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Das Seehaus

Gekürzte Lesung mit Esther Schweins

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€ 6,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download (gek.) ISBN: 978-3-8371-3324-0

Erschienen: 29.02.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Welches Unglück führte 1933 zum überstürzten Aufbruch der Adelsfamilie aus dem Seehaus in Cornwall?

Cornwall 1933: Die sechzehnjährige Alice Edevane fiebert dem Mittsommernachtsfest auf dem herrschaftlichen Landgut ihrer Familie entgegen — und ahnt nichts von dem Unglück, das sich ereignen wird. Siebzig Jahre später stößt Sadie auf das alte, verfallene Haus am See. Als sie den Spuren des in jener Nacht scheinbar verschwundenen Jungen nachgeht, gerät sie tief in die Vergangenheit der Familie Edevane, zu einer verbotenen Liebe und tiefer Schuld …

„Esther Schweins ... nimmt die Hörer auf eine Weise gefangen, wie es nur wenige wirklich schaffen.” www.leser-welt.de über Die verlorenen Spuren

Esther Schweins über Kate Mortons "Das Seehaus" im Audio-Interview

Weitere Infos zu Kate Morton & ihren Erfolgsromanen Zum Special

Kate Morton (Autorin)

Kate Morton, geboren 1976, wuchs im australischen Queensland auf, studierte Theaterwissenschaften in London und Englische Literatur in Brisbane. Ihre Romane "Das geheime Spiel", "Der verborgene Garten", "Die fernen Stunden" und "Die verlorenen Spuren" verkauften sich in 38 Ländern insgesamt über zehn Millionen Mal. Auch in Deutschland eroberte sie ein Millionenpublikum, alle Romane sind SPIEGEL-Bestseller. Kate Morton lebt mit ihrer Familie in Australien und England.


Esther Schweins (Sprecherin)

Esther Schweins wurde mit der Comedy-Serie RTL Samstag Nacht bekannt. Danach spielte sie Hauptrollen in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen, moderierte die Kultur-Magazine Foyer und Theaterlandschaften und führte Theater-Regie. Ihre Lesungen von Kate Mortons Romanen werden hoch gelobt.

Aus dem Englischen von Charlotte Breuer, Norbert Möllemann
Originaltitel: The Lake House (Allen & Unwin)
Originalverlag: Diana HC

Hörbuch Download (gekürzt), Laufzeit: ca. 463 Minuten

ISBN: 978-3-8371-3324-0

€ 6,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Random House Audio

Erschienen: 29.02.2016

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Interessante Familiensaga

Von: Sylvia Hertel  aus Frankfurt Datum: 24.05.2017

https://www.facebook.com/sylvia.hertel.1

Cornwall 1933: Familie Edevane bereitet sich auf ihrem Landgut Loenneth auf das alljährliche Mittsommernachtsfest vor.
Alles ist prachtvoll geschmückt und viele Gäste werden erwartet. Um Mitternacht gibt es ein großes Feuerwerk.
Doch am nächsten Morgen ist nichts mehr, wie es einmal war.
Der elf Monate alte Theo Edevane liegt nicht in seinem Bettchen.
Die Suche nach ihm ist erfolglos. Auch die Polizei findet keinerlei Hinweise auf den Verbleib des Jungen. Eine Lösegeldforderung geht nicht ein. Nach einiger Zeit wird der Fall eingestellt.
70 Jahre später:
Die Polizistin Sadie kommt nach Cornwall um ihren Großvater zu besuchen.
Bei einer Joggingrunde mit den Hunden stößt sie im Wald auf ein verlassenes Anwesen.
Sie erfährt die Geschichte von Loenneth und dass die Familie Edevane das Anwesen nach dem Verschwinden ihres Sohnes verlassen hat.
Sadie stellt Nachforschungen über die Familie Edevane an und stößt dabei auf das Schicksal des kleinen Theo. Jetzt ist ihr Jagdsinn geweckt.
Das Seehaus ist der neue Roman der Bestsellerautorin Kate Morton. Das Cover sieht sehr schön aus und passt gut zum Titel.
Das Buch erzählt die Geschichte einer Familie, die in Cornwall auf einem großen Landgut lebte.
Als eines Tages das jüngste Kind, der kleine Theo plötzlich verschwindet, hält die Familie nichts mehr in dieser Idylle. Sie kehren Loenneth den Rücken und kommen nicht mehr zurück.
Ich hatte anfänglich große Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzufinden.
Die Kapitel erzählen von der Gegenwart 2003 und der Vergangenheit 1933 im Wechsel.
Es sind aber nicht nur die Zeitsprünge von 1933 zu 2003 gewesen die das Lesen schwer machten.
Nein, die Personen gingen auch in ihren Gedanken immer weiter in der Zeit zurück, so dass man sich auf einmal in einem Kapitel, das mit 1933 deklariert war, auch in der Zeit vor und im 1. Weltkrieg befand.
Es hat gut 150 Seiten gebraucht, bis ich mich daran gewöhnt hatte. Oft musste ich mehrere Seiten zurückblättern, um das Gelesene besser zu verstehen.
Es war klar, das Buch braucht die volle Aufmerksamkeit des Lesers.
Was die Charaktere angeht, konnte ich mich nicht mit allen anfreunden. In der Familie Edevane wurde sehr viel verschwiegen. Nach außen hin war es ein heiles Familienleben, aber wenn man es näher betrachtet, gab es viele Ängste und Zwänge. Auch wenn ich im Laufe er Geschichte vieles nachvollziehen konnte, sind sie mir doch keine Freunde geworden.
Auch mit Sadie konnte ich mich nicht recht anfreunden.
Sie hatte sich in London so in einen Fall hineingesteigert, dass sie auch nachdem sie in Zwangsurlaub geschickt wurde, nicht davon ablassen konnte. Es ist nicht ihre Hartnäckigkeit, die mich gestört hat, sondern ihre Dickköpfigkeit.
Aber trotz der Hindernisse war die Story recht interessant und hat sich nach den Anfangsschwierigkeiten doch recht gut gelesen.
Das Ende wiederum war dann sehr kurz. Hier hatte mir doch das eine oder andere gefehlt, auf das ich nicht näher eingehen kann, ohne zu viel zu verraten.

Das Geheimnis um einen verschwundenen Jungen

Von: LeseMaus im Bücherhaus Datum: 18.01.2017

lesemausimbuecherhaus.blogspot.de

Der erste Satz: “Es regnete heftig, und der Saum Ihres Kleides war schlammverschmiert.”

Der Klappentext: “Eine Mittsommernacht am See, die noch jahrzehntelang ihre Schatten wirft.
Cornwall 1933: Die sechzehnjährige Alice Edevane fiebert dem Höhepunkt des Jahres entgegen, dem prachtvollen Mittsommernachtsfest auf dem herrschaftlichen Landgut ihrer Familie. Noch ahnt niemand, dass sich in dieser Nacht etwas Schreckliches ereignen wird. Ein Unglück, das so groß ist, dass die Familie das Anwesen für immer verlässt.
Siebzig Jahre später stößt Sadie auf das verfallene Haus an einem See. Sie geht den Spuren des Jungen nach, der in jener Nacht verschwunden sein soll. Die Suche nach Antworten führt Sadie tief in die Vergangenheit der Familie Edevane, zu einer verbotenen Liebe und tiefer Schuld…” © Diana Verlag

Das Wesentliche: Kate Morton ist bekannt für ihre Familiengeheimnis-Romane. Da können auch Jahre vergehen, ihre Romane sind immer wieder fesselnd – zumindest in meinen Augen. So hat mich dieser Roman ebenfalls überzeugt.

Zunächst ist da im Jahr 1933 die 16-jährige Alice Edevane, schreibbegabt und verliebt in Benjamin Munro, genannt Ben, der sich als Wanderarbeiter auf dem Landsitz der Familie verdingt. 70 Jahre später ist Alice eine berühmte Schriftstellerin – Kriminalromane haben ihr den Erfolg gebracht. Was die Alice von heute mit der von damals verbindet, ist das Verschwinden ihres kleinen Bruders, das sie ihr ganzes Leben lang verfolgt hat.

Das Jahr 2003 ist das Jahr, in dem Sadie, Londoner Detective, die wegen eines beruflichen Fehltritts eine Zeitlang von der Bildfläche verschwinden muss, durch Zufall auf den alten, verlassenen Landsitz trifft und auf eben jenes schreckliche Geschehnis stößt, das damals für die Familie Edevane alles verändert hat.

Es ist spannend zu lesen, wie sich die Fäden in der Vergangenheit und auch in der Gegenwart immer mehr miteinander verweben. Mit jedem Wechsel der Zeitebene fühlt man sich gleichzeitig mehr und mehr mit der Familie Edevane verbunden. Das liegt daran, dass die Perspektive häufiger wechselt, als man zu Beginn erwartet: Es bleibt nicht bei der Beschreibung aus Alices Sicht – der Leser darf auch durch die Augen ihrer Mutter Eleanor blicken und erhält sogar einen Einblick in die Perspektive von Theo, des kleinen verschwundenen Jungen. So gelingt es, sich nicht nur einer Protagonistin nahe zu fühlen, sondern gleich einer ganzen Reihe. Aber auch Sadie, die einen eher schroffen Charakter aufweist und sich in ihrem unfreiwilligen Exil wie ein Terrier in die damalige Geschichte verbeißt, kommt der Leser nahe. Die zahlreichen Nebendarsteller aus der Familie Edevane, die allesamt wesentliche Puzzlestücke zur Geschichte beitragen, tun ihr Übriges, um den Leser zu fesseln.

So entwickelt sich die Geschichte von Seite zu Seite immer spannender. Bald schon weiß man nicht mehr, ob man schon alle Teile des Geheimnisses aufgedeckt hat, oder ob beim nächsten Umblättern eine erneute Wendung der Story auf einen wartet. Hinzu kommt, dass die gefühlvolle Schreibweise von Kate Morton einen mehr und mehr an das Buch fesselt.

Das Fazit: Zwei Zeitebenen, ein Familiengeheimnis und ein dicker Schmöker mit viel Zeit für die Entwicklung einer durchaus überraschenden Geschichte – mehr braucht man nicht. Volle Punktzahl für diesen wunderbaren Schmöker!

Die Bewertung: Fünf von fünf Sternen

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Die hohe Kunst des Erzählens

Von: Waltraud Dawood aus Stuttgart Datum: 20.04.2016

Buchhandlung: www.buchimsueden.de

An sich habe ich bei Kate Morton einen eher unterhaltsamen Schmöker erwartet, der sich leicht liest und sich dann wieder vergessen läst. Mit einem psychologisch tiefsinnigen Krimi, der das Genre der Unterhaltungsliteratur sprengt, habe ich nicht gerechnet
Die Polizistin Zadie wird in einen Zwangsurlaub geschickt, weil sie im letzten Fall mit zu viel Gefühl und Empathie vorgegangen ist. Schnell wird klar, dass sie alles macht, um sich nicht mit sich selbst zu beschäftigen. Vor sich selbst davon zu rennen, erscheint ihr besser, als sich mit sich auseinander zu setzen. Doch sie trifft auf ihre Wurzeln, als sie ein verfallenes Haus entdeckt. Ihr ist sofort klar, dass in diesem Haus etwas Schreckliches passiert sein muss und beginnt zu ermitteln.
Vor siebzig Jahren ist das Leben und das Glück der Familie Edevane, der dieses prachtvolle Haus gehört, zerbrochen. Ein Kind ist verschwunden, niemand konnte diesen Fall lösen und die Familie ist nach London gezogen, um nie wieder zurückzukehren.
Zadie lässt nicht locker. Wieder übertritt sie Grenzen, folgt ihrer Intuition.

Das Seehaus zeigt wieder mal, wie grandios Kate Morton ihr Handwerk beherrscht. Es geht um Geheimnisse, die das Leben prägen und bestimmen. Wir begegnen komplexen Charakteren, erleben einen romantischen Ort, fatale Mißverständnisse.Virtuos verwebt sie den Stoff, erzählt in den beiden Zeitlinien so wundervoll, blickt in menschliche Abgründe und auf hilflose Versuche, mit Fehlern zurechtzukommen und diese zurechtzurücken.
Ein besonderer Schmöker, den man nicht mehr aus der Hand legt. Man lässt alles andere gerne liegen, um dieses Buch einer großen Erzählkünstlerin weiterlesen zu können.
Ich liebe dieses Buch, das viel zu schnell zu Ende ist. So gerne wäre ich in dieser Welt geblieben!

Von: Barbara Pernter aus Bozen/Bolzano Datum: 08.02.2016

Buchhandlung: Athesia Buch GmbH

Ich muss gestehen, dass ich mich am Anfang schwer getan habe in die Handlung hinein zu kommen. Es hat sich aber ausgezahlt durchzuhalten. "Das Seehaus" ist ein herrlicher Familienroman mit vielen Geheimnissen und Wendungen, die Spannung bis zum Ende garantieren. Wunderbares Lesefutter für kurzweilige Stunden

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