sensibilität und einer enormen Bandbreite zwischen Theater und Film, zwischen „Tatort“ und „Dr. Psycho“. Er wurde u.a. mit dem Schweizer Filmpreis ausgezeichnet.

"Mit Roeland Wiesnekker wurde eine neue Stimme für das Hörbuchgenre gefunden. Der bekannte Schweizer Schauspieler spricht deutlich, mit warmem Timbre und passendem Gefühlseinsatz."

ekz.Bibliotheksservice (12.06.2012)

13.12.2016 | 19:30 Uhr | Achim

Lesung

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Mehr Infos

28.01.2017 | 20:00 Uhr | Pirna

Lesung

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Mehr Infos

Stadtbibliothek Pirna
Dohnaische Str. 76
01796 Pirna

Weitere Informationen:
Kultur- und Tourismusgesellschaft Pirna mbH
01796 Pirna

24.02.2017 | 19:30 Uhr | Hannover

Benefizlesung

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Mehr Infos

Gymnasium Bismarckschule Hannover / Aula
An der Bismarckschule 5
30173 Hannover

Weitere Informationen:
Lions Club Hannover Expo
30559 Hannover

Tel. 0511 4733100

24.03.2017 | 18:00 Uhr | Karlsruhe

Lesung
im Rahmen der "Karlsruher Krimitage"

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Mehr Infos

Fasanenschlösschen Karlsruhe
Engler-Bunte-Ring 9
76131 Karlsruhe

Weitere Informationen:
Stadt Karlsruhe Kulturamt
76124 Karlsruhe

Originaltitel: Das Kindermädchen
Originalverlag: Rotbuch Verlag

Hörbuch Download (gekürzt), Laufzeit: ca. 453 Minuten

ISBN: 978-3-8371-1380-8

€ 13,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Random House Audio

Erschienen: 05.03.2012

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Aufarbeitung der Vergangenheit

Von: Monika Stutzke Datum: 02.10.2015

lesendes-katzenpersonal.blogspot.de/

Joachim Vernau, seines Zeichens ein aufstrebender Anwalt, hat es fast in die "oberen Zehntausend" geschafft. Seine Verlobte Sigrud Zernikows, Anwärterin auf den Bürgermeisterposten, ist die Tochter des bekannten Rechtsanwalts von Zernikow. Die Teilhaberschaft ist ihm schon fast sicher.
Da steht eines Tages eine alte Ukrainerin vor der Tür und drückt ihm einen Zettel in die Hand. Sie benötigt eine Unterschrift als Bestätigung, dass die von Zernikows im Krieg Zwangsarbeiterinnen beschäftigt hatten. Ein paar Tage später wird sie tot aufgefunden.
Joachim Vernau lässt diese Begegnung keine Ruhe und er stellt Fragen und er stößt damit auf Dinge, die weit zurück liegen ...

Joachim Vernau ist ein Mann, der die Augen nicht verschließt. Auch wenn es in diesem Fall um seinen künftigen Schwiegervater und dessen Mutter geht, lässt er die Sache mit der Ukrainerin nicht auf sich beruhen.
Er kommt einem Geheimnis auf die Spur, das in die Zeit des 2. Weltkrieges führt.
Die von Zernikows hatten seinerzeit Kindermädchen beschäftigt, die Paula gerufen wurden, da es ihnen zu viel Mühe bereitete, sich die jeweiligen Namen zu merken. Eines von ihnen war Natalja Tscherednitschenkowa, die Utz, den Sohn des Hauses betreute. Seine Mutter hatte keine Zeit für ihn und interessierte sich vorzugsweise mit anderen Dingen als für ihren Sohn.
Bei einem Bombenangriff ist sie die Einzige, die im Haus war und beschließt, trotz Verbot, gemeinsam mit Utz in den Keller zu gehen, wo sie verhüllte Bilder finden.
Nun, Jahre später, versucht eine Bekannte von Natalja, die Bestätigung durch die von Zernikows zu erhalten, dass diese seinerzeit bei ihnen beschäftigt war. Sie fliegt kurzerhand raus und wird Tage später tot aufgefunden.
Vernau recherchiert und schaut hinter die Fassade der Familie von Zernikows, deren Oberhaupt Freifrau von Zernikow, die Großmutter seiner Verlobten, ist. Auch heute noch hält sie die Fäden zusammen, die die Vergangenheit betrifft.

Vernau gerät in einen Strudel, in dem es nicht nur um Zwangsarbeit in Deutschland während des Krieges geht, sondern auch um Kunstdiebstähle, die während dieser Zeit getätigt wurden.

Mit diesem in der Gegenwart spielenden Krimi hat die Autorin Elisabeth Herrmann auch einen kleinen Teil deutscher Geschichte mit aufgearbeitet. Sie führt den Leser zurück in die Zeit des 2. Weltkrieges. Eine Zeit, in der Deutschland nicht nur weltweit Angst und Schrecken verbreitete, sondern auch im eigenen Land.
Frauen und auch Männer aus den eroberten Gebieten wurden verschleppt, um in Deutschland zwangsarbeiten zu müssen. Frauen bzw. Mädchen wurden gern als Kindermädchen vermittelt.
Es wurden jedoch nicht nur Personen verschleppt, sondern auch Kunstgegenstände, die nach Deutschland gebracht wurden und zeitweise versteckt.

Der Krimi beginnt mit der Bombardierung in Berlin und dem Auffinden der Gemälde, schwenkt dann jedoch in die Gegenwart über.
Es beginnt spannend und der Spannungsbogen kann sich kontinuierlich halten. Gegen Ende jedoch ist man gar nicht mehr in der Lage, das Buch aus der Hand zu legen. Als Leser will man sofort wissen, wie es ausgeht, man kann nicht aufhören zu lesen.
Das Buch ist aus der Sicht von Joachim Vernau in der Ich-Form geschrieben.
Vernau ist ein sympathischer Protagonist, bei dem ich das Gefühl habe, dass sich bei ihm noch einiges tun wird. Ich bleibe am Ball, bin gespannt und freue mich auf ein wiederlesen.

Ein Buch, das ich gern weiterempfehle.

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