Das Nibelungenlied

Gekürzte Lesung mit Rolf Boysen
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Siegfried und der Drachenkampf, die Eifersucht zwischen Kriemhild und Brunhild, Zwerg Alberich und die Tarnkappe - aus vielen Erzählsträngen ist das bekannteste deutsche Heldenepos gewoben, das Nibelungenlied. Und wer könnte die Erzähltradition besser fortführen als Rolf Boysen? Schon mit seinen Interpretationen der "Ilias" und "Aeneis" las er sich in den Rezitations- Olymp. Nun bringt er auch die berühmten "Nibelungenstrophen" zum Klingen.

(Laufzeit: 11h 32)

"Das Reckendeutsch kommt Rolf Boysen über die Lippen, als könnte es gar nicht anders sein."

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Originaltitel: © 1955 Philipp Reclam, © 2008 Der Hörverlag, (P) Der Hörverlag in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsschauspiel München; Staatsintendant Dieter Dorn 2004
Hörbuch Download (gekürzt), Laufzeit: 11h 32 min
ISBN: 978-3-8445-0437-8
Erschienen am  06. März 2008
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Vita

Rolf Boysen

Rolf Boysen wurde 1920 in Flensburg geboren. Nach einer kaufmännischen Ausbildung und Kriegsdienst begann er seine schauspielerische Ausbildung in Hamburg. Ab 1948 war er an den staatlichen Bühnen in Dortmund, Kiel, Hannover und Bochum engagiert.

Von 1957 bis 1968 gehörte Rolf Boysen zum Ensemble der Kammerspiele in München. Danach spielte er zehn Jahre am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, unter anderem 1969 die Titelrolle in Fritz Kortners Inszenierung von Schillers "Don Carlos". Seit 1978 stand Rolf Boysen wieder auf der Bühne der Münchner Kammerspiele und gilt bis heute als Doyen des Ensembles um Dieter Dorn - 2000 wechselte er mit ihm ans Münchner Residenztheater.

Von 1993 bis 1999 verkörperte Boysen Shakespeares "König Lear" unter der Regie von Dieter Dorn, eine besondere und doch nur eine der mehr als hundert Rollen seiner Laufbahn. Als "Wallenstein" und "Michael Kohlhaas" ist er im Fernsehen auch einem breiten Publikum begegnet. Im Januar 2000 erhielt 'der großartige Schauspielkünstler' (SÜDDEUTSCHE ZEITUNG) den "Kulturellen Ehrenpreis der Stadt München".

Boysen liebt die komplexen Figuren, er gibt ihnen, was ihnen scheinbar fehlt, Einfachheit und damit Leben. Er nimmt ihnen nichts von ihrer Fremdheit aber er macht sie verständlich'. Wieland Schmied, Präsident der Akademie der schönen Künste (SÜDDEUTSCHE ZEITUNG, 22.01.2000).

Für den Hörverlag las er einige seiner gesammelten Essays aus "Nachdenken über Theater", die 1997 im Verlag der Autoren erschienen sind.

In Umberto Ecos "Der Name der Rose" spricht er die Rolle des Malachias von Hildesheim.

Er war ein Meister traditioneller Rezitationskunst und interpretierte viele Klassiker des Abendlandes.

2014 verstarb Rolf Boysen im Alter von 94 Jahren in München.

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Zitate

"Ein Genuss zum Hören und ein üppiglanges Fest alter und überdies großer Dichtkunst."

Rheinische Post

"Boysen lässt sich vom magischen Sog der Sprache mitreißen - und reißt mit."

Norddeutscher Rundfunk

"Ein deutscher Hausschatz - aus dem Reich der Nibelungen."

Westdeutsche Allgemeine Zeitung"Boyen liest diesen Text, als sei er eigens für ihn angefertigt worden."Fono Forum

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